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Delikatesse Hund?!

Erstellt von Bukeo, 20.09.2011, 07:41 Uhr · 210 Antworten · 12.426 Aufrufe

  1. #21
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Im Grunde ist die buddhistische Lehre sehr pragmatisch und es wird lediglich viel zu viel hineininterpretiert, was aber letztendlich zur nichts anderem als Verwirrung fuehrt.

    Gestern stand in der Bangkok Post, dass zwei Moenche einen anderen verpruegelt haetten, weil sie seine lukrative Gabensammelroute uebernehmen wollten. Er hatte Einnahmen von mehreren Hundert Baht taeglich. Hat nach dem Angriff der Kollegas Anzeige bei der Polizei erstattet, obwohl er von einem der Aggressoren mit vorgehaltener Pistole ueberredet werden sollte, dieses nicht zu tun.

    Google seid Dank, hier die Story online im Detail: Bangkok Post : Squabbling monks shock faithful

    Na ja, da sind Stechmuecken sicherlich das kleinere Uebel.

  2.  
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  3. #22
    NEOT_3.0
    Avatar von NEOT_3.0
    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Warum darf man eigentlich keine Menschen essen? Waere doch eine win/win Situation. Erscheint mir irgendwie unlogisch.
    Das Ablenkungsmanöver ist aber ein bisschen sehr durchschaubar.

    Also warum manche Tiere ja, andere nein?

  4. #23
    Avatar von benni

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    Manche fassen es so auf, andere anders. Es gibt unzählige Möglichkeiten. Abgesehen von jenen Menschen, die sich zum Schein als Mönche geben, damit sie ein angenehmeres Leben führen, gibt es auch Mönche, die es aus religiösen Gründen sind und trotz der Lehre sich von allen Weltlichen zu lösen es durchaus ok finden, fernzusehen, zu rauchen und Zeitung zulesen... während andere den ganzen Tag meditieren und so gut wie nichts essen.

    Moskitos sind Lebewesen und sollten nicht getötet werden, ebenso Fliegen und einfach alles was geboren wird. Das kann ein einfacher und/oder verwirrter Mensch der sich nicht gründlich mit der Natur aller Dinge beschäftigt, keinen Bezug dazu hat, auch keinen intuitiven, nicht verstehen.
    In Indien kehren manche Mönche (Jainismus) sogar ständig den Weg vor sich, damit sie nicht versehntlich auf ein Insekt steigen. Das ist konsequent und deshalb finde ich das gut. Wenn schon Mönch dann richtig. Denn das Ziel ist ja vollkommene Befreiung von Leid in irgendeiner Form.

  5. #24
    Avatar von benni

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    11.453
    Zitat Zitat von NEOT_3.0 Beitrag anzeigen
    Das Ablenkungsmanöver ist aber ein bisschen sehr durchschaubar.

    Also warum manche Tiere ja, andere nein?
    na warum wohl? weil ein Hund ein treuer Freund sein kann, den man liebt, der einem beschützt, mit dem man Spaß haben kann, der einem über traurige Stunden hinweghilft, dem Menschen nahe ist, näher als eine Kaulquappe beispielsweise.

  6. #25
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Kein Ablenkungsmanoever. Wieder einmal verwechselst Du Essen mit Dekadenz. Wie angesprochen geht es beim Konsum von manchen Spezien nicht um die Notwendigkeit des Lebens sondern schlichtweg Dekadenz etwas ausgefallenes fressen zu wollen weil es eben ausgefallen ist. Ein Umstand, der schon manche Tierart an den Rand der Ausrottung getrieben hat, waehrend der Parasit Mensch zahlenmaessig waechst und waechst. Hunde und viele andere Tiere werden von manchen Fidjis nicht aus Not gegessen sondern als teure Delikatesse und/oder weder irgendwelchem Voodoohoodoo-Scheiss. Ich weiss, ich weiss, Du bist in Sachen Essen sehr chinesisch. Alles essen was Beine hat, ausser Tische und Stuehle. Warum auch nicht, fragst Du Dich.

    Der Mensch hat auch Beine. Nun zurueck zu meiner Frage, die nicht als Ablenkungsmanoever gedacht war. Wir reden von Hungersnoeten, aber es gibt so ca. 6,8 Milliarden Menschen und Tendenz steigend. Also noch einmal die Frage. Warum keine Menschen essen und dadurch Hungersnoete ein und fuer alle Male beseitigen? Die Hungersnoete koennten wir nicht loesen, auch wenn wir alle Hunde der Welt in die Krisenlaender schicken wuerden. Menschen essen. Ethisch nicht einwandrei, moralisch undenkbar, nationalsozialistischen Gedankengut der Herrenrasse etc. etc.? Okay, dies die emotionale Ebene, aber wie sieht es mit der rationellen aus?

    Nun, Gunther, Du als Vertreter der Allerfresser nun am Pult. Also, warum keine Menschen essen, wenn es Du keinerlei Tabus bei Tieren als Nahrungsmittel hast? Fuer viele Tierarten sind Menschen ja auch bereits nichts anderes als Nahrung und bestehen ja auch nur aus essbarem Fleisch. Wir koennten das Problem Hungersnot loesen auf diesem Wege. Jetzt Du.

