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Export generell bzw. Kleidung aus Thailand exportieren

Erstellt von Jay25, 22.02.2007, 09:52 Uhr · 55 Antworten · 25.507 Aufrufe

  1. #41
    Jay25
    Avatar von Jay25

    Re: Export generell bzw. Kleidung aus Thailand exportieren

    Super Tipps! Bin in 2 Wochen mal wieder in Deutschland und werde mich um das alles kümmern. Firma in Deutschland hab ich bereits aber mich eben noch nicht um die Einzelheiten gekümmert. Richtig verkaufen werden wir eh erst in 3-4 Monaten bis dahin hab ich das geregelt.

    Würde mich über noch mehr Informationen in der Richtung freuen. Es sollte hier ein virtuelles "buy a beer" button geben, um einen auszugeben.

  2.  
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  3. #42
    Avatar von MichaelNoi

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    Re: Export generell bzw. Kleidung aus Thailand exportieren


    nimm solange den hier.

  4. #43
    Avatar von songthaeo

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    Re: Export generell bzw. Kleidung aus Thailand exportieren

    irgendwie vermisse ich einen Beitrag von mir in dieser Rubrik.

  5. #44
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Export generell bzw. Kleidung aus Thailand exportieren

    Ich bin bestürtzt Helmut! Es war doch nicht etwa der ellenlange, mit den wichtigen Infos und wertvollen Insidertips, oder?

  6. #45
    Avatar von songthaeo

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    Re: Export generell bzw. Kleidung aus Thailand exportieren

    nein Luc,
    es war nur ein Einzeiler mit 3 Smilies.Ist aber nicht wichtig, da es mittlerweile gute Expertenratschlaege gibt.
    Prost zum demnaechstigen virtuellen Bier in Chiang Mai :-)

  7. #46
    Avatar von Talingchan

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    13

    Re: Export generell bzw. Kleidung aus Thailand exportieren

    Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der Firma Interfracht aus Bremen in den letzten Jahren gemacht.( www.Interfracht.de)Emails werden innerhalb einer Stunde beantwortet und dadurch ist man immer auf dem Laufenden wo die Fracht sich befindet.
    Hier mal eine aktuelle Rechnung vom 1.Februar fuer 2meter :

    LCL Sercice Charge 30,00 Euro
    Kaigebuehren 37,56
    Delivery Order Fee 35,00
    GSC Security 3,14
    Zollabfertigung 65,00 Euro

    Dazu kommen dann natuerlich die 19 % EUST
    und die Frachtkosten per LKW an den Zielort .

    Von Bangkok nach Hamburg dauert die Seefracht 25 Tage .
    Kosten fuer den ersten meter 6500 Baht, inklusive :
    Original Bill of Lading ( Seefrachtbrief ) aus Thailand,
    Handelsrechnungen und das Begasungszertifikate.
    Jeder weitere meter kostet 4800 Baht .

    So kompliziert ist es garnicht Waren aus Thailand nach Deutschland zu importieren wenn man auf beiden Seiten die richtige Spedition hat.Bis ich diese allerdings gefunden hatte durfte ich auch eine Menge an Lehrgeld bezahlen !

    Gruss aus Bangkok Noi - Frank

  8. #47
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Export generell bzw. Kleidung aus Thailand exportieren

    Export von Bekleidung in die EU:

    China hat zwar fuer seinen Ramsch preisliche Vorteile, unterliegt aber weiterhin in Bezug fuer Bekleidung und Schuhe der Quotenregelung.

    Fuer Thailand besteht die Quotenregelung seit ca. 2 Jahren nicht mehr, jedoch ist es erforderlich, dass ein Ursprungszeugnis, zertifiziert vom thailaendischen Ministry of Commerce ausgestellt wird. Ohne dieses Ursprungszeugnis ist eine Zollabfertigung in Deutschland nicht moeglich.

    Um ein Ursprungszeugnis anfordern zu koennen, muss der
    lizenzierte Exporteur (Inhaber einer sogenannten Smart Card) zusaetlich bei thailaendischen Ministry of Commerce gelistet sein. Die Firma erhaelt dann eine weitere entsprechende Mitgliedskarte.

