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Expats und das Thema Gift in den Tropen

Erstellt von DisainaM, 25.06.2014, 08:46 Uhr · 36 Antworten · 2.996 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von DisainaM

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    Expats und das Thema Gift in den Tropen

    Viele Neu-Expats kommen in die Tropen und sind von dem altruistischen Satz geprägt,

    "... bis der letzte Fluss vergiftet ist ... werdet ihr verstehen, dass man Geld nicht essen kann."


    In logischer Konsequenz versucht man, möglichst giftfrei in den Tropen zu leben, möglichst gesundes (giftfreies) Essen zu essen,
    und wer denn ein Haus baut, und einen Brunnen in seinem Garten hat,
    natürlich kein Gift auf seinem Grundstück einzusetzen.

    Viele Thais bauen jedoch ihre Häuser so,
    dass unter ihrem Haus ein Rohrsystem ist, wo sie alle paar Jahre eine chemische Keule einleiten lassen,
    die alles vergiftet und tötet, was unter ihrem Haus sich befindet.

    Dies wird von Neu-Expats häufig nicht gemacht,
    doch oft unterschätzen sie die konzentrierte Macht der Natur in den Tropen.

    Ein aktuelles Beispiel aus Krabi zeigt gerade, was die Konsequenz sein kann,
    wenn man die Giftbombe, die chemische Keule unter seinem Haus unterlässt.

    Eine Fliese bricht auf, bz. aus einem Erdloch bei einem Kindergarten kommen Käfer heraus, die hoch ins Haus wandern.

    Aber nicht ein paar Käfer, sondern hunderttausende.



    Kindergarten von stinkenden Käfern befallen :: Wochenblitz - Ihre deutschsprachige Zeitung für Thailand

    Die Invasion ist derart massiv, dass man mittlerweile daran denkt, das Haus aufzugeben, und den Kindergarten anderswo unterzubringen.

    Genau hier kommt man schnell zum Punkt, wo die Unterstützer des giftfreien Lebens an ihre Grenzen kommen.

    In Holland hat man es geschaft, die riesigen Tomatenplantagen mittlerweile giftfrei zu produzieren,
    indem man Nützlinge einsetzt, die die Schädlinge bekämpfen,
    doch in einer komplexen Natur, wie in den Tropen, wo man die natürlichen Feinde der Käfer vernichtet hat,
    lässt sich das biologische Gleichgewicht nicht so einfach wieder herstellen,
    und so geht der Einsatz mit Gift weiter.

    Als mir ein Arbeiter erklärte, dass man einen ca. 800 m2 grossen Gartenabschnitt besser mit Betonfliesen zupflastert, weil man dadurch weniger Probleme hat,
    stiess dies auf meine 4 Jahreszeiten Denke, wo die Natur regelmässig durch die Winterperiode ausgebremst wird,
    und so eine, für den Menschen gefälligere Naturvariante entstehen konnte,
    natürlich auf Unverständniss,
    pflegefreundlich durch Flächenversieglung.
    Doch es hat seinen Grund, und ein Ziergarten ist in den Tropen eine zeitintensive Dauerbeschäftigung,
    kommt man dieser nicht nach, oder geht einem das Personal aus,
    entstehen regelrecht Gefahren, (Extremfall Schlangen)
    die das Leben der Hausbewohner bedrohen können.
    Deswegen bietet eine breitflächige Bodenversiegelung um das Haus herum,
    eine Erhöhung der Sicherheit.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Ironman

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    Klasse, gibts von dem Fließendurchbruch auch ein Video?

  4. #3
    Avatar von Cantor

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    Viele Neu-Expats kommen in die Tropen und sind von dem altruistischen Satz geprägt,

    "... bis der letzte Fluss vergiftet ist ... werdet ihr verstehen, dass man Geld nicht essen kann."
    Lebst du wenn du hier in Thailand bist während des Aufenthalts in Quarantäne?

