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eintragung ins chanot

Erstellt von somchei, 27.06.2010, 11:57 Uhr · 106 Antworten · 12.448 Aufrufe

  1. #31
    woody
    Avatar von woody
    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    und dieses Recht auch auf der Rückseite des Chanods eintragen lassen. Das wird mich zwischen 3.000 und 5.000 Baht kosten.....
    Ich habe schon einige Chanods gesehen aber noch keinen mit Eintragungen von Hypotheken, Grunddienstbarkeiten oder sonstigen Belastungen.

    Usus ist z.B. wenn man ein Grundstück beleiht, muss das Chanod( das Dokument) bei der Bank hinterlegt werden.

    Die Grundbuchführung unterscheidet sich damit in Thailand wesentlich von der unseren.

  2.  
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  3. #32
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Also sollte man auf Notary Public in Thailand nur setzen, wenn man Rechtsgeschäfte mit Beurkundungs-Charakter abschließen will, die rein innerthailändisch wirksam sin und auch sein dürfen..
    Ich jedenfalls werde im Herbst dieses Jahres mit meiner Frau zum Notar gehen und dort neben anderen Willenserklärungen auch die Willenserklärung meiner Frau, dass sie mir ein lebenslängliches Nutzungsrecht des Hauses auf ihrem Grundstück einräumt, protokollieren lassen und dieses Recht auch auf der Rückseite des Chanods eintragen lassen.
    Also es geht weiter. Zusammen mit einer befreundeten Ehepaar sind wir am Montag zur Rechtsanwalts-Sozietät Somphol & Associates Law Office gefahren. In dem Team befindet sich eine Anwältin, die auch den Titel Notary Public führt.
    Somphol & Associates Law Office -- Udon Thani, Thailand
    Die haben auf deren website noch einmal sehr schön verständlich aufgeschrieben, welche Möglichkeiten des Nießbrauchsrechts vertraglich zwischen bereits verheirateten Personen bestehen. Zwei Varianten gibt es, die auch lebenslang vereinbart werden können.
    1. Usefruct oftmals auch noch lateinischer usufructus genannt:

    "A usefruct is the most significant estate in land that a foreigner is able to acquire. The grantee (person receiving the usefruct) acquires most of the rights of the title owner including use and enjoyment, deriving benefits, and altering the estate. It is important to note that the grantee does not acquire title to the property. The title holder (the grantor) retains the right to mortgage, transfer, and sue on behalf of the land. A usefruct is a "real right" which can be granted for a fixed number of years (up to 30 years) or the life of either the grantor or grantee."

    2. Wohnrecht / right of habitation

    "A right of habitation is a less significant estate in land which gives the grantee the right to occupy property (usually a house) for a fixed number of years (up to 30 years) or the lifetime of either the grantor or grantee. The best way to think of this estate in land is that it is usually used by and between family members. For example, elderly parents may want to transfer title of their property to their children during their lifetime but retain the right to live in the property until they pass away. In this case, the children and other family members have the right and often do live with them."


    Beide Ehepare hatten sich für das Usefruct entschieden um somit z.B. sicherzustellen, dass im Falle eines Todes der Ehefrau (z.B. Unfall) die Erben der Frau nicht aus dem Grundstück des Hauses gleichzeitig eine Hühnerfarm machen könnten in der der noch lebende Ehepartner ganz sicher auch wohnen dürfe.


    Nächste Woche finden dann bei der Notarin die Unterschriftsleistungen unter den nun zu formulierenden Verträgen statt. Am Tag darauf werden die Notarin als auch die beiden Ehepaare zusammen zum Provincial Land Office of Udon Thani gehen und die Verträge werden in die Chanods eingetragen. Werde noch einmal darüber berichten.


    Die Praxis hat seit längerer Zeit einen studierten RA aus den USA bei sich, der halt bei den Besprechungen mit den thail. Rechtsanwälten dabei ist und die Verhandlungen teilweise nur übersetzt, teilweise - bei der Aufnahme der Wünsche - auch führt.

    Mitgebracht hatten wir:
    1. Chanod
    2. ID-Card bzw. Reisepaß
    3. Tabien Baan blau und gelb
    4. Heiratsurkunde

  4. #33
    Avatar von wasa

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    Ich jedenfalls werde im Herbst dieses Jahres mit meiner Frau zum Notar gehen und dort neben anderen Willenserklärungen auch die Willenserklärung meiner Frau, dass sie mir ein lebenslängliches Nutzungsrecht des Hauses auf ihrem Grundstück einräumt, protokollieren lassen und dieses Recht auch auf der Rückseite des Chanods eintragen lassen.

    Haste Schiss,zuviele Mia Nois oder was?

  5. #34
    Avatar von DisainaM

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    manchmal koennen Unfaelle, Krankheiten, Persoenlichkeitsveraenderungen zu einer neuen Situation fuehren,
    der man sich im hoeheren Alter auch abgesichert fuehlen moechte.

    ps.
    zur Vervollstaendigung,
    wer ein Grundstueck auf eine th. Firma eintragen laesst, wo er 49% und die th. Partnerin 49%, und der th. Anwalt 2% besitzt,
    der muss dann mit Problemen rechnen, wenn die Firma nichts anderes macht, als den Grundbesitz zu verwalten.

