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Diabetes in Thailand -BKK

Erstellt von MikeRay, 16.01.2007, 15:13 Uhr · 44 Antworten · 5.322 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von MikeRay

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    Diabetes in Thailand -BKK

    Hat jemand Erfahrung mit zuckerkranker Verwandschaft in Thailand und kann mir Infos geben welche Kosten für Insulin,Behandlungskosten etc. monatlich entstehen ?
    Bei meinem Schwager wurde vor ca. 1 Jahr Zucker (keine Ahnung Über/Unter?) diagnostiziert und wie ich mitbekomme wird dagegen nichts unternommen.Er verdient mit 20K Baht im Monat eigentlich recht gut und seine Frau bringt auch 10K Baht monatlich nach Hause.Ist mir als medizinischer Laie eigentlich unverständlich warum er keine Medikamente nimmt.

  2.  
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  3. #2
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Diabetes in Thailand -BKK

    Bei Behandlung mit Tabletten (Metforminhydrochlorid),
    Dosis, 1 - 2 Tabletten pro Tag:
    Pro Tablette ca. 10 Baht, also 150 - 300 Baht/Monat.
    Blutuntersuchung zur Feststellung des Lanzeitzuckerwertes
    (ca. alle 2 - 3 Monate) ca. 500 Baht.
    Gilt für Diabetes Mellitus II, solange noch kein Insulin gespritzt werden muß. (hierüber habe ich leider keine Kosten)

  4. #3
    Avatar von Khun_MAC

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    Re: Diabetes in Thailand -BKK

    Ich habe letztes Jahr mehrere Leute auf ihren Wunsch und aus der Umgebung/Nachbarschaft "durchgemessen"
    hatten alle Blutzuckerdurchschnitt 300 bis 360 und niemand hat etwas dagegen unternommen.
    Schien denen völlig egal zu sein, typisch Thai halt ... das kost´t ja was, das Pillchen.

    Khun_MAC

  5. #4
    Avatar von mipooh

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    Re: Diabetes in Thailand -BKK

    Die Uhren gehen hier halt anders. Ob das nur schlechter ist...

    Das beste was der gute Mann tun kann (ausser es ärztlich unter Kontrolle zu halten) wäre Sport. Weit besser als jedes Medikament. Direkt danach käme vernünftige Ernährung. Und nicht einfach irgendwas reinstopfen, weil es "gut schmeckt".

    Erst danach wären mE Medikamente sinnvoll. Üblicherweise geht es bei uns aber genau umgekehrt.

    In TH finde ich den Umgang mit Diabetes im Vergleich zu D auch ziemlich kurios... da ich ja Krankenpfleger war, bin ich natürlich auf typisch deutsche Krankheitsbetrachtung eingeschossen und wenn ich dann so sehe, wie zB bei Tante mit dem Diabetes umgegangen wird (von ihr selbst, aber auch von den Behandlern), dann wundert mich gar nichts. Vor allem keine der üblichen Nebenerkrankungen (die oft davon abhängen in ihrem Verlauf wie gut und stabil der Blutzucker eingestellt wird).

  6. #5
    Avatar von Thaigerd

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    Re: Diabetes in Thailand -BKK

    Hallo,

    Ich lebe seit vielen Jahren in Thailand und habe selbst Diabetes.
    Ich bekomme mein Insulin sowie den Pen kostenlos in einem Krankenhaus nach Vorlage meiner "Sozialvers.karte".
    Diese Karte besitzt eigentlich jeder Arbeitnehmer hier in Thailand.
    "Nur" die Teststreifen fuer mein Blutzuckermessgeraet muss ich selbst berappen, ca. 1000.-Baht(50 Stk.) im Monat.

    Gerd

  7. #6
    Avatar von MikeRay

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    Re: Diabetes in Thailand -BKK

    Vielen Dank

  8. #7
    Avatar von DisainaM

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    10 % Thailands Mönche haben Diabetis.

    es wäre an der Zeit, über ein diabetisches Tambun nachzudenken,

    wo eben das gesamte Essen für Diabetiker geeignet ist.


