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Das Leben in Deutschland beginnt.

Erstellt von divedaus, 04.04.2010, 11:27 Uhr · 39 Antworten · 4.172 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Simone

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    Re: Das Leben in Deutschland beginnt.

    Hallo tomtom
    du hast ja recht was du da schreibst. Heimweh belastet eine Beziehung wirklich sehr. Ich denke nur, wie wäre es wenn ich in einem anderen Land leben würde?
    Hinzu kommt noch, dass er keine ordentliche Arbeit findet (Vollzeit). Minijobs füllen ihn nicht aus,ist zu wenig Geld und und und, und das höre ich tagein tagaus.

    Und wenn da schon eine junge Dame mit Herzeleid das Heimatland verlässt, wie wird es dann?

  2.  
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  3. #22
    Avatar von Lille

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    Re: Das Leben in Deutschland beginnt.

    heimweh hat wohl ein jeder einmal, das ist auch nicht so schlimm finde ich, man sollte nur mittel und wege finden das dies nicht das komando ueber alle anderen gefuehle uebernimmt.

    und wegen ein bisschen heimweh gleich eine ganze beziehung in die tonne werfen wollen ist auch nicht das wahre.

    das frust aufkommt wenn man(n) oder frau keine richtige arbeit findet ist schon klar denke aber mal das dies nichts mit heimweh zu tun hat.
    auch ist mir aufgefallen das wenn man ein bisschen hinterfragt das leben in los ja auch nicht der wirklich bringer war, das auch da im job nicht alles rund lief und auch nicht wirklich grosser schotter verdient wurde.

    hat wohl viel eher mit entaeuschten erwartungen zu tun und wenn man den pragatismus mit ins boot nimmt der in thailand wohl angeboren ist. dann kann man schon sehen das zu sagen man hat heimweh weil da alles besser ist einfach der leichteste weg ist diskussionen, problemen und so aud dem weg zu gehen.

    mfg lille

  4. #23
    Avatar von tomtom24

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    Re: Das Leben in Deutschland beginnt.

    Klar, bei "ein bisschen Heimweh" wuerde ich auch nicht die Flinte ins Korn werfen. Nur wenn das die Oberhand gewinnt... wenn sich herausstellt, dass es doch nicht ohne "die Familie" geht...

    Wenn man etwas dagegen tun kann - jederzeit und immer. Nur wenn es halt fester Bestandteil wird, dann muss man sich was ueberlegen und sollte sich nicht selbst etwas vormachen ;)

  5. #24
    Avatar von Paedda

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    Re: Das Leben in Deutschland beginnt.

    Mal ein paar Gedanken zu Simones Tipp, gleich in einem Thai-Imbiss zu arbeiten...: meines Erachtens total falsch:

    a) klar, man/frau ist etwas hilflos in einem neuen Land /fremder Kultur und ist dankbar für jeden guten Rat eines Thais/einer Thai. ABER: oft sind diese Ratschläge wenig hilfreich ja soger kontraproduktiv, da sie aus den unterschiedlichsten Gründen geschehen. Viele Thais wissen gerne etas besser als andere und haben immer einen guten Rat à la älterer Schwester parat - wie blödsinnig er auch sein mag. Aber da der Tippgeber ja schon so lange in dem fremden Land ist, wird er ja wissen, was gut ist...
    Sinnvoller wäre es, bei Problemen Lösungen zusammen mit dem Partner zu finden, gerade in dieser wichtigen Phase einer Partnerschaft.

    b) der erste Schritt in die Thai Community ist gemacht: leicht folgen Einladungen zu Thai Treffen mit Austausch und Tipps ("das musst Du so und so machen...=), oft mit Kartenspielen (um mitunter viel Geld) und die thailändische private "Bank" mit Zinswucher ist nicht weit.

    Ergo: ein Ausländer mit mangelhaften Sprachkenntnissen wird kaum etwas anderes als einen Minijob bekommen. Ob das auf Dauer befriedigend ist, mag dahingestellt sein. Und je fremder mir das neue Land bleibt, um so enger bin ich in der Thai Clique verhaftet - die aber auch i.d.Regel oft schnell Risse bekommt, speziell durchs (schlechte)Reden übereinander.

    Meine Erfahrung: alle Thais, die ich hier kenne, die wirklich "angekommen" sind in Deutschland und emanzipiert ihre eigene Meinung vertreten (ev. abweichend von anderen Thais), halten sich auffällig zurück von der Tahi Community - von gelegentlichen netten Koch- und Plauschtreffen abgesehen.

    Pädda

  6. #25
    Avatar von andiho

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    Re: Das Leben in Deutschland beginnt.

    @ pädda1
    ein "wahres und ehrliches" Wort

    Kartenspielerin ist meine Holde zwar nicht aber das Dingens mit der "privaten Thai Bank" wollte sie auch durchziehen. Da musste ich dann eines meiner wenigen klaren Machtworte sprechen und mittlerweile hat sie es auch klar eingesehen nachdem zwei ihrer "Freundinnen" ca 3500 EUR mehr oder weniger in den Wind schreiben können.

