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Gehirn

Erstellt von MadMac, 14.06.2016, 14:03 Uhr · 265 Antworten · 14.850 Aufrufe

  1. #201
    Avatar von crazygreg44

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    ein Nachtrag zu Sombath's Frage!

    Es war mir zwar klar, daß das archimedische Prinzip zur Klärung dieser Frage herangezogen werden musst, es war mir aber bewusst, daß es einen Unterschied macht, ob sich Salzwasser order Süsswasser in dem in der Arktis treibendem Eis befindet. Da es ja auch auf diese Eisberge schneit, ergeben sich Ungenauigkeiten.

    Ich wollte es nun genauer wissen. Also habe ich mal gegoogelt, und siehe da: Es findet sich ein Beitrag zu diesem Thema.

    Hier:

    HEIDELBERG. Eigentlich hatte Archimedes das Problem schon vor 2 000 Jahren gelöst: Schmilzt ein Eiswürfel in einem mit Wasser gefüllten Glas, so steigt der Pegel im Glas nicht an. Denn der Eiswürfel hatte die Flüssigkeit zuvor um den gleichen Beitrag wie sein eigenes Volumen verdrängt - es ist also ein Nullsummenspiel. Doch das gilt offensichtlich nicht für Eisberge im Meer, wie Andrew Shepherd von der University of Leeds und seine Kollegen nun belegen.

    Im Ozean sind große Mengen Salz gelöst, die das Wasser dichter machen: Es hat eine Dichte von etwa 1026 Kilogramm pro Kubikmeter, während reines Wasser eine von 1000 Kilogramm pro Kubikmeter aufweist. Eisberge, Meer- und Schelfeis bestehen aus fast reinem Wasser, Salz ist nur in jungem Eis in geringen Konzentrationen vorhanden: Die Dichte des darin gespeicherten Wassers ist folglich geringer als jene des Meeres.

    Schmelzen die Eisberge oder das Meereis - was in den letzten Jahren großflächig rund um den Nordpol geschah -, verändert sich also nicht die Masse des Ozeans, wohl aber seine Dichte. Und damit nimmt das Volumen des Meeres zu. Umgekehrt kühlt das Schmelzwasser die See auch etwas ab, was die Dichte steigert und das Volumen wiederum etwas verringert.

    Die Forscher gehen davon aus, dass sich jedes Jahr etwa 1,5 Millionen Eisberge von der Größe des Titanic-Zerstörers in Wasser auflösen: Satellitenmessungen legen Verluste von rund 740 Kubikkilometer Eis jährlich nahe. Da das Volumen des Schmelzwassers um 2,6 Prozent größer ist als das des verdrängten Meerwassers, ergebe sich daraus ein Nettoanstieg des Meeresspiegels um 49 Mikrometer pro Jahr, kalkulieren die Forscher - ungefähr die Dicke eines Haares.

    Diese winzigen Dimensionen solle man aber nicht unterschätzen, gibt Shepherd zu bedenken: „In den letzten Jahrzehnten haben wir einen dramatischen Rückgang der Eisflächen beobachtet - inklusive des Zusammenbruchs einiger antarktischer Eisschelfe und des Rückzugs des Meereises am Nordpol.“

    Dadurch stellen sich Rückkopplungseffekte in der Arktis und Antarktis ein: Dunkles Meerwasser reflektiert weniger Sonnenstrahlung als Eis und speichert mehr davon als Wärme, was den Eisverlust zukünftig weiter beschleunigen dürfte. Außerdem müsse man nun berücksichtigen, dass Gletschereis, das in den Ozean stürzt, doppelt zum Meeresspiegelanstieg beiträgt, so Shepherd: zum einen direkt durch das zusätzliche Schmelzwasser, zum anderen durch den Volumeneffekt.



    ich frage mich nach diesem Artikel jetzt nur, wie Archimedes im warmen Syrakus an einen Eiswürfel gekommen ist !!

    . . . hat er eventuell einen Hagelschlag dazu benutzt, um seine Theorie zu untermauern?

  2.  
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  3. #202
    Avatar von Ban Bagau

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    Zitat Zitat von crazygreg44 Beitrag anzeigen
    ....ich frage mich nach diesem Artikel jetzt nur, wie Archimedes im warmen Syrakus an einen Eiswürfel gekommen ist !!

    . . . hat er eventuell einen Hagelschlag dazu benutzt, um seine Theorie zu untermauern?
    Vielleicht hilft dies weiter.

