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eintragung ins chanot

Erstellt von somchei, 27.06.2010, 11:57 Uhr · 106 Antworten · 12.437 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Waanjai, ein paar Anmerkungen: Ein Nießbrauchsrecht kann auch in Thailand lebenslänglich gelten. Notwendig ist dies auch nur für das Land, denn das Gebäude kann man sehr wohl besitzen als Ausländer, da es in Thailand anders als in Deutschland keine Einheit von Grund und Boden gibt. Außerdem gibt es in Thailand keine Notare in unserem Sinne.
    Hi Chak, vielen Dank für die Hinweise. Der Hinweis auf das mögliche Besitzrecht für ein Haus ist mir noch ein wenig unklar. Besitz ist nicht Eigentum. Was macht ein Besitzer ohne Vertrag, wenn ihm der Eigentümer kündigt?
    Dein Hinweis auf die merkwürdige Konstruktion in Thailand hinsichtlich der Notare. In den gesetzlichen Kodifikationen der Berufe: in Thailand gibt es keine Notare i. deutschen oder europäischen Sinne. Dennoch hat die thailändische Berufsvertretung der Rechtsanwälte in Thailand die Spezialisierung von Anwälten in der Rolle der "Notare" in unserem Sinne zugelassen. Also eine Entscheidung der berufsständischen Interessenvertretung - der thail. Rechtsanwaltsschaftskammer. Auf eine gesetzliche Normierung und Begründung des Berufsbildes des Notars wartet man halt immer noch. Dennoch werden diese spezialisierten RA dringend benötigt. Gerade für das Gebiet der Beurkundungen.
    Übrigens stammt mein Wissen über so überaus esoterische Unterthemen thail. Rechtsordnung aus der Mitgliedschaft in einem thail. Expat-Club. Da ist es üblich, sich zu den monatlichen Versammlungen solche Berufsvertreter einzuladen (die wiederum ganz zu Recht hoffen, dass die dort vertretenen Farangs zu Kunden werden könnten).

    Mit ein bißchen Selbsthilfe und der Bereitschaft, Clubs beizutreten, deren Verhandlungssprache nicht Deutsch ist, kommt man auch in Thailand weiter. Aber das kennst Du ja zur Genüge aus der Mitgliedschaft im Ajarn-Forum.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von somchei Beitrag anzeigen
    wo ich einen solchen anwalt in der region rayong finde dann küss ich dir die gewaschenen füsse
    gruss somchei
    entweder die teuren, thailandweiten Kanzleien

    Thailandweit tätige Kanzleien
    Strafrecht Mac Kenzie Smith Mackenzie Smith Law | International Thailand Law Firm | Bangkok Law Firm - Pattaya Law Firm
    Immobilienrecht Gesellschaftsrecht Siam Legal Thailand Lawyers, Attorneys, Solicitors - Visa, Property, Business - Siam Legal Thailand US UK Visas
    Wirtschaftskanzlei Pensit www.pensitandlaws.com


    oder eine Kanzlei aus Pattaya,


    Pattaya

    Immobilien, Ehe und Strafrecht (grosse Kanzlei am Delphinkreisel) Mr Kamnod Soponvasu Thai Law Firm and Legal Company in Pattaya, Thailand - Thai Legal and Associates
    Immobilienrecht THE GERMAN-THAI GROUP Global Solidor deutschspr.
    Immobilienrecht Werachon http://thaisolicitor.com/files/index.php?id=34
    Firmenregistrierung Juris Pattaya Law Firm - Law company based in Pattaya, Thailand for all your legal needs - Juris International Law Office
    Firmengründungen KBS KBS - Die Experten von Key Business Solutions für Finanzen, Buchhaltung und Recht beraten Sie beim Gründen Ihrer Firma in Thailand deutschspr.
    Gesellschaftsrecht, Eherecht swiss siam internationa swissSiam AG Startpage" deutschspr.
    Anwaltslisten Pattaya Info - Pattaya Business Directory
    oder Du nimmst eine Empfehlung der US Botschaft Botschaftsempfehlung von Anwälten in Thailand
    US Botschaftsempfehlung PDF Datei
    http://bangkok.usembassy.gov/root/pdfs/attorneylist.pdf

