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Chemische Industrie in Thailand

Erstellt von Cruz, 24.11.2009, 21:17 Uhr · 26 Antworten · 3.946 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Sensemann011

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    Re: Chemische Industrie in Thailand

    Hm, da misch ich mich mal ein.

    Kann mir jemand ein paar Firmen in Thailand oder Indonesien nennen die Spritzgussteile herstellen und am bessten ne Filiale in D haben.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von sunnyboy

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    Re: Chemische Industrie in Thailand

    Die Frage ist bloß wo und wie man sich am besten bewirbt, um "direkt" ins Ausland zu kommen und nicht wie z.B. meine ehem. Chefin bei Johnson erst nach 2 Jahren. Was meinst Du - einfach mal bei den internationalen Firmen anklingeln und fragen, wer für´s internationale Personal verantwortlich ist?
    Generell, gilt bei Großkonzernen spreche da aus Erfahrung (habe ja schon ein paar durch ), dass wir als Europäer nur Projekt bezogen ins Ausland gehen und d.h. maximal für 3 Jahre. Dann müssen es die Einheimischen selber stämmmen.

    Nebenbei, sollte man bedenken, dass man es speziziell in Thailand mit einer ganz anderen Arbeitsmentalität zu tuen hat , mit denen der wenigsten klarkommen .
    Außerdem arbeiten viele Asiaten lieber mit Asiaten zusammen, als mit Europäern. Die Kulturen sind einfach zu fremd.

    Gruß Sunnyboy

  4. #13
    Avatar von x-pat

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    Re: Chemische Industrie in Thailand

    Zitat Zitat von Sensemann011",p="798275
    Kann mir jemand ein paar Firmen in Thailand oder Indonesien nennen die Spritzgussteile herstellen und am bessten ne Filiale in D haben.
    Da eine gute Chance besteht, dass das niemand weiss (die wenigsten sind wandelnde Enzyklopädien): es gibt in Thailand einen Industrie- und Handelskatalog mit Firmenverzeichnis, den man in vielen Buchläden kaufen kann. Ansonsten gibt's die Handelskammer und das DEP (Department for Export Promotion), die solche Fragen auch immer gerne beantworten.

    Cheers, X-Pat

  5. #14
    Avatar von Samuianer

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    Re: Chemische Industrie in Thailand

    Zitat Zitat von x-pat",p="798355
    Zitat Zitat von Sensemann011",p="798275
    Kann mir jemand ein paar Firmen in Thailand oder Indonesien nennen die Spritzgussteile herstellen und am bessten ne Filiale in D haben.
    Da eine gute Chance besteht, dass das niemand weiss (die wenigsten sind wandelnde Enzyklopädien): es gibt in Thailand einen Industrie- und Handelskatalog mit Firmenverzeichnis, den man in vielen Buchläden kaufen kann. Ansonsten gibt's die Handelskammer und das DEP (Department for Export Promotion), die solche Fragen auch immer gerne beantworten.

    Cheers, X-Pat


    German-Thai Chamber of Commerce


    25th Floor, Empire Tower, 195 South Sathorn Road, Yannawa, Sathorn,

    Bangkok 10120 THAILAND. T
    el.: +66(0) 2-670-0600 ...

    Mitgliederliste:

    http://www.bangkokcompanies.com/cate...anies_p778.htm

  6. #15
    Avatar von x-pat

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    Re: Chemische Industrie in Thailand

    Zitat Zitat von sunnyboy",p="798279
    Generell, gilt bei Großkonzernen spreche da aus Erfahrung (habe ja schon ein paar durch ), dass wir als Europäer nur Projekt bezogen ins Ausland gehen und d.h. maximal für 3 Jahre.
    Bin mir da nicht so sicher. Ich kenne einige deutsche Ingenieure, die fast ihre gesamte Karriere im Ausland verbracht haben; allderings nicht in der Chemie sondern in der Industrietechnik, Anlagenbau, Straßenbau, und Energietechnik. Diese Sparten scheinen dafür prädistiniert zu sein. Ich kenne allerdings keinen Fall, in dem sich die Leute ihren Standort auswählen durften.

    Leider muss man der Tatsache ins Auge blicken, dass nach der Asienkrise '97 der Run auf die SEA "Tigerstaaten" aufgehört hat. Thailand schwimmt seitdem bestenfalls im Achterwasser der Auslandsinvestitionen in der Pacific Rim Region. Generell sind die fetten Zeiten für Expats in Thailand vorbei.