  5. #4
    Avatar von Eutropis

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    Eine Fliese bricht auf, bz. aus einem Erdloch bei einem Kindergarten kommen Käfer heraus, die hoch ins Haus wandern.


    genauer lesen :" Die Käfer krabbelten aus einer Stelle, bei der Holz und kaputte Fliesen entsorgt wurden. Sie drangen in das Gebäude ein"


    Wenn Du die Essensreste neben das Haus kippst werden evtl. auch Ratten auftauchen.
    Wer es schön findet kann ja prophylaktisch umlaufend asphaltieren.

    Im Übrigen würde ich derartige Presse -Kurznotizen aus meiner Erfahrung mit der deutschen Presse immer kritisch hinterfragen.
    In der Regel bleibt von der Horrormeldung kaum Etwas mit Substanz übrig.

  6. #5
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von Cantor Beitrag anzeigen
    Lebst du wenn du hier in Thailand bist während des Aufenthalts in Quarantäne?
    Wahrscheinlich sogar noch mit 24/7 Videoueberwachung zur anschliessenden kritischen Selbstbetrachtung .

  7. #6
    Avatar von benni

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    nach Glitterman nun der Microchemman http://www.hellopro.de/images/produi...ollo-16680.jpg auf Thailands Strassen

  8. #7
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    In logischer Konsequenz versucht man, möglichst giftfrei in den Tropen zu leben, möglichst gesundes (giftfreies) Essen zu essen, und wer denn ein Haus baut, und einen Brunnen in seinem Garten hat,
    natürlich kein Gift auf seinem Grundstück einzusetzen. Viele Thais bauen jedoch ihre Häuser so, dass unter ihrem Haus ein Rohrsystem ist, wo sie alle paar Jahre eine chemische Keule einleiten lassen, die alles vergiftet und tötet, was unter ihrem Haus sich befindet.
    Darin finden sich gleich mehrere Ungereimtheiten. Zum Beispiel: Ein Brunnen ist nicht notwendigerweise gesünder, denn Brunnenwasser ist oft ebenso oder sogar mehr belastet als das Wasser der Kommune. Oder: Bei Giften, wie Insektiziden, kommt es darauf an, dass sie gezielt und vernünftig eingesetzt werden und das ist mit einen Rohrsystem unter dem Haus, wie beschrieben, gegeben. Es wird auch nicht "alles" vergiftet sondern eben nur Insekten. Darüber hinaus schützt eine Versiegelung der Fläche um das Haus nicht effektiv vor Schlangen, Insekten oder Ratten. Wer sich zu große Sorgen um diese relativ kleinen Probleme macht, sollte vielleicht lieber nicht in ein tropisches Land ziehen. :-)

    Das wahre Problem mit Giften in Thailand, wie auch in vielen anderen NICs und Developing Countries, ist die mangelnde und lückenhafte Kontrolle von Nahrungsmitteln und anderen Produkten seitens der staatlichen Organe (hier in Thailand ist die FDA dafür zuständig). Dem sind auch Expats ausgesetzt, denn kaum einer hat ein Laboratorium im Haus um beispielsweise Lebensmittel oder Wasser zu testen.

    Cheers, X-pat

  9. #8
    Avatar von MadMac

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    Apropos Ratten oder Wuehlmaeuse. Wir haben hier welche, was Rambo, unser Bluthund, dann immer zum Anlass nimmt, rund uns Haus Loecher zu graben. Die Ratte faengt er natuerlich nicht, hab zumindest noch keine gesehen.

    Wie killt man die Viecher, ohne dass der Hund in Gefahr kommt? Frueher hatten wir fuer Wuehlmaeuse irgendwelche Gaspatronen, die man in die Loecher stecken konnte. In Thailand hab ich nur Gift gesehen, hab an der Stelle aber Angst, dass der Hund das frisst.

  10. #9
    Avatar von DisainaM

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    Thema Gift,
    worum geht es ?