    Eine süße Geschichte - Venezia Nortorf
    Ein Stück Gletscher-Eis nach Rom tragen | Kölner Stadt-Anzeiger

  4. #203
    Avatar von crazygreg44

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    danke, Ban Bagau ! Habe mich noch nie vorher dafür interessiert, nun aber immer häufiger!

  5. #204
    Avatar von MadMac

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    Das mit dem Eismeer schmelzen ist genauso ein Quatsch wie die CO2 Erwaermungstheorie. Nicht CO2 erwaermt die Welt, sondern es entweicht der Bindung im Wasser durch hoehere Temperaturen. Kleine Warmzeit, kleine Eiszeit. Oder auch mal wieder richtig.

    Das ist einfach nur Baumschuetzerscheisse wie so vieles andere auch.

  6. #205
    Avatar von sombath

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    Ja ist blöd , man sollte morgens vor 6:00 nicht solch einen Mist schreiben .
    Das nächste mal trinke ich erst mal einen Kaffee und schreibe dann .

    Sombath


    Zitat Zitat von crazygreg44 Beitrag anzeigen
    Gar nicht. Der Meerespeigel steigt nur, wenn Festlandeis schmilzt und in die Meere läuft. Am Nordpol verdrängt das bereits im Wasser schwimmende Eis genausoviel Wasser, wie es im geschmolzenen Zustand an Volumen ergeben würde. (kleinere Ungenauigkeiten gibts aber schon bei der Rechnung, wenn man sich vom Nordpol weg bewegt, dort liegen etliche Inselchen, deren Schmelzwasser zum Anstieg beitragen würden. Aber Du schreibst ja explizit "Nordpol", das ist nur eine einzige geografische Lokation und damit ist nicht automatisch das gesamte arktische Meereseis gemeint)

    es wird übrigens nicht "Nordpool" geschrieben, aber das war wohl keine Absicht, oder?

  7. #206
    Avatar von crazygreg44

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    Zitat Zitat von sombath Beitrag anzeigen
    @crazygreg44 ,
    ja auch so eine Frage :
    Um wie viel steigt der Meeresspiegel wenn das Eis am Nordpool völlig abschmilzt ?

    Sombath

    ich hatte Deine Frage bereits richtig beantwortet, sofort nachdem ich sie gelesen hatte! Im 2. Beitrag danach durch fleissiges googeln nur auf eine kleinere Ungenauigkeit bei den Berechnungen hingewiesen.

    Am Nordpol SCHWIMMT Eis im Meer, dort ist kein Festlandeis. Ich habe dich auch darauf hingewiesen, daß Deine Frage ist falsch gestellt ist. Der Nordpol bezeichnet eine geographische Stelle, keinen Ort. DER Nordpol ist gewissermaßen nur stecknadelkopfgroß. Wieviel Eis willst Du auf einer Stecknadel schmelzen lassen?

    Meine Antwort war richtig: Der Meeresspiegel steigt GAR NICHT!

    Was ist denn Deiner Meinung nach die richtige Antwort? Willst Du das archimedische Prinzip umstoßen ?

    Was anderes wäre es, wenn Du die Frage so stellst: "Um wieviel steigt der Meeresspiegel, wenn das gesamte arktische Meereis schmilzt ?" Hier hätte ich AUCH mit dem archimedischen Prinzip argumentiert, aber auf ebendiese Ungenauigkeiten hingewiesen, die ich ahnte. Weil mir bekannt ist, dass Salzwasser eine andere Dichte hat als Süßwasser. Worauf hin ich dann durch googeln nach dem Thema auch etwas darüber gefunden habe - wobei aber alles nur in der Theorie nachgerechnet wurde, da man es unmöglich in der Praxis beweisen oder widerlegen kann.

    In diesen Berechnungen geht es ja, wie Du beifällig anerkannt hast, nur um die dicke eines Haars. Also für mich ist das "Haarespalterei" !

  8. #207
    Avatar von crazygreg44

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    da brauch ich morgens um 6 auch keinen Kaffee. Ich trinke jeden Morgen nach dem Aufstehen 1 Liter Wasser in kleinen Schlucken über eine halbe Stunde. Japanische Methode.

    Ich brauch keinen Kaffee zum Wachwerden. Den trinke ich zum geniessen. Übrigens tritt die "Weck-Wirkung" des Koffeins im Kaffees ja um 30-45 Minuten verzögert ein. Wer einen Kaffee austrinkt und dann ausruft "so, jetzt bin ich richtig wach!" der redet völligen Blödsinn.

