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eintragung ins chanot

Erstellt von somchei, 27.06.2010, 11:57 Uhr · 106 Antworten · 12.442 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von wasa

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    Denn dann werden die thail. Erben der Frau zu Eigentümern des Grundstückes.
    Frage an die zwei Erb-/Testaments-Experten:
    1.Wie ist eigentlich die Erbreihenfollge in TH geregelt?
    2.Was erbt eigentlich genau der Farang Ehemann vom beweglichen Hab und Gut in TH?
    3.Erben Eltern/Geschwister der Verblichen auch etwas anteilmaessig?

  2.  
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  3. #42
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen

    Ansonsten ist es ja jedem irgendwie einsichtig, warum in einem Land, in dem Aliens in der Regel keinerlei thail. Land legal besitzen dürfen, diese zumindest die Objekte (zumeist Häuser) gebaut auf dem Land der Freundin oder Frau legal für sich reklamieren wollen.
    es ist allerdings eine beliebte und legale Moeglichkeit, eine Import Export Firma zu gruenden, die dann das Grundstueck erwirbt, und zur Strasse hin ein kleines Lebensmittelgeschaeft betreibt.

    Hinsichtlich der rechtlichen Absicherung muss losgeloesst von Deiner Situation jedoch klar sein, wer im Isaan im nachbarschafts-Umfeld seiner Frau lebt, der wird im Falle des Falles keinen Kaeufer finden, der dort hinziehen moechte,
    was der grosse Unterschied zu Stadt oder Touristenort-Immobilien ist.

  4. #43
    Avatar von tira

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    Lightbulb

    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    ....Nur ein Wasa-Mann würde dann gerne sein Haus einpacken und es auf einem anderen Grundstück wieder aufstellen.
    moin,

    ... bei einem holzhaus das kleinere problem

  5. #44
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von tira Beitrag anzeigen
    ... bei einem holzhaus das kleinere problem
    Und historisch gesehen wohl auch der Grund, warum die Thais in ihrem Rechtssystem keine Einheit von Grundstück und Haus darauf sehen, sondern sich völlig unabhängige Rechtsmaterien vom a. Grundstück und b. Dingen darauf entwickelt haben. Hätten die damals bei den ersten Kodifizierungen von Siam-Recht schon so hohe Häuser gehabt wie in Bangkok heute, wäre ja keiner je auch die Idee verfallen das Grundstücksrecht allein und isoliert zu entwickeln.

  6. #45
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Nächste Woche finden dann bei der Notarin die Unterschriftsleistungen unter den nun zu formulierenden Verträgen statt. Am Tag darauf werden die Notarin als auch die beiden Ehepaare zusammen zum Provincial Land Office of Udon Thani gehen und die Verträge werden in die Chanods eingetragen. Werde noch einmal darüber berichten.
    Dazu bräuchte man aber keine Anwältin die den Titel Notarin führt, was wieder zeigt, wie irreführend diese Bezeichung in Thailand ist.

  7. #46
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Und historisch gesehen wohl auch der Grund, warum die Thais in ihrem Rechtssystem keine Einheit von Grundstück und Haus darauf sehen, sondern sich völlig unabhängige Rechtsmaterien vom a. Grundstück und b. Dingen darauf entwickelt haben. Hätten die damals bei den ersten Kodifizierungen von Siam-Recht schon so hohe Häuser gehabt wie in Bangkok heute, wäre ja keiner je auch die Idee verfallen das Grundstücksrecht allein und isoliert zu entwickeln.
    Das ist wohl eher weniger der Grund, sondern vielmehr, dass das deutsche Recht mit seiner Einheit von Grund und Boden schon sehr speziell ist, wie so vieles andere ja auch.

  8. #47
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Das ist wohl eher weniger der Grund, sondern vielmehr, dass das deutsche Recht mit seiner Einheit von Grund und Boden schon sehr speziell ist, wie so vieles andere ja auch.
    So wird es wohl im alten Siam gesehen worden sein als die Teutschen noch ein Kaiserreich hatten.

  9. #48
    Avatar von Chak

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    Schon damals war allerdings Deutschland im Besonderen und Europa im Allgemeinen Vorbild für Thailand, wenn man sich so Einrichtung des damaligen Königs ansieht.

