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Chiang Mai Katasteramt missachtet neue Gesetzgebung

Erstellt von x-pat, 13.08.2004, 08:39 Uhr · 2 Antworten · 571 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von x-pat

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    Chiang Mai Katasteramt missachtet neue Gesetzgebung

    Meine Frau erhielt heute Nachricht aus Chiang Mai, Amphor San Patong, nach dem Sie als Ehefrau eines Ausländers nicht direkt Land erwerben kann. Die Herren vom Katasteramt dort sind anscheinend noch nicht mit der bereits seit Jahren existierenden Gesetzesänderung vertraut. Sie haben die Übertragung des Landes verweigert und handeln damit gegen geltendes Recht in Thailand. Natürlich ist das ärgerlich, aber wir wären nicht in Thailand wenn die Herren der Behörde nicht bereits einen alternativen Lösungsweg vorgeschlagen hätten, den ich hier aus rechtlichen Gründen nicht weiter erörtern kann. Nun, das Land gehört meiner Frau und wird auch von ihr bezahlt. Es ist ihre Sache was sie damit macht.

    Bei solchen Episoden bin bin ich jedenfalls froh, das ich schon vor Jahren die Entscheidung getroffen habe, mein Geschäft nach Hong Kong zu verlegen und in Thailand weder Land noch Geschäft zu erwerben. Meine Steuerzahlungen und Investitionen fliessen seitdem grösstenteils an Thailand vorbei. Natürlich sind das keine Summen, die Thaksin vom Hocker reissen, aber es gibt sicherlich viele andere die ebenso denken. Die ausländerfeindlichen Bestimmungen in Thailand schaden dem Land letztendlich mehr als das sie nutzen. :-(

    X-Pat

  2.  
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  3. #2
    woody
    Avatar von woody

    Re: Chiang Mai Katasteramt missachtet neue Gesetzgebung

    Zitat Zitat von x-pat",p="159308
    ........Die ausländerfeindlichen Bestimmungen in Thailand schaden dem Land letztendlich mehr als das sie nutzen. :-(

    X-Pat
    Klar, aus der Sicht des seriösen Geschäftsmannes aber auch des in Thailand von seinen Rücklagen lebenden Expats, sind diese Gesetze unsinnig und diskrimminierend.
    Aber im Focus der dort Regierenden, ist jedes Mittel recht, dass die ungebetenen Zuwanderer, die auf dem unterstem, oft halbseidenen Niveau den Thais Konkurrenz machen, keinen Grundbesitz erwerben, aus dem sie ein Bleiberecht ableiten können.
    Man ist daran interessiert, dass diese ungebetenen, minderbemittelten Einwanderer das Land schnellstens wieder verlassen.

    Aber ich gebe Dir natürlich recht, jede übertriebene Reglementierung des globalen Wettbewerbes schadet der Volkswirtschaft insgesamt.

    Im Westen gibt es ein ähnliches Problem, dort nennt man es ´ungewollte Zuwanderung in die Arbeitslosigkeit´.

    Das ist aber einem Betroffenen z.B. einem Arbeitslosen, der nun gegen eine Vielzahl von Konkurrenten antreten muss, schwer zu vermitteln. War er es doch gewohnt, ein Einkommen zu bekommen, das heute nur noch über Leistungssteigerung möglich ist.
    Die Umverteilung nach sozialen Gesichtspunkten federt bei uns dabei immer noch die grössten Härten ab, aber nach dem plötzlichen Zuwachs unsere Bevölkerung ohne nennenswerte Steigerung des nun gesamtdeutschen BIP und einer im Vergleich dazu ungebremsten Erwartungshaltung, sind wir inzwischen soweit, dass der Osten die Substanz des Westens aufzehrt.

  4. #3
    Chak2
    Avatar von Chak2

    Re: Chiang Mai Katasteramt missachtet neue Gesetzgebung

    Woody, ich dachte erst, du meinst hier Ausländer, aber am Ende deines Postings wurde mir klar, dass du mit "Zuwanderern" die Wirtschaftsflüchtlinge aus Ostdeutschland meinst, die uns im Westen hier eindeutig die Arbeitsplätze wegnehmen.

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