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Farangs, die mit Thais Milliarden verdienten

Erstellt von DisainaM, 12.05.2007, 17:20 Uhr · 47 Antworten · 6.624 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von DisainaM

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    Farangs, die mit Thais Milliarden verdienten

    Dietrich Mateschitz



    ein österreichischer Unternehmer und Milliardär. Er hält 49 Prozent der Anteile am Energy-Drink-Hersteller Red Bull.
    Er ist Absolvent der Hochschule für Welthandel in Wien. Danach war er u. a. für den Zahnpastahersteller Blendax im Marketing tätig. 1984 gründete er zusammen mit seinen thailändischen Partnern Chaleo und Chalerm Yoovidhya die Red Bull GmbH. Nach einer Abwandlung der Rezeptur des thailändischen Krating Daeng und der Entwicklung eines Marketingkonzepts wurde Red Bull 1987 im Markt eingeführt. In der Folgezeit machte er das Erfrischungsgetränk zum Weltmarktführer bei Energy Drinks.
    ...
    Laut Forbes wird sein Vermögen auf 3 Mrd. $ geschätzt, was Platz 287 in der Liste der reichsten Menschen der Welt ergibt (Stand: März 2007). Die Zeitschrift BusinessF1 geht sogar von 5,5 Mrd. € aus (Stand: September 2006
    http://de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_Mateschitz

    Die Erfolgsstory
    Die Firmengeschichte
    Dietrich Mateschitz war 1982 während einer Dienstreise in Ostasien auf die dort bereits weit verbreiteten "Energy Drinks" aufmerksam geworden. Er erwarb die Lizenzrechte an der in Thailand verbreiteten Marke Krating Daeng (thai: กระทิงแดง, Roter Stier, Red Bull) und der Nutzung des Rezepts von der Firma Taisho Pharmaceuticals (Japan), die heute noch die ursprüngliche Variante (ohne Kohlensäure, abgefüllt in kleinen Glasflaschen und Dosen) des Getränks mit dem mittlerweile auch außerhalb Thailands bekannten Logo herstellt.

    1984 gründete Mateschitz die Red Bull GmbH mit Sitz in Fuschl am See (Salzburg). Mateschitz hält laut eigenen Angaben 49 Prozent des Energiedrink-Herstellers. Weitere 49 Prozent besitzt die Hongkonger T.C. Agrotrading Company Limited. 2 Prozent gehören dem Bangkoker Kaufmann Chalerm Yoovidhya, der in London lebt. Die T.C. Agrotrading ist im Besitz der Familie Yoovidhya mit Familienoberhaupt Chaleo Yoovidhya. Mit den Anteilen von Charlerm Voovidhy hat somit die Familie Yoovidhya die Mehrheit der Red Bull GmbH inne. Dies ist die offizielle Version, denn ob Dietrich Mateschitz wirklich nur Minderheitseigner ist, wird in der Branche durchaus angezweifelt.

    Nach der Verfeinerung der Rezeptur und der Entwicklung eines Marketingkonzepts wurde es 1987 im Markt eingeführt. Heute ist Red Bull in rund 100 Ländern erhältlich und hält trotz zahlreicher Nachahmerprodukte weltweit einen Marktanteil von etwa 70 % bei den "Energy Drinks" (Stand von 2003) und ist damit eines der erfolgreichsten neuen Markenprodukte der letzten Jahre. Der Umsatz betrug 2002 626 Millionen Euro. Der Gewinn nach Steuern lag 2002 bei 87 Millionen Euro. Pro Jahr werden weltweit etwa 2,5 Milliarden Dosen "Red Bull" (also in jeder Sekunde ca. 80 Stück) konsumiert.



    Chaleo Yoovidhya zählt seit jeher zu den wohlhabenden Männern Thailands. Der Gründer von T.C. Pharmaceutical Industrie tauchte erst jüngst in der Superreichen-Liste des US-Magazins „Forbes“ auf Platz 386. auf. Reich gemacht hat den Thai ein „Energy Drink“. In Thailand als Krating Daeng bekannt, steht das Energiegetränk weltweit als Red Bull in den Regalen.

    Früher wurde der Mix als „Kaffee des armen Mannes“ verspottet, vornehmlich griffen übermüdete Lastkraftwagenfahrer zu dem beliebten „Gesundheitsgetränk“. Die kleinen braunen Fläschchen mit angeblich muntermachenden Substanzen gibt es in Thailand seit mehr als drei Jahrzehnten. Ihr Inhalt: Eine Mixtur aus B-Vitaminen, Taurine (eine Aminosäure, die den Stoffwechsel blitzartig in Schwung bringt) und Zucker.

    Energiegetränke erreichten im Vorjahr einen Umsatz von 14 Milliarden Baht, 17 Prozent mehr noch als ein Jahr zuvor. Auch für 2003 erwartet die Branche eine zweistellige Zuwachsrate. Führend ist in Thailand M-150, auf den Plätzen folgen Krating Daeng (32 Prozent Marktanteil) und die Neueinführung Carabao Dang.

