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Die Bevölkerung in Deutschland und Thailand. Ein Vergleich

Erstellt von Bakwahn, 16.04.2004, 21:51 Uhr · 17 Antworten · 5.642 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Bakwahn

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    Re: Frauenueberschuss oder lohnt es sich in Thailand eine Fr

    Ich habe mal auf dem Thairing-Message-Board, das im Spätsommer des vergangenen Jahres wegen der dortigen Streitereien vom Webmaster dichtgemacht worden ist, zu diesem Thema mehrere ausführliche Beiträge gepostet. Ich habe diese Beiträge jetzt noch einmal überarbeitet und aktualisiert; dabei ist der Text sehr lang geraten. Dafür bitte ich vorab um Entschuldigung.

    Ich werde mich mit der Bevölkerungsstruktur Deutschlands und Thailands befassen.
    Ich mache das so kurz wie nur irgend möglich; nur Thesen.

    I. Ich beginne mit Deutschland:

    Unsere Bevölkerung ist gekennzeichnet durch einen kräftigen Männerüberschuß in den unteren und mittleren Jahrgängen sowie durch einen extrem hohen Frauenüberhang in den Jahrgängen über 60. Dieser Frauenüberhang ist so groß, daß er den Männerüberschuß der jüngeren Jahrgänge nicht nur ausgleicht, sondern ihn sogar in sein Gegenteil verkehrt. Bundesweit existiert ein Frauenüberschuß von ca. zwei Millionen. Aber es sind alte Damen über 60 Jahre, die unsere Altersheime bevölkern, und für die wir letztlich die Pflegeversicherung eingerichtet haben.

    Wer das nicht glaubt, der mache mit mir in einer Samstagnacht einen Bummel durch diverse Diskotheken und am Sonntagnachmittag darauf Besuche in Altenwohnheimen. Dann weiß er/sie es. Denn dort wird es offensichtlich.

    Es ist zum ersten Mal in der Geschichte, daß unsere Gesellschaft mit einem doch sehr auffälligen Männerüberschuß in den unteren und mittleren Jahrgängen konfrontiert ist.
    Nun, wie ist das zu erklären?
    Der Frauenüberschuß in den oberen Jahrgängen ist bedingt durch die wesentlich höhere Lebenserwartung der Frauen (z.Zt. liegt die bei ca. 80 zu ca. 74 Jahren) sowie (mit stark abnehmender Wichtigkeit) durch die Ausfälle der gefallenen Männer im 2. Weltkrieg bei den heute über 75jährigen. Die Rede von der Versingelung unserer Gesellschaft, von der zunehmenden Anzahl von Einpersonenhaushalten, ist ein Phänomen, von dem überproportional alte Frauen als Witwen und junge Männer als Singles betroffen sind.
    Der Männerüberschuß in den unteren Jahrgängen ist bedingt durch 3 Sachverhalte.

    1. Durch die 5exualproportion von ca. 106. Auf 100 Mädchen werden ca. 106 Jungen geboren. Dieser Faktor ist eine Konstante und gilt für alle Völker, Nationen, Ethnien: also auch für Thailand.
    2. Durch den sehr direkten Eingriff des Menschen in den quasi-natürlichen Ablauf der Dinge in Form von Hygiene und moderner Medizin. Spürbar ist das etwa seit dem Ende des 2. Weltkrieges. Es gibt bei männlichen Babies, Knaben, jungen Männern kaum nennenswerte Abgänge durch Tod zu verzeichnen. Die, die in vergangenen Jahrhunderten im Baby- oder Jungenalter gestorben sind, überleben heute. Die sogenannte Übersterblichkeit des männlichen Geschlechts tendiert in den ersten Lebensjahrzehnten gegen Null.
    3. Durch die Verbesserung der Bedingungen in der Arbeits- und Lebenswelt. Es sterben heute keine Jungen oder jungen Männer mehr durch schwere körperliche Arbeit, durch Arbeitsunfälle oder durch sonstige Überbeanspruchungen.

    Ein Blick in Statistiken von Entwicklungsländern, Ländern der 3. Welt, zeigt, wie es auch bei uns jahrhundertelang ausgesehen hat: In den Altersklassen zwischen 18 bis 25 gleicht sich dort das Verhältnis von Männern und Frauen ungefähr wieder an. Dann etwa ist der 5 - 6%ige Jungenüberschuß in der Regel weggestorben. Bei uns dagegen gleicht sich das Verhältnis erst gegen Ende des 6. Lebensjahrzehnts wieder an!