  4. #13
    Avatar von Silom

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    Kurz zu Mackenzie Smith Law :
    Durfte von dieser Anwaltskanzlei mich einmal vertreten lassen. Auf den ersten Blick macht diese Kanzlei einen seriösen Eindruck. Die Rechtsanwälte selbst sind (waren) eher 2. Wahl. Ein sichergeglaubter Erfolg in einem Rechtsstreit ging verloren. Die Möglichkeit liegt nahe, dass mein Anwalt sein Grundgehalt anderweitig aufbesserte.


  5. #14
    Avatar von Chak

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    Waanjai, gemeint war natürlich Eigentum.

    Was genau können denn die Notare leisten, was andere spezialisierte Anwälte nicht können, bei der Hilfe und Beratung im Zusammenhang mit grundstücksbezogenen Eintragungen beim Ampür?
    Sagen denn die Anwälte, es gäbe kein lebenslanges Nießbrauchsrecht, sondern nur ein auf 30 Jahre beschränktes? Ich hatte das bisher so verstanden, dass die Beschränkung auf 30 Jahre dann gilt, wenn man eine zeitliche Dauer vereinbart. Üblicherweise bindet man aber das Nießbrauchsrecht an die Lebenszeit des Nießbrauchsempfängers, denn der will ja sicherstellen, dass ihm nicht in seinem Ruhestand der Boden unter seinem Haus weggekündigt wird. Für Klarstellung wäre ich dankbar.

  6. #15
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Was genau können denn die Notare leisten, was andere spezialisierte Anwälte nicht können, bei der Hilfe und Beratung im Zusammenhang mit grundstücksbezogenen Eintragungen beim Ampür?.
    Die sagen: Nur sie könnten die rechtsverbindlichen Beurkundungen vornehmen. Ein Anwalt kann nur Anträge ans Gericht stellen. Ein Notar ist zudem hilfreich bei der Abwicklung von Grundstückskäufen zwischen Fremden "Zug um Zug". Wenn also beide Seiten nicht so viel Vertrauen haben, dass einer in Vorleistung geht. Bei uns war nie ein Notar nötig, weil meine Frau das Chanod schon überschrieben bekam, als wir noch kein Geld gezahlt hatten. Der Verkäufer war jedoch nach Überschreibung ganz ganz fürchterlich um meine Gesundheit besorgt. Wir sind dann alle zusammen zur Bank gefahren und ich habe die Auszahlung - direkt an den Verkäufer - veranlaßt.

    Grundstücks-Übertragungen passieren in den Amphoe Mueang im Provincial Land Office, also in der Hauptstelle.

    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Sagen denn die Anwälte, es gäbe kein lebenslanges Nießbrauchsrecht, sondern nur ein auf 30 Jahre beschränktes? Ich hatte das bisher so verstanden, dass die Beschränkung auf 30 Jahre dann gilt, wenn man eine zeitliche Dauer vereinbart. Üblicherweise bindet man aber das Nießbrauchsrecht an die Lebenszeit des Nießbrauchsempfängers, denn der will ja sicherstellen, dass ihm nicht in seinem Ruhestand der Boden unter seinem Haus weggekündigt wird. Für Klarstellung wäre ich dankbar.
    Laut Aussage unseres Gastes bei dem Udon Expat Club gibt es hierfür einfach so etwas wie gefestigte Verwaltungsroutinen. Die Eintragung von Rechten in das Chanod mit einer einfachen zeitlichen Befristung - 30 Jahre - ist für die Mitarbeiter der Grundstücks-Verwaltung viel einfacher zu handeln. Einfach auf den Kalender schauen. Würden Rechte "lebenslang" eingetragen, dann müßten ggfs. Lebendbescheinigungen bzw. Todesurkunden vorgelegt und geprüft werden. Das ist mehr Arbeit. Im der Chanod-Eintragung zugrundeliegenden bilateralen Nießbrauchsvertrag steht in der Tat das Wort lebenslänglich und in diesem Rahmen verlängerbar. Nur die verwaltungsmäßige Umsetzung erfolgt der Einfachheit halber in Zeitscheiben des Kalenders.