    Red Bull sponsert Extremsportarten wie Fallschirmspringen


    Die Red Bull-Story begann 1982, als der Österreicher Dietrich Mateschitz unter den von der Familie Yoovidhya produzierten Waren Krating Daeng entdeckte. Davon überzeugt, das Getränk könnte auch in Europa populär werden, bekam er von dem heute 75-jährigen Chaleo (Foto) die Lizenz. Als Gegenleistung erhielt die Familie einen Anteil von 51 Prozent an der österreichischen Firma Red Bull. Bis heute ist Chaleo ein stiller Partner geblieben, er hält 49 Prozent, sein Sohn Chalerm 2 Prozent.

    Mateschitz lässt das Energiegertränk in silberfarbene Dosen füllen und aggressiv bewerben. Seine Zielgruppe sind junge, moderne Leute, die sich und Red Bull als „cool“ empfinden. Und der Rote Bulle sponsert Extremsportarten wie Snowboard- und Montainbikefahren, Formel 1, Fallschirmspringen und Windsurfen.

    Dieses Extrem-Image war ein Schlüssel zum Erfolg: Red Bull wurde der bevorzugte Drink für Raver, Extremsport-Fanatiker und Internet-Unternehmer. Heute werden nach Firmenangaben im Jahr mehr als eine Million Dosen mit zwei roten Bullen als Logo in 83 Ländern verkauft. Red Bull hat sich weltweit auf dem Energiegetränkemakt einen 70-prozentigen Anteil gesichert.
    nur für 2 Länder konnte Mateschitz keine Lizenzrechte bekommen,
    Thailand und China,
    dort liegen die Rechte alleine bei Chaleo Yoovidhya.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Dieter1

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    Re: Farangs, die mit Thais Milliarden verdienten

    Is ein verdammt cleverer Typ .

    Mit energy drinks hatte er zur rechten Zeit die richtige Idee und das ganze dann blendend umgesetzt.

  4. #3
    Avatar von Samuianer

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    Re: Farangs, die mit Thais Milliarden verdienten

    Unddas Zeug stand ganz harmlos ueberall in den Regalen, tausende leifen dran vorbei, er hat sozusagen den Ravern "Beine gemacht" und sich die Kassen gefuellt!

  5. #4
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: Farangs, die mit Thais Milliarden verdienten

    Zitat Zitat von Samuianer",p="480192
    Unddas Zeug stand ganz harmlos ueberall in den Regalen, tausende leifen dran vorbei,
    Kann mich noch gut erinnern, als ich mit einem Kumpel das erste mal in Thailand war und er mir die Flaeschchen gezeigt hat.

    "Hey, das muesste man bei uns einfuehren, das wuerde bestimmt laufen." Jo, das war mein erster Gedanke. Leider auch mein letzter.

    Das ist eben der Unterschied zwischen Erfolg und Traeumerei.

    Sioux

  6. #5
    Avatar von J-M-F

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    Re: Farangs, die mit Thais Milliarden verdienten

    ich mag dat zeug nicht

    da lutsche ich lieber an ner geilen schneke, dat gibt mir mehr power :bravo:

  7. #6
    Avatar von resci

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    Re: Farangs, die mit Thais Milliarden verdienten

    Zitat Zitat von J-M-F",p="480214
    ich mag dat zeug nicht
    schmeckt irgendwie nach Gummibärchen, bekommt mir aber überhaupt nicht, macht kribbelig und aufgeregt. Da trink ich lieber eine gute Pott Kaffee am Nachmittag, dat reicht zum aufgeregt sein.

    resci

  8. #7
    Avatar von Hua Hin

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    Re: Farangs, die mit Thais Milliarden verdienten

    ...und ich bringe diese Brühe überhaupt nicht runter.
    Ein Arbeitskollege hielt letzte Woche an der Tanke um sich
    so ne kleine Dose (0,2 oder 0,3 l) zu besorgen.
    Der Preis mit Pfand: 2,60 €.

    Irgendwie verstand ich die Welt nicht mehr.

  9. #8
    cologne
    Avatar von cologne

    Re: Farangs, die mit Thais Milliarden verdienten

    In Deutschland üblicher Preis 1,20€ pro Dose ... Preis in Thailand: 10 Baht ... Frechheit!

  10. #9
    Avatar von raksiam

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    Re: Farangs, die mit Thais Milliarden verdienten

    Respekt für die richtige Idee zur richtigen Zeit.

    Vielleicht fällt mir auch einmal etwas gewinnbringednes ein.

  11. #10
    Avatar von maphrao

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    Re: Farangs, die mit Thais Milliarden verdienten

    Zitat Zitat von Dieter1",p="480179
    Is ein verdammt cleverer Typ .
    Und ein riesen ......... noch dazu, ich sage nur Red Bull Salzburg

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