Seite 3 von 5 ErsteErste 12345 LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 49

Der Wunsch im Land des Laechelns leben und arbeiten zu wolle

Erstellt von Tramaico, 03.09.2005, 06:14 Uhr · 48 Antworten · 3.933 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Mr_Luk

    Registriert seit
    17.02.2005
    Beiträge
    3.114

    Re: Der Wunsch im Land des Laechelns leben und arbeiten zu w

    Die von Tramaico und x-pat aufgeführten Negativbeispiele finde ich in diesem Zusammenhang nicht ganz gerechtfertigt. Sie sind real und eventuell sogar häufiger als es manchem lieb ist, sollten aber glaube ich in diesem Zusammenhang nicht bedenkenlos eingeflochten und somit 'missbraucht' werden. Wenn mich nicht alles täuscht, geht es hier um den Wunsch im Land des Laechelns leben und arbeiten zu wollen, und nicht etwa um den unbedingten Drang mancher Zeitgenossen, sich überall wo sie sich gerade aufhalten, in grosse Schwierigkeiten hinein zu manövrieren

    Einmal Abenteurer, immer Abenteurer - einmal Bruchpilot, immer Bruchpilot trifft zumindest auf viele der so extrem gestrandeten zu. Sind das denn nicht im Besonderen die, die ihrem Schicksal "zuhause" ebensowenig entgangen wären?

    Einem motivierten und eher bürgerlichen ukrainischen Einwanderer beispielsw., der plant in Deutschland Fuss zu fassen , hällt man ja auch nicht seine mafiösen Landsmänner- die Zuhälter und Drogendealer- , bzw. alle die, die in den Gefängnissen auf Abschiebung warten vor, oder? Auch wenn der Vergleich nicht so gut passt, - ich kann doch einem "potentiellen Einwanderer" nicht verallgemeinernd und blindlings, eher spektakuläre und negative Schicksale vorhalten und sagen: "Das passiert vielen und so könnte es dir auch ergehen!!!" ohne sein Profil und seinen Hintergrund überhaupt zu kennen.

  2.  
    Anzeige
  3. #22
    Avatar von Armin

    Registriert seit
    13.10.2001
    Beiträge
    1.415

    Re: Der Wunsch im Land des Laechelns leben und arbeiten zu w

    Zitat Zitat von Mr_Luk",p="272600
    ich kann doch einem "potentiellen Einwanderer" nicht verallgemeinernd und blindlings, eher spektakuläre und negative Schicksale vorhalten und sagen: "Das passiert vielen und so könnte es dir auch ergehen!!!" ohne sein Profil und seinen Hintergrund überhaupt zu kennen.
    Da gebe ich dir vollkommen recht. Und es bringt ja eh nichts, die Leute hören garnicht zu, auch wenn sie vorher danach gefragt haben. Sie kommen allerdings nach nem halben Jahr oder Jahr bei dir sich beschweren, dass du ihnen nicht alle widerwärtigen Schicksalsschläge im voraus erzählt hast.

    Meine Devise heute ist: man kann alles machen, man muss es nur wollen und machen.

    Schade eigentlich, dass man nicht mehr "spektakuläre und negative Schicksale" erfährt - sie wären sicher lehrreich und auch ein wenig unterhaltend. Leider verpissen sich diese Menschen meist klammheimlich.

    Gruß Armin

  4. #23
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Der Wunsch im Land des Laechelns leben und arbeiten zu w

    Okay, immer nur Negativbeispiele ist natuerlich auch frustrierend und wirkt dann schnell so, als ob man grundsaetzlich und gezielt anderer Leute Zielsetzungen blockieren will. So sollen sie aber nicht gemeint sein, sondern eher als eine Warnung nicht ausschliesslich optimistisch eine drastische Veraenderung anzugehen. Mit Sicherheit wird es keine Wanderung auf einem glatten asphaltierten Weg werden, sondern doch das ein oder andere (hoffentlich nicht zu grosse) Schlagloch zu bewaeltigen sein.

