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Das Wesen der Thais auf den Punkt gebracht

Erstellt von ChangMaiKrap, 02.09.2011, 20:46 Uhr · 108 Antworten · 8.310 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von sombath

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    Hallo strike ,
    ich denke ja .
    Denn bettelarm bedeutet nicht gleich hungern .
    Bei uns , oder allgemein im Norden , konnte man von Nov. bis April nichts ernten , wer also nichts im Keller hatte
    ist verhungert .
    Im Isaan kann man aber auch in der " kalten " Jahreszeit ernten und nicht verhungern .
    Nach meiner Meinung ist das auch der Grund , warum die Thai-chinesen so erfolgreich sind , sie kommen aus
    dem Norden und haben gelernt über Monate u. Jahre zu planen .

    Sombath


    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Klingt schluessig, jai po.

    Aber (sorry): ich habe mir erklaeren lassen, dass in frueheren Zeiten der Isaan bettelarm war und alles andere als taegliches und reichliches Essen sichergestellt war.
    Insofern muesste man ja jetzt dieses Gebiet ausklammern, obwohl die Beschreibung des Materialismus, der Verschwendung und des reinen Sanukgedankens oft genau an dieser Ecke Thailands festgemacht wird.

    Mach ich einen Denkfehler?

  2.  
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  3. #22
    Antares
    Avatar von Antares
    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Schade, dass Du keine anderen Erfahrungen machen durftest.
    Nun Dieter, mir haben sich die Thais bisher ehr als merkwürdig verschlossen gezeigt, fast möchte ich sagen introvertiert. Trotzdem mag ich die Menschen dort. Ein wenig sind es Hedonisten, so wie ich.

    Als Farang die Thailändische Seele zu ergründen.....das werde ich nicht schaffen, als ich vor 15 Jahren das erste mal nach Thailand kam war mein Eindruck: Die brauchen nicht viel die Thais, Essen Schlafen Fernsehen. Ganz widerlegt hat sich dieser erste Eindruck nie bei mir.

    M.

  4. #23
    Avatar von Puumat

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    Zitat Zitat von Antares Beitrag anzeigen
    Als Farang die Thailändische Seele zu ergründen.....das werde ich nicht schaffen.
    Kraphom!
    Khun phuut Khwaam Djing...

  5. #24
    Avatar von Joerg_N

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    Zitat Zitat von Antares Beitrag anzeigen
    Die brauchen nicht viel die Thais, Essen Schlafen Fernsehen. Ganz widerlegt hat sich dieser erste Eindruck nie bei mir.
    Darum wundert es mich ja auch dass manche Farangs diese tollen Eigenschaften mit ihrem Geld kaputt machen,
    sie bauen Häuser, schicken Geld, finanzieren Reisfelder und und und,

    lasst die Thais mit eurer beschischessenen Kohle doch einfach in Ruhe - die brauchen und wollen das Geld nicht

  6. #25
    Avatar von Socrates010160

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    @ Jai Po

    Ein toller Beitrag.

    Wie Du schon geschrieben hast, weckt die Werbung das Interesse mehr zu besitzen, als real möglich ist. Kommt nun die Option dazu über einen Farang an das Geld zu gelangen, das man braucht um seine Wünsche zu erfüllen, kommt die Bereitschaft sich darauf ein zu lassen sehr schnell.

    Das Verhalten der Thai-Männer mit ihrer Vielweiberei und dem Ruf, dass Farangs i.d.R. treu sind, unterstützt dies zusätzlich.

    Hin zu kommt, dass Thai-Frauen auch keine Scheu haben, sich auf ältere Männer ein zu lassen. Dies wären in D eher Ausnahmefälle. Im LOS ist es die Regel.

    Wenn ich die einzelnen, mir bekannten Thai-Farang Beziehungen betrachte, die schon über viele Jahre funktionieren, dann deshalb, weil der Mann seiner Frau auf Augenhöhe (nicht körperlich), also gleichberechtigt, begegnet und die Frau die Notwendigkeit der Anpassung erkannt hat.

    Wie schrieb mir ein Member in einer privaten Mitteilung: er ist mit seiner Partnerin so glücklich, dass er am Morgen mit einem Lächeln aus dem Haus geht und sich wohl viele Menschen, die ihm tagsüber begegnen, fragen, weshalb er so glücklich ist. Seine Freude besteht darin, es zu wissen, dass seine Frau der Grund ist.

    Diese Erfahrung machen wohl die meisten, die mit einer Thai Frau verheiratet sind und in D leben.

