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Diskussion um unser Projekt .in Mae Sai

Erstellt von Bernd, 13.07.2001, 17:19 Uhr · 38 Antworten · 2.491 Aufrufe

  1. #1
    Bernd
    Avatar von Bernd

    Diskussion um unser Projekt .in Mae Sai

    Hallo,
    ich bin der Vater von Anna-Maria, die das Projekt während ihres Aufenthaltes 2000 in Mae Sai ins Leben rief.
    Solange Anna-Maria in Thailand war baute ich die HP auf und versuchte als Einzelkämpfer Mitstreiter und Sponsoren/Spender/Förderer zu finden.
    Seit der Rückkehr Anna-Marias kämpfen wir zu Zweit, unser Hauptproblem war dabei, endlich den notwendigen gemeinnützigen Verein zu gründen.
    Dazu wurde uns Unterstützung angeboten, die wir, in der Hauptsache Anna-Maria angenommen haben.
    Das ändert nichts an der Tatsache, dass das Projekt im Moment noch immer aus uns Zweien besteht, was immer auch zum Projekt dahe rofiziell zu sagen ist, muß von uns Beiden kommen oder mit uns abgestimmt sein !!!

    Anna-Maria und Ich haben persönlich schon sehr, sehr viel Zeit/Herzblut und auch Geld in das Projekt investiert und zwar gerne, denn wir sehen den guten Zweck, die Notwendigkeit zur Hilfe.
    Um so mehr bin ich entäuscht, wenn die aus unserer Sicht gute Sache von Anderen zerredet wird, wobei ich keine Absicht unterstelle, sondern nur die Konsequenzen sehe.

    Wir nehmen gerne Hilfe und auch Spenden an, denn wir benötigen sie dringend für die Kinder.
    Was zumindest ich nicht möchte ist, dass über das Projekt Nebenkriegsschauplätze aufgemacht werden. schmutzige Wäsche gewaschen wird, etc.
    Wer sich streiten will soll das, Gründe dafür wird es wohl immer geben, aber bitte nicht zu Lasten des Projektes, meiner Tochter und der KInder.

    Eigentlich ist es Schade, dass ausgerechnet in Foren in denen Menschen verkehren die eine besondere Beziehung zu Thailand haben solche brotlosenDiskussionen geführt werden, denn davon wird in Mae Sai nicht ein Kind satt.

    mit leicht frustrierten Grüßen

    Bernd Fiedler

  2.  
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  3. #2
    Chainat-Bruno
    Avatar von Chainat-Bruno

    Re: Diskussion um unser Projekt .in Mae Sai

    hallo herr bernd
    da sie hier ansprechen, dass sie hier antönen, dass alles zu diesem projekt über sie zu laufen hat, stelle ich meine frage nochmals an sie.
    kopie von frage an frank:


    eine bekannte von mir war zu besuch, wir haben gemeinsam die seite der kinderhilfe angeschaut und dadurch kam in der discussion die frage des glaubens auf!!
    auf den bildern ist ersichtlich, dass die kinder vor dem essen beten müssen (sollten).
    kann es sein, dass diese kinder zum christlichen glauben erzogen (gezwungen) werden??
    was geschieht, wenn zum beispiel dies so ist, dass sie in den christlichen glauben gebracht werden, diese sich dagegen wehren?


    also biite ich sie, dass diese für mich wichtige frage beantwortet wird.

    chainat-bruno


  4. #3
    Bernd
    Avatar von Bernd

    Re: Diskussion um unser Projekt .in Mae Sai

    Ergänzend zu meinem Posting hier der Hinweis, dass ich zwei Beiträge in unserem Forum, in denen Bezug auf Postings hier und in anderen Foren genomen wird,. die aber nichts direkt mit dem Projekt zu tun haben, löschen werde.

    Bernd Fiedler


  5. #4
    Bernd
    Avatar von Bernd

    Re: Diskussion um unser Projekt .in Mae Sai

    Hallo Bruno,
    ich wähle diese Form der Ansprache, weil ich das Herr in Verbindung mit dem Vornamen ehrlich gesagt blöd finde.

    Zunächst mal eine Antwort zu einer Frage an Werner, nämlich "wer bist Du"
    Werner war Einer der Ersten, die uns unterstützt haben, über Link und über mehrere Spenden (aus Übersetzungsarbeiten)
    Wenn Du Dir Werners HP anschaust wirst Du sehen, dass er sehr kompetent ist in Sachen Thailand, so auch in seiner Aussage zu den Kindern / Christen.