  7. #26
    Avatar von Nokgeo

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    Re: Das Leben in Deutschland beginnt.

    " und mittlerweile hat sie es auch klar eingesehen

    nachdem zwei ihrer "Freundinnen" ca 3500 EUR mehr oder weniger in den Wind schreiben können."
    ___Zitatende____

    Hoffentlich sinds WENIGER.

    Und so ein Ding unter thl. " Blutsbrüdern und Schwesten ". Mai di.

  8. #27
    Avatar von Simone

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    Re: Das Leben in Deutschland beginnt.

    oh ja die Privatbank. Hatte meiner letztes Jahr auch angefangen und Geld eingezahlt bis ich nach 2 Monaten dahintergekommen bin. Er plötzlich keinen Job und das Geld war fällig. da musste er raus mit der Sprache. Seiner Meinung nach war das gut. Nach einem ordentlichen Streit hat er es dann auch eingesehen oder auch nicht. jedenfallshat er sein Geld wieder bekommen und bis heute hat er die Finger davon gelassen.
    Und zum Thai Imbiss: Wenn Mann/Frau nach D kommt hat er /sie ein Sprachproblem und da bleibt nun mal nur ein Thai Imbiss weil sie alle Geld verdienen wollen. Und dass sie mit anderen Thais, gut odeer schlecht, zusammenkommen bleibt nicht aus. Das sind erwachsene Menschen und man kann ihnen nicht Verbote und Vorschriften aufstellen wie bei einem Kind. oder lieg ich da jetzt falsch?

  9. #28
    Avatar von tomtom24

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    Re: Das Leben in Deutschland beginnt.

    Zitat Zitat von Simone",p="842697
    Das sind erwachsene Menschen und man kann ihnen nicht Verbote und Vorschriften aufstellen wie bei einem Kind. oder lieg ich da jetzt falsch?
    Bei Dir liegt der Fall, denke ich, noch etwas komplizierter als bei den meisten hier. Und die werden Dir auch wenig raten koennen. Denn i.d.R. handelt es sich um deutsche Maenner und thail. Frauen. Also sind die Erfahrungen bezogen auf thailaendische Frauen. Und fuer die gilt noch eher das klassische Bild (Mann Versorger und Zukunftsplaner).

    Jetzt kann ich mir auch vorstellen, dass das dem Ego Deines Mannes entspricht und fuer somit die Schwierigkeit hinzukommt, auf eine Frau hoeren "zu muessen". ich glaube nicht, dass es die Sache einfacher macht

    edit: und thail. Frauen lassen sich in gewisser Weise wirklich lenken und wollen das auch (meine sagt klipp und klar: Zukunftsplanung fuer die Familie obliegt dem Mann und da ordnet sie sich unter (von sich aus!)

  10. #29
    Avatar von andiho

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    Re: Das Leben in Deutschland beginnt.

    Da liegst du nicht falsch. Jeder Mensch muss in den verschiedensten Situationen seine eigenen Erfahrungen machen. Und Fehlentscheidungen und Fehlgriffe gehören nun mal dazu.

    Betreff Arbeit:
    Meine Frau ist mit ihrem gebrochenen Deutsch und als praktisch nicht Deutsch Leserin, klassisch über Zeitarbeit zu ihrer Festanstellung gekommen. Bei der Zeitarbeit wollten sie meine Holde gar nicht nehmen, weil sie Hinweis und Verbotsschilder nicht lesen und verstehen konnte (kann). Die Bewerbung war auf den angebotenen Verpackungsjob. Im "Geistesblitz" habe ich angeboten sie eine Woche ohnen Entlohnung arbeiten zu lassen. Nachdem sich bei der Personalmangerin ungefähr 5 mal die Augen gedreht hatten, war der Job klar gemacht.

    Da ich großes Glück habe und meine Ehefrau eine "wahre germanische Maid" ist - Arbeitssam, Anspruchslos, Nichtraucherin" - wurde sie letztendlich als Einzigste übernommen. Sicher war aber auch Glück dabei.

  11. #30
    Avatar von Simone

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    Re: Das Leben in Deutschland beginnt.

    Mit Zeitarbeitsfirmen haben wir es noch nicht versucht. Da muss man doch einen gewissen Prozentsatz vom Gehalt an die Firma leisten, oder? wie ist das?

    Tomtom, das weiß ich dass es für einen Mann schlimm ist wenn er auf das Geld der Frau angewiesen ist und selbst nicht genug beisteuern kann. Gut, manchen mag das egal sein wenn die Frau löhnt, aber wie du sagst der Mann ist der Ernährer und gerade in asiatischen Ländern. Hier ist es im Normalfall, dass beide arbeiten und beide für alles aufkommen. Er weißß aber auch, dass in D die Frauen auf gleicher Stufe stehen wie der Mann, und er akzeptiert das auch. Es ist halt der Frust wenig Arbeit und und und

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