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Denken an uebermorgen

Erstellt von Sioux, 03.02.2007, 11:58 Uhr · 32 Antworten · 3.303 Aufrufe

  1. #1
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Denken an uebermorgen

    Fuer mich ist es selbstverstaendlich eine Zukunftsplanung zu betreiben.
    Wie sorge ich fuer die Rente vor?
    Wie sichere ich mich gegen Krankheit ab?
    Was passiert mit dem Eigentum wenn ich sterbe?
    Was sind fuer groessere Investitionen in der Zukunft noetig und wo kommt das Geld dafuer her?
    usw.

    Alles Dinge die fuer mich selbstverstaendlich sind, dass man darueber nachdenkt, plant und vorsorgt.

    Bei meiner Frau stelle ich fest, dass sie sich ueber solche Dinge gar keine Gedanken macht. Ja, meist gar nicht an morgen denkt. Zukunftsplanung? Sowas macht nur Kopfweh. Heute zaehlt allein.

    Zwar boomt in Thailand der Wahrsagekult. Aber hat das irgendwelche praktische Auswirkungen, ausser dass Termine nach den Vorhersagen gelegt werden?

    Wie geht es euch da? Stellt ihr auch einen entsprechenden kulturellen Unterschied fest? Denken eure Frauen an uebermorgen oder leben sie einzig im heute?

    Sioux

  2.  
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  3. #2
    Avatar von resci

    Registriert seit
    20.01.2004
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    6.960

    Re: Denken an uebermorgen

    Zitat Zitat von Sioux",p="446831
    .. dass sie sich ueber solche Dinge gar keine Gedanken macht. Ja, meist gar nicht an morgen denkt. Zukunftsplanung? Sowas macht nur Kopfweh. Heute zaehlt allein.
    ...

    Wie geht es euch da?
    an übermorgen denk ich überhaupt nicht, da muß ich nämlich wieder arbeiten

    ansonsten, je älter ich werde, nähere ich mich in meiner Einstellung und meinem Tun immer mehr den Thais, obwohl ich da noch ein paar Kilometer entfernt bin. Meine (größteteils nutzlose und überteuerten) Versicherungen hab ich, bis auf meine KFZ-V und meine PKV, alle längst gekündigt. Und lebe immer noch. Ansonsten geht zwischen 90 und 100% dessen was reinkommt im selben Monat wieder raus, das meiste für die angenehmen Dinge des Lebens, incl. 2-3x ergiebigen Urlaub.
    Zukunftspläne schmieden, ne, ist sinnlose Zeitverschwendung. Kommt so oder so und meistens anders. Und ohne Pläne kann ich besser reagieren. Und bin flexibler. Wenn das mein Chefe jetzt ließt .

    resci

  4. #3
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Denken an uebermorgen

    Meine Frau war da immer sehr vorausplanend,
    mehr als ich, der es (früher) eher so wie @resci gemacht hat.

  5. #4
    Avatar von Micha

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    Re: Denken an uebermorgen

    Wie soll man vorgehen ?

    Den Gedanken an eine mögliche Zukunkft gänzlich ausblenden ?

    Das andere Extrem wäre, sein Leben komplett in die Zukunft zu verlagern, wie es ja in unserem Kulturkreis oft anzutreffen ist.

    "In 25 Jahren wenn ich keine Rate mehr zu zahlen hab / der Vertrag ausgelaufen ist, dann, ja dann...."

  6. #5
    Avatar von mika

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    Re: Denken an uebermorgen

    Zitat Zitat von resci",p="446843


    Zukunftspläne schmieden, ne, ist sinnlose Zeitverschwendung.
    Da muß ich mit meinen 35 Jahren leider anders denken , weil ich davon ausgehe , daß es später k(l)eine Rente geben wird , hab ich mich privat ausreichend abgesichert .

    Und Frau denkt genau wie ich ! Sie arbeitet fleißig , um gut zu leben , damit meine ich nicht Geld verprassen . Und um zu sparen , damit wir Zukunftsträume evtl. verwirklichen können . Im Schnitt verbrauchen wir die Hälfte unseres monatlichen Einkommens , die andere Hälfte wird gespart . Sind wir jetzt Spiesser ;-D ?

  7. #6
    Avatar von Alek

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    1.709

    Re: Denken an uebermorgen

    Hmmm...
    uns wird ja von allen Seiten immer wieder eingebleut dass man Vorsorgen soll für´s Alter. Kapitalanlagen, Riesterrente, Lebensversicherung, etc. Wir investieren viel in Sicherheit, sei es Krankenversicherung, Lebensversicherung, dieses, jenens....

    Die meisten Thais, die ich kenne versaufen ihre Kohle sowie sie etwas haben. Naja, nicht alle, aber das Wort "Sparen" scheint es im Thailändischen Wortschatz wohl nicht zu geben.