    Meine Beobachtung über die letzten 10 Jahre ist das deutsche/ausländische Firmen in Thailand kaum gewillt sind ihren Farang Angestellten europäische Gehälter zu zahlen. Der Arbeitsmarkt in TH ganz klar ein Käufermarkt. Es gibt zahlreiche gut qualifizierte Farangs, die hier bleiben möchten und nur wenige offene Stellen. Diese Situation drückt ganz gewichtig auf die Gehälter.

    Cheers, X-Pat

  7. #16
    Avatar von Chris67

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    Re: Chemische Industrie in Thailand

    Moin zusammen,

    Zitat Zitat von x-pat",p="798362
    [...]Ich kenne einige deutsche Ingenieure, die fast ihre gesamte Karriere im Ausland verbracht haben; allderings nicht in der Chemie sondern in der Industrietechnik, Anlagenbau, Straßenbau, und Energietechnik. Diese Sparten scheinen dafür prädistiniert zu sein. Ich kenne allerdings keinen Fall, in dem sich die Leute ihren Standort auswählen durften.[...]
    Kann ich bestätigen, kenne selbst zwei die in Thailand wohnen und dort verheiratet sind, einen Deutschen (jetzt im Ruhestand) und einen Engländer. Ersterer war bei meiner Firma (in Deutschland) angestellt, arbeitete aber nur auf Montagen. Daher ist dann der Wohnsitz egal, letzterer war sogenannter "Freelancer". Diese Leute sind in der Anlagenbaubranche weit verbreitet, meistens länger im Einsatz, aber fast immer auswärts. Es gibt Vermittlungsagenturen die Jobs und Leute vermitteln. In manchen Fällen werden Freelancer schon für das Engineering gebucht, manchmal für Montage oder Inbetriebnahme. Die Gehälter liegen in der Regel so bei ca. 10000 - 15000 US$/Monat. Damit müssen dann aber eventuelle Flautenzeiten überbrückt werden.
    So ein Job ist aber nicht sehr familienfreundlich, viele sind geschieden weil die Frauen die Belastung nicht aushalten.

    Ich habe mal nach Stellenangeboten in Thailand in meinem Job gesucht (Chemielaborant / Techniker). Die meisten sind für Thai nationals reserviert, und Gehälter liegen in leitenden Stellungen zwischen ca. 18000 und 25000 THB, falls überhaupt angegeben.
    Selbst wenn man mit dem Gehalt in Thailand einigermaßen über die Runden kommt, frage ich mich doch wie man davon was für später zurücklegen soll. In der Regel möchte der gelernte Mitteleuropäer ja auch seinen Lenensstandard einigermaßen halten. Und mal eben auf Urlaub nach Deutschland fliegen ist sicher auch nicht so einfach zu finanzieren...


    ... meint Chris

  8. #17
    Avatar von sunnyboy

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    Re: Chemische Industrie in Thailand

    Bin mir da nicht so sicher. Ich kenne einige deutsche Ingenieure, die fast ihre gesamte Karriere im Ausland verbracht haben; allderings nicht in der Chemie sondern in der Industrietechnik, Anlagenbau, Straßenbau, und Energietechnik
    das geht auch im kaufmännischen Bereich, nur das man die "all over the world tour" bucht, man wechselt alle paar Jahre das Land und der Marschbefehl kommt von der Firma . Besonders interessant wird das wenn Länder wie die Ukraine, Romania etc. auf der Speisekarte stehen ;-D

    Gruß Sunnyboy

  9. #18
    Avatar von Cruz

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    Re: Chemische Industrie in Thailand

    Heyho!

    Mann, das geht ja hier Schlag auf schlag. Habt Dank für die vielen Antworten und Tipps. Rayong und co hab ich schonmal angeschaut - sieht gut aus (von der Lage her), wenn auch Koh Samed fürs Wochenende nicht der hit ist. Aber es gibt in der Gegend ja noch nen paar andere Inselchen zu entdecken... ;)

    So, ich versuch' mal einzeln in Reihenfolge zu antworten. Bitte nicht auf jeden @ einzeln replyen, dann explodiert der Thread... ;)

    @Samuianer: Mag sein und hätte ich auch gedacht. Im Gegensazu zu Thaivisa bekommt man aber im Häkelstübchen wenigstens Antworten
    schau: Mein älterer Thread bei Thaivisa...