    Im Folgenden möchte ich die demographischen Auswirkungen dieser drei Faktoren auf das Geschlechterverhältnis kurz skizzieren. Ich beziehe ich mich dabei auf die Altersklasse zwischen 20 und 49 Jahren, denn das ist der Lebensabschnitt mit der größten 5exuellen Aktivität, der entscheidende Zeitraum für Liebe, gelebte Emotionalität und 5exualität, Partnerschaft, Ehe, Elternschaft und Kinderaufzucht.

    Bezogen auf das Jahr 2001 haben wir in den Altersstufen 20 - 49 Jahren absolut 17.391.210 Frauen und 18.181.012 Männer; d.h. einen Männerüberschuß von 789.802. Das Verhältnis von Junggesellinnen zu Junggesellen (Unverheiratete, Geschiedene und Verwitwete) beträgt 7.585.249 Frauen zu 9.617.201 Männern; also ein Überschuß von 2.031.952 Männern(!!!), denen in dieser Altersklasse keine weiblichen Partnerinnen gegenüberstehen. Das sind mehr als acht Stalingradarmeen! Oder 20 Großstädte mit jeweils 100.000 ausschließlich männlichen Bewohnern im Alter zwischen 20 und 49 Jahren! Das muß man sich mal vorstellen!!!
    Wenn man jetzt noch aus diesem Altersbereich den Personenkreis herausnimmt, der zwar nicht verheiratet ist, aber in festen Beziehungen lebt (eheähnliche Gemeinschaft, Verlöbnis, feste Liebesbeziehung), dann wird das Zahlenverhältnis der freien, nichtgebundenen Frauen zu freien, nichtgebundenen Männern noch einmal drastisch verschlechtert zuungunsten der Männer. Meiner persönlichen Einschätzung nach dürfte das Verhältnis von Single-Männern zu Single-Frauen bei ungefähr 3:1 liegen. Single Frauen sind rar! Verschärft wird die Situation für die Männer noch durch zwei weitere Tatsachen:

    1. Deutschland ist de facto ein Einwanderungsland. Wenn wir mal von dem unterschiedlichen Rechtsstatus der verschiedenen Gruppen (deutschstämmige Aussiedler, Arbeitnehmer aus EG-Ländern, Arbeitnehmer aus Nicht-EG-Ländern, Asylbewerber, Bürgerkriegsflüchtlinge etc...) absehen, so läßt sich mit Sicherheit eines konstatieren (alle meine Beobachtungen und Erfahrungen sprechen dafür): es kommen Männer (junge Männer, versteht sich!), so weit das Auge reicht. Leider stehen mir keine genauen Zahlen zur Verfügung. Auch das Buch „Migrationsreport 2000“ von Münz und Bade gibt darüber keine Auskunft; es wird bei den Migrationszahlen nicht zwischen männlich und weiblich unterschieden.

    2. Seit Ende der 60er Jahre haben wir es mit fallenden Geburtenraten zu tun (Pillenknick); d.h. der jeweils nachgeborene Jahrgang ist kleiner als der voraufgegangene. Es gibt unbestreitbar bei der Partnerwahl eine Reihe von Parametern, von historisch-gesellschaftlich vorgegebenen Verhaltensmustern, die von fast allen Beteiligten befolgt werden: z.B. ist der Mann größer als die Frau und der Mann älter als die Frau (in der Regel 2 bis 4 Jahre). So werden laut Statistischem Jahrbuch ca. 80% aller Ehen geschlossen, bei denen der Altersabstand der Partner in diesem Bereich liegt.

    Die Männergeneration, die heute im Jahre 2004 25 bis 35 Jahre alt ist, orientiert sich bei ihrer Partnerinnenwahl an Frauenjahrgängen von Anfang 20 bis 30. Dort trafen sie aber auf weibliche Jahrgänge, die um den Betrag der 5exualproportion und obendrein auch noch durch die geringere Geburtenstärke gekennzeichnet sind. Diese jungen Männer greifen bei ihrer Suche nach einer Partnerin förmlich ins Leere.
    So kommen auf 100 Männer, die 1970 geboren wurden nur knapp 74 Frauen, die drei Jahre später geboren wurden. Und das über viele Jahre bzw. mittlerweile über 3 Jahrzehnte hinweg.


    Bakwahn

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Bakwahn

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    Re: Frauenueberschuss oder lohnt es sich in Thailand eine Fr

    II. Demographische Darstellung Thailands

    Ich komme jetzt zu Thailand:
    Die Bevölkerung hat sich in den Jahren zwischen 1960 (ca. 26 Millionen) bis 1990 (ca. 54 Millionen) mehr als verdoppelt! Heute im Jahre 2004 umfaßt die thailändische Bevölkerung ca. 60 Millionen Menschen.