    Was mich betrifft versuche ich da irgendwo einen Mittelweg zu finden. Was bringt mir eine Lebensversicherung wenn mir mit 50 das A*loch zuschnappt? Habe ich deswegen besser gelebt? Ich glaube nicht Ich denke, die Kunst liegt darin auf der einen Seite zu Sparen und auf der anderen Seite doch noch richtig zu leben. Und oft kann man aus (oder mit) wenig viel machen..

    Auf der anderen Seite ist es ganz OK, wenn man ein kleines finanzielles Pölsterchen hat. Und meiner Frau z.B. helfe ich iher Haus im Norden fertigzustellen. Und wenn nur Töchterchen darin wohnt. Aber auch das ist eine Form von Sicherheit (auch wenn nicht unbedingt für mich)

    Weil, wie schon gesagt, man weis nie was kommt. Vielleicht werde ich arbeitslos und dann währe das schon OK sich mal für ein Jahr nach LOS absetzen zu können. Oder.... Wer weis

    Aber mir der Deutschen Altersvorsorge-Hysterie kann ich mich nicht anfreunden. Nicht wirklich...

    Grüsse
    Alex

  8. #7
    Avatar von resci

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    Re: Denken an uebermorgen

    Zitat Zitat von buff",p="446854

    Da muß ich mit meinen 35 Jahren leider anders denken , weil ich davon ausgehe , daß es später k(l)eine Rente geben wird , hab ich mich privat ausreichend abgesichert .
    ... Sind wir jetzt Spiesser ;-D ?
    hat mit Spiesser nichts zu tun.

    Es geht eher um diese großangelegte Geldabziehmaschinerie wie Rentenversicherung, egal ob privat oder staatlich. Was heute wieder alles empfohlen und versprochen wird, hab ich schon vor 20 und vor 40 Jahren gehört. "die Rente ist sicher", damals bei der Staatlichen, heute wird die sichere Rente bei den Privaten versprochen.

    Man muß sich nur mal einen Großteil der Lebensversicherungen anschauen die in den letzten Jahren fällig wurden. Was da zwischen Versprechen und tatsächlichem Ertrag oftmals rausgesprungen ist, war kein großer Unterschied zum Sparbuch.
    Teilweise weniger.

    Daß man die ersten zwei Jahre nur die Provision des Vermittlers bezahlt, sollte auch jeder mittlerweile wissen.

    Es ist m.E. wesentlich sinnvoller, sich zu informieren und sein Geld selbst anzulegen. Und zwar nicht in Laufzeiten von 30 Jahren oder mehr. Da fehlt die Kontrollmöglichkeit.

    Besser ist es, sich kurz- bis mittelfristig zu orientieren um dann bei neuen Gegebenheiten flexibler reagieren zu können.

    Bei Verspechungen anderer, egal ob Politiker, Versicherungsverteter oder Bankberater ist immer ratsam, sehr skeptisch zu sein, zumal es sich nicht im ihr eigenes Geld dreht sondern um deines und meines.

    resci

  9. #8
    Avatar von maphrao

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    Re: Denken an uebermorgen

    Ich lebe jetzt und hier, nicht in 20 Jahren. Wer weiss, ob ich dann noch lebe. Also geniesse ich mein Leben mit dem momentan zur Verfügung stehenden, deutsches Sicherheitsdenken hatte ich noch nie und werde es hoffentlich auch nie haben.
    Ich bin lieber reich an Erfahrungen, als später ein (finanziell) reicher alter Sack, der im Rollstuhl sitzt und sich fragt: Was hab ich in meinem Leben eigentlich von der Welt gesehen.
    Wenn ich Kinder hätte, würde ich sicher etwas anders denken, aber die hab ich bis jetzt nicht.
    Die einzige Versicherung, die ich momentan habe, ist ne Auslandskrankenversicherung.
    In Austalien hatte ich gar keine Versicherungen, hatte trotzdem die geilste Zeit meines Lebens und ich bin noch gesund und auch nicht finanziell ruiniert.
    No risk, no fun

  10. #9
    Avatar von resci

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    Re: Denken an uebermorgen

    Zitat Zitat von maphrao",p="446879
    Ich bin lieber reich an Erfahrungen, als später ein (finanziell) reicher alter Sack,...
    da haste recht, ich seh das auch so:
    reich ist man im Geiste, nicht im Geldbeutel.

    Bin mit nix gekommen und werd auch hoffentlich mit nix gehen. Zum Vererben bin ich als Schwabe auch zu geizig.
    Mir gebbat nix.

    Und, zu allerletzt, bevor ich meinen Schönheitsschlaf antrete:

    wer immer nur an morgen denkt, wird diesen Tag nie erleben. Punkt.

    resci

  11. #10
    Avatar von mika

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    Re: Denken an uebermorgen

    Zitat Zitat von resci",p="446882
    Zitat Zitat von maphrao",p="446879
    Ich bin lieber reich an Erfahrungen, als später ein (finanziell) reicher alter Sack,...
    reich ist man im Geiste, nicht im Geldbeutel.
    ich will Beides

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