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Ein Traum wird zur Realität: wir beginnen in Hua Hin zu bauen !

Erstellt von Socrates010160, 18.09.2014, 02:38 Uhr · 3.516 Antworten · 233.238 Aufrufe

  1. #691
    Avatar von lucky2103

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    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    Wäre jetzt eher davon ausgegangen, dass gerade in Thailand eine direkte Absage eher unüblich ist und ein ungewollter Auftraggeber eher durch die ein- oder andere Vorgehensweise und auch durch einen deutlich höheren Preis, dazu motiviert wird, von einer künftigen Auftragserteilung abzusehen.
    Normal laeuft das auch so, aber ein Verwandter war beim Bautrupp und hat mitgehorcht, wad nach Feierabend so grredet wurde.

  2.  
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  3. #692
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von Cantor Beitrag anzeigen
    Ich schreibe von Tatsachen die dir jeder DACH Bauherr in Thailand bestätigen kann.
    Nicht jeder !!! Hier geht es übrigens um Hausbau und nicht darum wie man als Hafensänger ein Dach übern Kopp bekommt

  4. #693
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    Ich hab nie daran gedacht, den nochmal zu beauftragen.
    Hahaha....ist wie mit dem Wasserfritzen, der erst am Druckschalter drehte, wo gross draufstand "DONT ADJUST", dann das Rohr zerbrochen hat und 400B dafuer wollte

    Der rief, nachdem ich ihm lachend 100B gegegen hab, meine Frau an, und sagte wir braeuchten ihn nie wieder zu rufen. Das hat er sich auch gut verdient

  5. #694
    Avatar von Cantor

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    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    Beruhige Dich, ich bestreite Deine Erfahrungen ja nicht. Im Gegenteil, sie passen für mich in das Bild dass Du bisher vermittelst.
    Ob ich die Erfahrungen gemacht habe ist deine Äusserung nicht meine. Es gibt genug Mitglieder hier im Forum die Bände schreiben könnten. Im Bekanntenkreis ist mir bisher keiner begegnet der von Anfang bis Ende einer Baumassnahme mit den hiesigen Handwerkern zufrieden war.
    Was das mit dem Bild was du dich von mir machst zu tun hat, kann ich nicht nach vollziehen.

    So, nun zieh dich mit deinen minimalen Handwerkkenntnissen zurück.
    Am besten nimmst du den vorlauten Schienenschmierer oder Fahrkartenknipser Willi gleich mit.
    Ihm will ich ja auch nicht seine speziellen Kenntnisse seiner Tätigkeit als Schmiermaxe streitig machen.

    Willi, bei der nächsten Fahrt mit deinem Legoexpress solltest du für längere Zeit deine Rübe aus dem Fenster halten damit du endlich einen klaren Kopf bekommst und nicht nur Erbrochenes hier im Forum ablässt.

  6. #695
    Avatar von Cantor

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    Ganz toll fand ich bisher wie ein thailändischer "Elekriker" mit nackten Füssen einen unter Strom stehenden (ohne die Sicherung auszuschalten) Durchlauferhitzer reparierte.

    Ja er hat zu meiner Verwunderung überlebt.

  7. #696
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von Cantor Beitrag anzeigen
    So, nun zieh dich mit deinen minimalen Handwerkkenntnissen zurück.
    Keine Sorge, habe (trotz Meisterbrief aus dem früheren Berufsleben) kein Interesse (mehr) an den handwerklichen Themen.
    Umso mehr interessieren mich die Menschen im Land. Der Erfolg jeglichen Vorhabens hängt ja vor allem von den beteiligten Personen ab. Also spielt es schon eine Rolle wen man da für sich gewinnen kann, bzw. wen nicht. Das hat auch was mit dem eigenen Ansehen (Gesicht) zu tun.

  8. #697
    Avatar von DisainaM

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    Das Problem ist es doch,
    das man mit seinen deutschen Vorstellungen über ein Auftragsverhältnis völlig scheitert.

    Grundfrage in Thailand ist zuerst,
    - was ist die Basis des Erstkontaktes.
    Wie kommt der Kontakt zustande, zB. über die th. Ehefrau eines Bekannten, die einen Handwerker hat, der aus derselben Stadt, wie sie selber kommt, (ev. gehören sie derselben Tempelgemeinschaft an), und der für eben diese Ehefrau des Bekannten zu Dir kommt.
    Macht man bei dem Gespräch keinen Fehler, so kann der Auftrag beginnen.
    Manche halten sich für klug, wenn sie in eine Preisverhandlung einsteigen,
    wo sie Worte, wie päng benutzen, wovon tunlichst abzuraten ist.

    Ein Auftraggeber muss sich schon vorher über die übliche Vergütung einer solchen Arbeit erkundigen,
    er darf keinesfalls doof in den Erstkontakt gehen,
    sollte einen Arbeitsumfang so kalkulieren, dass die angesteuerte vergütung in den Bereich von glücklichen Zahlen kommt,
    wohl wissend, das er in der laufenden Ausführung selbstverständlich die Arbeit erweitern kann.

