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eintragung ins chanot

Erstellt von somchei, 27.06.2010, 11:57 Uhr · 106 Antworten · 12.435 Aufrufe

  1. #81
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Richtig erkannt,Benni,aber wer im Channot steht könnte sich ja etwas wie ein gebürtiger Thai fühlen.

    Ich habe mich schon lange daran gewöhnt,dass die Ausländer in Deutschland andere Rechte und Pflichten haben,als wir Expats,die in Thailand mit Thai Ehefrau leben.

    Thailand ist kein Einwanderrungsland und wer dort länger geduldet wird,der hat die Schnauze zu halten und darf nicht auffallen sonders höstens nur genießen.

  2.  
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  3. #82
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Otto-Nongkhai Beitrag anzeigen
    Ich habe mich schon lange daran gewöhnt,dass die Ausländer in Deutschland andere Rechte und Pflichten haben,als wir Expats,die in Thailand mit Thai Ehefrau leben. Thailand ist kein Einwanderrungsland und wer dort länger geduldet wird,der hat die Schnauze zu halten und darf nicht auffallen sonders höstens nur genießen.
    Also groß die "Fresse auf zu reißen", dass hatte ich eigentlich als Ziel meines Umzugs nach Thailand nicht vor Augen.

    1. Klar Thailand geriert sich nicht als Einwanderungsland, siehe die Regeln zur work permit. Und auch im normalen Kontakt mit den Behörden ist der Alien zumeist so etwas von nicht-integriert, dass er selbst nach Jahren sich nicht auszudrücken weiß und sich insbesondere zu benehmen weiß.
    2. Dies scheint bei vielen zu einem Bewußtsein der Ohnmacht zu führen und zu einer Duckmäuserei, die in Wirklichkeit die Kriterien einer Überanpassung erfüllt. Alles gerät aus dieser Perspektive der Verzweifelten zum unnötigen Tun.
    3. Sehr selten findet man Leute, die versucht haben, einen anderen Weg zu gehen: Den Weg der Integration in die thail. Gesellschaft. Die haben dann in Jahren Beziehungen aufgebaut, die in Thailand wie ein "soziales Netz" wirken. Klar, dass man diese Lebensform der ganz bewußten Bildung von Beziehungsnetzwerken als "altmodisch" einstufen kann. Aber diese Lebensform ist halt noch hoch aktuell im Schwellenland Thailand.
    4. Wenn man dafür auch Geld haben muß, dann setze man es halt gezielt ein. Nur derjenige, der keins mehr hat, weil er schon als arme Socke hier ankam, kann sich da noch beklagen.
    5. Was hält also jemanden wirklich ab, auf mehreren Ebenen in Thailand sich zu vernetzen. Da sind dann sowohl Kontakte über die Wats wichtig wie "Social Parties", auf denen man auch Vertreter aus der thail. Politik und Gesellschaft trifft. Warum das alles von vornhinein ausschließen?

  4. #83
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von Otto-Nongkhai Beitrag anzeigen
    wenn du dich mal bei Thais unbeliebt machst,und wenn es nur Geiz ist,... wird weggemoppt.
    Du kannst in LOS nur wirklich etwas steuern,wenn du Geld hast und dieses geschickt verteils,also in Massen einsetzt zum eigenen Vorteil!
    Aus diesem Grund entstanden ja um Pattaya so einige Rentner Resorts, zu hohem Anteil aus EuroThai Ehefrauen mit ihren EuroFarangs belegt,
    wo alles seinen normalen Gang geht.
    Die Welt ausserhalb des Resorts veraendert sich natuerlich, die Natur verschwindet, es werden in Zentren kaum Parks angelegt, um Ruhezonen zu schaffen, und so entsteht der Eindruck von Hektik, die erst endet, wenn man in seiner eigenen Welt des Resorts zurueckgekehrt ist.
    Harmoniespender koennen geeignete Menschen sein, die bereit sind, etwas nicht materielles von sich an Dich zu geben,
    oft sind es die Partner, sollte der Partner jedoch auch nur Gast sein, bedarf sie ev. selber einen Harmoniespender.

    Sich dann vor Ort den richtigen Personenumgang aufzubauen / soziales Netzwerk / bedarf allerdings auch eigene Anpassung,
    und oft wird es einem nicht so einfach gemacht, dass man es nur mit Geld erreichen koennte.

  5. #84
    Avatar von Chak

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    Das sind ja hier ganz neue Erkenntnisse, dass Beziehungen nützlich sind. Nur wieso soll das ein altmodischer Gedanke sein?

    Aber es scheint doch zweifelhaft, dass es einen wirklich weiter bringt, wenn man mal 350 Baht Eintritt für eine Party bezahlt, wo auch der Bürgermeister vorbei schaut.

