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Die neue GEZ-Gebühr und ihre Vorteile

Erstellt von Hans.K, 30.10.2012, 18:46 Uhr · 41 Antworten · 4.169 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Joopi

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    GEZ Schwarzseher werden nicht rückwirkend belangt....
    Wer glaubts wird Seeeelig.....
    ...
    Neue Details zum Rundfunkbeitrag: GEZ verschont Gebühren-Preller - Sie werden bei der Umstellung von Rundfunkgebühr auf Rundfunkbeitrag nicht rückwirkend belangt werden.
    ...
    Ab dem 1. Januar 2013 wird die GEZ nicht mehr Gebühren für genutzte Rundfunkgeräte erheben. Stattdessen fällt ein einheitlicher Beitrag von 17,98 Euro je Haushalt an. Dafür darf die GEZ einmalig ihre Daten mit denen der Einwohnermeldeämter abgleichen. Jetzt sind weitere Details zum Beitrag bekannt geworden. FOCUS Online stellt sie vor.

    Was kommt ab dem 1. Januar 2013 auf Schwarzseher zu?
    Mit dem neuen Rundfunkbeitrag der zum 1. Januar 2013 die alte geräteabhängige Finanzierung ablöst, gilt für Bürgerinnen und Bürger die Regel: „eine Wohnung – ein Beitrag“. Künftig ist es nicht mehr entscheidend wer wie viele Geräte hat. ARD, ZDF und Deutschlandradio werden nach Angaben des Teilprojekts Begleitkommunikation zum neuen Rundfunkbeitrag für ARD, ZDF und Deutschlandradio von bisherigen Schwarzsehern keine Rückzahlungen über das Jahr 2013 hinweg einfordern.

    Wieso gehen ARD, ZDF und Deutschlandradio so kulant vor?
    Es geht natürlich nicht darum, bisherige Schwarzseher „zu schonen“, sondern vielmehr ist es so gut wie unmöglich, zu beweisen, dass jemand vor mehreren Jahren tatsächlich Rundfunkgeräte zum Empfang bereitgehalten hat.

    Die neue Gebühr gilt pro Haushalt. Was bedeutet das für Wohngemeinschaften?
    Grundsätzlich gilt: Eine volljährige Bewohnerin oder ein volljähriger Bewohner muss angemeldet sein und den Rundfunkbeitrag für die gemeinsame Wohnung zahlen. Wohnen mehrere Personen, die bisher jeweils Gebühren zahlen, beispielsweise in einer WG zusammen, müssen sie entscheiden, wer künftig den Beitrag für die Wohnung zahlt. Alle anderen Bewohner, die derzeit schon angemeldet sind, können sich dann abmelden. Der Beitrag für die Wohnung deckt auch die privaten Autos aller Bewohner ab.

    Wie kann man der GEZ mitteilen, dass zu viel gezahlt wird?
    Richtig ist, dass die GEZ aus ihren Unterlagen nicht erkennen kann, wo derzeit in Wohngemeinschaften mehrfach gezahlt wird. Deshalb müssen diejenigen, die aktuell mehrfach Gebühren zahlen, sich selbst an die GEZ, die die Informationen im Auftrag von ARD, ZDF und Deutschlandradio zusammenstellt, wenden und dieser die Änderungen mitteilen. (Brief an: GEZ, 50439 Köln – Teilnehmernummer angeben und bei einer Abmeldung auch den Namen und gegebenenfalls die Teilnehmernummer des künftigen Beitragszahlers).

