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Elektro.Hausanschluss Erdung

Erstellt von Huanah, 29.03.2012, 02:33 Uhr · 122 Antworten · 15.247 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Micha-Dom

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    Wago Klemmen und DUS Pol -- schon ist einen Wohl.
    Das nehmen wir das nächste mal mit. Leider verschwindet irgendwie unser Werkzeug...

    das Bild zeigt den 1. Versuch einer Erde der Thaiverwandten.

    Thaierde.jpg

  2.  
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  3. #22
    Avatar von Huanah

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    Fortsetzung

    Heute nachmittag hat sich endlich der Stromwerker von der PEA herbequemt und der Alte durfte den neuen Zähler primärseitig installieren - 4700 für den Zähler + 200 weil dieser an einem anderen Pfahl ???? hängt als der vorherige.
    Der Dicke von der PEA diskutierte dann noch wegen den Wago-Klemmen herum - hält nicht lange, da sei er 100% sicher - so seine Meinung - der Draht dreht sich in der Klemme (war im Sample ja auch nur einer eingesteckt) - hält keine hohen Ströme aus - auf meinen Einwand, dass damit in D ganze Häuser verdrahtet werden, fragte er, ob wir dort nur 110V
    hätten. Die thailändische Verdrilltechnik sei ganz klar besser - wenn es dem Draht mal heiß wird - bei ganz hohem Strom würde die Wago-Klemme bestimmt schmelzen - na ja bei der hier üblichen überbrückten 60A Schmelzsicherung mag das richtig sein. Ich habe ihm dann die Wette angeboten, dass es länger hält als 2 Jahre - solange hat es nämlich gedauert bis die Verdrilltechnik in der Küche einen veritablen Kabelbrand im Dach verursachte - zudem habe ich die Dinger auf dem Dach in Abzweigdosen untergebracht. Morgen wird jetzt hoffentlich die Sekundärseite angeschlossen - eh schon 2 Tage verloren - wenn meine Frau nicht auf mein Drängen etwas Druck gemacht hätte, wäre der Zähler wohl erst nächste Woche installiert werden.

  4. #23
    Avatar von Huanah

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    @Micha

    Erde als abisolierter Draht ein Stück ins Erdreich gesteckt ist hier Standard - sieht bei unserem Boiler auch NOCH so aus.

  5. #24
    Avatar von MadMac

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    Hab mir mal die Verkablung hier im Haus angeschaut. Ist relativ neu, Vorbesitzer Expat, und ich konnte zumindest an der Waschmaschine auch einen PE erkennen, als Einzelkabel in grau. Was ich nicht weiss, wie die Erdung tatsaechlich aussieht. FI gibts auch keinen.

    Welche Moeglichkeiten gaebe es, eine hoffentlich vorhandene Erdung zu testen? Waere der erste Schritt bevor ich anfange Loecher zu graben....

  6. #25
    Avatar von Huanah

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    Erdwiderstand messen ist nur mit speziellen Messgeräten möglich (bitte auf keinen Fall mit dem Multimeter probieren). Das wichtigste ist meiner Meinung nach das Vorhandensein des FIs. Die Schutzerde soll ja "nur" im Falle eines Gerätedefekts, wenn der L-Leiter Metallgehäuseberührung hat den Sicherungsautomaten zum Fliegen bringen. Der FI fliegt idealerweise bevor der durch einen Menschen gegen Erde abgeleitete Strom eine lebensbedrohende Stärke erreicht.

    Das Schlimmste hier sind die selbstgebastelten Verlängerungskabel und Lampeninstallationen (2 Sicherheitsnadeln als Verbinder etc.) - da kannst du dir einen abzappeln - dann kommt der Schwiegervater mit der Verlängerung und die Schutzerde ist von da aus weg - genau da wird dann aber das Schweißgerät mit Metallgehäuse angeschlossen. Fängt ja schon am Masten an - wird alles unter Spannungf montiert.

  7. #26
    Avatar von MadMac

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    Ja, das ist mir schon klar mit dem Multimeter. Die Frage war daher, ob und wie man sowas testen koennte .

    Die Kabel liegen soweit alle auf der Wand, ich muss mir das mal genau anschauen, ob irgendwo ein Erder abgeht. Der Sicherungskasten ist von Siemens und hat ausser einem Hauptschalter glaube 9 Sicherungsautomaten. Ist noch ein bisschen Platz, ein 2-adriger FI sollte da noch reinpassen.

