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Burmesen und Thailand

Erstellt von tomtom24, 08.02.2010, 20:52 Uhr · 8 Antworten · 1.052 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von tomtom24

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    Burmesen und Thailand

    Banken und Burmesen. Da faengt bei mir mittlerweile alles zu klingeln an. Heute hatte das ganze einen traurigen Hoehepunkt erreicht. Mittlerweile sind sogar viele Thais vollkommen verstaendlich angepisst:

    In Thailand arbeiten ja sehr viele Birmesen. Und, wie auch die Thais das geld nach Thailand schicken, so machen das die Birmesen mit dem Geld nach Birma. jetzt gibt es aber anscheinend keine funktionierenden Banken in Burma. Zumindest ueberweist aber niemand das Geld dorthin.

    Stattdessen kommen hier so ne Art Vermittler/Zwischenhaendler zum Zug: das geld wird auf deren Konten ueberwiesen, sie heben das Geld ab und bringen es dann gegen entsprechende Gebuehren rueber nach Burma. Das ist ja alles schoen und gut. Nur dass das mittlerweil immer mehr ueberhand nimmt.

    Normalerweise kann es schon mal sein, dass so ein Burmese einen ATM fuer 15, 20 Minuten in beschlag hat und dann aber noch ein Burmese nach ihm warted oder die sich abwechseln. Die holen die 1.000 baht Noten staendig buendel- ja kiloweise aus den ATM's.

    An die langen Wartereien hat man sich ja nach ner Zeit gewohnt. Auch daran, dass z.B. die drei (!) Geldautomaten an der Mae Sot Hauptniedelassung der Bangkok Bank Stunden nach Befuellung schon wieder leer sind (hatte mal mit nem banker gesprochen, der meinte, sie kommen gar nicht mehr mit dem Nachfuellen nach).

    Die Bank hat entsprechend reagiert und hat mehr Geldautomaten installiert. Insgesamt weiss ich selbst von 11 Automaten. An irgendeinem bekommt man normalerweise aber geld oder es stehen nicht 5 Burmesen mit grossen Taschen herum. Heute hat das einen traurigen Hoehepunkt erreicht.

    Erst wollte ich Geld zum Einkaufen abheben. ich habe saemtliche Automaten abgeklappert und ueberall Trauben von Burmesen. Also letztendlich an einen ATM von einer anderen Bank gefahren. Dummerweise hatte ich aber vergessen, ddas geld fuer die Stromrechnung abzuheben. Das wollte ich eine Stunde spaeter nachholen. da aber Abhebungen an anderen Automaten teuerer sind, habe ich abends gegen 19.30 einen Bangkok Bank Automaten gesucht. Keine Chance. Insgesamt habe ich fast 1 1/2 Stunden fuer den Mist verplempert. Denn die Automaten werden so durchgenudelt - ich hatte zwar immer Hinweise vom Automaten bekommen wie nur noch 100 Baht Noten und max. 2.500 Baht pro Transaktion, aber selbst das hat nach der Bestaetigung nicht mehr geklappt. Im gegenteil, ohne auch nur einen Baht abgehoben zu haben, hat mir der Bankautomat auf einmal erzehlt, dass ich das Abhebungslimit schon erreicht haette.

    Also, um das zu klaeren, ab in den Lotus. Dort ist eine Zweigstelle, die laenger auf hat. Aber auch die waren total ueberlastet. Ca. 20 Leute, die auf 2 Schalter gewartet hatten und auch die (Warte)Nummern zum Ziehen alle alle. Erklaert doch einer der banker, nachdem wir eine halbe Stunde ohne Nummer gewartet hatten, dass nur noch die Kunden drankommen, die eine Nummer haben

    Ende der Geschichte: und wieder zu einem anderen Automaten einer anderen Bank muessen. Fuer mich persoenlich ist die Entscheidung jetzt gefallen: ich geh weg von der bangkok Bank bzw. benutz eines von einer anderen Bank. Mich haben jetzt auch die 2 x 25 Baht Extragebuehren nicht sonderlich gestoert heute. Nur, es wird halt langsam zum normalen Zustand. Und da kann sich dann schon was laeppern, will man nur das Geld abheben, das man fuer die naechsten Tage braucht.

    Fuers Wochenende gilt eh schon: spaetestens Donnerstag Geld abheben und im Allgemeinen gilt, nur vormittags, sonst musst Du wirklich ne halbe Stunde rumfahren.

    Jetzt ueberlegt man sich aber mal, dass es hier auch Thais gibt, die ein normales, also kleines, Einkommen haben. Denen werden 25 Baht an Dritt-ATM's bestimmt weh tun, noch dazu wenn oefters im Monat Geld abgehoben wird. Auch wird vielen das Rumfahren und einen nicht besetzten, noch befuellten Automaten suchen, spritmaessig bestimmt weh tun.

    Und dann liest man immer wieder (auch hier im Forum) dass Thailand doch die armen Burmesen immer wieder nach hause schickt und wie boese doch Thailand ist. Nur - und deshalb habe ich das auch geschrieben - die Burmesen scheren sich nicht um die Thais. Wenn die einen Vorteil sehen und ein Geschaeft, dann wird das auch durchgezogen. Sogar ich war heute extrem angepisst. und ich kann mir gut vorstellen, dass viele Thais genauso denken.