    Der Beitrag von Ricci ist sehr erfreulich, denn allzu genau erinnere ich mich noch an seinen Start, als er seine Absicht des Auswandern kundtat. Auch damals wurde auf die Dornenbuesche hingewiese und er war sogar in der Phase, dass er vermutete, dass die Expaten hier moeglicherweise nur schwarz malen, aus Furcht, dass ihnen jemand die Butter vom Brot nehmen koennte. Diesem war und ist aber absolut nicht so.

    Er hat sich dennoch nicht unterkriegen lassen und ist die Sache angegangen und somit bereits gleich mit der richtigen Einstellung losgezogen, naemlich so schnell gebe ich nicht auf. Nun 9 Monate spaeter hat er die ersten Schlagloecher genommen und auch mit den Dornenbueschen Bekannschaft gemacht, also wie vorhergesehen kein reines Zuckerschlecken sondern ein staendiger Gang in Schlangenlinien.

    Auch nach einem dreiviertel Jahr ist er noch hier und obwohl es die ein oder andere Revision in Bezug auf die Plaene gegeben hat, haelt er weiter an seinem Vorhaben fest und plant Einstieg in die Phase zwei. Aus meiner Sicht sind seine Chancen absolut nicht die schlechtesten tatsaechlich zum Erfolg zu kommen. Nicht beirren lassen, flexibel sein, innovativ, Probleme und Schwierigkeiten konzentriert angehen und versuchen Loesungen zu finden und Stein auf Stein aufeinanderfuegen. Zwei Schritte vor und einen wieder zurueck, dies ist in der Regel die reale Welt um den Huegel des Erfolgs zu erklimmen. Kurz mal im Sprint ganz nach oben oder rein in den Fahrstuhl und oberstes Stockwerk druecken entspricht in 99% aller Faelle nicht der Realitaet.

    Wie in einem frueheren Posting bereits angemerkt, niemand, auch nicht die Expaten, die bereits Stufe zwei oder gar drei ueberwunden haben sind davor gefeit eventuell doch noch als Pfauenfutter zu enden. Somit kann die bestmoegliche Massnahme nur sein, dieses nach besten Kraeften und Moeglichkeiten zu verhindern und die Voejel muessen schon um ihre Mahlzeit kaempfen. Selbst wenn ich einmal tatsaechlich auf der Wiese enden sollte und das Federvieh hat sogar das Mahl schon begonnen, kann es immer noch passieren, dass es zum Griff an die Vogelgurgel kommt, in einem letzten verzweifelten Comebackversuch. Ein Kampf ist erst dann zu Ende wenn man mit "zehn" definitiv ausgezaehlt wurde und nicht schon eine oder gar mehrere Zahlen vorher.

    Viel Erfolg, Ricci von ganzem Herzen und vielen Dank fuer ein sehr wichtiges und wesentliches Posting.

    Su, su, su lae mei yohm pae (= kaempfe und finde dich mit einer Niederlage nicht ab).

    Viele Gruesse,
    Richard

  5. #24
    tokaitep
    Avatar von tokaitep

    Re: Der Wunsch im Land des Laechelns leben und arbeiten zu w

    TextTextText Hi @ll, wie unschwer zu erkennen ist bin isch eh Neuling hier:-) Mich würde mal Interressieren wer von Euch alles in Thailand lebt und was Ihr dort arbeitet oder welches Business Ihr aufgebaut habt. Und seid Ihr zufriedener als vorher oder besser hat es sich gelohnt? Bin gespannt auf die Antworten. Grüße Andy der halb Badenser








