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Das Kissen

Erstellt von DisainaM, 10.07.2010, 01:05 Uhr · 24 Antworten · 2.653 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von DisainaM

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    Das Kissen

    Wer in Deutschland, einem Land mit sozialem Netz lebt,
    ist gewissermassen verwöhnt, weil es eine relative Rundum-versorgung gibt.

    In anderen Ländern, die dieses Netz nicht haben, mussten sich die Menschen mit einem Leben in Selbstverantwortung arrangieren, was sie auch nachhaltig prägte.

    Erkrankt in Deutschland ein Mensch an Altersdemenz, und kann sich nicht mehr um sich selber kümmern,
    so kann man ihm, wenn er nur eine unzureichende Rente hat,
    auf Kosten des Staates in ein Pflegeheim übergeben.

    In anderen Ländern ohne soziales Netz, sieht es so aus,
    die berufstätige Frau kümmert sich um ihren Mann, solange es ihre Kräfte hergeben,
    also tags über arbeiten, nach Hause gehen, ihren Mann vom ... reinigen, weil er sich wieder damit beschmiert hat, ihn füttern und ins Bett bringen.
    Nach 4 bis 5 Jahren gehen die Kräfte der Frau zu ende, weil sie die Doppelbelastung nicht mehr gesundheitlich tragen kann, und es muss eine andere Lösung gefunden werden - ...

  2.  
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  3. #2
    Avatar von andiho

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    ....und es muss eine andere Lösung gefunden werden - ...
    Das hört sich ja echt gruselig an
    Was willst du uns damit sagen ?

  4. #3
    Avatar von Nokgeo

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    es muss eine andere Lösung gefunden werden - ...
    Z.B. tot durch Ersticken ?

    http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokser...=992724988.pdf

  5. #4
    Avatar von andiho

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    Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass die Last mit den Alten gleichmäßig auf die Kinder und Schwiegerkinder verteilt werden soll. Logische Konsequenz ist, dass die Alten entsprechend der Anzahl der Kinder zerteilt werden.

  6. #5
    Avatar von Joerg_N

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    Zerteilen ist gut,

    besser ist es doch wenn die todkranken zu Gott gehen -

  7. #6
    Avatar von DisainaM

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    in der Zeit, wo der Mann noch bei klarem Bewusstsein war, sagte er mal,
    ich hoffe, Du lässt mich nicht so dahin siechen, wenn es bei mir mal soweit sein sollte

    daraus wird dann später für die Frau im übertragenden Sinne dann, gewissermassen eine Tötung auf Verlangen.

    Während die meisten asiatischen Ehemänner, wenn sie spühren, dass sie von ihrer Gemeinschaft nicht mehr gebraucht werden,
    und für diese nur noch eine Last darstellen, der suzidale Abgang eine logische Konsequenz, die umgesetzt wird,

    funktioniert bei vielen europäischen Ehemänner, welcher mit einer Asiatin verheiratet sind,
    dieses Abgangszenario nicht.

    Sie hängen dann plötzlich an diesem Leben, was sie selber früher als nicht lebenswert bezeichneten,
    selbst an eine Rückführung nach Deutschland in ein Pflegeheim streuben sie sich vehement.

    Die thailändische Ehefrau ist oft überfordert, sich sachkundig zu machen,
    in Deutschland würde man ihr sagen,
    sie müsse das Familiengericht informieren, dass die ihren medizinischen Gutachter schicken,
    zwecks Feststellung der Entmündigung, bz. der Pflegschaft,
    erst dann könnte sie auch gegen den Willen ihres Ehemannes diesen in ein Pflegeheim schaffen lassen,

    doch in Thailand klappt diese Information von th. Ehefrauen von Männern mit geringer Rente nicht,
    ohne Entmündigung können sie gegen den Willen des nun senielen Ehemannes, diesen nicht nach Deutschland schaffen,

    wir sehen es selber, wieweit der, von der deutschen Botschaft inzenierte Deutsche Hilfsverein, z.B. hier und in anderen Foren Hilfsangebote und Infos in THAI,
    für die th. Ehefrauen von Pflegefällen bereit hält,
    die Warheit ist, - man lässt die Frauen bei der Pflegeaufgabe allein,

    und so verbrauchen sich viele im Alter bis zu dem Punkt, wo sie nicht mehr können.