    Vor ein paar Tagen war ein Schulfreund aus meiner Klasse bei uns zuhause.
    Bei ihm zuhause war die “Pest-Control-, die Schädlingsbekämpfung, zu Gange. Das wird in den meisten Häusern in Thailand regelmäßig vorgenommen. Die meisten Hausbesitzer haben eine Vereinbarung mit einem Bekämpfer, bei dem der Turnus festgelegt wird. Mein Freund konnte somit 3 Tage nicht zuhause wohnen. Obwohl alles unschädlich sein soll, sucht man lieber das Weite,
    um Kopfschmerzen und andere Unannehmlichkeiten zu entgehen.
    Ich wollte diese Aktion einmal sehen und wir machten einen Abstecher zu seinem Haus. Männer in Schutzanzügen und Masken machten sich im Haus zu schaffen, es wurde alles eingenebelt, eingesprüht, auch unter dem Haus, im Garten.
    Ich habe meine Eltern daraufhin angesprochen. Sie meinten, es sei ganz wichtig, ansonsten teilt man das Haus mit vielen
    Ungeziefern. Diese zerstören das Haus, den Besitz darin und die Gesundheit nach und nach.
    Sie erzählten mir auch, dass vor jedem Hausbau und vor dem Einzug ein vorbeugender Schutz gegen diese zerstörerischen Plagegeister vorgenommen wird – in Form einer chemischen Rundum-Keule! Neuerdings würde bei einem Hausbeu eine Leitung extra für die “Begiftlung- verlegt. Die Leitung hätte kleine Löcher und würde regelmäßig mit Gift befüllt, dieses sickert langsam an die Umgebung. Meine Eltern überlegten, ob sie dies nicht nachholen sollten.
    Chemische Keulen | Schüleraustausch Thailand - Reiseberichte, Tipps und Informationen mit Bildern - Schüleraustausch Thailand

    Heute wurden im Dorf Moskitos bekämpft. Das geschieht mit der “chemischen Keule”. Die Aktion wurde vorher angekündigt. Dorfbewohner konnten sich darauf einstellen. Wir haben das Dorf für einige Stunden verlassen, haben uns vorübergehend bei Freunden im Nachbardorf aufgehalten.