    Doch nun meine Aussage:
    1.Was auf vielen Bildern als Beten gesehen wird (sah ich auch so ) ist in Wirklichkeit Meditation, ein Sammeln und in Sich gehen vor dem Essen

    2. Wie Werner schon sagte, gehören die Kinder zu einer Minderheit aus Burma die schon länger dem christlichen Glauben angehört.
    Das Projekt wurde zwar von der kleinen Christengemeinde in Mae Sai unterstützt, doch nicht nur die christlichen Kinder.

    3. Wenn Du Dir die Zeit nimmst die HP und die Bilder mal genau anzuschauen wirst Du sehen, dass Anna-Maria auch die Mönche im Tempel unterrichtet hat.

    Ich persönlich war (leider) nur einmal und das schon 1976 in Thailand, glaube aber, dass dort Minderheiten, in diesem Falle religiöse, mehr Toleranz entgegengebracht wird, als wir dies von uns oft gewöhnt sind.

    Ich hoffe damit Deine Fragen/Bedenken beantwortet zu haben.

    Bernd


  6. #5
    Chainat-Bruno
    Avatar von Chainat-Bruno

    Re: Diskussion um unser Projekt .in Mae Sai

    hallo bernd
    teilweise sind meine fragen beantwortet, eine jedoch noch nicht:

    kann es sein, dass diese kinder zum christlichen glauben erzogen (gezwungen) werden??
    was geschieht, wenn zum beispiel dies so ist, dass sie in den christlichen glauben gebracht werden, diese sich dagegen wehren?


    ich weiss, ich bin ein hartnäckiger arsch, doch ist für mich wichtig.

    der grund:
    ich hatte vor etlichen jahren, weiss nicht mehr wann, etwa vor 12 jahren, einen deutschen missionar in chiang mai kennen gelernt. er hat immer von seinem kinderflüchtlingsdorf erzählt, wieviele kinder sie haben und was die kinder alles machen können und lernen können. wärend einer feuchtfröhlichen runde hatte dieser missionar etwas zu stark dem whisky zugesagt und fing an, etwas lokerer und auch wahrer zu sprechen. dabei kam heraus, dass sich alle flüchtlingskinder taufen lassen müssen und an gott glauben, an gott und sonnst nichts.
    auf meine frage, ob denn alle zum christentum überlaufen (sorry, blödes wort, werde es aber trotzdem stehen lassen), meinte er:
    wer sich nicht taufen lässt und den christlichen glauben annimmt, der soll dorthin gehen, wo er her gekommen ist.

    so, ich hoffe, du verstehst nun vielleicht meine fragen!

    chainat-bruno


  7. #6
    Bernd
    Avatar von Bernd

    Re: Diskussion um unser Projekt .in Mae Sai

    Hallo Bruno,
    ich verstehe Deine Hartnäckigkeit, hatte nämlich vor x Jahren auch so ein Schlüsselerlebnis.
    Ich spendete regelmäßig für eine kirchliche, für mich aber sinnvolle Organisation, die überwiegend in Afrika Menschen vor dem Erblinden rettete und vor dem Verhungern.
    In einer Dank-/Bettelschrift las ich, dann, dass Bedingung für die Hilfe der Übertritt zum christlichen Glauben war, ein Schock für mich, ich spendete nichts mehr.
    Im Nachhinein muß ich aber sagen, wenn es um die Wahl geht zu Erblinden,. zu Verhungern oder Christ zu werden, ist Letzteres das kleinere Übel :-)

    Nun zu Mae Sai und den Kindern, dem Projekt.
    Das Ganze hat absolut nichts mit der Kirche oder etwas Ähnlichem zu tun, kein Kind wird, was seinen Glauben angeht beeinflusst.
    Falls dem so wäre hätte Anna-Maria sich nicht engagiert und ich garantiert auch nicht.
    Ich hoffe somit dürfte dieser Punkt klar sein, falls weitere Fragen bleiben werde ich oder Anna-Maria diese gerne beantworten.