    Während ein asiatischer Ehemann dafür gesorgt hätte, dass es zu dieser Situation nicht erst kommt,
    wird die Frau bei einem Deutschen gezwungen,

    es selber in die Hand zu nehmen, das Heft, bz. das ...

  8. #7
    Avatar von waltee

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    Während ein asiatischer Ehemann dafür gesorgt hätte, dass es zu dieser Situation nicht erst kommt,
    wird die Frau bei einem Deutschen gezwungen,

    es selber in die Hand zu nehmen, das Heft, bz. das ...
    Mir ist schon die halbe thailändische Verwandtschaft in den letzten 30 Jahren verschieden, aber ich habe es nie erlebt dass eine thailändische Frau ihren dahinsiechenden Eheman mit einem Kissen erstickt hat.

  9. #8
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    Wer in Deutschland, einem Land mit sozialem Netz lebt,
    ist gewissermassen verwöhnt, weil es eine relative Rundum-versorgung gibt.
    Nun, auch in Deutschland ist die Pflege teuer, sogar sehr teuer, kann sich nicht jeder leisten!

  10. #9
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von waltee Beitrag anzeigen
    , aber ich habe es nie erlebt dass eine thailändische Frau ihren dahinsiechenden Eheman mit einem Kissen erstickt hat.
    das wird auch niemand an die grosse Glocke hängen,
    später wird es im Bericht heissen,
    er ist in seinem Bett erstickt.

    Oft ist die gesamte Situation ein Drama, der Mann kann durch seine Erkrankung nicht mehr erkennen, dass er nicht absichtlich allein gelassen wird, während seine Frau arbeitet,
    die Einsamkeit führt zu einer Isolationshaftneurose, wo dann Dinge, wie das Einkoten und andere weniger appetitliche Sachen ein Schrei nach Aufmerksamkeit sind.

    Die nervliche Belastung der Frau, wird nach Jahren zu dem Punkt kommen,
    selber dabei kaputt zu gehen, oder eine andere Lösung zu finden.

    ------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Natürlich gibt es in Deutschland auch gute Pflegesituationen, doch für Leute, wo die Krankenkasse nur nach der Standartsituation abbrechnen kann,
    kommt die Person in eine Art Verwahrstelle,
    die sich dadurch auszeichnet, dass sie günstig ist.
    Günstig bedeutet, dass man nachts im Bett fixiert wird, damit man sich beim nächtlichen Toilettgang nicht verletzen kann, weil dann die unzureichende Besetzung von Pflegekräften zur Nachtszeit ein Problem für die Einrichtung wird.
    Auch tags über ist aufgrund des kurzen Zeitfensters der Pflegekräfte, keine Fütterung von Patienten vorgesehen, weshalb man schnell auf eine Magensonde die Ernährung umstellt.

  11. #10
    Avatar von Nokgeo

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    Natürlich gibt es in Deutschland auch gute Pflegesituationen, doch für Leute, wo die Krankenkasse nur nach der Standartsituation abbrechnen kann, kommt die Person in eine Art Verwahrstelle, die sich dadurch auszeichnet, dass sie günstig ist.

    Günstig bedeutet, dass man nachts im Bett fixiert wird, damit man sich beim nächtlichen Toilettgang nicht verletzen kann, weil dann die unzureichende Besetzung von Pflegekräften zur Nachtszeit ein Problem für die Einrichtung wird.
    Auch tags über ist aufgrund des kurzen Zeitfensters der Pflegekräfte, keine Fütterung von Patienten vorgesehen, weshalb man schnell auf eine Magensonde die Ernährung umstellt.
    Könnte sich ändern,..wenn Langzeitarbeitslose in diesen Pflegebereichen, als 900 Euro Kräfte, eingesetzt werden sollten..ab 2011.

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