    Wichtig ist natürlich auch immer die Arbeitszeit, wielange die gesamte Massnahme dauert,
    und man sollte sich über die 2 unterschiedlichen Auftragsvarianten im klaren sein.
    Wählt man die übliche Thai Variante, hat man die Verpflichtung, während des gesamten Aufenthaltes der Arbeiter auf dem Grundstück,
    eben dieses nicht zu verlassen - die Leute nie allein lassen -,
    und sie mit kalten Getränken, Wasser, 150, pp. zu versorgen.
    Wählt man die KÄK Variante, zahlt man mehr, die Arbeiter kümmern sich selber um alles, und man kann theoretisch 1 Woche nach kho Samet fahren. (letzteres kann man natürlich kaum mit unbekannten Arbeitern machen).

    Grundsätzlich zeichnet es sich bei Hausbauern ab, dass sie sich doch tunlichst darum kümmern sollten, eine Aussentoilette zu haben,
    weil ansonsten die Anfrage kommen könnte, das eigene Haus zwecks Toilettbesuches zu betreten.
    Grundsätzlich hat man in Thailand ein anderes Verständniss vom KAU BAAN,
    weshalb man schon überlegt, wen man den Zutritt in sein Heim erlaubt.
    (hier spielen auch Anemismus eine Rolle, wer beim Betreten eines Hauses die Türschwelle betritt, bringt Unglück in das haus,
    hier gibt es eine Menge Regeln, und genauso eine Menge Unfug, der durch den Gewährten WC Besuch entstehen könnte,
    da das Forum aber nicht geeignet ist, die Thematik zu vertiefen, belassen wir es dabei, - Fazit jedenfalls --- eine Aussentoilette sollte schon sein)

    Wer in den Preisabsprache nicht auf die aversierten glücklichen Zahlen eingeht, sondern Endpreise mit unglücklichen Zahlen nennt, will den Auftrag nicht machen.
    Stimmt ein Ausländer dennoch zu, wird gearbeitet, doch das Gesamtwerk ist eine Mischung von Gameshow, und Erfüllung.
    Von aussen sieht es nach erfüllung aus, doch in Wirklichkeit liegt versteckte Gameshow (Pfusch) vor.

    Was am Arbeitsort liegt, wird während der Arbeit mit hoher Gefahr zweckentfremdet.
    Verbundarbeiten, wie das abkleben von anderen Gewerken, die durch die eigene Arbeit nicht beschädigt werden sollen, kennt man nicht.
    Sind es gute Leute, arbeiten sie vorsichtig, wobei die Schadquote unbegrenzt ist.
    Kommen die Arbeiter an die Arbeitsstelle, und ist schon alles abgeklebt,
    bekommt man zwar das gewünschte Ergebnis, doch die Stimmung kann schon etwas kritisch sein.

    Ausländer, die während des Arbeitseinsatzes von Arbeitern, selber zu arbeiten anfangen, selber sich die Hände dreckig machen,
    fraternisierungsversuche mit den Leuten betreiben, ändern ihr Bild.

    Auch der Abschluss einer Arbeit ist teilweise ritualisiert.
    Oft wird Verpackungsmaterial liegen gelassen, die Regel - wenn man zahlt, hat man nix mehr zu melden,
    vor der letzten Zahlung wird Arbeit und Arbeitsplatz inspiziert, erst dann wird das Geld gegeben.

    Bei Arbeit, die auf 1 Tag kalkuliert ist, endet die Arbeit, wenn die Sonne unter geht.
    Wird ein Fehler bis zu dem Zeitpunkt nicht gefunden, wirds problematisch,
    der Chef versucht alles mögliche, seine angeheuerten Leute wollen ihr Geld und weg,
    man wird plötzlich über bauausführungen befragt, wo man 1.000 Blicke im Hinterkopf erntet,
    die eigenen Nerven brennen plötzlich ab, und man will - wie durch Zauberhand, ebenfalls,
    dass die Leute so schnell wie möglich fertig sind, damit man seine Ruhe wieder bekommt.
    In diesen Momenten wird dann eine Arbeit unter Druck abgenommen, nur damit man seine Ruhe wieder kriegt.

    das mal in aller Kürze

  9. #698
    Avatar von Dieter1

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    Entschuldige DisainaM, aber wer sich auf so einen Krampf einlaesst ist selber Schuld.

    Ansonsten, schoener Aufsatz wieder einmal .

  10. #699
    Avatar von rolf2

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    ich hab zwar noch kein haus in Thailand gebaut, aber schon diverse Geschäfte in Thailand gemacht, da kann ich eigentlich überhaupt keinen Unterschied zu Deutschland feststellen, zu teuer ist zu teuer, dann wird nachverhandelt oder eben nicht, so wie in Deutschland auch.

    Klar ist auch das jeder lieber Geschäfte mit netten umgänglichen Leuten macht, das heiß aber nicht dass Thais nicht auch Geschäfte mit "stinkenden" Indern oder fetten ungehobelten Farangs machen würden, alles ganz ohne Voodo.

  11. #700
    Avatar von Chak

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    Im übrigen meint mein Schwiegervater auch, thailändische Handwerker taugen nichts. Zumindest die anderen nicht, deswegen macht er lieber alles selber.

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