    Sollte die Firma jedoch in einen tatsaechlichen Geschaeftsbetrieb einsteigen, so ist dieses Konstrukt kein Risiko mehr,
    allerdings macht es naturlich Sinn, zur weiteren Absicherung, sich das 30 jaehrige Nutzungsrecht und das Eigentumsrecht am Haus zu sichern.
    Das blaue Buch alleine ist keine Hausbesitzurkunde, sondern ein Indiz, dass zusammen mit den Zahlungsbelegen den Status sichert.

    Eine beliebte Frage ist uebrigens folgende Besonderheit im th. Recht,

    wenn die Partnerin, Ehefrau oder unverheiratete Partnerin, einmal sich unter der Adresse angemeldet hat und im blauen Buch als Bewohner stehen,


    und die Frau nach einem Streit behauptet, der Mann haette sie geschlagen, kann sie gerichtlich den Auszug des Mannes aus seinem eigenen Haus durchsetzen.
    Der Mann muesste dann, bei fortdauer des Rosenkrieges versuchen, sie rauszuklagen, was ein langwieriger Prozess ist, da die Frau jederzeit Aufrechnungsansprueche einbringen kann, die ein weiteres abwohnen des Hauses rechtfertigen.

  6. #35
    Avatar von tira

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    Lightbulb

    Zitat Zitat von wasa Beitrag anzeigen
    Haste Schiss,zuviele Mia Nois oder was?
    moin,

    wohl eher die unwägbarkeit der zukunft, was net iss kann ja noch werden

  7. #36
    Avatar von waanjai_2

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    Manchmal kommen Leute auf Fragen, da schüttelt man nur noch den Kopf. Oftmals sind es diesselben Leute, die vorher das Hohe Lied der Darlehensverträge mit ihren thail. Freundinnen gesungen haben. Die aber - wenn es zur Heirat kommt - bald nicht mehr viel wert sind. Dennoch heißt es noch häufig: Pachtverträge, das sei der Königsweg.

    Am Sonntag sprach unser Vize vom Udon Expat Club über "Land and House - Purchase and Ownership"
    Manuskript siehe hier:
    http://www.thaiger.info/land/Leases%...p%20281010.pdf

    Ansonsten ist es ja jedem irgendwie einsichtig, warum in einem Land, in dem Aliens in der Regel keinerlei thail. Land legal besitzen dürfen, diese zumindest die Objekte (zumeist Häuser) gebaut auf dem Land der Freundin oder Frau legal für sich reklamieren wollen.

    Hier noch ein weiterer Beitrag zum Thema: Usufruct in Thailand:
    http://teakdoor.com/williams-legal-s...-thailand.html

  8. #37
    Avatar von wasa

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    ... Persoenlichkeitsveraenderungen zu einer neuen Situation fuehren ...

    das ist gut und dann Rosenkrieg ohne Ende,die Alte will dich raus und man bleibt mit Mia Noi drin aufgrund eines Eintrags im Chanod.

  9. #38
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von wasa Beitrag anzeigen
    ...das ist gut und dann Rosenkrieg ohne Ende,die Alte will dich raus und man bleibt mit Mia Noi drin aufgrund eines Eintrags im Chanod.
    Das würde dann sicherlich zu einem Krieg zwischen zwei thailändischen Familien führen. Bei gleichzeitigem Verfall der Wohnqualität dort.
    Solche Situationen werden jedoch eher selten genannt. Viel häufiger kommt ein Hinweis, man wolle sich als Alien-Ehemann einer thail. Frau vor den möglichen Folgen eines verfrühten Todes - z.B. durch Motorrad-Unfall - seiner Ehefrau schützen. Denn dann werden die thail. Erben der Frau zu Eigentümern des Grundstückes. Und die könnten evtl. weniger emotional eng mit dem Witwer sich verbunden fühlen und so alles mögliche mit dem Grundstück vorhaben.
    Nur ein Wasa-Mann würde dann gerne sein Haus einpacken und es auf einem anderen Grundstück wieder aufstellen.

  10. #39
    Avatar von wasa

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    Nur ein Wasa-Mann würde dann gerne sein Haus einpacken und es auf einem anderen Grundstück wieder aufstellen
    doll

  11. #40
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von woody Beitrag anzeigen
    Ich habe schon einige Chanods gesehen aber noch keinen mit Eintragungen von Hypotheken, Grunddienstbarkeiten oder sonstigen Belastungen.

    Usus ist z.B. wenn man ein Grundstück beleiht, muss das Chanod( das Dokument) bei der Bank hinterlegt werden.

    Die Grundbuchführung unterscheidet sich damit in Thailand wesentlich von der unseren.
    Bin ueberrascht ueber diese Aussage aus berufenem Munde.

    Selbstverstaendlich werden Dienstbarkeiten jeder Art im Chanod festgehalten, womit sich die Grundbuchfuehrung in Thailand nicht wesentlich von der unseren unterscheidet.

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