    @wasa:
    Die Dynamische Differenzkalorimetrie (DDK)
    Herrlich - das Zitat bestätigt mir wieder wie exklusiv mein PhD-topic ist, denn DSC ist genau das Gegenteil von dem was ich tu' ;) . Hier - das trifft's schon eher: Reaktionskalorimeter

    ...was die Frau angeht hast natürlich Recht - ohne Kohle geht heute nirgends auf der Welt etwas. Ich weiß aber, dass ihr wie mir Luxus nichts bedeutet und so könnten wir im Zweifel ein schlechtes Gehalt mit meinen Rücklagen ergänzen - notfalls sogar mehrere Jahre lang. Darum mein' ich ja, dass es mir egal wäre, ob ich als großer Guru für 100k bei BASF/Johnson einsteig' oder eben für 30k bei ner kleinen Klitsche. Hauptsache erstmal den Fuß ins Berufsleben und vor allem evaluieren, ob die Freundin auch "alltagstauglich" ist... ;)

    btw: Der Versetzung war meine Chefin nur sehr widerwillig gefolgt. Soviel zum "Glück"... ;)


    @X-Pat: China stand zu Beginn des Studiums ganz oben auf meiner Wunschliste aber inzwischen mißfällt mir deren Mentalität doch sehr. Vietnam?! Warum nicht. Aber warum hab' ich dann Thai gelernt... ;) (sagen wir so: Danke für die Option... )


    @Werner: Ich möchte ungern über Rücklagen plaudern aber glaub' mir - es ist genug um sogar einige Jahre - selbst in Deutschland - gar nicht zu arbeiten. Und wenn der Plan scheitert gehts eben zurück nach Europa. So what?! Daß ihr auch alle immer so viele Sorgen über das Übermorgen macht. Vielleicht bin ich morgen schon tot - wer weiß?!

    Thema Geld bedeutet mir nichts: Das hast Du etwas falsch interpretiert bzw. "Luxus" wäre wohl das bessere Wort gewesen. Klar möchte ich essen, vernünftig leben und bestenfalls ein eigenes Auto fahren. Auch drüber hinaus ist schön, muß aber nicht sein. Meine Schwester fragte z.B. warum ich trotz Ersparnissen immernoch die 10 Jahre alte Glotze nutze und keinen LCD kaufe oder warum ich nicht immer das neueste Handy hätte. Warum??? IMHO ist das schlichtweg Geldverschwendung. Die Glotze läuft und ich kann telefonieren. Wenn nicht gibt's auch mal was (gebrauchtes) Neues aber bis dahin...


    @Sensemann: Hey - machen wir uns doch selbstständig: Du die Maschinen und ich die Polymere...


    @Sunnyboy: OK, also doch eher 'ne Thai-company. Die Mentalität paßt schon. Und zum Thema "Thai arbeiten lieber mit Thai": Ja, kann sein. Aber nicht auf dem Fachgebiet, da eigene Experten vermutlich rar oder gar nicht vorhanden sind. Das Wachstum der Chemie im LOS ist ja mal gerade eben auf dem Vormarsch und o.g. RC1 Kalorimeter kostet locker 1/4 mio € in der Basisversion. Ich glaub' nicht, dass irgendeine Uni in LOS sich das leisten könnte...


    @X-Pat: Das mit dem Katalog ist ein super Tipp. ich werd' versuchen das Ding im JAN zu bekommen. Ansonsten hatte ich auch schon Kontakt zu ner Deutsch-Thailändischen Handelsgesellschaft, die u.A. auch so einen Katalog (mit D Firmen) führen.


    @Samuianer: genau den verein meinte ich... ;)