    Wesentliche Aussagen, die ich zur Demographie im Kapitel über Deutschland gemacht habe, gelten auch für Thailand. So etwa die 5exualproportion: auf 100 Mädchen kommen bei der Geburt ca. 105,5 Jungen. Aber die Übersterblichkeit des männlichen Geschlechts war in den vergangenen Jahrzehnten in Thailand deutlich höher als bei uns. Erst in den vergangenen Jahren ist sie durch die verbesserten Hygiene- und Lebensbedingungen zurückgegangen. Ein Blick auf Boerds Tabelle belegt das: so steigt das Geschlechterverhältnis in der Alterskohorte der 0 – 19 Jährigen von 103,8 auf 104,9. d.h. im Jahre 2030 wird es in Thailand in diesem Alter auf 100 Mädchen fast 105 Männer geben.

    Hier noch einmal die Zahlen von Boerd:

    ----------------_------_------_----*)_----*)_-----*)
    Altersgruppe_______1996___2003___2005___2015___203 0
    ----------------_------_------_------_------_------
    Total, all ages____98.3___98.3___98.3___97.9___97.2
    __0-19____________103.8__104.2__104.4__104.7__104.9
    _20-24____________101.1__102.8__102.2__103.8__104.2
    _25-34_____________96.8___99.8__101.0__102.2__103.6


    Ich diskutiere jetzt die demographische Situation der Jahrgänge, die heute im Jahre 2004 20 bis 35 Jahre alt sind; also die vor der Mitte der 80er Jahre geboren wurden. In den Jahren 1980 bis ca. 1985 hatte Thailand die stärksten Geburtenraten. Dargestellt in einer graphischen Abbildung würde sich für Thailand im Jahre 1985 die berühmte „Pyramide“ ergeben. Ab etwa 1985 stagnierte bzw. sank die Geburtenrate, was bis heute anhält! Bei einer graphischen Darstellung entspricht der thailändische Bevölkerungsaufbau bis etwa zum Jahre 1985 der (idealtypischen) Form der Pyramide; ab ca.1986 beginnt die Pyramide einzufallen. (Quelle: Statistisches Bundesamt; Länderbericht Thailand.)
    Betrachten wir die aktuellen Zahlen der Jahre 2003 und 2005. Wir stellen fest, dass es in der thailändischen Gesellschaft in der Alterklasse der 20 – 34jährigen ein fast ausgeglichenes Verhältnis gibt; auf 100 Frauen kommen ca. 102 Männer; also heute bereits in dieser Altersklasse ein leichter Männerüberschuß von ca. 2%.

    Wenn man die Zahlenverhältnisse der Heirats-, Liebes-, Bekanntschaftsmärkte betrachtet, dann behaupte ich jetzt, daß in der Alterskohorte der heute im Jahre 2004 20 bis 35jährigen dennoch ein leichter Frauenüberschuss existiert. Man müsste jetzt aus diesen Zahlen die Verheirateten herausrechnen, was leider nicht möglich ist, weil, wie wir alle wissen, die thailändischen Behörden über genaue Zahlen nicht verfügen.
    Das Angebot an jungen Frauen in dieser Alterskohorte dadurch verstärkt, dass Thailand bis zum Jahre 1984/85 ein wachsendes Volk gewesen ist, d.h. der jeweils nachgeborene Jahrgang ist deutlich größer als der vorausgegangene. Junge thailändische Frauen machen die Erfahrung, dass entsprechende thailändische Männer relativ knapp sind und Thaimänner befinden sich in der beneidenswerten Situation, bei jungen Frauen noch aus dem Vollen schöpfen zu können. Denn auch in Thailand gilt die Regel bei der Partnerwahl, dass der Mann älter als die Frau ist. Bei einem wachsenden Volk führt das zu einem leichten Überangebot an jungen Frauen. Thailändische Männer, die heute 25 bis 30 Jahre alt sind orientieren sich – ähnlich wie ihre deutschen Kollegen – an Frauenjahrgängen, die 20 bis 25 Jahre alt sind. Und siehe da, durch die höheren Geburtenzahlen der nachgeborenen Jahrgänge gibt es ein reichliches Angebot.
    Erst in den kommenden Jahren werden die heute im Jahre 2004 unter 20 Jahre alten thailändischen Männer in die Überzahl geraten. Aus zwei Gründen:
    a) Die nachgeborenen Jahrgänge, in denen sie ihre Frauen suchen werden, werden kleiner sein als die, aus denen die suchenden Männer kommen.
    b) Die Übersterblichkeit des männlichen Geschlechts wird sich weiterhin verringern.

