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Deutschland ist nicht mein Ding

Erstellt von Tramaico, 05.07.2006, 07:01 Uhr · 342 Antworten · 12.887 Aufrufe

  1. #151
    Avatar von sunnyboy

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    Re: Deutschland ist nicht mein Ding

    Also was soll dieses durch den Kakao ziehen und rumjammern
    , weil sie Deutsche sind.

    Gruß Sunnyboy

  2.  
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  3. #152
    Avatar von Loso

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    Re: Deutschland ist nicht mein Ding

    @bmei
    Dann schieb dir mal das hinterher, ist wenigstens nicht von einem unbegabten, rechtslastigen Kommerz-Sender-Fuzzi geschrieben:
    Ist Deutschland noch zu retten? von Hans-Werner Sinn

  4. #153
    Avatar von bmei

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    378

    Re: Deutschland ist nicht mein Ding

    Stellt euch mal vor, es wäre kein rumgejammer und kein durch den Kakao ziehen, sondern einfach nur Fakten.
    Was machen Kleinbetriebe und das Handwerk nächstes Jahr mit 3% höherer MWSt und den weiter steigen Krankenkosten, wobei heute der Finanzminister schon einräumt - das die Beiträge und Steuern weiter steigen müssen.
    Die letzte Krankeitreform wurde beschlossen unter der Maßgabe, das die KV-Kosten gesenkt werden. Tatsächlich sind sie aber gestiegen.
    - Nur rumjammern - das sind Fakten. Wie kann ich meine Mitarbeiter motiviern wenn jede Gehaltserhöhung in Steuern, Abgaben und Sozi-Beiträge umgewandelt werden. - Die Preise steigen überproportional -

    Aber ihr habt schon recht, Fakten nennen ist insbesondere nach den schönen WM tagen nicht angesagt.

    Gruß

  5. #154
    Avatar von sunnyboy

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    Re: Deutschland ist nicht mein Ding

    Aber ihr habt schon recht, Fakten nennen
    , jo jammern hilft bloß nichts . Man muß was tuen.

    Die Ärzte, Studenten gehen z.B. auf die Straße und was macht der Jammerer ?

    Gruß Sunnyboy

  6. #155
    Avatar von Dieter1

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    Re: Deutschland ist nicht mein Ding

    Bernd glaub mir, die allermeisten Menschen auf dieser Erde waeren uebergluecklich in Deutschland mit seinen ganzen Schwaechen und Defiziten leben zu duerfen :-).

  7. #156
    big_cloud
    Avatar von big_cloud

    Re: Deutschland ist nicht mein Ding

    Als Sohn eines Bergmanns und einer Hausfrau
    kann ich mir hier in D zwei Ex-Frauen leisten und eine zukuenftige in Th. :-)
    Penne oder Uni hab ich von innen noch nicht gesehen
    Trotzdem werd ich mich hier mal vom Acker machen!
    Innert 22 Jahren hats mich zweimal mit dem Auto von der Strasse in den Acker gehauen (bei Glatteis) :-(
    Ich glaub mal das Risiko in Th mit nem Chang zu kollidieren ist wesentlich geringer!
    Ausserdem gibts da dieses bezaubernde weibliche Wesen in Thailand

    der
    Lothar aus Lembeck

  8. #157
    Avatar von Lille

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    Re: Deutschland ist nicht mein Ding

    geldmenge in deutschland bestimmt nach wie vor die bundesbank und drucken duerfen die auch selber, denn jedes land hat seine eigenen muenzen und scheine.

    obwohl es inzwischen bessere faelschungen gibt als das orginal

    wie lange die noch hier nach deutschland wollen kann nicht mehr lange dauern die zahlen sind schon ruecklaeufig, weil man muss ja nun malochen fuer sozialhilfe(hartz IV) ;-D



    mfg lille

  9. #158
    Avatar von x-pat

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    Re: Deutschland ist nicht mein Ding

    Bmei hat im Prinzip Recht. Die Verschuldung der BRD kann in der Tat zur Falle werden, denn die Tilgung derselben strapaziert natürlich den Haushalt ungemein. Von Schuldentilgung kann man eigentlich nicht sprechen, denn das Ziel ist erst einmal den Anstieg derselben zu bremsen. Dies ist in der Tat ein internationales Problem und keineswegs auf Deutschland beschränkt. Der Grund dafür ist eigentlich einfach zu verstehen. (1) Alle Staaten sind in der Finanzierung top-down organisiert, d.h. vereinfacht gesagt: die Mittel kommen von der Basis und die Führungsspitze bestimmt deren Verwendung. Das ist politisch eigentlich nicht tragbar. (2) Die Finanzmärkte und Gläubiger sind international dieselben. Anleihen kommen von nationalen und internationalen Kreditinstituten und aus dem Rentenmarkt. Obwohl das bei allen europäischen Staaten ähnlich ist, ist Deutschland besonders gefährdet, weil Deutschland die höchsten Staatsausgaben in Europa hat. Im Haushalt wird es dadurch besonders eng durch den Tilgungs- bzw. Umschuldungszwang.