    Bernd

  8. #7
    siddhartha
    Avatar von siddhartha

    Re: Diskussion um unser Projekt .in Mae Sai

    Hallo Bruno,

    warum muss alles ein Zwang sein.
    Wenn jemand, egal ob Christlich oder einer anderen Religionsgemeinschaft angehoert,oder einer anderen Weltanschauung dentiert,muss es nicht unbediengt, auch wenn Du es so siehst, ein Zwang sein. Ich bin ueberrrascht, dass Du der mir schon so viel positives mittgeteilt hat, sofort negativ reagierst.
    Bruno, nicht alles ist ein Zwang !!!!

    Missionare sind auch nur Menschen, so wie Du und

    ich.

    Es wuerde mich freuen, wenn Du in denPalmgalochat
    http://www.thailand-chat.palmgalo.de/
    kommen wuerdest, damit ich mit Dir auch endlich mal Ausfuehrlich schreiben kann. Mit MSN hab ich hier schwierigkeiten.

    In lieber Freundschaft

    Reinhard


  9. #8
    Chainat-Bruno
    Avatar von Chainat-Bruno

    Re: Diskussion um unser Projekt .in Mae Sai

    hallo leute,
    ich wäre froh, wenn hier die discussion nicht weiter geht, da sich bernd und ich im chat getroffen hatten. war zwar nicht lange gewesen, doch hatte es vermutlich gereicht.

    chainat-bruno

    [move:916663ec93]Heillige sind nur die, die nicht darüber sprechen müssen!![/move:916663ec93]

  10. #9
    Annafah
    Avatar von Annafah

    Re: Diskussion um unser Projekt .in Mae Sai

    Hallo,
    wenn ich mich erst mal vorstellen darf: ich bin Anna-Maria und habe mit thailändischen Freunden Ngaow und Ann das Projket in Mae Sai mitgegründet.
    In bisherigen Beiträgen wurde bereits viel über das Projket gepostet, oder sogar im Namen des Projekts. Es gab auch viele Fragen, manche Mißverständnisse und Kritik.
    Wenn ihr also etwas zum Projekt zu sagen oder fragen hat, bin ich die richtige Ansprechpartnerin.
    Bisher war es mein Vater, der in diversen Foren auf postings reagiert hat und sich für das Projekt stark gemacht hat.
    Weil es aber auf die Vereinsgründung und das Projekt in diesem Forum soviele postings gab, mische ich mich jetzt persönlich ein.
    Ich habe noch nicht alle postings gelesen, möchet aber dennoch klarstellen, dass die Kinder im Mittelpunkt stehen sollten und nicht persönliche Angriffe und Eigeninteressen.
    Bei Herrn Gatzen möchet ich mich nur insofern entschuldigen, dass Frank ihn bei vollem Namen nannte. Dennoch sehe ich mich gezwungen Herrr Gatzens Hilfe abzulehnen. Der Verein wird nicht aus Spass gegründet , es geht um die Leben und die Zukunft von 38 Kindern. 38 Kinderleben. ist eine große Verantwortung.
    Das Projekt lebt nur von den Spenden, die ich in Deutschland sammeln kann, es gibt noch keine Unterstützung durch eine größer Hilfsorganisation oder ähnliches.
    Wir haben vor Ort praktisch kein Geld mehr. Die Mitarbeiter, die sich vor Ort um die Kinder kümmern arbeiten( und haben schon immer. )unengeltlich.
    Ohne das Engagement dieser guten Menschen, die sich selbstlos für die Kinder einsetzen, Tag für Tag für das Projekt kämpfen, gäbe es diese Projket nicht.
    Seit Februar leben die Kinder in einem großen Haus außerhalb von Mae Sai,das wir über Beziehungen der lokalen Christengemeinde günstig mieten.
    Wir missionieren aber nicht.Ann und Ngaow sind Buddhisten , ich selbst glaube nicht an Gott.. Die Christengemeinde hat leider ihr anfängliche Hilfe eingestellt, die nie von Missionieren sondern von Nächstenliebe geprägt war.
    Die Fotos die Bruno wahrscheinlich meint sind Aufnahmen aus der Anfangsphase des Projekt, als die Kinder noch extrem schwierig war. Sie zeigen die tägliche kurze Schweigepaues vor dem essen, die Ngaow benützt um sie über ihren Tag nachedenken zu lasse, was sie gutes und schlechtes getan haben.
    Dieses Ritual war eine große Hilfe durch das die Kinder viel lernten. Zu Anfang kämpften sie noch ums Essen, jeder wollte möglichst viel weil sie noch nicht gewohnt waren, dass es immer genügend Essen für sie geben wird. Sie schlungen das Essen innerhalb von 2 Minuten herunter.
    Durch die Schweigepause kommen sie zur Ruhe, denken nach.
    Dan folgt ein thailändischer Dankspruch, der sie für das Essen danken läßt, nicht aber Gott sondern den Bauern und dem Projekt und Lehrerin.
    Ich selbst bin nicht gläubig, Missionare widerstreben mir weil sie die lokale Kultur zerstören.
    Aber wir vermitteln. den Kindern Werte: Respekt, Miteinander, Teilen, Helfen.
    Die Kinder im Projekt sind wie eine große Familie und mußten erst lernen miteinander umzugehen, Problem ohne Gewalt zu lösen.
    Die Kinder haben sehr, sehr viel gelernt. Sie leben jetzt
    miteinander, verstehen sich als Gemeinschaft, in der man dem andern hilft.
    Nur durch unseren Respekt ihnen gegenüber konnten wir das erreichen.
    Die Erfahrung, dass wir sie immer respektieren, egal was sie tun, dass wir sie nicht allein lassen oder mit Gewalt reagieren.
    Ich könnte noch viel über das Projekt erzählen, nur ahbe ich nicht die Zeit dafür.
    Sachliche Fragen und konstruktive Kritik sind immer willkommen.
    Laßt mich zu Ende noch einmal erklären, dass wir Mitarbeit schätzen, dass wir aber zum Wohl der Kinder Abstand von wenn auch ernstgemeinten Hilfsangeboten zweifelhaftern Menschen nehmen müssen.
    Projektt und Vereine die Spenden sammeln sind immer im Kreuzfeuer der Kritik,der Vorwurf der unseriösitat würde nciht nur dem Verien schaden, sondern vor allem den Kindern, die von den Spenden aus Deutschland abhängig sind.
    Ich will niemals in die Lage kommen die Kinder zurück auf die Strasse oder Müllkippe zu schicken, sie wieder Gewalt ,Drogen, Mißbrauch, Hunger, Krankheiten. aussetzen zu müssen. Durch das Pojekt haben sie ein Stück Kindheit, ein Kind sein zu dürfen, spielen zu können, beschützt und respektiert und geliebt zu werden gewonnen. Sie haben jetzt ein Zuhause, ihre Kinderrechte werden gewahrt- ich willd as alles nicht aufs Spiel setzetn. Deswegen meine vorsicht. und deswegen leieber eien Verien mit wenigen, aber seriösen Menschen die sich für die Kinder einsetzen, als mit vielen, manchen zweifelhaften, die ungewollt dem Projekt und den Kindern schaden könnten.
    Danke für euere Aufmerksamkeit und dass ihr meinen Beitrag bis zum Ende durchgelesen habt.