  10. #49
    Avatar von waanjai_2

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    Davon zehren die deutschen Expats noch heute noch.

  11. #50
    Avatar von wasa

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    Die gesetzliche Erbfolge in Thailand.
    Wir wissen, dass das thailändische Erbrecht keinen Pflichtteilsanspruch in der Form vorsieht, wie wir es kennen. Der Thailänder ist bei seiner Entscheidung, wem er seinen Nachlass vererben will, frei. Er kann also nur einem Kind den ganzen Nachlass vererben oder den Nachlass aufteilen, ganz wie er möchte. Dieses geschieht durch ein Testament. Liegt kein Testament vor, denn tritt die gesetzliche Erbfolge in kraft, die etwas anders gestaffelt ist als bei uns in Deutschland. Ferner ist auch der Wohnsitz von Bedeutung. Hält sich der deutsche Ehegatte überwiegend in Thailand auf, so tritt das thailändische Recht ein, auch wenn er in Deutschland geheiratet hat. Liegt ein vor der Eheregistrierter Ehevertrag vor (denn nur der ist gültig), erfolgt nach dem Inhalt des Ehevertrages die Verteilung des Nachlasses. Liegt kein Ehevertrag vor, so bekommt der überlebende Ehegatte die Hälfte des angesammelten Vermögens, und die andere Hälfte fällt in den Nachlass. Der Nachlass, also die andere Hälfte des angesammelten Gesamtvermögens wird aufgeteilt: Erben sind in der ersten Ordnung die Kinder, in der zweiten Ordnung die Eltern des Erblassers, in der dritten Ordnung die Geschwister des Erblassers, in der vierten Ordnung die Halbgeschwister, in der fünften Ordnung die Großeltern des Erblassers und in der sechsten Ordnung die Tanten und Onkels.
    Höhe der Erbanteile Wenn beide Elternteile des Erblassers noch leben und er selbst hatte 2 Kinder, so verteilt sich der Nachlass auf fünf gleichen Teilen (Ehegatte, 2 Kinder und die Eltern des Erblassers). Bei ebenfalls zwei Kindern und nur einem lebenden Elternteil, verteilt sich der Nachlass durch vier, nämlich der Ehegatte, die 2 Kinder und ein Elternteil. Sind die Eltern bereits verstorben, so wird der Nachlass gleichmäßig zwischen den überlebenden Ehegatten und den beiden Abkömmlingen aufgeteilt. Sind die Eltern des Erblassers bereits verstorben und der Erblasser hat keine Kinder, so erhält der überlebende Ehegatte neben den Geschwistern grundsätzlich die Hälfte des Nachlasses. Sind auch keine Geschwister da, so erbt der überlebende Ehegatte ¾ des Nachlasses. Das andere Viertel wird in der Reihenfolge der Ordnungen verteilt. Beim persönlichen Vermögen des Erblassers steht dem überlebenden Ehegatten ein Pflichtteil zu. Hat z.B. der überlebende Ehegatte (der Farang) ein Haus vor der Eheschließung bauen lassen und bei der Eintragung ins Grundbuchamt wurde nur der Name der Verlobten registriert, so zählt dieses Haus mit Grundstück nicht zum Gesamtvermögen. Alle Vermögensgegenstände, welche vor der Ehe erworben wurden, bleiben im Eigentum des jeweiligen Ehepartners. Sind keine leiblichen Kinder des Erblassers vorhanden, so erbt, außer dem Pflichtteil des überlebenden Ehegatten, der Familien-Clan der verstorbenen dieses Haus mit Grundstück. Sollte man mit dieser gesetzlichen Erbfolge nicht einverstanden sein, so sollte man ein Testament verfassen. Ein Testament muss nicht handgeschrieben sein, man kann es beim Amphoe aufsetzen lassen und dort gleich registrieren lassen. Bei einem handgeschriebenen Testament sollten unbedingt noch zwei Zeugen mit unterzeichnen. Um jedoch Komplikationen und Einsprüche Seitens der Verwandtschaft auszuschließen, wird unbedingt eine Eintragung empfohlen.

    Quelle/Zitat

    Manfred unter Tango

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