    2007 September


    Vorbeugung ist der beste Schutz vor den zerstörerischen Insekten

    Vor dem Hausbau wird an alles gedacht: Finanzierung, gute Durchlüftung, Schutz vor Überflutungen bei sintflutartigen Regenfällen, in den Tropen bewährte Materialien, erfahrenes Bauunternehmen . . . Erst Jahre später, wenn Termiten zum Angriff blasen und klammheimlich der Leute trautes Heim fressen, wissen die Hausbesitzer, was sie ignoriert haben: den vorbeugenden Schutz gegen diese zerstörerischen Plagegeister.Herbert hatte in einer Siedlung am Rande von Pattaya mit grossem finanziellen und persönlichen Einsatz sein Traumhaus errichtet. Nicht einmal drei Jahre später stellte der 53-jährige fest, dass sein Haus und vor allem die teure und massgeschneiderte Küche von Termiten befallen waren.Der Österreicher verschwendete keine weitere Zeit, sondern wandte sich an eine Spezialfirma, von der er das Gefühl hatte, dass diese sowohl erfolgreich als auch "menschenfreundlich" arbeiten würde. Die Pest-Control-Spezialisten verteilten einen Cocktail von Pestiziden auf den Fluren, in den Möbeln und auf einem Streifen rund um das Haus.Doch zum grossen Ärger des Wieners kehrten die Termiten nach kurzer Zeit zurück. Mitarbeiter der Firma mussten mehrfach anrücken, um die Problemstellen weiter zu behandeln. Die Insekten hatten einen Grossteil der Küche zerstört, so dass Herbert gezwungen war, den grössten Teil der Einrichtung zu erneuern.Zehntausende Haushalte in Thailand leiden unter Termiteninvasionen verschiedener Truppenstärke. Zu den von Zerstörung bedrohten Objekten gehören hölzerne Balken, Wände, Bodenbretter, Schränke, ja sogar Bücher und Fotografien.Schädling5experten empfehlen eine Vorbeugung in zwei Phasen: vor Baubeginn und nach Fertigstellung des Hauses. Bevor mit den Arbeiten begonnen wird, sollte das Grundstück sorgfältig kontrolliert werden. Dabei muss besonders auf Termitenschäden an Baumstümpfen, herumliegenden Hölzern, Papier und allem was Zellulose enthält geachtet werden.Besonders auf der Fläche, auf der das Haus errichtet werden soll, muss alles abgetragen werden, was für Termiten interessant sein könnte. Auch kleine Hügel können auf Termiten hindeuten und sollten ausgegraben werden.Das Grundstück muss reichlich mit Chemikalien behandelt werden. "Bevor das Fundament gegossen wird sollte ein Leitungsnetz für Pestizide verlegt werden", rät Roland Malter, Mitinhaber des Pest-Control-Unternehmens Eastern Pattaya. Die Plastikrohre hätten kleine Öffnungen, weitere Rohre würden als Ringleitung an den Betonpfählen des Gebäudes angebracht. "Über vier Zuleitungen kann das Leitungsnetz später einmal im Jahr mit Chemie gefüllt werden", erläutert der Deutsche. Das reiche aus und schütze das Haus vor Termitenbefall.Während der Bauarbeiten sollten alle hölzernen Teile sowie das Holz, aus dem die Möbel gefertigt werden, ständig auf Termitenbefall kontrolliert werden, denn oft würden die Schädlinge in diesem Bauholz eingeschleppt.Wenn der Bauherr die Möglichkeit hat, sollte er sich für Hölzer entscheiden, die widerstandsfähig gegen Termiten sind. Dazu gehört unter anderem Teakholz. Wenn billigere Hölzer verwendet werden, die meistens auch weicher sind, zum Beispiel die Stämme von Kautschukbäumen, muss man sich davon überzeugen, dass sie chemisch gegen Termitenbefall behandelt wurden. Bei Einbaumöbeln sollten vor dem Aufbau die Rückwände ebenfalls mit Holzschutzlösungen