  7. #16
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Die sagen: Nur sie könnten die rechtsverbindlichen Beurkundungen vornehmen. Ein Anwalt kann nur Anträge ans Gericht stellen. Ein Notar ist zudem hilfreich bei der Abwicklung von Grundstückskäufen zwischen Fremden "Zug um Zug". ...

    Grundstücks-Übertragungen passieren in den Amphoe Mueang im Provincial Land Office, also in der Hauptstelle.
    Waanjai, ich hoffe du fasst das richtig auf, dass das keine Diskussion um der Diskussion willen sein soll, sondern um Klarheit über die Vorgehensweise zu verschaffen.
    Was genau kann denn der Notar beurkunden? Die Beurkundung findet doch auf dem Ampör statt, oder?
    Inwiefern kann er dann vermitteln, wenn es um Zahlungen geht, indem er da Geld treuhänderisch verwaltet nehme ich an? Das erfordert dann aber entsprechendes Vertrauen in ihn.

  8. #17
    Avatar von tira

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    Lightbulb

    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    ..... das keine Diskussion um der Diskussion willen sein soll, sondern um Klarheit über die Vorgehensweise zu verschaffen......
    moin,

    willste deiner gattin land kaufen? finde ich eh die gescheitere lösung als wie ein brautgeld zu leisten

  9. #18
    Avatar von Chak

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    Nein, ich würde mich aber gerne als Miteigentümer für ihr Haus eintragen lassen.

  10. #19
    Avatar von Nokgeo

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Sagen denn die Anwälte, es gäbe kein lebenslanges Nießbrauchsrecht, sondern nur ein auf 30 Jahre beschränktes? Ich hatte das bisher so verstanden, dass die Beschränkung auf 30 Jahre dann gilt, wenn man eine zeitliche Dauer vereinbart. Üblicherweise bindet man aber das Nießbrauchsrecht an die Lebenszeit des Nießbrauchsempfängers, denn der will ja sicherstellen, dass ihm nicht in seinem Ruhestand der Boden unter seinem Haus weggekündigt wird. Für Klarstellung wäre ich dankbar.
    Hatte dazu erst letztens einen Articel gelesen.

    Darin war beschrieben, aus der Erinnerung heraus, das es rein rechtlich keine Eintragungen über 30 Jahre gibt, da nach thl. Recht nicht vorgesehen. Das Kommentare zu einem über 30 j. usafract schlichtweg falsch sind.

    Denke, das ich mir das abgespeichert hab. Such ich raus.

    Hab gerade mal gegoogelt..

    Thai Usufruct | Thailand Real Estate Law | Thailand Property Law

    DIY: Thailand Usufruct agreement. Right of usufruct contract drafting

  11. #20
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Was genau kann denn der Notar beurkunden? Die Beurkundung findet doch auf dem Ampör statt, oder?
    Inwiefern kann er dann vermitteln, wenn es um Zahlungen geht, indem er da Geld treuhänderisch verwaltet nehme ich an? Das erfordert dann aber entsprechendes Vertrauen in ihn.
    1. Kann ich nicht enumerativ auflisten. Ich vermute jedoch, dass es nicht so anders sein wird, als in D. Wie z.B. bei Eheverträgen und Testamenten.
    2. Beim Notar als "neutraler Dritter" gibt es andere Haftungsregeln. Ein RA ist immer nur Vertreter einer Partei. Wenn der Käufer von Land z.B. dem als Klient Geld gibt, dann kann er es auch nur von ihm zurückfordern oder abrufen. Beim Notar können beide Seiten die Leistungen des Dritten einfordern.

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