  8. #27
    Avatar von Micha-Dom

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    Erde messen mit den Multimeter geht nicht. Da erden nicht Standart in LOS ist, wird es nur wenige Besitzer des Erdungsmessgerätes geben.
    Außerdem ist das Ganze teuer,
    ein DUS Pol für Messungen in der Installation kostet um die 45€, BENNING 050253 Spannungs-/Durchgangs- pr¿fer Duspol expert BENNING Drehfeldanzeige: Amazon.de: Baumarkt
    ein Erdmeßgerät 3-4 polig ab 600€, Metrel Erdungsmessgerät MI 3123: Amazon.de: Baumarkt

    So ein Erdungsmessgerät ist für ein einmaliges messen oder überprüfen einer Erdungsanlage zu teuer. Der DUS Pol ist erschwinglich und hat einen Vorteil gegenüber den Multimeter, eine induzierte Spannung wird nicht als Netzspannung angezeigt. Ein sicheres anzeigen der Netzspannung.

    Nicht vergessen eine Solaranlage benötigt Erdung, mehr aus Blitzschutzgründen. Genauso eine SAT Schüssel. Ob da ein eingeschlagener Erdungspfahl ausreicht kann jeder für sich überlegen, besonders wenn ein Gewitter über dem Haus sich entlädt....

    Thai Erdung Foto :-) nur diese Thai Erde ist durch das Plastikgefäß nicht geerdet....

    Thaiverdrillung: wäre OK, wenn diese verlötet ist und eine Schutzhülle gegen Berührung gesichert ist.

  9. #28
    Avatar von kager

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    Es ist nicht zwingend ein Erdungsmeßgerät nötig.
    Das geht auch mit mehreren Multimetern und ein paar Widerständen.
    Oder Multimeter und Stromzange.

    Das Wichtigste ist in einer Erdungsanlage, daß alle Erden auf einem Potential liegen.
    Deshalb ist es sehr schlecht wie im Vorpost geschrieben Einzelerder z.B. für die Satanlage zu benutzen.
    Alle Erden sollen mit großem Querschnitt verbunden werden (16mm²) Potentialausgleich.

  10. #29
    Avatar von wingman

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    man kann zumindest defekte geräte mit dem multimeter gut testen, die den FI auslösen. zum beispiel mein e-herd, da ist seit einigen Tagen ein defekt im backofenteil der den FI auslöst. der fehler liegt nur auf einer phase. die 4 platten des ceranfeldes sind nicht betroffen.
    der backofen besitzt 3 heizungen, grill, unterhitze und umluftheizung. der FI fliegt, sobald die Backofenbeleuchtung eingeschaltet wird. Die Beleuchtung ist aber nicht die Ursache. Es scheint so zu sein, das alle Heizungen beim einschalten der Beleuchtung unter Spannung stehen und per Schalter von der Konsole gegen Null aktiviert werden. Ich messe etwa 100 Kiloohm Widerstand von der betroffenen Phase gegen Erde (Gehäuse). Eine der drei Heizungen muss einen Isolationsfehler haben. Unter Spannung (230Volt) dürften die 100Kohm deutlich niederohmiger sein und den FI auslösen. Das geschieht rechnerisch ab ca. 7,6 Kohm, 30mA Fehlstrom.
    Ich werde heute den Herd zerlegen und messen welche Heizung defekt ist.

    Musste etwas schmunzeln wegen dem grün gelben Draht als erde im Plastikkübel :-).
    Eine bessere "Behelfslösung" ist vom Bau einen Schnurnagel in die Erde treiben und den Draht mit einer Schelle an diesem verbinden. Vorher den Schnurnagel an der Stelle blankschleifen. Die Verbindungsstelle danach einfetten.

  11. #30
    Avatar von kager

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    @wingmann
    Da ist vermutlich ein Jingjock in den Heizkörper des Backofens gekrochen.
    Einfach warten bis der trocken ist dann klappt das wieder.

    Aber wie du schon richtig bemerkst bei Isolationsmessungen ist die Meßspannung ein sehr wichtiger Punkt.
    Nicht umsonst schreibt die VDE 1000 bzw. 500V als Meßspannung vor und das ergibt natürlich ganz andere
    Werte als die Multimetermessung mit weniger als 9V.

    Habe bei der Schwiegermutter auch schon einen trockenen Jingjock aus einem offenen Sicherungstrenner gepuhlt.
    Vermutlich hatte der während er Widerstand durch trocknen verlor sogar mal geleuchtet.

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