    Eine deutsche Frau wird dazu erzogen, selbststândig zu sein. Das ist unabhängig vom Bildungsstand. Anpassung kommt für sie grundsätzlich nicht in Frage. Dadurch scheitern diese Ehen auch zu mehr als 50 %.

    Nachtrag:

    Wie sich die Beziehung bei einem Umzug nach Thailand entwickelt, wird wohl dann von der Anpassungsfähigkeit der Farangs abhängig sein.

  7. #26
    Avatar von lucky2103

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Klingt schluessig, jai po.

    Aber (sorry): ich habe mir erklaeren lassen, dass in frueheren Zeiten der Isaan bettelarm war und alles andere als taegliches und reichliches Essen sichergestellt war.
    Insofern muesste man ja jetzt dieses Gebiet ausklammern, obwohl die Beschreibung des Materialismus, der Verschwendung und des reinen Sanukgedankens oft genau an dieser Ecke Thailands festgemacht wird.

    Mach ich einen Denkfehler?
    Der Isaan ist, verglichen mit anderen Landesteilen, auch heute noch bettelarm.

    Wenn man die öffentlichen Gebäude, Infrastrukturprojekte und die Anwesen der Beamten (die ihr Geld ja auch aus bkk bekommen) wegnimmt, dann ist nicht mehr allzuviel übrig.

  8. #27
    Avatar von rolf2

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    @lucky

    Bananen, Papaya, Ratten und Insekten, Fische, Schnecken und allerlei Grünzeugs wachsen auch da. Wirkliche Not wie in einem Land mit gefrorenem Boden und nur saisonal vorhandenem Grünzeugs ist nicht vorhanden und infolgedessen auch ursächlich kein ausgeprägtes planerisches Streben und
    Handeln.
    Viele landwirtschaftliche Versorgungsprobleme waren in alten Zeiten mit kleinststrukturiertne Anbauflächen auch garnicht gegeben , sondern sind erst duch das künstliche Bewässern mit Tiefbrunnen(Versalzung der Agrarflächen)und Einsatz moderner Techniken entstanden.

    Die heutige Rückständigkeit des Isaans basiert eher auf nicht vorhandener oder spät entwickelter Infrastruktur und fehlender alternativer Erwerbsmöglichkeiten neben der kleinbäuerlichen Existenz.

  9. #28
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    Der Isaan ist, verglichen mit anderen Landesteilen, auch heute noch bettelarm.
    Ist er das wirklich? Wenn man die vielen schönen Anwesen und vor allem die prachtvollen Einkaufszentren in Korat, Udon, KhonGaen bspw. mit dem was in der Industriestadt Chonburi geboten wird vergleicht ...

  10. #29
    Avatar von lucky2103

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    Chonburi ist eine alte Industriestadt. Das kannst Du nicht mit The Mall in Khorat oder Central in KKC vergleichen.
    Bei den schönen Anwesen, die Du gesehen hast, nehme ich an, dass Du diese an der Straße 224 (24) nach Buri Ram über Chokchai gesehen hast. Die gehören fast alle Beamten und auswärtigen Unternehmern. Bei einer ganz Imposanten Liegenschaft steht sogar auf einem Schild davor, dass der lokale PT-Abgeordneten der Eigentümer ist.

    Deswegen sagte ich ja auch:

    Wenn man die öffentlichen Gebäude, Infrastrukturprojekte und die Anwesen der Beamten (die ihr Geld ja auch aus bkk bekommen) wegnimmt, dann ist nicht mehr allzuviel übrig.
    Wir haben damals in den Jahren auf dem Markt in Mahasarakham einen Strom der Waren und Dienstleistungen ausgemacht: Egal ob Hühner, Nudeln, Trockenwaren, Plastiktüten oder Fische: Alles kam aus bkk oder noch weiter südlich - nur das Geld für die Waren ging in die andere Richtung, nämlich runter nach bkk.


    Hinzukommt noch der fast durchgängig schlechte Boden im Isaan.
    Ausser Reis, Mango, Bananen und Tapioka gedeiht da fast nix.

    Wir hatten öfter Besuch aus dem Isaan (meistens Farang mit Ehefrau). Die Damen haben mit Staunen zur Kenntnis genommen, was bei uns oben im Norden so alles wächst.

  11. #30
    Avatar von rolf2

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    Nichtsdestoweniger bleibt es bei regionalen Unterschieden in der Gesamtqualität auf Thailand bezogen.

    Im Vergleich zu einer Region wie z.B. Deutschland bleibt festzuhalten, das Ernten, egal was trotz allem das ganze Jahr irgendwie möglich sind, nicht zu vergessen das man in Deutschland im Winter wohl auch einfach erfrieren kann, ohne entsprechende Vorsorge.

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