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Was es wirklich bedeutet....

Erstellt von Antares, 18.02.2013, 23:45 Uhr · 70 Antworten · 5.920 Aufrufe

  1. #1
    Antares
    Avatar von Antares

    Was es wirklich bedeutet....

    .....auf Dauer nach Thailand zu ziehen ist doch für die Mehrheit der Wärme und Laissez Faire suchenden Westeuropäer so garnicht zu überblicken, anders ist doch kaum zu erklären das das Internet voll ist mit Geschichten über Menschen welche in Thailand scheitern und manchmal auch dort sterben.

    Während meiner zahlreichen Thailandreisen habe ich viele Auswanderer kennengelernt, winner und looser, verrückte und liebenswerte. Eins hat sich dabei heraukristallisiert: Wer schon gut in DACH war und im Job erfolgreich, der schafft es mit doppelter Anstrengung auch in Thailand, wer in DACH strauchelte und nach Thailand geht weil dort alles einfacher sei, der fällt auch in LOS doppelt auf die Nase.
    Thailand ist, um ein Member zu zitieren, ein rauhes Schwellenland. Thailand ist irgendwie auch wie Krieg oder eine Naturkatastrophe, es bringt das Beste aber auch das Schlechteste aus den Menschen hervor.

    Thailand kann ein Paradies sein, für Menschen welche sich in DACH eingeengt fühlen, für Rheumatiker und Menschen mit Athrose, für Strandliebhaber und Sonnenanbeter, für Fans von Seafood und Asiatischer Küche, Wassersportler und Wanderer, sogar Hobby Piloten und Angler kommen gerne. Und es werden immer mehr.

    Thailand ist aber nichts für europäische Wirtschaftflüchtlinge, für 1000€ Rentner und Leisungsverweigerer.

    Immer wieder wird hier und noch stärker in anderen Foren geschrieben: "mit 500€, mit 700€, mit 1000€ im Monat komme ich gut klar". Diese Leute können nicht rechnen oder schreiben nicht die Warheit und locken damit noch weitere Menschen in eine prekäre Situation. Bitte hört auf damit.

    Thailand ist einzigartig, ein starkes Abenteuer, welches man am allerbesten gut vorbereitet angeht.

    M.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Socrates010160

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    8.368
    ... oder man ist anspruchslos und heiratet eine Frau oder in eine Familie, die ein ausreichendes Auskommen hat und passt sich den Umständen dort an.... vorausgesetzt, man kann die 400.000 Baht/p.a. vorweisen.

  4. #3
    Avatar von benni

    Registriert seit
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    11.453
    Würde mal sagen, wenn es jemand noch nie ins Ausland gezogen hat, außer eventuelle Kurzurlaube, und kein Enthusiast ist, jemand der sich mit etwas voller Hingabe beschäftigen kann, und meint in die thailändische Pampa zu ziehen, ist das Projekt sicher nicht auf Dauer.

  5. #4
    Avatar von strike

    Registriert seit
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    28.011
    Zitat Zitat von Antares Beitrag anzeigen
    *
    Interessante Sicht.

    Foren moegen grundsaetzlich keine besonders grosse Aussagekraft haben.
    Aber es ist schon spannend zu sehen, wie unterschiedlich sich Menschen in dieser Auslandssituation praesentieren.

    Manche haben sich offensichtlich super etabliert, wirken zufrieden und gelassen, waehrend bei anderen die viele Sonne scheinbar auch ganz viel im Kopf kaputt gemacht hat.
    Dies scheint mir weniger an der Anzahl der Geldscheine in der Brieftasche zu liegen, als sich viel eher um die Frage zu drehen, was ich als Mensch taug(t)e.

    Diese besondere Situation (Leben im Ausland) wird die Eigenschaften - schlechte und gute - auch besonders betonen bzw. besonders sichtbar werden lassen.
    Leider fuer manche zu spaet.

  6. #5
    Avatar von DisainaM

    Registriert seit
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    26.812
    eines kann man zunächst aus Deutschland betrachtet,

    schnell und einfach hier im Forum feststellen,

    wie verhalten sich Expats in Thailand hier im Forum,

    in Bezug auf soziale Kompetenz und Souveränität,
    charme und Liebenswürdigkeit.

  7. #6
    Avatar von Waitong

    Registriert seit
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    Beiträge
    2.636
    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Dies scheint mir weniger an der Anzahl der Geldscheine in der Brieftasche zu liegen, als sich viel eher um die Frage zu drehen, was ich als Mensch taug(t)e.

    ------------>

  8. #7
    Avatar von wasa

    Registriert seit
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    Beiträge
    7.876
    viele Sonne scheinbar auch ganz viel im Kopf kaputt gemacht hat.
    Dann ueberleg dir mal gut,ob du deinen Lebensabend inThailand verbringen willst.
    Haste noch Haare auf'm Kopf oder schon Huttraeger?