  7. #26
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von benni Beitrag anzeigen

    Moskitos sind Lebewesen und sollten nicht getötet werden,
    wird hier nur am Wan Pa gemacht. Ist ein spezieller Tag und es werden an diesem Tag meist keine Schlachtungen durchgeführt, nicht mal ein Fisch getötet.
    Aber ansonsten essen hier die Mönche alle ganz normal Fleisch - in welcher Form auch immer.

  8. #27
    NEOT_3.0
    Avatar von NEOT_3.0
    Also Kühe essen ist in Indien dekadent, aber hier nicht? Habe ich das so richtig verstanden?

    Dann erkläre doch mal "Dekadenz".

    Man sollte nicht essen, was vom Aussterben bedroht ist, ok.

    Sterben Hunde aktuell aus?

  9. #28
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von NEOT_3.0 Beitrag anzeigen

    Sterben Hunde aktuell aus?
    eben nicht. Wenn ich Pferd essen kann, warum nicht auch Hund. Auch ein niedliches Kalb wird getötet und verfuttert.

  10. #29
    Avatar von benni

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    11.453
    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen
    wird hier nur am Wan Pa gemacht. Ist ein spezieller Tag und es werden an diesem Tag meist keine Schlachtungen durchgeführt, nicht mal ein Fisch getötet.
    Aber ansonsten essen hier die Mönche alle ganz normal Fleisch - in welcher Form auch immer.
    habe nicht von den Zuständen bei dir gesprochen sondern allgemeiner Natur. Ausserdem auch nicht vom Vegetariertum, obwohl die meisten Mönche, Saddhus, Yogis in Indien beispielsweise leben ohne fleischliche Nahrungsmittel. Das hat aber mehrere Gründe und Aspekte und diese hier zu erklären würde eh keinem interessieren.

  11. #30
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von benni Beitrag anzeigen
    Moskitos sind Lebewesen und sollten nicht getötet werden, ebenso Fliegen und einfach alles was geboren wird. Das kann ein einfacher und/oder verwirrter Mensch der sich nicht gründlich mit der Natur aller Dinge beschäftigt, keinen Bezug dazu hat, auch keinen intuitiven, nicht verstehen.
    In Indien kehren manche Mönche (Jainismus) sogar ständig den Weg vor sich, damit sie nicht versehntlich auf ein Insekt steigen. Das ist konsequent und deshalb finde ich das gut. Wenn schon Mönch dann richtig. Denn das Ziel ist ja vollkommene Befreiung von Leid in irgendeiner Form.
    Sehe ich ein wenig anders. Viel naturbelassener und nicht religioes. Zecken, Floehe, Stechmuecken etc. sind fuer mich so lange tolerierbar, so lange sie keinen Angriff auf meine Schuetzlinge und mich starten. Gilt auch fuer Menschen. Suchen sie die Konfrontation, aus welchem Grund auch immer, dann setze ich mich zur Wehr um Ungemach von mir abzuhalten, das ansonsten Leid (z. B. Malaria, Dengue Fieber oder auch nur laestigen Juckreiz) ausloesen wuerde.

    Wer sich selber gezielt opfert auch den Aggressoren gegenueber betreibt meiner Ansicht nach einen uebertriebenen Pazifismus, der frueher oder spaeter sehr leicht in's Auge gehen kann. Als ueberzeugter Sozialdarwinist orientiere ich mich daher viel mehr an der Tierwelt als z. B. an Moenchen, folge aber trotzdem der buddhistischen Lehre. Wie gesagt hat diese meiner Auffassung nach nur ein einziges Ziel, naemlich MICH SELBST vom Leid zu befreien. Kommt meine Familie und dies schliesst meine tierischen Schuetzlinge durch Parasiten zu Ungemach, dann loest dieses Leid in mir aus und somit werde ich das notwendige tuen um dieses abzuhalten.

    Ein Moench oder auch anderer Mensch der versucht saemtliches Leid von allem und jedem abzuhalten wird letztendlich versagen, da dieses nicht moeglich ist. Er kann nur fuer sich selbst Erleuchtung finden aber andere nicht erleuchten, so sehr er sich auch bemuehen mag. Er kann nur in Leid und Frustration enden, wenn dieses seine Passion ist. Ein Teufelskreis. Wer zu gut sein will in einer "schlechten" Welt wird immer nur auf der Stelle treten. Diese besagten Jainismus-Moenche muessten ansich Suizid begehen um ihr Ziel zu realisieren, sonst sind sie nicht konsequent genug. Ihr Dasein wird immer irgendeiner anderen Lebensform Leid bereiten und sei es durch das Verschlucken eines Insekts im Schlaf. Extremismus fuehrt letztendlich zu nichts ausser Scheuklappen und den Verlust jeglicher Rationalitaet.

    Die Natuer ist der beste Leitfaden. Unverwaessert, perfekt und ist mit Sicherheit nicht durch das fehlbare Wesen Mensch in seiner Emotionalitaet optimierbar.

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