behandelt werden.Wenn das Haus endlich fertig gestellt ist, müssen die neuen Bewohner alles sorgfältig prüfen, was sie in ihr neues Heim bringen. Schädlingsbekämpfer weisen dabei besonders auf Bücher und Dokumente hin, die in hölzernen Möbeln untergebracht werden sollen.Auch sollte alles Holz und anderes Baumaterial, das zurückgelassen wurde, so schnell wie möglich entfernt werden, denn es könnte ebenfalls von Termiten befallen sein. Wenn es an die Gestaltung des Gartens geht, sollte man auf grosse Bäume mit aggressiven Wurzeln verzichten. Diese Wurzeln wachsen bis unter das Haus. Wenn der Baum abstirbt, verrotten die Wurzeln zwar, doch können sie von Termiten als Ausgangsbasis für einen Angriff auf das Haus benutzt werden.Die Experten warnen vor fliegenden Termiten. Sie schwärmen vor allem in den Monaten Mai und Juni abends um das Licht, besonders nach Regenfällen. Nach nur kurzem Flug verlieren die Insekten ihre Flügel, paaren sich und graben sich dann in Holz oder die Erde, um dort Nester zu bauen. Auf die durchsichtigen Flügel, die oft zu Hunderten herumliegen, sollte jeder Hausbesitzer besonders achten. Sie sind ein sicheres Zeichen dafür, dass die Schädlinge zumindest in der Nähe waren.Es empfiehlt sich, an den Abenden, an denen diese Flugtermiten unterwegs sind, die Lampen für einige Stunden zu löschen. Die Insekten verschwinden dann von selbst und suchen sich einen beleuchteteren Platz. Zum Glück werden fast alle schwärmenden Termiten von Vögeln, Geckos, Fledermäusen und Fröschen gefressen.Die Gefahr durch diese fliegenden Termiten besteht darin, dass sie sich auch in den obersten Etagen von Condos festsetzen können. Sie sind in der Lage, weit oberhalb des Erdbodens zu leben, indem sie sich zum Beispiel mit Feuchtigkeit aus den Klimaanlagen versorgen. Es sollte sich also niemand sicher vor Termiten fühlen, nur weil er in einem der obersten Stockwerke wohnt.Die zerstörerischen Plagegeister sind auch akustisch auszumachen. Da sie bei ihrer ausdauernden Arbeit ständig klickende und kauende Geräusche von sich geben, empfehlen Experten, an die betreffenden hölzernen Gegenstände zu klopfen und dann das Ohr an sie zu legen.Infiltrationswege der Termiten sind auch Abwasserrohre und Leitungsschächte. Selbst wenn sie aus Zement gefertigt sind, die Insekten entdecken winzige Risse, in denen sie in die oberen Etagen von Häusern gelangen.Helfer im Kampf gegen Schädlinge - Frühes Erkennen ist wichtigSchädlingsbekämpfer sind Helfer im Kampf gegen Ungeziefer - neben Termiten können es Schaben (Kakerlaken), Ameisen, Mücken, Flöhe, Zecken, Hausstaubmilben, Ratten oder Mäuse sein.Der Fachmann geht vor gegen Vorratsschädlinge (Maus, Brot- und Reiskäfer), die Nahrungs- und Genussmittel befallen, gegen Materialschädlinge, also Insekten wie Kleidermotten oder Silberfischchen, die Materialien pflanzlicher oder tierischer Herkunft schädigen können, und gegen Hygieneschädlinge wie Ameisen und Schaben.Wenn sich Ungeziefer in Garten, Haus oder Appartement eingenistet hat, wird schnell nach dem "Kammerjäger" gerufen. Die Männer und Frauen dieses Berufes sind die guten Geister im Hintergrund, die auch dafür sorgen, dass in Restaurants keine Kakerlaken in den Ecken hocken.In Feudalzeiten standen die "Kammerjäger" in Diensten der Adeligen und hatten deren Räumlichkeiten von Ungeziefer frei zu halten. Mit dem gesellschaftlichen Wandel entwickelte sich aus der Tätigkeit ein ganz