    @X-pat: Industrietechnik und Anlagenbau sind aber gute Sichwörter, da mein Thema damit sehr eng verbunden ist. Theoretisch könnt' ich Dir auch 'ne Produktionaanlage bilanzieren und aufbauen, praktisch zieht's mich dann aber doch immer wieder zur Chemie. Deshalb war das Gebiet "technische Chemie" ja so ein toller Kompromiss, da wir Chemie fast ausschließlich als gegeben betrachten aber nicht dran forschen. Bei uns geht es hauptsächlich um das wie, was, wo in der Produktion, sprich Reaktortechnik, Sicherheitstechnik, Produktionskniffe, Produktaufbereitung etc..
    Thema qualifizierte Farang: Ich will mich ganz sicher nicht aufspielen oder angeben (not my style) aber wie gesagt: Technische Chemiker sind selbst in D selten und solche die Thermoanalytik machen noch seltener. Nicht ohne Grund sieht öfters Headhunter vor unseren Hörsäälen, die die Docs direkt nach der Dissertation abfangen. Von unseren Absolventen hat bisher jeder in kürzester Zeit eine Stelle bekommen - viele sogar in ihrer Wunschregion Deutschlands. Und ich bin doch nun wirklich nicht anspruchsvoll - weder im Geld noch der Region. Hauptsache das Land heißt Thailand... ;)


    @Chris: Wow - 15.000$. Da würd' ich dem Arbeiter doch lieber 1300$ zahlen und im Zweifelsfall 9 Monate in Urlaub schicken... ;)

    Zu den Stellenangeboten: Ja, Chemielaborant etc.. Ein Laborant ist aber nicht mal nen halber Dipl. und ich käme ja mit PhD. Da kann man sich dann so viele nationals wünschen wie man will - es wird bloß schwer die zu finden... ;) . Waren die 18-25k baht auf Laboranten bezogen? Wenn ja: Die armen Kerle verdienen doch hier am Anfang auch gerade mal um 1000€, insofern ist der Lohn für Thai-Verhältnisse schon echt gut.

    darf ich fragen, wo Du nach Stellen gesucht hast...?



    Ah - @all: Bevor hier weiter über Zukunft, Rücklagen, Rente und co seniert wird wollt' ich noch anmerken, dass Thailand nur ein Sprungbrett sein soll. klar - evtl. bleib' ich, das kann man nie vorhersagen. Prinzipiell möchte ich aber schon alle 3-5 Jahre das Land wechseln. Thailand soll ja nur der Einstieg werden, um zu "testen", ob ich mich mit meiner Freundin auch nach 1, 2 Jahren Alltag noch gut verstehe. Daß sie mir dann nach einer evtl. Hochzeit durch das Weltgeschehen folgen müßte ist ihr bewußt.

    Gruß,
    Dennis

  10. #19
    Avatar von sunnyboy

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    Re: Chemische Industrie in Thailand

    Thailand soll ja nur der Einstieg werden, um zu "testen", ob ich mich mit meiner Freundin auch nach 1, 2 Jahren Alltag noch gut verstehe. Daß sie mir dann nach einer evtl. Hochzeit durch das Weltgeschehen folgen müßte ist ihr bewußt
    wenn es nicht ums Geld geht, dann versuchs halt mal. Aber unterschätze die Thaimentalität nicht, im Arbeitsleben lernst du die Nummer ganz anders kennen :kopfhau: , dass darf man wirklich nicht unterschätzen.

    So nebenbei die Rumreiserei findet man gut wenn man jung ist, aber später und für das Familienleben ist das mehr als fatal.

    Gruß Sunnyboy
    (der nach Möglichkeit enge Zusammenarbeit mit Asiaten aus div. Ländern meidet und China steht da ganz an der Spitze
    :kopfhau: )

  11. #20
    Avatar von Cruz

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    Re: Chemische Industrie in Thailand

    Erzähl' mal - was stört dich denn so sehr an den Thai-Arbeitern (ganz kurz, damit der Thread nicht OT wird)? So richtig in der industrie war ich noch nicht aber zumindet an der Uni kam der Eindruck auf, dass Akademiker sehr hoch geachtet werden. Mit rigoroser Pünktlichkeit (meinerseits - ich weiss... ;) ) und fixen Urlaubstagen kann ich mich zur Not auch noch anfreunden.

    So nebenbei die Rumreiserei findet man gut wenn man jung ist, aber später und für das Familienleben ist das mehr als fatal.
    Jepp - ist mir durch einen Klassenkameraden, der bis zur 7. Klasse rund 10* umgezogen ist sehr bewußt. Schon allein deshalb bietet sich ein Start in Asien an, da ich dann so in 10-15 Jahren - pünktlich zur weiterführenden Schule eines evtl. Kindes - wieder in Deutschland sesshaft werden wollen würde. Sprich zwischendurch 2,3 mal umziehen. Paßt schon. Und ist bei PhD Chemikern ohnehin heute fast obligatorisch, wenn man später 'ne leitende Stellung haben möchte.

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