    Das Flagschiff dieser Karte ist die Textile-Card, die praktisch berechtigt alle Arten von Ursprungszeungnissen einzufordern, inklusive des Form-A. Bei Form-A handelt es sich um sogenannte Praeferenzware, dass heisst Ware, die mit einem reduzierten Zollsatz belegt wird. Statt der gewoehnlichen 12% kommen lediglich 9,6% zum Tragen.

    Nur mit sehr wenigen Ausnahmen (z. B. Badebekleidung) unterliegt der Import von Textilien aus Drittlaendern (= Nichtangehoerige der EU) Handelsbeschraenkungen oder zumindest einer Handelsueberwachung. Die Beibringung von Ursprungszeugnissen, die nur dann vom thailaendischen Handelsministerium autorisiert werden wenn der stichhaltige Beweis erbracht werden kann (speziell in Bezug auf Form-A), das die Ware ihren Ursprung auch tatsaechlich in Thailand hat und nicht aus China oder Vietnam kommt und lediglich in Thailand umetikettiert wurde.

    Werden Textilien nach Deutschland eingefuehrt muessen sie auch entsprechend gekennzeichnet sein (Herkunftsland, Textilkomposition, Pflegeanleitung). Soll die Ware nur in Deutschland vertrieben werden, muss die Etikettierung in deutscher Sprache sein. Achtung: Bestimmte Faerbuengsmittel sind in der EU verboten und gegebenenfalls fordert der Zoll ein Zertifikat vom Exporteur, dass die Ware frei von diesen Farben ist.

    Auch ist Vorsicht geboten, wenn die Ware Logos bzw. Markennamen aufweist. Gegebenenfalls muss dann ein Zertifikat beigebracht werden, dass die Ware mit Erlaubnis des moeglichen Markeninhabers vertrieben wird.

    Grundsaetzlich ist immer zu empfehlen VOR Veranlassung einer Warensendung mit dem zustaendigen abfertigenden Zollamt (haengt vom Warenendzielort ab) Ruecksprache gehalten wird. Welche Dokumente und welche Etikettierung ist erforderlich. Auch ziehen es die meisten Zollaemter vor, wenn vom Exporteur vortariffiert wird, also die Ware nach dem Harmonized System (HS), der sogenannten Taric-No, klassifiziert wird, da es den Job der deutschen Zoellner erheblich einfacher macht.

    Wesentlich bei der Klassifizierung von Textilien ist die Warenart (teilweise wird sogar zwischen maennlichen und weiblichen Verbrauchern unterschieden), verwendetete Materialienart(en) (Naturfaser oder Chemiefaser), Herstellungsprozess ("woven" oder "knitted".) Man muss somit ueber die vollen Artikelparameter verfuegen, um korrekt klassifieren koenne. Falschklassifikation kann zur Beschlagnahmung der gesamten Warensendung fuehren oder es kann auch bereits bei Anforderung des thailaendischen Ursprungszeugnisses zu Problemen kommen.

    Auch nach erfolgtem Export ist der thailaenische Exporteur noch nicht aus seiner Pflicht entlassen. Er muss beim thailaendischen Handelsministerium innerhalb von 30 Tagen nachweisen, dass die Ware tatsaechlich ordnungsgemaess ausgefuehrt wurde. Ausserdem, dass die Sendung im Versendungsmonat auch ornungsmaessig steuerlich (Formular Por Por 30) gemeldet wurde. Ein Versaeumnis und hierzu gehoert bereits die nicht firstgerechte Meldungen, fuehrt unweigerlich und unwiederuflich zu einer Sperrung als Textilexporteur. Thailand will und kann es sich nicht leisten auf die schwarze Liste seiner Handelspartner zu kommen und somit haelt das Handelsministerium ein waches Auge auf diesen Angelegenheiten.