    Bis wann muss ich dies spätestens tun, um zu viel gezahltes Geld erstattet zu bekommen?
    Werden ab 2013 für eine Wohnung zu viele Rundfunkbeiträge monatlich überwiesen, besteht die Möglichkeit, die Angaben zu korrigieren und diejenigen Personen abzumelden, die für die Wohnung nicht als Beitragszahler fungieren. Nur eine Person muss angemeldet sein. Der Gesetzgeber hat diese Möglichkeit der Korrektur für einen Zeitraum von zwei Jahren eingeräumt. Wer sich bis Ende 2014 meldet und die korrekten Angaben übermittelt, dem werden die zu viel gezahlten Beiträge rückwirkend ab 1.1.2013 erstattet.
    Können ARD, ZDF und Deutschlandradio Auskunft von Vermietern über ihre Mieter verlangen?
    Der neue Rundfunkbeitrag ist im Rundfunkbeitragsstaatsvertrag geregelt. Dort ist unter §9 Absatz 1 Satz 2 und 3 festgelegt, dass es im Ermessen der Landesrundfunkanstalten liegt, ob Sie beim Vermieter/Eigentümer Auskunft zu ihren Mietern verlangen. ARD, ZDF und Deutschlandradio haben sich darauf geeinigt, von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch zu machen.
    FOCUS Online: Neue Details zum Rundfunkbeitrag: GEZ verschont Gebühren-Preller - Medien - FOCUS Online - Nachrichten


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    GEZ wird zum Rundfunkbeitrag: So verschleudern ARD und ZDF unsere Gebühren - GEZ wird zum Rundfunkbeitrag: So verschleudern ARD und ZDF unsere Gebühren - Kino & TV - FOCUS Online - Nachrichten

  2.  
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  3. #22
    Avatar von schimi

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    Zitat Zitat von Derk Beitrag anzeigen
    Tja, nur macht die GEZ halt durch Kopfgeldjäger einen Grossteil der Verwaltungskosten im eigenen Hause, was bei Steuereinzug entfallen würde...

    GEZ-Eigenkosten 2011 €163 Mio. = 2,16% der Einnahmen
    GEZ-Kopfgeldjägerkosten 2007 €184,97 Mio. = 2,45% der Einnahmen

    Sie geben also mehr Geld für die Kopfgeldjäger aus als für alles Andere an Verwaltung zusammen!
    Und die Kopfgeldjäger fallen ja jetzt nicht weg...

    Bye,
    Derk
    Naja, die "Kopfgeldjäger" werden sicher mehr rein holen, als sie kosten. Das ist ähnlich zu Politessen, die bringen auch mehr als sie kosten....

  4. #23
    Avatar von maphrao

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    Zitat Zitat von schimi Beitrag anzeigen
    Ich möchte aufs öffentlich rechtliche TV nicht verzichten, auf HD erst recht nicht, dafür kassieren die Privaten übrigens auch ab.
    Die Privaten kassieren dafür teilweise ab, aber es geschieht auf freiwilliger Basis. Eine Zwangsabgabe für Dinge, die in meinen Augen zu den Kernpflichten des Staates gehören ( dem Bürger kostenlose Informationen bereitstellen ), ist schlichtweg ein Witz und ein absolutes Armutszeugnis für Deutschland.

  5. #24
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von maphrao Beitrag anzeigen
    Die Privaten kassieren dafür teilweise ab, aber es geschieht auf freiwilliger Basis. Eine Zwangsabgabe für Dinge, die in meinen Augen zu den Kernpflichten des Staates gehören ( dem Bürger kostenlose Informationen bereitstellen ), ist schlichtweg ein Witz und ein absolutes Armutszeugnis für Deutschland.
    Wie sollte es sonst finanziert werden? Wenn der Staat direkt zahlt, ist die Unabhängigkeit geringer und wir hätten z.B. 1 % mehr MWSt. Wo ist der Unterschied?

  6. #25
    Avatar von maphrao

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Wie sollte es sonst finanziert werden?
    Wie das Beispiel BBC zeigt, benötigt man nicht allzu viel Geld, um ein vernünftiges Programm auf die Beine zu stellen.
    Und BBC ist weit mehr als nur Grundversorgung, man könnte also die Kosten der öffentlich-Rechtlichen problemlos um 80% kürzen und sich auf das Wesentliche konzentrieren.
    Wer mehr will, guckt den Ramsch der Privaten oder greift zu Pay TV.

  7. #26
    Avatar von strike

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    Hatte ja die Tage mal eingestellt, dass D sich das teuerste oeffentliche Staatsfernsehen leistet (7,5 Milliarden Euro, damit das Doppelte was eine BBC braucht - bei sicher oft anspruchsvollerem Programm).