normaler Beruf, der in Thailand unter dem Begriff "Pest Control" bekannt ist.Schädlingsbekämpfer haben es mit Giftstoffen zu tun und sollten genau die Gefahren für sich und die Umwelt kennen. Wichtig ist auch das frühe Erkennen von Schädlingen. Dadurch können Experten das Problem sofort in den Griff bekommen und die Kunden vor weiteren Schäden bewahren. "Eine Maus im Haus kann ein Zufall sein, doch in der Regel sind es mehrere, die sich durch ihre Fruchtbarkeit schnell vermehren. Wir müssen nach Spuren suchen, diese erkennen und professionell handeln", erläutert ein Schädlingsbekämpfer seine Arbeit.Termiten werden gehasst und geschätzt - In Thailand gibt's 100 verschiedene ArtenTermiten leben vorwiegend in tropischen Ländern. Die Insekten bilden Staaten mit einer Königin, einem König sowie vielen männlichen und weiblichen Tieren mit verkümmerten Geschlechtsorganen und verschiedenen Aufgaben (Arbeiter, Soldaten). Die Königinnen legen pro Tag 200 bis 300 Eier.Einige dieser Insekten bauen ihre Nester als steinharte, bis zu sieben Meter hohe Burgen. Eine Kolonie kann aus wenigen Dutzend oder Millionen Tieren bestehen.In Thailand kommen fast 100 verschiedene Arten vor, Die meisten wohnen in Wäldern und verarbeiten dort totes Holz. Termiten hören im Land des Lächelns auf den schönen Namen "Pluak".Weil sie dem Holz "ein Ende bereiten", wurden sie von den Römern "Termes" benannt. Sie ernähren sich von der Zellulose und vom Lignin toter Bäume und heruntergefallener Blätter. Als Verdauungshilfe haben sie sich Geisseltierchen zugelegt, die in ihren Enddarmen leben und dort das unverdauliche Pflanzenmaterial in wertvolle Nahrung verwandeln.In Verruf gekommen sind die Termiten wegen einer Minderheit. Um 100 der über 2.200 weltweit klassifizierten Arten holen sich die Nahrung dort, wo Menschen aus dem Holz bereits Häuser oder Möbel gemacht haben. Sie bauen sich aus dem Untergrund herauf Verbindungswege zu den Böden und Balken.Besonders perfid sind die Trockenholztermiten. Sie können unabhängig vom Erdreich im Holz leben und werden so in Balken und Schiffsplanken rund um die Welt exportiert.Termiten haben sich in fast allen Hafenstädten der warmen Klimazonen eingenistet. Und selbst in kalten Ländern gelingt es ihnen immer wieder, in geheizten Räumen zu überleben. So in Hamburg und Berlin, wo eingeschleppte Termiten viele Jahre unentdeckt im Holz von Gebäuden gewohnt haben.Das Sündenregister der Termiten ist lang und bizarr. Fast das gesamte auf Papyrus dokumentierte kulturelle Erbe Ägyptens soll ihnen zum Opfer gefallen sein. Seit einigen Jahren vergreifen sich die Viecher sogar an den Büchern der vatikanischen Bibliothek.Im 19. Jahrhundert haben die Tierchen den Franzosen auf den Antillen in den Depots die Artillerielafetten heimlich ausgehölt, was den Engländern 1809 die Attacke ziemlich erleichterte.Im Süden der USA brechen Hausbesitzer gelegentlich durch einen leer gefressenen Wohnzimmerboden. Einem Mädchen in Florida, das von Bekannten aus New Orleans ein altes Klavier geschenkt erhielt, brach das Instrument beim ersten Spiel unter den Händen zusammen.Termiten leisten aber auch nützliche Arbeit. Sie sind in vielen Regionen der Tropen und Subtropen die wichtigsten Verwerter von totem Holz und Laub und tragen entscheidend zur Humusbildung bei. Auch lockern sie mit ihrer Grabarbeit die Böden. Termiten werden eben gehasst und geschätzt.Chili schreckt Ungeziefer ab

