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eine etwas andere Einführung in den Buddhismus...

Erstellt von Kali, 23.04.2002, 00:18 Uhr · 6 Antworten · 961 Aufrufe

  1. #1
    Kali
    Avatar von Kali

    eine etwas andere Einführung in den Buddhismus...

    ...bei meiner hektischen Suche nach Informationen im Net, dem Inter, bin ich auf dies gestoßen.

    ...man muß schon etwas Geduld haben, bis es weiter geht...

    ...aber nett.

  2.  
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  3. #2
    KLAUS
    Avatar von KLAUS

    Re: eine etwas andere Einführung in den Buddhismus...

    Hi Kali,
    habe mal in Deinem "hektischen Hinweis" geblaettert um festzustellen,
    dass es sich hier um die Art Buddhismus handelt, die in Thailand nicht praktiziert wird (ZEN).
    Will sagen,es wird den fleissig uebenden Thai(falang)-Buddhisten moeglicherweise etwas "verwirren"..:-)
    Gruss Klaus

  4. #3
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: eine etwas andere Einführung in den Buddhismus...

    Hallo, Klaus,
    das war mir schon klar. Was mich nur faszinierte, war der "Zwang" zur Geduld, der einem beim Eintritt schon begegnet. Mich hat es jedenfalls zum Nachdenken angeregt.
    Aber Du hast natürlich recht: für Verwirrung will ich auf keinen Fall sorgen.
    Gruß in den Norden. Werde mir heute Abend Deine Heimat im Fernsehen ansehen, hatte mir von einem Kollegen den Film "Highway 107 - Das Goldene Dreieck aufnehmen lassen"

  5. #4
    KLAUS
    Avatar von KLAUS

    Re: eine etwas andere Einführung in den Buddhismus...

    Hi Kali, na dann viel Spass beim Film, wuerde mich Deine Meinung zu interessieren...:-)?
    Ich konnte ja noch nicht schauen, erst, wenn ich in Berlin bin...:-)
    Beste Gruesse,
    Klaus

  6. #5
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: eine etwas andere Einführung in den Buddhismus...

    @ Klaus,
    ich will mir eine Beschreibung ersparen, da kommt die Programmbeschreibung schon ziemlich gut hin.
    Aber meinen Eindruck, mein Gefühl, will ich Dir nicht vorenthalten. Obwohl - objektiv betrachtet - eine sehr schöne Reisebeschreibung, nach dem Motto: da will ich auch einmal hin.
    Habe mich nur dabei ertappt, daß ich dazu neigte, meine Erfahrungen und die Schilderungen meiner Frau vom Leben aus ihrer Heimat immer wieder so als Vergleich zu sehen.
    Natürlich sind sie nett anzuschauen, diese malerischen Bergvölker, wenn sie auf folkloristischem Background im TV präsentiert werden. Daß sie allerdings in Thailand sind, läßt sich faktenmäßig schildern; nur, was Unterdrückung und Verfolgung von Menschen eigentlich bedeutet, geht bei solchen Berichten immer ein wenig unter.
    Wie gesagt, lag an mir.
    Als die Marktfrau ihren Tagesverdienst offenbarte ( 100 THB) bei zwei schulpflichtigen Kindern, wurde ich stark an die Verhältnisse in Tab Gung ernnert. Ich hatte bereits einmal geschrieben, daß es diese 'greifbare' Armut war, die einen nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen hatte.
    Und warum mußte ich beim Anblick dieser martialischen Einsatzgruppe daran denken, daß auch von diesen Herren mit Sicherheit einige sich ihren Teil vom Drogenkuchen in die Tasche stecken.
    Und, daß der frühere Drogenkönig 'Khun Sa' im Grunde ein Freiheitskämpfer der Karen war und vielleicht auch noch ist, wußte ich noch nicht. Der Veteran, der das ehemalige Refugium dieses Herrn pflegt, erinnerte mich ein wenig an die frühreren Mitstreiter von Fidel Castro und Che Guevera, die ja auch über ihre Herrn und Meister nichts kommen ließen.
    Dann noch der Abt des Klosters, das wohl zu einem Touristenzentrum ausartet. Aber auch dieser lasterhafte Mensch (Mönch), der wohl im Lande ziemlich umstritten ist, kann mir den Buddhismus nicht vergällen.
    Und das Flußschiff aus China auf dem Mekhong. Chinesische Waren rein - thailändische Waren raus. Und eine Menge Leute, die jeder jeweils eine Kiste trugen. Auch ein Beweis dafür, wie wenig Arbeit da ist und wie billig die menschliche Arbeitskraft dort ist.