    Logistische Kosten: FOB-Kosten pro Sendung ca. 6.000 - 10.000 Baht (wenn sich die Ware in Bangkok befindet). Kleinere Sendungen (= LCL, Less than Container Load)
    Transportkosten bis zum deutschen Bestimmungshafen: ca. 60 US$ pro Kubikmeter
    Zollclearing in Deutschland: Ca. 60 Euro

    Luftrachtkosten abhaengig vom Gewicht: Bis 45kg ca. 250 Baht pro KG, danach wird es wesentlich billiger

    Generell ist zu empfehlen leichte Sendungen wie 20 oder 30kg nicht auf dem Frachtweg abzuwickeln, sondern es ist meist guenstiger per Post, da Frachttransporte ein recht umfangreiches Handling erfordern und somit relativ hohe FOB-Kosten zum Tragen kommen, plus zusaetzlicher Aufwand im Bestimmungshafen, waehrend Post bzw. auch Kurierdienste alles inklusive von Tuer zu Tuer liefern.

    Mit vielen Gruessen,
    Richard

  9. #48
    Jay25
    Avatar von Jay25

    Re: Export generell bzw. Kleidung aus Thailand exportieren

    Bin begeistert... DAAAAANKE!

  10. #49
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Export generell bzw. Kleidung aus Thailand exportieren

    Wie aus dem Schulbuch Richard, allerdings nicht wirklich praxisbezogen. Certificate of Origin und Form "A" besorgt jede Cargo Firma die auf Export spezialisiert ist, von sich aus. Unter Umständen ist der Importsteuersatz über Form A sogar noch günstiger, und manche Waren sind sogar steuerfrei. Textil allerdings nicht.

    Der Lizensierte Exporteur ist in dem Fall die gewählte Cargo Firma in Thailand selbst und sie kümmert sich ebenso um den Nachweis für den innländischen Ursprung der betreffenden Waren, als auch um die Meldepflicht. Im Prinzip wird die globale Rechnung (der gesamten auszuführenden Waren) von der Cargo Firma ausgestellt, somit fungiert sie auch offiziell als Exporteur und ist haftbar im Falle von Versäumnissen und Irregularitäten. Das entlastet den "Kunden" natürlich enorm.

    Die Zahlen die du angibst sind teilweise "Netto-transportkosten" bei denen keine Verpackung und andere annexe Dienstleistungen inbegriffen sind. Wie schon vorher angemerkt verdienen die Transportfirmen ihr Geld aber mit Verpackungskosten, Anfahrt nach BKK (z.B. im Falle von Chiang Mai als Ursprungsort) und natürlich über die Beschaffung der beschriebenen Formulare, Zertifikate und Papiere, sowie andere Formalitäten. Da das ganze bevorzugt als Pauschale verrechnet wird, bleibten die einzelnen Dienstleistungen preislich nicht sehr transparent. Es ist also am Besten einen kompletten Kostenvoranschlag bei der Firma seiner Wahl zu machen. Zahlen die hier genannt werden sind wirklich nur grobe Richtlinien.

  11. #50
    Avatar von ohlahoppla1

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    238

    Re: Export generell bzw. Kleidung aus Thailand exportieren

    Hallo Jay25,
    versuche über das Internet doch eine Firma zu finden die schon nach D Textilien exportiert.
    Die haben dann Erfahrung, Volumen mit günstigeren Frachtraten.Da kann Du dann mit Deinen Teilen einen größeren Container weiter auffüllen.In der Regel haben die auch dadurch einen Vorteil, da mit Deinen Teilen auch für die es immer leichter wird größere Container zu belegen,Dies machen sogar große Handelsunternehmen um
    Engpässe mit nicht genügend eigener Tonage billig und schnell nach D zu bringen.
    Aber suche Die in Th einen Geschäftspartner der entweder schlecht Deutsch, besser noch sehr gutes Englisch beherscht
    und zumindest alle Incoterms beherscht.
    Tipp Versuche aber auch das der für Dich die Verzollung
    in D am Hafen abwickelt und auch bis dahin Dir einen durchgängigen Versicherungsschutz schriftlich garantiert.
    Versicherungen und Verzollungen am Bestimmungshafen sind nicht gerade ein Lieblingsthema der meisten asiatischen (China, Hong Kong. Singapure und Th ? ) Trader.

    Die Teile die Du nach D exportierst, sind das hochwertige Teile die man nur schwer in D erhalten kann und es nicht dabei schon zuviele Mitbewerber (Profis) hier bereits gibt ? Dann kämpfst Du gegen den Strom.

    Viel. viel Erfolg und gutes durchhalte "vermögen" wünsche ich Dir.

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