    Chilipulver vertreibt Ameisen. Das fanden Wissenschaftler im US-Staat Neu-Mexiko heraus. Gemahlene Chilischoten, zehnmal schärfer als Cayenne-Pfeffer, seien ein wahrer Ungezieferschreck. Das rote Pulver schreckte in Versuchen erfolgreich alle möglichen kleinen und grossen Tiere ab. Trick der Wissenschaftler: Das Chili wurde in Lack, Fensterkitt, Leim und andere Baumaterialien gemischt, verbindet sich chemisch so fest, dass es auch nach Jahren nicht auswäscht. Die Folge: Ratten frassen mit Chili behandelte Kabel nicht mehr an, Vögel hackten nicht mehr auf Chili-Holzbalken herum. Ein Forscher: "Menschen sind wohl die einzigen Wesen, die sich trauen, Chili zu sich zu nehmen."Chemie vernichtet ..........

    Wie "Kammerjäger" heute vorgehen / Ökologisch verträgliche ArbeitsweiseBei seiner jüngsten Investition kommen Roland Malter Studium und Beruf zugute. Der 45-jährige Deutsche hat Verfahrenstechnik studiert und als Umweltingenieur für namhafte Unternehmen in Asien gearbeitet. Er wirkte mit an verschiedenen Umweltprojekten in Kambodscha, China und Laos, arbeitete für VW in Shanghai, für Nestlé in Phnom Penh und als "Pest Controler" auf den Flughäfen in Siem Reap (Kambodscha) und Luang Prabang (Laos). Jetzt hat der in Sonnenberg (Thüringen) geborene Experte mit seinem thailändischen Partner Wirat Kee- charoen die Pest-Control-Firma Eastern Pattaya Company gegründet.General Manager ist der 51-jährige Thai. Roland Malter, der seit zwölf Jahren in Thailand lebt, ist für Deutschsprachige Ratgeber in Sachen Schädlingsbekämpfung.Das Unternehmen mit Sitz an der Soi Paradise Villa legt Wert auf individuelle Beratung und eine ökologisch verträgliche Arbeitsweise. Wirat Keecharoen wirkt seit sechs Jahren in der "Kammerjäger"-Branche und verfügt ebenso wie sein deutscher Partner über reichlich Erfahrung.Für die täglichen Einsätze stehen zwei Pick-ups mit jeweils dreiköpfigem Team bereit. Auf der Ladeflächen befinden sich Pumpen, Fässer mit Wasser und Chemiepatronen mit hochwirksamen Inhaltsstoffen. Das zu verspritzende Mittel wird erst vor Ort gemischt."Unsere Chemie ist ein lizenziertes Mittel und kommt aus Bangkok. Es wirkt ausschliess-lich auf .........., nicht auf Warmblüter. Die Umweltbelastung ist durch den Einsatz neuester Techniken gering, die Chemie gefährdet weder Mensch noch Haustier wie Hund oder Katze", erläutert Roland Malter. Gespritzt werden zwei Insektizide: gegen fliegende Insekten und gegen nicht fliegende Insekten.Die Mittel wirken auf Flöhe, Zecken, Haus- und Staubmilben, die Allergien auslösen können, auf Kakerlaken, Ameisen, Termiten, Mücken und und und . . .Die Schädlingsbekämpfer greifen nach vorheriger Terminvereinbarung zu einem langen Schlauch und besprühen das Mauerwerk des Hauses und das gesamte Grundstück. So werden bei monatlicher Kontrolle auch Blattschädlinge und deren Brut vernichtet.Anschliessend wird die Arbeit mit einer Pumpe im Haus fortgesetzt: Die Männer sprühen ein weniger aggressives Mittel in alle Kanten, Ecken und entlang der Mauern. Schutz vor allem gegen Milben und Ameisen. Problemzonen wie zum Beispiel Ameisennester auf dem Dachboden werden gesondert behandelt.Zum Service der Eastern Pattaya Company zählt der vorbeugende Schutz vor Termiten beim Hausbau. Bevor das Fundament gegossen wird verlegen die Schädlingsbekämpfer im Erdreich ein Verbundnetz aus Plastikrohren. Weitere Rohre werden später an den Betonpfählen des Hauses befestigt. Die Ringleitung wird über vier Zuleitungen gespeist. Einmal im Jahr kommen die "Kammerjäger" und erneuern die Chemie, die durch winzige Öffnungen in das Erdreich sickert und das Gebäude vor einem Termitenbefall schützen soll.Selbst nach dem Hausbau ist ein solcher Schutz noch möglich. Dann lassen die Schädlingsbekämpfer sogenannte Eisendolche unterhalb des Fundaments in das Erdreich. Die Chemie sickert über die Dolche in den Boden..Der Fachbetrieb ist weiter auf die Bekämpfung von Mäusen und Ratten spezialisiert. Und wenn sich eine Schlange in ein Haus verirrt haben sollte, werden die Schädlingsbekämpfer zu Schlangenfängern.Die Preise bei der Eastern Pattaya Company: Jahresvertrag 6.000 Baht bei monatlichem Service; Termitenschutz vor dem Hausbau 3.000 Baht, nach dem Hausbau ebenfalls 3.000 Baht, jährlicher Service 3.000 Baht. Mitglieder des Pattaya City Expats Clubs bekommen 10 Prozent Rabatt. Der Betrieb ist telefonisch unter 038.756.239 erreichbar, Roland Malter berät Deutschsprachige unter 038.231.196 oder 01.804.784.
    Thaipage - Termiten fressen das traute Heim

    Das Thema gehört zu Thailand, da es bestandteil des täglichen Lebens ist,
    unzählige Firmen im ganzen Land kümmern sich darum.

    Thailand Pest Control - Creepy Crawly Pest Control Thailand

  11. #10
    Avatar von Eutropis

    Registriert seit
    27.05.2014
    Beiträge
    8.520
    Einfach eine Schlagfalle ( es gibt auch ganz perverse Nager- Klebefallen in TH) so aufstellen, dass der Hund nicht ran kann ,
    der Zugang für Nager aber groß genug ist.

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