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Etwas positives zu den Aufenthaltsbestimmungen

Erstellt von mohs, 05.03.2008, 05:32 Uhr · 8 Antworten · 1.607 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von mohs

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    Etwas positives zu den Aufenthaltsbestimmungen

    Hallo Freunde,
    mal als nettes über die thailändische Bürokratie und eine hilfreiche Information für Leute, die es wie mir geht:
    bei meinen letzten Aufenthalt in Berlin hat es aus verschiedenen Gründen nicht geklappt ein Visa für Thailand zu bekommen. Ich hatte sehr wenig Zeit und zwei Tage vor dem Abflug war es der Botschaft nicht möglich mir eines zu erteilen. Also bin ich wie ein normaler Tourist mit vier Wochen Aufenthalt am 5. Dezember eingereist und dann habe ich zweimal den bekannten Visarun nach Poipet gemacht.
    als ich das am letzten Samstag zum dritten Mal versucht habe wurden mir bei der Ausreise erklärt, dass ich bereits 90 Tage im Land wäre und eine Einreise nicht möglich sei. Dann ging mir die Muffe!
    Was sind die Alternativen??? einer Woche verlängern bei der Immigration in Bangkok und dann in die Hauptstadt von Laos oder Kambodscha, schöne Sch..., denn darauf hatte ich wirklich keinen Bock!
    also am Montag zur Behörde, aus welchem Grund weiß ich nicht, aber meine Frau legte mir eine Fotokopie der Geburtsurkunde unserer Tochter auf den Tisch, die ich mitnahm, kann ja nicht schaden dachte ich noch bei mir. Dort angekommen, der übliche caotische Trubel der verschiedensten Nationalitäten. Also Formulare ausfüllen, Kopien vom Pass machen und sich wieder anstellen, überall der Hinweis maximaler Verlängerung sieben Tage. In mir das Gefühl der Unsicherheit wegen des bereits vergangenen Aufenthalts von 90 Tagen. Irgendwie hatte ich sogar Angst, dass ich gleich dableiben muss. Glück gehabt! An meinem Schalter die kürzeste Schlange, Reisen wohl nicht zu viele mit einfachen Touristen Aufenthalt ein und beantragen dann eine Verlängerung überall Hinweise das die Verlängerung maximal nur sieben Tage beträgt. Alle Dokumente und den Pass abgegeben, meine Frage ob es Probleme geben könnte wird freundlich verneint. Also warte ich. Nach einer halben Stunde leuchtet meine wartenr. auf und ich nehme meinen Pass wieder an mich. Sofort kontrolliere ich die Stempel und setzte mich fast auf den A.... ich kann es nicht fassen und bin außer mir vor Freude: Aufenthalt bis 2. Mai ist genehmigt!!! Hurra, auf meine Nachfrage wie es möglich ist, zeigt Sie mir die Fotokopie der Geburtsurkunde. Glaubt es oder nicht, ich wäre fast über den Tresen gesprungen und hätte ihr einen aufgedrückt, aber mein tiefer und devoter Weih mit einem Kop Khun Kap mak mah verstand sie ohne weiteres dazu tun. Danach rief ich meine Frau an und machte einen langen Spaziergang mit einem Stopp bei Lenotre auf der Silom. Dann weiter zum Flusstaxi und nach Hause.
    Es war ein wunderschöner Tag.
    weiß jemand der darüber mehr Ahnung hat als ich, wie es in meinem Fall mit der Verlängerung aussieht???
    macht es gut oder noch besser mohs

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Küstennebel

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    Re: Etwas positives zu den Aufenthaltsbestimmungen

    Kann dir deine Frage zwar nicht beantworten, aber Glückwunsch zu deinem Erfolg

  4. #3
    Avatar von Samuianer

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    Re: Etwas positives zu den Aufenthaltsbestimmungen

    Mit einem Kind wo die Mutter/Vater Thai faellt die betreffende Person unter die Kategorie Non - Immigrant "O" (Others) und geniesst entsprechende Rechte!

    "Ein Non-Immigrant-Visum erlaubt einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen. Es gibt es neben zahlreichen anderen in den Versionen “B” ("Business", für in Thailand Arbeits- oder Geschäftstätige) und “O” ("Others", für Touristen, Rentner, Verheiratete). Es kann als "Single-Entry" oder als "Multiple-Entry" beantragt werden. Bei einem "Multiple-Entry" können innerhalb der Gültigkeit von einem Jahr beliebig viele Einreisen mit jeweils bis zu 90 Tagen Aufenthalt gemacht werden. Bei beiden Versionen muss die (erste) Einreise innerhalb von 90 Tagen nach der Ausstellung erfolgen. Derzeit wird das NI-Visum von einer Thai-Botschaft oder einem Konsulat im Heimatland des Antragstellers ausgestellt oder bei der Immigration in Bangkok, nachdem man mit einem Touristenvisum eingereist ist. (Möglicherweise gibt es dieses Visum in Zukunft nur noch auf diese Art)

    Eine Umwandlung eines Touristenvisums in ein Non-Immigrant-Visum ist meines Wissens derzeit nur beim "One Stop Service" der Immigrationsbehörde in Bangkok möglich. "


    Quelle:http://www.clickthai.de/Service/Visa.html


    Die Thai Behoerden gehen da genauso vor wie Behoerden anderer Laender auch, sind bestimmte Vorgaben erfuellt, so bekommt der Antragsteller auch die ihm zustehende Aufenthaltsgenehmigung erteilt!

  5. #4
    Avatar von Mangkon

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    Re: Etwas positives zu den Aufenthaltsbestimmungen

    @Samuianer
    Ich habe ein Kind und bin aber nicht verheiratet. Gilt das non-immi "O" für mich auch ?
    Greets

  6. #5
    Avatar von Charly

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    Re: Etwas positives zu den Aufenthaltsbestimmungen

    Ja, das tut es.

    Sicherheitshalber die Kopie der Gebutsurkunde beide unterschreiben und auch eine unterschriebene ID Copy der Mutter mitnehmen.

  7. #6
    Avatar von Mangkon

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    Re: Etwas positives zu den Aufenthaltsbestimmungen

    Danke
    Das ist perfekt !!

  8. #7
    Avatar von garni1

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    Re: Etwas positives zu den Aufenthaltsbestimmungen

    Da wir hier beim Thema VISA sind, es gibt auch Ausnahmen mit den 90 Tagen Aufenthalt innerhalb eines halben Jahres. Meine Frau aus Laos ist nun schon 4 Monate da. 3 mal ein-und ausgereist, plus Verlängerungen von jeweils einer Woche. Das Immigr. sagt, das Gesetz gilt nicht für die Laotischen Brüder und Schwestern. Sie kann jeden Monat kommen und gehen sooft sie will. Find ich Klasse.
    Gruß Matthias

  9. #8
    Avatar von mohs

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    Re: Etwas positives zu den Aufenthaltsbestimmungen

    Ja richtig! Laot müßte man sein.
    schönen Tag noch mohs

  10. #9
    Avatar von Charly

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    Re: Etwas positives zu den Aufenthaltsbestimmungen

    Das ganze Aufenthaltsrecht besteht aus kann Bestimmunngen, der Beamte der Immigration kann fast nach Belieben eine Aufenthaltserlaubniss verlaengern oder auch verkuerzen. Somit sind beim dem 30 Tages Stempel durchaus auch nur 7 Tage machbar, oder auch drei Monate. Alles eine Ermessenssache

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