    Halten wir als Ergebnis fest:
    1. Die thailändische Gesellschaft hat in den vergangenen 40 Jahren ein gigantisches und rasantes Wachstum erlebt; von ca. 26 Millionen auf ca. 60 Millionen.
    2. Heute ist das Wachstum nahezu zum Stillstand gekommen.
    3. Die thailändische Männerwelt der heute über 20 jährigen erlebt zum letzten Mal einen leichten Frauenüberschuß.
    4. Für die heute nachwachsenden Generationen wird in den nächsten Jahren der Frauenüberschuß in einen Frauenmangel übergehen. Junge Frauen werden schon recht bald – ähnlich wie bei uns in Deutschland – zur Mangelware.
    5. Der „Mädchennachschub“ für die Bars und Massage Salons in Bangkok, Pattaya, Phuket etc.
    wird sich auch aus diesem demographischen Grund sichtlich verringern (die Betonung liegt auf „auch“).


    Eine Anmerkung: Falls Ihr jetzt mit Hinweisen auf die buddhistischen Mönche und die Katoeys kommt, dann fallen diese beiden Gruppen, die ja das Angebot an Männern auf den Heiratsmärkten verkleinern, statistisch in nur sehr geringem Maße ins Gewicht. Wie viele sollen es denn sein pro männlichem Geburtenjahrgang? 0,5 Prozent? Also Einer von 200. Ist das ein reeller Wert? Hat jemand genaue Zahlen? Bitte keine persönlichen Vermutungen aus dem „hohlen Bauch“. Die bringen uns nicht weiter.


    Ich höre mal hier auf.
    Ich habe noch eine ganze Reihe von Hinweisen und Überlegungen. Vielleicht ergibt sich eine Diskussion; dann kann ich die ja im Verlauf der Diskussion noch anbringen.

    Bakwahn

  4. #3
    Avatar von Leipziger

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    Re: Die Bevölkerung in Deutschland und Thailand. Ein Verglei

    Hallo Bakwahn

    Ich habe Deinen Bericht gerade gelesen meinen Beifall

    Werde ich mal ausdrucken und meiner Mutter vorlegen wenn Sie wieder damit anfängt:
    "muss denn daß sein ,Eine aus Thailand ,kannst du dir hier keine neue Frau suchen"u.s.w..


    Aber Spass beiseite,es sied wirklich nicht gut aus auf dem Frauenmarkt,böse böse................

    Am Ende bin ich noch ein richtiger Glückspils ,habe Eine abbekommen einen Kopf kleiner als ich und dann noch 10 Jahre jünger !!!!

    Bakwahn mach weiter so !

  5. #4
    Chak
    Avatar von Chak

    Re: Die Bevölkerung in Deutschland und Thailand. Ein Verglei

    Auch wenn du keine Schätzung aus dem hohlen Bauch haben möchtest, so glaube ich doch, dass die Zahl der Männer, die sich als Mönche im Tempel befinden, das Geschlecht gewechselt haben oder schwul sind (die letzte Gruppe hast du außer acht gelassen, die Zahl dürfte in Thailand aber nicht niedriger als in Deutschland sein, wo Schätzungen von bis zu 10% ausgehen) deutlich höher als 0,5 % sind.
    Vielleicht sucht ja jemand mal eine Statistik hierzu, sonst mache ich das, wenn ich später etwas mehr Zeit habe.

  6. #5
    Avatar von Leipziger

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    Re: Die Bevölkerung in Deutschland und Thailand. Ein Verglei

    Am Ende bin ich noch ein richtiger Glückspils
    gerade einen Fehler entdeckt,"Glückspilz" wäre richtig gewesen mit "z"
    das andere gibt es im "Glasbier-Geschäft"

  7. #6
    Avatar von DisainaM

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    Re: Die Bevölkerung in Deutschland und Thailand. Ein Verglei

    Zitat Zitat von Bakwahn",p="127354
    5. Der „Mädchennachschub“ für die Bars und Massage Salons in Bangkok, Pattaya, Phuket etc.
    wird sich auch aus diesem demographischen Grund sichtlich verringern (die Betonung liegt auf „auch“).
    @ Bakwahn,

    der „Mädchennachschub“ kommt immer aus den wirtschaftlich ärmsten Regionen.
    Sollte der Isaan einmal Bangkok-Niveau erreicht haben,
    wird sich der Bedarf über Burma, Laos und Kambodscha rekrutieren.