    www.thailiving.de

  6. #25
    Avatar von Mr_Luk

    Registriert seit
    17.02.2005
    Beiträge
    3.114

    Re: Der Wunsch im Land des Laechelns leben und arbeiten zu w

    @Tramaico,

    Okay, immer nur Negativbeispiele ist natuerlich auch frustrierend und wirkt dann schnell so, als ob man grundsaetzlich und gezielt anderer Leute Zielsetzungen blockieren will.
    Das wollte ich ebensowenig andeuten
    Es ist nun mal ein allgemeines und häufiges Problem dass man keine komplette und detailierte Darlegung der Lage hinlegen kann. Sogar gutorganisierte (und neutrale) Fernsehteams mit hohem Budjet müssen auf eine (oft spektakuläre) Problematik fokussieren wenn sie eine Reportage in eine halbe Stunde oder 45 Minuten reinpacken wollen. Länger darf sie nicht sein denn ab ca. 45 Minuten lässt die Konzentration des Zuschauers jäh nach

    Die Fortsetzung eines Berichts (der den ersten eventuell relativieren könnte) wird es auch nur dann geben, wenn es mehr oder weniger spektakuläre oder interessante Veränderungen der Lage gibt. Was nach dem Fernsehbericht passiert, wird aber unter Umständen nie an die Öffentlichkeit gelangen.

    Was ich damit sagen will: Auch wenn man versucht objektiv zu "berichten" ist das aus vielerlei Gründen schwierig. Man kann auch nicht jedes Negativbeispiel mit einem positiven Gegenpart vergleichen. Das klingt dann so als ob man den Ernst einer Problematik oder Falles herabsetzen wollte.

    Aber all das ändert nichts an der Tatsache dass viele Negativbeispiele oft eine stereotype Entwicklungsgeschichte haben. Und ohne dass man sie gleich in massgeschreinerte Schubladen packen muss, spielen Alkohol, Frustration und manchmal diverse Formen von Kriminalität eine grosse Rolle. Und, - ich denke dass man deshalb die globale Situation der Expats trotzdem gegen die Negativbeispiele halten muss. Auch wenn niemand die banalen, alltäglichen Familiengeschichten ohne grosses Tamtam und "besonderen Vorkommnisse" hören will, - gibt es sie dennoch.

    Letztendlich rollt ein bestimmter Zug, ganz abgesehen von seiner Ladung, über das Gleis auf den man ihn (richtig) einrangiert hat. Ob er aber sicher ankommt, entgleist, eventuell überfallen wird, gestoppt oder geentert wird, das hängt wiederum ganz besonders von seiner "Ladung" ab

  7. #26
    Avatar von Tomcat

    Registriert seit
    09.03.2004
    Beiträge
    129

    Re: Der Wunsch im Land des Laechelns leben und arbeiten zu w

    Nach drei Jahren Thailand, war ich eigentlich froh, das Land wieder velassen zu können...

    Man kann die Sitten kennen, das Essen mögen, die Sprache sprechen und ist troztdem immer der "Farang"...das hat mich eigentlich am meisten gestört.

    Ich komme immer wieder gerne nach Müang Thai in die Ferien, leben könnte ich dort aber nicht mehr...

    schönen Gruss aus Cape Town

  8. #27
    Avatar von Mr_Luk

    Registriert seit
    17.02.2005
    Beiträge
    3.114

    Re: Der Wunsch im Land des Laechelns leben und arbeiten zu w

    @Tomcat,

    und ist troztdem immer der "Farang"...das hat mich eigentlich am meisten gestört.
    Ich meine, das ist nun mal so! Was hattest du dir erwartet, - zum "weissen Thai" zu werden?
    Man sieht optisch total anders aus, kann seine Gewohnheiten nur soweit ablegen wie sie andere eventuell iritieren oder stören. Man hat in vielerlei Hinsicht recht beschränkte Möglichkeiten den "Farang" abzulegen, auch wenn man das anstrebt. Und alleine deshalb wird man es wohl auch immer bleiben. Damit muss man einfach leben, da gibt es keine Lösung für...