    (vielleicht ist er dann wacher, weil er sich soeben die Finger verbrüht und die Zunge verbrannt hat, hahahaha)

    . . sombath, trink den Kaffee, warte 45 Minuten und schreibe dann 10x "Nordpool"

  9. #208
    Avatar von crazygreg44

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    zu dem wissenschaftlichen Beitrag möchte ich auch noch etwas sagen:

    Dort schreiben sie: ""Im Ozean sind große Mengen Salz gelöst, die das Wasser dichter machen: Es hat eine Dichte von etwa 1026 Kilogramm pro Kubikmeter, während reines Wasser eine von 1000 Kilogramm pro Kubikmeter aufweist. Eisberge, Meer- und Schelfeis bestehen aus fast reinem Wasser, Salz ist nur in jungem Eis in geringen Konzentrationen vorhanden: Die Dichte des darin gespeicherten Wassers ist folglich geringer als jene des Meeres.""

    Die schreiben hier, daß Eisberge, Meer- und Schelfeis aus fast reinem Wasser bestehen. Das ist im Falle von MEEREIS aber FALSCH. Lediglich Eisberge und Schelfeis sind Bruchstücke von gefrorenem Süßwasser. Das Meereis in der Arktis, und zumindest um den gesamten Nordpol herum, ist Eis aus Salzwasser. Schon alleine deswegen habe ich Sombath Frage richtig beantwortet. Im weiteren Text bezeichnen die Wissenschaftler etwas als "jüngeres Eis" . . . das kommt dem salzwasserhaltigen "Meereis" schon näher.

    Daß das Abschmelzen von Festlandgletschern zu einer Erhöhung des Meeresspiegels direkt beiträgt, darf ruhig als gesichert betrachtet werden. Es ist ja kein Eis, das bereits im Meer schwimmt, und somit dem archimedischen Prinzip unterliegt.

    Die Behauptung, daß "wenn die Polkappen abschmelzen . . . der Meeresspiegel steigt " ist insofern nicht richtig. Es gibt sehr wohl den Unterschied zwischen Arktis und Antarktis. Das Meereis in der Arktis unterliegt dem archimedischen Prinzip, daher wäre dessen Abschmelzen gegenstandslos. Das Schelfeis und die abbrechenden Gletschereis-Stücke der Antarktis lagen vorher nicht im Wasser und stellen sehr wohl einen Beitrag zum Anstieg des Meeresspiegels dar.

    Beim arktischen Meereis gibt es lediglich eine klitze-kleine, vernachlässigbare Ungenauigkeit: Schneit es auf das salzwasserhaltige Meereis, erhöht sich der Anteil des Süßwassers auf dem Meereis. Aber wie gesagt - eine im Nanobereich liegende Abweichung.

  10. #209
    Avatar von crazygreg44

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Nicht CO2 erwaermt die Welt, sondern es entweicht der Bindung im Wasser durch hoehere Temperaturen. Kleine Warmzeit, kleine Eiszeit. Oder auch mal wieder richtig.
    aus den Weltmeeren steigt durch die Erwärmung von Oberflächenwasser CO2 auf? Stimmt, aber:

    Zum einen ist es "Wasserdampf" . . das ist, was über Gewässern verdunstet, und später wieder abregnet. Aus den Meeren steigt zwar auch CO2 auf, aber dafür binden das Meeresplankton und Algen wiederum große Mengen CO2 und lassen es in die Tiefe sinken. Das ist bewiesen und keinen Baumumarmer-Theorie.

    Das im Meer gebundene CO2 kann nur durch Verschiebungen von kaltem Tiefenwasser und wärmeren Oberflächenwasser wieder frei gegeben werden, und das Verhältnis von binden und wieder freigeben ist in etwa konstant.

    Das Thema ist so komplex, da ja noch so viele andere Faktoren mit hinein gerechnet werden müssen. Das können wir hier mit ein paar Sätzen in einem Forum gar nicht begrifflich wiedergeben.

    Im übrigen nehme ich das Wetter wie es kommt und passe mich an.

    Wir können hier im Isaan seit 5 Tagen regelrecht aufatmen . . . . . es trat endlich durchgehend Regen auf, die Reservoirs füllen sich langsam wieder und die Reisbauern sind sich vor Freude um den Hals gefallen!

  11. #210
    Avatar von MadMac

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    Ich meinte das anders. Es wird ja immer behauptet, dass das Kohlendioxid der Treiber der globalen Erwaermung waere. Andersrum wird eher ein Schuh draus, die Erde ging schon immer durch Kalt- und Warmphasen, siehe Eiszeiten. Im Moment ist es nun mal wieder waermer, drum wird nicht soviel CO2 in den Meeren gebunden, was wiederum zum Anstieg dessen Konzentration in der Atmosphaere fuehrt.

    Aber vielleicht steckt auch Allah dahinter

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