    Bei der Betrachtung von Deutschland fehlen einige Aspekte,
    z.B. die Emigration.
    Ob es nun das jung verheiratete Ärzteehepaar ist, das in die USA oder nach Kanada geht, oder 20 jährige, die nach Neuseeland oder Australien gehen, der so entstehende Schwund wird in Deutschland zahlenmäßig durch die Immigration kompensiert.

    Betrachtet man die Immigrationsgruppen,
    so stellt man fest, dass wir eine Gesellschaft des kulturellen Nebeneinander werden (sind).

    Dein Beispiel einer Disco am Samstag müßte deshalb konkret heißen;
    - eine Türken-disco, eine Russland-Deutsche Disco, eine Deutsche Disco.
    Wage es, in einer Türken-Disco als Deutscher eine Türkin anzusprechen,
    und Du erlebst Dein blaues Wunder.
    Aufgrund der vielen abgeschotteten Gemeinschaften,
    sind die Zahlen regional sehr unterschiedlich.

  8. #7
    Avatar von Leipziger

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    Re: Die Bevölkerung in Deutschland und Thailand. Ein Verglei

    oder schwul sind (die letzte Gruppe hast du außer acht gelassen, die Zahl dürfte in Thailand aber nicht niedriger als in Deutschland sein, wo Schätzungen von bis zu 10% ausgehen)
    Das ist richtig die Zahl der schwulen Männer liegt nachweislich bei 5%
    vermutet wird aber das es um die 10% sind.

    Denn jeder von ihnen gesteht es nun mal anderen nicht ein das es für ihn
    wahre Liebe nur unter Männern gibt .

    Allerdings sind die Prozentzahlen bei Frauen die auf Frauen stehen auch nicht viel anders !

    Und Bakwahn seine Berechnungen stimmen wieder !

  9. #8
    Avatar von Leipziger

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    Re: Die Bevölkerung in Deutschland und Thailand. Ein Verglei

    Hallo Bakwahn

    Nach einer Diskussion gestern Abend am Stammtisch zu diesen Thema habe ich das Ding noch mal hochgekramt durchgelesen und einen Fehler festgestellt :



    Bezogen auf das Jahr 2001 haben wir in den Altersstufen 20 - 49 Jahren absolut 17.391.210 Frauen und 18.181.012 Männer; d.h. einen Männerüberschuß von 789.802. Das Verhältnis von Junggesellinnen zu Junggesellen (Unverheiratete, Geschiedene und Verwitwete) beträgt 7.585.249 Frauen zu 9.617.201 Männern; also ein Überschuß von 2.031.952 Männern(!!!), denen in dieser Altersklasse keine weiblichen Partnerinnen gegenüberstehen.
    Also der absolute Männerüberschuß beträg ca. 790.000 und die Differenz bei nicht verheirateten ca.2.000.000 ????????

    In der Altersstufe zwischen 20-49 ?????????

    Wo sind die 1.200.000 Männer ?????

    Sind da einige Frauen mit 2 Männern verheiratet oder wie ?

    Ansonsten ist ja Dein Bericht nicht schlecht aber das würde ich gern erklärt haben.


    Übrigens ,habe gelesen in Indien gibt es seid man da schon vor der Geburt das Geschlecht feststellen kann und dementsprechend abtreibt (die wollen keine Töchter sicher schon gehört) mittlerweile einen Überschuß von 40 Millionen jungen Männern !

    Mensch sind die erst zu bedauern !

    MfG Leipziger

  10. #9
    Avatar von Lille

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    Re: Die Bevölkerung in Deutschland und Thailand. Ein Verglei

    habe gerade den angefangen zu lesen nur nach dem eben aufgefallenen rechenfehler das mit den 1,2 mil. hab ich aufgehört weiterzulesen.
    vielleicht ist ja der rest auch an den haaren beigezogen.
    langer text muß man zugeben, ich poste recht wenig und viel dummes zeug, den ich seh das als sanuk. macht ruhig so weiter aber bitte ein bisschen genauer.



    mfg lille

  11. #10
    Chak
    Avatar von Chak

    Re: Die Bevölkerung in Deutschland und Thailand. Ein Verglei

    Zitat Zitat von Leipziger",p="130685

    Übrigens ,habe gelesen in Indien gibt es seid man da schon vor der Geburt das Geschlecht feststellen kann und dementsprechend abtreibt (die wollen keine Töchter sicher schon gehört) mittlerweile einen Überschuß von 40 Millionen jungen Männern !
    Naja, 40 Millionen klingt erstmal viel, aber bei 1 Milliarde Indern relativiert sich das auch wieder.

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