    Auf internationaler Ebene könnte man das ein wenig sarkastisch als Balance des Schreckens bezeichnen. Solange ein Staat dem Tilgunszwang nachkommt, d.h. Zinsen bezahlt, den Haushalt einigermaßen speisen kann und dabei neue Schulden aufnimmt funktioniert das ganze Spiel und führt zu einem kollektiven Anstieg der Verschuldungen. Mit wachsenden Schulden kann der Druck nur durch wachsendes BSP balanciert werden, aber wie wir alle wissen stagniert das BSP und daher wächst der Druck. Der Staat muss nun neue Einnahmequellen auftun und Kosten senken. Irgendwann funktioniert dass nicht mehr und es kommt zum Kollaps durch die Abfolge Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Staatskrise.

    Diese Entwicklung ist zwangsläufig und die Frage ist eigentlich nur: wen trifft es zuerst und wann? Staaten mit höheren Schulden und größerem Haushalt sind natürlich besonders exponiert. Italien wird also vermutlich eher umkippen als Deutschland, auch wenn sie Weltmeister sind.

    Cheers, X-Pat

  10. #159
    Avatar von x-pat

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    Re: Deutschland ist nicht mein Ding

    P.S.: Die Staatsverschuldung ist meiner Ansicht nach eine systemische Eigenschaft der Top-Down Organisation der Staatsfinanzen. Das an der Basis weniger Verschuldung als an der Spitze entsteht wird auch eindrucksvoll durch Zahlen belegt. 64% der Verschuldung fällt auf den Bund, 28% auf die Länder und nur 8% auf die Gemeinden.

    Meiner Meinung nach kann man diesem Problem nur begegnen, indem man das Finanzsystem Bottom-Up organisiert, also gewissermaßen auf den Kopf stellt. Das heisst vereinfacht, dass Mittel von unten nach oben fließen und nicht umgekehrt. Steuereinnahmen verbleiben zum großen Teil in den Kommunen (oder in noch kleineren Einheiten) und die Kommunen haben damit viel größere Autonomie. Jene würden dann an Kreise abführen, Kreise and Länder, und Länder an den Bund. Der Wasserkopf wäre auf einen Erbsenkopf reduziert.

    Diese Lösung ist natürlich sehr radikal und bedeutet einen kompletten Umbau des Staatssystems.

    Cheers, X-Pat

  11. #160
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Deutschland ist nicht mein Ding

    Zitat Zitat von x-pat",p="368081
    Diese Lösung ist natürlich sehr radikal und bedeutet einen kompletten Umbau des Staatssystems.
    Cheers, X-Pat
    Wie bekanntlich ja auch beim Hobeln niemals Spaene ausbleiben. Wer jedoch versucht eine glatte Oberflaeche ohne Spaene zu bekommen, wird es wohl immer nur dabei belassen das Werkstueck anzugucken mit der Hoffnung, dass es sich von selbst irgendwie und wundersam glaettet. Versuche des glattredens bringt sicherlich auch recht wenig: "Nee, so unglatt ist das Hoelzlie doch gar nicht" oder auch "es gibt aber auch andere Holzstuecke, die sind aber viel unregelmaessiger" und froehlich zwitschert eine Schar Spatzen im Hintergrund und die Welt ist dann wieder ein duftender Eierkuchen

    Als so "radikal" muss eine Bearbeitung gar nicht gesehen werden, sondern nur den Umstaenden tatsaechlich angemessen, Freischwimmen ohne nass zu werden ist aber verstaendlicherweise nicht moeglich.

    Eine andere Option, speziell wenn man nicht ueber einen Hobel verfuegt, waere sich von dem alten Holzstueck zu trennen und sich nach einem neuen umzusehen.

    Es gibt eigentlich viele Moeglichkeiten, wobei einfach die Haende in den Schoss zu legen, sicherlich keine ist.

    Ach ja, es kam ja die Frage auf, was mit den alten Menschen passieren soll, die ja einen Rentenanspruch haben fuer den die derzeitigen Einzahler aufkommen. Der gesamte sogenannte Generationenvertrag basiert auf einem Schneeballsystem, welches in der freien Wirtschaft nicht zulaessig ist. Immer wieder in das alte Sytem reinzupumpen kann nicht funktionieren, sondern schiebt lediglich die grosse Schmelze nur auf.

    Also was ist zu tun:

    1. Abschaffung des derzeitigen gesetzlichen Systems (Schneeballsystems) und Privatisierung der Altersversorgung. Einstiegsalter z. B. maximal 45 Jahre, so dass die ersten Anwaerter nicht durch Beitragszahlungen sondern erwirtschafteten Gewinn ausgezahlt werden.

    2. "Altlasten" aus dem urspruenglichen System muessen durch Steuereinkommen gedeckt werden. Ein dementsprechender Haushaltsplan ist zu erstellen.

    Sicherlich ein Projekt fuer das ca. 20 - 30 Jahre benoetigen wird, bis die alten Wunden ausgeheilt sind.

    So schnell wie moegliches Handeln ist gefragt, denn mit jedem verlorenen Tag werden die Wunden groesser und im Schneeballsystem beissen die Hunde immer den Letzten und dieses ist natuerlich der kleine Mann von der Strasse, der ja eigentlich der schuetzenwerteste ist und sozial abgesichert werden soll.

    Viele Gruesse,
    Richard

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