  9. #8
    Avatar von raksiam

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    2.827
    Zitat Zitat von Antares Beitrag anzeigen
    .....auf Dauer nach Thailand zu ziehen ist doch für die Mehrheit der Wärme und Laissez Faire suchenden Westeuropäer so garnicht zu überblicken, anders ist doch kaum zu erklären das das Internet voll ist mit Geschichten über Menschen welche in Thailand scheitern und manchmal auch dort sterben.
    fuer jeden einzelnen Bedeutet die Uebersiedlung nach Thailand etwas anderes. Da ja die Rahmenbedingungen bei jeden anders sind ist es unmoeglich darueber pauschal eine Aussage zumachen.

    Man sollte aber nicht vergessen das Thailand kein "Auswanderungsland" ist. Dagegen spricht schon die aktuelle Gesetzeslage.

    Warum wir in Thailand leben?
    Meine Frau ist Thailaenderin. Seit unserer Hochzeit vor mehr als 20 Jahren war uns beiden klar das wir hier unseren Lebensabend verbringen wollen. Seit damals haben wir darauf hingearbeitet.

  10. #9
    Avatar von Siamfan

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    3.107
    Zitat Zitat von Antares Beitrag anzeigen
    ...
    Sehr guter Beitrag, der für die meisten Farangs zutrifft!

    Es gibt viele, die ich nicht als "Strauchler" bezeichnen würde, die in DACH mit 500€-1000€ (über-) leben.

    Sie haben aber in DACH meist noch soziale Leistungen, für die sie im Ausland aus eigener Tasche zahlen müssen.
    Auch der "jährliche" Besuch in der Heimat kostet ein "Vermögen", was das Flugticket um ein Vielfaches übersteigen kann.

    Ein mehrmonatiges/-jähriges Abenteuer in Thailand ist eine Sache, auswandern ist etwas ganz anderes.
    Mit den Taschen voller Geld in Pattaya, Ko Samui, Phuket, .. ganzjährig "überwintern" ist eine Sache. Wer nicht von einem schnellen Tod überrascht wird, geht am "Ende" doch in die Heimat zurück. Das gilt nicht nur für Thailand, das kann man weltweit bei "Aussteigern" der ersten Generation, die keine persönliche Bindung zum Land haben, beobachten.

    Eine Gruppe, die man noch klar abtrennen kann, sind die "Lebenskünstler". Die werden mit zunehmendem Alter und abnehmender Gesundheit aussortiert.

    Daneben, bevor ich zur dritten Gruppe komme, gibt es Menschen, die meist zeitlich befristet, legal ein Unternehmen betreiben oder einem Beruf nachgehen.

    Ansonsten gibt es eben die, die sich in der Gesellschaft, egal auf welcher Ebene, einordnen köennen.

    Eine Ebene ist die von Socrates beschreibene.
    Ohne Familie und Freunde hat man in Thailand keine Überlebenschance. Die ganze Kultur ist darauf ausgerichtet.
    In Thai-Familien ist eigentlich ein ständiges "Geben und Nehmen". Da gibt es Reiche, die für in Notgeratene sorgen, dafür erhalten sie "Dienstleitungen" zurück.
    Bei der Einbindung von Farangs ist das Problem, da sie in der Regel langfristig "finanziell nicht in Not geraten", halten alle Familienmitglieder und Freunde sie für reich.
    Dieser Irrtum wird insbesondere, durch "Geschichten" aus dem Bereich der Überwinterer noch verstärkt.

    Die meisten DACHler kennen aber die "Familien-Notwendigkeit" nicht mehr, da wir durch über 100 Jahre Sozialsystem und entsprechende Stukturen im alltäglichen Leben auch "alleine" ("über")leben können.

    Nicht so in Thailand*.


    *Ko Samui, Phuket, Pattaya, ... , (am Strand, in der walkingstreet, ...) Isaan (im deutschen Restaurant, in der Bar, ...) sind nicht Thailand

    p.s.: die Costa Brava ist auch nicht unbedingt Spanien.


  11. #10
    Avatar von Kumanthong

    Registriert seit
    08.06.2012
    Beiträge
    1.674
    Zitat Zitat von Antares Beitrag anzeigen

    Immer wieder wird hier und noch stärker in anderen Foren geschrieben: "mit 500€, mit 700€, mit 1000€ im Monat komme ich gut klar".
    Kommt drauf an . Mit eigenem Haus und nicht 24 Stunden Air-Con komme ich mit 600 Euro gut aus. Aber dein Post bezog sich wohl eher auf Leute die zur Miete wohnen und jeden Tag Farang Food brauchen .

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