  6. #85
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Das sind ja hier ganz neue Erkenntnisse, dass Beziehungen nützlich sind. Nur wieso soll das ein altmodischer Gedanke sein?
    Aber es scheint doch zweifelhaft, dass es einen wirklich weiter bringt, wenn man mal 350 Baht Eintritt für eine Party bezahlt, wo auch der Bürgermeister vorbei schaut.
    Zu 1) "Gute Beziehungen" gelten in den modernen Demokratien eigentlich als ein Relikt des Feudalismus. Wo es nicht auf den einzelnen, wahlberechtigten Bürger ankam, sondern auf seine soziale Stellung - also ein relativer Status zu anderen. Da war der Adel natürlich immer im Vorteil. Vielleicht erkennst Du nun auch, dass "gute Beziehungen haben" ein Element der gepflegten Ungleichheit ist.
    Zu 2) Du legst Dich ja häufig so richtig ins Zeug, wenn Du etwas - vielleicht nur teilweise oder auch voll weißt. Aber ab und zu ist halt Deine derzeitige Situation in D ein Hemmnis für das Verständnis von Motivationen von Expats in Thailand.
    Da gibt es z.B. das Thema: Will man nach 3x unterunterbrochener Inanspruchnahme der one year extension to stay - also 3 x hintereinander Jahresaufenthaltsgenehmigung - den Antrag auf einen Residenten-Status stellen oder nicht?
    Klar, der ist erstens teuer, auch wenn es ja eigentlich eine einmalige Anschaffung sein sollte. Dann muß man aber auch so einiges sich gefallen lassen. Z.B. einen mündlichen Sprachtest, vergleichbar einem Sprachtest zur Erlangung der Niederlassungserlaubnis in D. Aber auch ausgesprochen "dumme Fragen" beantworten: Was tun sie derzeitig oder haben sie zur thail. Gesellschaft beigetragen? Huch? - Ja, Thailand stellt so Fragen wie diejenigen, die im Programm der Green Cards schon eingebaut sind. Nützt Du uns überhaupt etwas?

    Bevor Du jetzt wirklich anfängst, hier eine vernünftige Antwort auf das Papier zu bringen, verfällst Du in alter Faulheit auf die Idee, hierzu einfach einen oder mehreren Leumundszeugen anzugeben. Und wenn Du das machst, dann wäre es doch schon ganz angenehm, wenn der so ins Spiel gebrachte Leumundszeuge sich an Dich irgendwie dunkel - und gar noch positiv - erinnern könnte. Muß ich wirklich noch mehr über den Sinn und Zweck solcher Parties hier schreiben?

  7. #86
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Zu 1) "Gute Beziehungen" gelten in den modernen Demokratien eigentlich als ein Relikt des Feudalismus. Wo es nicht auf den einzelnen, wahlberechtigten Bürger ankam, sondern auf seine soziale Stellung - also ein relativer Status zu anderen. Da war der Adel natürlich immer im Vorteil. Vielleicht erkennst Du nun auch, dass "gute Beziehungen haben" ein Element der gepflegten Ungleichheit ist.
    Wie kommst du denn zu diesem Fehlurteil? Wenn dem so wäre, warum wird dann ständig Beziehungsmanagement gepredigt als erstrebenswert? Warum gibt es dann die moderne Fortführung von Netzwerken im Internet wie LinkedIn oder die deutsche Kopie Xing, wo es im Grunde nur um Beziehungen geht?

    Bevor Du jetzt wirklich anfängst, hier eine vernünftige Antwort auf das Papier zu bringen, verfällst Du in alter Faulheit auf die Idee, hierzu einfach einen oder mehreren Leumundszeugen anzugeben. Und wenn Du das machst, dann wäre es doch schon ganz angenehm, wenn der so ins Spiel gebrachte Leumundszeuge sich an Dich irgendwie dunkel - und gar noch positiv - erinnern könnte. Muß ich wirklich noch mehr über den Sinn und Zweck solcher Parties hier schreiben?
    Dieses dunkle Erinnern wird im Allgemeinen aber nicht mit einer Beziehung gleichgesetzt.

  8. #87
    Avatar von waanjai_2

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    Gut, auch Du siehst die zentrale Bedeutung von social networking. Sei es gar computerunterstützt durch sites wie Facebook und viele andere.
    All dies ändert nichts an der Tatsache, dass "gute soziale Beziehungen" einen "guten sozialen Status" abwerfen sollen und im Prinzip gegen die "Gleichheit vor dem Gesetz" wirken. Die Betroffenen wollen es so - erst recht wenn sie noch keine Verlierer sind. Die Verlierer sehen es halt anders. Gut, dass wir nicht zu den Verlierern gehören.

  9. #88
    Avatar von Chak

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    Was hat denn das mit Gleichheit vor dem Gesetz zu tun? Nicht alles basiert auf Regeln und Vorschriften.

  10. #89
    Avatar von wasa

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    Da gibt es z.B. das Thema: Will man nach 3x unterunterbrochener Inanspruchnahme der one year extension to stay - also 3 x hintereinander Jahresaufenthaltsgenehmigung - den Antrag auf einen Residenten-Status stellen oder nicht?
    Klar, der ist erstens teuer, auch wenn es ja eigentlich eine einmalige Anschaffung sein sollte. Dann muß man aber auch so einiges sich gefallen lassen. Z.B. einen mündlichen Sprachtest, vergleichbar einem Sprachtest zur Erlangung der Niederlassungserlaubnis in D. Aber auch ausgesprochen "dumme Fragen" beantworten: Was tun sie derzeitig oder haben sie zur thail. Gesellschaft beigetragen? Huch? - Ja, Thailand stellt so Fragen wie diejenigen, die im Programm der Green Cards schon eingebaut sind. Nützt Du uns überhaupt etwas?
    Hier wurde schon ausfuehrlich diskutiert,ob das gelbe Hausbuch ueberhaupt Sinn macht.
    Aber einen Resdent Status zu beantragen ist ja nun richtig "Geld zum Fenster" raus schmeissen.
    Vielleicht bin ich blind,aber ich sehe keinerlei Vorteile in diesem Status,zumal wenn man schon eine Vollkaskoversicherung ueber einen Entrag im Chanod besitzt.

    Wenn jemand unbedingt im thailaendischen Social Network eingebunden sein will,empfehle ich einen Entritt in den oertlichen Rotary Club.

  11. #90
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von wasa Beitrag anzeigen
    Aber einen Resident Status zu beantragen ist ja nun richtig "Geld zum Fenster" raus schmeissen.
    Mich würden insbesondere Erfahrungsberichte von denjenigen Expats interessieren, die rein formal berechtigt waren, den Antrag zu stellen, aber ihn nicht bewilligt bekamen.

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