    Es bleibt einem aber immer noch die Möglichkeit ein geschätzter, eventuell netter und liebenswerter Mensch für "Einige" zu werden. Mehr kann man sich im Grunde nirgends auf der Welt erwarten. Wenn man wiederum 'Everybodie's Darling' sein will, dann hällt man sich natürlich besser auf seinem eigenen Mist auf...

  9. #28
    Avatar von x-pat

    Registriert seit
    06.11.2003
    Beiträge
    7.208

    Re: Der Wunsch im Land des Laechelns leben und arbeiten zu w

    Luk: Letztendlich rollt ein bestimmter Zug, ganz abgesehen von seiner Ladung, über das Gleis auf den man ihn (richtig) einrangiert hat.

    :???: Häh? Warum so kryptisch heute?

    Lässt sich doch auch einfacher sagen: Liebe Einwanderer, das Beste was ihr machen könnt, ist das Ersparte schnellstmöglich in einer Bar eurer Wahl zu verprassen (Ladydrink-Lokalrunden bieten sich an), 200 Baht für den Bus in die Sathorn Road zu sparen, über den Zaun klettern, und sich laut schreiend auf die Wiese werfen. Geht schneller und man hat mehr Spaß dabei. Aber bitte beachten: Es ist das Haus mit dem großen Adler vorne dran.

    Tomcat: Nach drei Jahren Thailand, war ich eigentlich froh, das Land wieder velassen zu können...

    Hamba kahle Thailand, sawubona Africa! Auch mal ne Meinung! Damit liegst du hier vermutlich nicht ganz im Trend, aber bei mir war es umgekehrt. Ich fand es erst nach drei Jahren erträglich.

    Cheers, X-Pat

  10. #29
    Avatar von Tomcat

    Registriert seit
    09.03.2004
    Beiträge
    129

    Re: Der Wunsch im Land des Laechelns leben und arbeiten zu w

    @Mr_Luk...X-Pat

    Sawumbona mai...Zulu ist ähnlich wie Thai..nur liegen mir die Schwarzen eben besser..

    Ich finde es ist in Thailand sehr schwierig einen Freundeskreis aufzubauen...Irgendwie kommt man nicht an Leute ran...oberflächliches Bla Bla und Ha Ha Ha ist kein Problem...kommt man ihnen aber zu nahe gehen sie auf Distanz...ein ernstes Gespräch zu führen ist mir praktisch nie gelungen.

    Darum verkehrt man mit der Zeit nur noch mit Westlern.

    Aber eben, jeder muss selbst wissen was er will

  11. #30
    Avatar von Mr_Luk

    Registriert seit
    17.02.2005
    Beiträge
    3.114

    Re: Der Wunsch im Land des Laechelns leben und arbeiten zu w

    @x-pat,

    Ist doch gar nicht kompliziert, - es reicht eben nicht die Weichen richtig zu stellen, da man sich nicht auf dem elektrifizierten Schienennetz der DB befindet, sondern dann viel eher im wilden Westen! ;-D

    Und man sollte doch immerhin zwischen Denen unterscheiden, die gerne in Thailand Leben (und arbeiten) wollen, und Denen, auf die Zuhause ein Haftbefehl ausgestellt ist, (und sei es nur wegen unterbliebener Zahlung von Alimenten) und die somit bleiben "müssen"

Seite 3 von 5 ErsteErste 12345 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Als Luk Krueng in Thailand Leben + Arbeiten
    Von LukKrueng im Forum Behörden & Papiere
    Antworten: 14
    Letzter Beitrag: 24.02.12, 06:49
  2. Leben & Arbeiten in Thailand ?!
    Von dl2nep im Forum Treffpunkt
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 31.01.06, 06:29
  3. arbeiten und leben in thailand
    Von derde im Forum Treffpunkt
    Antworten: 36
    Letzter Beitrag: 30.09.04, 13:46