    Fast die Hälfte buddhistischer Mönche haben Übergewicht


    Bangkok - Eine Studie zeigte, dass fast die Hälfte buddhistischer Mönche an Übergewicht leiden. Behörden habendaher eine Kampagne gestartet, um die Mönche in Thailand dabei zu unterstützen, wie sie ein gesünderes Lebenführen und somit die medizinischen Kosten senken können.
    Jongjit Angkatavanich, eine Akademikerin der Fakultät für Allied Health Sciences an der Chulalongkorn Universität,sagte, die Ergebnisse der Studie zeigten, dass 48% der Mönche an Fettlebigkeit leiden, eine der führendenUrsachen für schwere gesundheitliche Probleme. Über 42% der Mönche hatten ein hohes Maß an Cholesterin, 23%hatten hohen Blutdruck und etwa 10% waren Diabetiker. Wie viele Mönche an der Studie teilnahmen wollte dieAkademikerin nicht sagen.
    Übergewichtige Mönche neigen zudem, an nur mehr als einer chronischen Krankheit zu leiden. Diese Fettlebigkeitunter den Mönchen ist wie eine tickende Zeitbombe, sagte Dr. Jongjit, die eine Expertin für Ernährung und Diätenist.
    Die Behandlungen in Krankenhäusern werden jedes Jahr von der Regierung bezahlt. Im Jahr 2012 beliefen sich dieKrankenhauskosten auf mehr als 300 Millionen Baht. Faktoren, die die Gesundheit der Mönche verbessern, wurdeauf "Pana-Wasser" zurückgeführt (ein spezielles Getränk für Mönche) das zu Gewichtsverlust führt und den Körperstärkt.
    Mönche neigen dazu Säfte, Tee und Kaffee zu trinken, die ihnen von Gläubigen gespendet wird. Diese Getränkehaben meistens einen hohen Anteil von Zuckerzusätzen. Gerichte wie Kaeng Kaew Wan, Tod Mun, Tanga Yib, FoyTanga und Khao Tom Mud werden reichhaltig mit Fetten und Zucker zubereitet und stehen ganz oben auf der Listeder Mönche.
    Die Universität und andere Organisationen haben daher diese Kampagne ins Leben gerufen, um unter den Möncheneine gesündere und ausgewogener Ernährung zu fördern. Das Wissen über gesunde Nahrung und wie man darausMahlzeiten zubereitet, wurde auch an die Mönche weitergegeben. Dazu gehörten Kurse von Köchen und Beamten inder Mahachulalongkornrajavidyalaya Universität, an denen rund 300 Mönche teilnahmen. Dr. Jongjit sagte, dass ihrTeam ein ähnliches achtwöchiges Programm in Bangkok startete, an dem 82 Mönche aus vier Tempeln derHauptstadt mitmachten. Ihnen wurden Mahlzeiten mit zusätzlichen Proteinen und Ballaststoffen zubereitet, die auchreich an Kalzium waren. Mönche, die vor allem ein sesshaftes Leben führen, wurden gebeten, ihren Körper mitsportlichen Aktivitäten zu stärken.
    Die Ergebnisse waren soweit zufriedenstellend, da die allgemeine Gesundheit der Mönche sich gebessert hatte. Sieverloren im Durchschnitt etwa ein Kilo ihres Gewichtes, sagte Dr. Jongjit. Ein Rückgang des Cholesterinspiegels warebenfalls festzustellen.
    Phra Maha Narong aus dem Tempel Wat Maha Pruettharam, sagte, er verlor 10 Kilogramm nach der Teilnahme andieser Kampagne. Er reduzierte den Konsum von Energie-Drinks und aß nur noch kleinere Portionen vonLebensmitteln mit hohem Zucker- und Fett-Gehalt. Phra Maha Narong achtet jetzt mehr darauf, was ihm aufgetischtwird. Dennoch betonte er, dass es einem Mönch nicht erlaubt sei, Almosen von einem Gläubigen abzulehnen. Einerfahrener Mönch weiß aber, welche Mahlzeiten eine gute und schlechte Wirkung auf seine Gesundheit haben.

  9. #8
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    Mönche neigen dazu Säfte, Tee und Kaffee zu trinken, die ihnen von Gläubigen gespendet wird. Diese Getränke haben meistens einen hohen Anteil von Zuckerzusätzen. Gerichte wie Kaeng Kaew Wan, Tod Mun, Tanga Yib, FoyTanga und Khao Tom Mud werden reichhaltig mit Fetten und Zucker zubereitet und stehen ganz oben auf der Liste der Mönche. Mönche, die vor allem ein sesshaftes Leben führen, wurden gebeten, ihren Körper mit sportlichen Aktivitäten zu stärken.
    Vielleicht sollten sie es mal mit Arbeit an der Allgemeinheit versuchen!

  10. #9
    Avatar von croc

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    Bemerkenswert ist,dass ziemlich Sicher mehr als10 Prozent aller Thais auch davon betroffen sind.-Tendenz steigend

  11. #10
    Avatar von Spencer

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    Zitat Zitat von mipooh Beitrag anzeigen
    Das beste was der gute Mann tun kann (ausser es ärztlich unter Kontrolle zu halten) wäre Sport. Weit besser als jedes Medikament. Direkt danach käme vernünftige Ernährung. Und nicht einfach irgendwas reinstopfen, weil es "gut schmeckt".

    Erst danach wären mE Medikamente sinnvoll. Üblicherweise geht es bei uns aber genau umgekehrt.

    In TH finde ich den Umgang mit Diabetes im Vergleich zu D auch ziemlich kurios... da ich ja Krankenpfleger war, bin ich natürlich auf typisch deutsche Krankheitsbetrachtung eingeschossen
    Danke !

    genau so .....
    habe ich es auch schon von meinem Hausarzt gehört und
    genau so ....
    kann man es auch überall nachlesen.

    Übergewicht und mangelnde Bewegung sind meist mit für ein Diabetes-Problem mit verantwortlich.
    Auch übermäßiger Alkoholgenuß ist ein Thema .............

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