    Anna

  11. #10
    Avatar von Jinjok

    Registriert seit
    05.07.2001
    Beiträge
    5.556

    Re: Diskussion um unser Projekt .in Mae Sai

    Hallo Anna,

    So wie ich es verstanden habe ist in Eurer Kasse gerade Ebbe und trotzdem lehnt Ihr es ab, Spenden von Leute anzunehmen, die eine TH/D-Partnervermittlung betreiben.

    Warum - weil Euch dadurch größere Spenden entgehen werden?. Den Kindern dürfte es doch egal sein, ob das Geld für ihr Dach und Essen von Leuten stammt, die es normalerweise in die .......e in Pattaya schaffen oder die Geld mit dem Vermittlen von Thai an Deutsche Männer verdienen.

    Durch eine Spende kann sich doch kein Partnervermittler (auch kein Menschenhändler) Euch in eine Abhängigkeit bringen und dadurch Macht über die Kinder bekommen. Da hätte ich bei den Missionaren (unter andern Vorzeichen) schon eher Bedenken, die Bruno bereits benannt hat.

    Das Eine hat doch mit dem Anderen nix zu tun (Spende eines Unerwünschten). Vielleicht will sich jemand nur sein Gewissen erleichtern. Wie soll das in der Praxis aussehen, werdet ihr bei jeder Überweisung eine Buchungsrückverfolgung starten und bei ungeliebten Spendern das Geld rücküberweisen?

    Mit Gruß vom Jinjok, der es am nächsten Obusat Day ausprobieren wird.

    Disclaimer: Dieses Posting nimmt ausdrücklich in keiner Weise Bezug auf die Person von Lambert W. Gatzen oder dessen Aliasse

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