    Warum macht man es nicht beim oeffentlichen Pay-TV wie beim privaten Pay-TV?
    Jeder bezahlt fuer das, was er sehen will und ihm auch etwas wert ist.

    Fuer einen oeffentlich-rechtlichen Dokukanal wuerde ich bezahlen, fuer qualifiziertes Kinder-TV ebenfalls.
    Fuer CDUCSUFDPSPDGRUENELINKEN-Propaganda-TV eher nicht.

    Das Duddelradio kann man sich auch sparen, oder kann jemanden einen wesentlichen Unterschied zwischen SWR3 und HR3, HR4 und MDR1 benennen?

    NACHTRAG: sehe, dass @maphrao auch auf die BBC verweist. Auch fuer mich klar die Referenz.

  8. #27
    Avatar von maphrao

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    NACHTRAG: sehe, dass @maphrao auch auf die BBC verweist. Auch fuer mich klar die Referenz.
    Ich habe darauf verwiesen, weil ich deinen vorherigen Beitrag dazu noch im Hinterkopf hatte

  9. #28
    Avatar von franky_23

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    Soweit ich mich erinnere, musste man in GB Fußball im Pay-TV live betrachten, wesentlich häufiger als in D. Ob das Programm der BBC anspruchsvoller ist? Ich kenne keine Vergleichsstudie und auch keine Kriterien an was man das ganze fest macht oder machen sollte. Habt ihr Vorschläge? Was für Nichtdeutsche auffällig ist sind die zahlreichen Spielfilme im Deutschen Fernsehen. Die kommen auch im Privaten.

    In meinen Augen scheint das Überangebot ebenfalls nicht zeitgemäß. Da werden zahlreiche Programme über Antenne, Satellit und Kabel gesendet, ggf. noch Livestreams. Das muss nicht sein.

    Beim Radio kaufen die Privaten auch häufig ein Standardprogramm zu bestimmten Stunden ein und senden ihre Werbung in vordefinierten Slots. Nachrichten werden ebenfalls eingespielt.

  10. #29
    Avatar von Derk

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Soweit ich mich erinnere, musste man in GB Fußball im Pay-TV live betrachten, wesentlich häufiger als in D. Ob das Programm der BBC anspruchsvoller ist? Ich kenne keine Vergleichsstudie und auch keine Kriterien an was man das ganze fest macht oder machen sollte. Habt ihr Vorschläge? Was für Nichtdeutsche auffällig ist sind die zahlreichen Spielfilme im Deutschen Fernsehen. Die kommen auch im Privaten.

    In meinen Augen scheint das Überangebot ebenfalls nicht zeitgemäß. Da werden zahlreiche Programme über Antenne, Satellit und Kabel gesendet, ggf. noch Livestreams. Das muss nicht sein.

    Beim Radio kaufen die Privaten auch häufig ein Standardprogramm zu bestimmten Stunden ein und senden ihre Werbung in vordefinierten Slots. Nachrichten werden ebenfalls eingespielt.
    Was mich an den Öffentlichen gestört hat - neben der Werbung, die der Zwangsabgabe ja eigentlich widerspricht - ist der Einkauf von US-Produktionen für horrendes Geld um Marktanteile zu bekommen. Das ist für den Informationsauftrag und die kulturelle Versorgung nicht nötig. Ebenso wie die jeweiligen Landesrundfunkanstalten mit ihren politisch besetzten und daher nicht mehr unabhängigen Intendanten.

    Deshalb bin ich froh auf Radio und Fernsehen verzichten zu können, aber die neue Haushaltsabgabe ohne grundlegende Änderung der GEZ sowie der Sender nervt mich massiv!

    Bye,
    Derk

  11. #30
    Avatar von CNXPA

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    Naja, werde dann wohl demnächst auch zahlen müssen
    Hatte mich bisher immer erfolgreich drücken können, (Vielen Dank an die, die immer brav gezahlt haben) dennoch den "Tatort" immer geschaut

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