    Alles in allem ist er wohl sehenswert. Es ist ein Teil des Landes, das ich schätzen gelernt habe, auch wegen der Liebenswürdigkeit vieler seiner Bewohner. Ich denke, er wird seinen Intentionen gerecht, den Leuten diesen Teil des Landes ein wenig nahe zu bringen, wobei es letztendlich auch nichts bringt, im Rahmen eines solchen Berichtes in die Tiefe zu gehen. Es ist nun einmal meine Art, auf die Dinge zu achten, die nicht direkt zu sehen sind.

    Wobei ich durchaus die teilweise wirklich herrlichen Aufnahmen von Menschen und Landschaft genießen kann.

  7. #6
    Iffi
    Avatar von Iffi

    Re: eine etwas andere Einführung in den Buddhismus...

    Kali,
    äusserst interessanter Zuschauerbericht, interessant reflektiert.

    Ja, nichts ist, wie es zu sein scheint. Jeder sieht die Welt mit seinen eigenen Augen. Hängt stark vom Informationsstand und den eigenen Erfahrungen ab und von welchem Winkel man die Dinge betrachtet.
    Klaus wird es auf seine Art und Weise sehen, wenn ihn endlich die Kasette erreicht. Ein Thai, z.B., der diesen "Mönch" kennt und ihn mal besucht hat, wird auch seine eigene Sicht über diese Person haben. Wer ist dieser denn jetzt nun...? Alle Mitwirkenden in dieser Dokumentation werden auch ihre individuelle Sicht haben.

    Aber das ändert nichts an der Natur, die einfach nur da ist. Von Touristen als wunderschön gesehen, von den Bergvölkern aber als Herausforderung. Was ist sie denn jetzt nun...? Der eine findet sie erhaltenswert. Ein anderer sieht unter den Bäumen das, wenn auch vergängliche, Ackerland. Der nächste sieht dort Holz, aus dem man Geld machen kann. Ein anderer hat im Geiste schon die asphaltierten Strassen im Sinn, auf denen man noch mehr Touristen heran karren kann. etc.etc.

    Ein ausgewogener Bericht? Nein! Gibt es sowas überhaupt? Aber eine Flut von Bildern und Worten(Interviews). Mehr verlange ich gar nicht.

    Jedem das Seine, was er darin sieht und hört, was er aus diesem Angebot macht.

    Auch ich konnte diese Doku nicht unvorbelastet ansehen. Aber sie hat mir kurzweilige 90 Minuten geboten.


  8. #7
    KLAUS
    Avatar von KLAUS

    Re: eine etwas andere Einführung in den Buddhismus...

    Hi,
    danke fuer die Meinungen, ich freue mich schon, diesen Film zu sehen...:-)
    was mir natuerlich schon jetzt klar ist,
    wir, die wir Thailand kennen, die Probleme sehen und erlebt haben, dies ich jemandem auftun, wenn man hier lebt, oder mit einer Thai liiert ist oder oefters halt im Lande verweilt, sehen solcherart Filme natuerlich anders, kritischer und eben mit dem Hintergrundwissen...!!
    Wuerde ich einen Film an der Strasse 107 drehen, dann wuerde dieser GANZ anders aussehen...!!
    Ich wuerde auch nicht den Anspruch erheben wollen, einen "schoenen" Unterhaltungsfiln mit etwas Info zu drehen, das ist zwar legitim., warum also nicht,
    wird aber der Realitaet nicht gerecht, was ja dieser Film auch nicht beansprucht.
    ICH wuerde mich auf das Elend der Bergvoelker konzentrieren , auf die Unterdrueckung durch den Staat und all die Dinge , die real passieren,
    mein Film waere ein Anklage an Staat ,Gesellschaft und die Internationale Gemeinschaft der Welt!
    Es waere kein schoener Film, es waere ein Film des Elends, der Not . Ein Film von leidenden Menschen, die Hilfe benoetigen, UNSERE Hilfe!!
    Ich habe etliche Jahre gebraucht, um die Situation der Bergvoelker
    zu verstehen, Ihr handeln zu begreifen , ihre Not und die daraus entstehende Situation fuer die Natur, die Umwelt , das Leben,
    heute sehe ich, dass nicht die Bergvoelker die Natur zerstoeren, sondern der Staat, die Gesellschaft drumherum, die diesen Voelkern nicht nur jede Perspektive entzieht, sondern die jetztige Lebensgrundlage, die dann zur zwangslaeufigen Zerstoerung der Umwelt fuehren muss!!
    Nicht das Bergdorf ist der Taeter, nein,
    die Menschen im Tal sind es die Beamten, die Regierung und die Gesellschaft drumherum!!
    genug, ich denke, wer mich verstehen moechte, hat das auch verstanden,was ich sagen will...?!
    Gruss klaus


    Letzte Änderung: KLAUS am 25.04.02, 05:21

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