    Und das ist ja noch nicht alles. Auch durch diese Burmesen "Schwemme" (anders kann man das derzeit gar nicht mehr nennen), gehen unwahrscheinlich viele Jobs fuer Thais verloren und auch das Lohnniveau ist auf extrem niedrigem Level (weshalb einen Thai zum vorgegebenen Mindestlohn von 4 0der 4 1/2 tausen baht einstellen, wenn das selbe ein Burmese fuer 1.500 Baht macht?).

    Ausserdem bedeutet durch die Innenstadt von Mae Sot gehen, mindestens von 10 Kindern penetrant angebettelt zu werden (die laufen einem ewig nach und zupfen schon mal an dir rum), wenigstens 5 Frauen mit einem "Rent-a-Baby" baby 9ist wirklich so, ich hab es auch nicht geglaubt, aber frauen vermieten ihre Babys an andere frauen, wenn die betteln gehen, weil es mehr Mitleid gibt).

    Und an der Grenze (auf thail. Seite!) kannst Du nicht einmal den Moei markt entlang gehen, ohne dass Dir nicht wenigstens 20 Mal Zigaretten und ...... und wenisgtens 5 Mal Yaba angeboten wurde.

    Und die Burmesen selbst? die sorgen zusaetzlich fuer eine Verschaerfung von Jahr zu Jahr. denn es werden immer mehr Burmesen. Ich wohne ja hier und ich sehe es, was da so abgeht. ich sehe jeden tag wenigstens 10 schwangere Burmesinnen vorbeilaufen, wenn ich mal 2 Stunden draussen sitze. Entsprechend viele Schwangere sind es auch, wenn man aus dem haus geht. Das heisst, die sind wirklich - und das ist keine Uebertreibung, wie die Karnickel. Und entsprechend, weil sie ja nicht mal das Geld haben, sich selbst durchzufuettern, landen sehr viele Kinder auf der Strasse, die hier eben so penetrant betteln. Und das meist total verwahrlost.

    Von der Diebstahlquote rede ich erst gar nicht. es vergeht keine Woche, wo Puh Yais nicht wieder Diebstaehle durchsagen und dass man vorsichtig sein soll. und das Gefaehrliche daran ist: es sind von Haus aus die Burmesen. Ob sie es nun sind oder nicht, spielt keine Rolle. Aber es sorgt ganz gewiss nicht dafuer, dass sie beliebter werden.

    Wenn man das alles beruecksichtigt, dann kann man sich ja vorstellen, dass sich die Burmesen nicht gerade beliebt machen hier und diese Abneigung von Monat zu Monat groesser wird. Wenn ich es alleine sehe, dass ich heute 2 Stunden rumgefahren bin, nur um meine Stromrechnung bezahlt zu bekommen...

    So. und Thailand muss jetzt irgendwas unternehmen, wenn es nicht will, dass die Leute das selbst in die Hand nehmen. Und das wird passieren, wenn es so weitergeht. Die logische Konsequenz ist also, dass so viele Burmesen wie nur moeglich abgeschoben werden muessen. Wobei auch das keine Loesung ist. Denn: sie werden eingesammelt, zur immi gebracht (gruppenweise), die daten erfasst und dann LKW fuer LKW ruebergekarrt. und eine halbe Stunde spaeter sind sie wieder da. Einsperren geht auch nicht. Da wuerden sie alle darauf hinarbeiten, denn fuer jemanden, der gar nichts hat, ist selbst der thail. Knast noch eine gute Alternative....

    Die ganze Welt regt sich drueber auf, dass Burmesen abgeschoben werden. nur, die einzig wahre Moeglichkeit, dass dieses Pulverfass in Thailand nicht explodiert, waere nach US-amerikanischem Vorbild: ein hoher Zaun ueber die ganze Laenge der Grenze. Nur wuerden sich dann wieder die ganzen Menschenrechtler aufregen...

    Und so kommt Thailand nie aus diesem Kreislauf heraus: laesst es die Burmesen gewaehren, werden die eigenen Leute austicken und es kommt zu immer mehr Spannungen zwischen beiden Bevoelkerungen, welche so gut wie gar nicht in den griff zu bekommen scheinen. oder Thailand sorgt fuer Ruhe im eigenen Land und wird dafuer an den Pranger gestellt weltweit. Auch hier...

    Einfach mal drueber nachdenken

  2.  
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  3. #2
    Avatar von x-pat

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    Re: Burmesen und Thailand

    Ich habe nicht viel Verständnis für die vorgebrachte Meinung.

    Wenn du in Mae Sot lebst, müsstest du eigentlich besser wissen, wie es in Burma aussieht. Die Grundnahrungsmittel sind dort teurer als in Thailand, während die Einkommen nur einen Bruchteil dessen in Thailand sind. Kein Wunder also, dass viele Burmesen nach Thailand kommen. Zahlreiche Familien in Burma hängen von den in Thailand erwirtschafteten Einkommen ab. Die Gelder, die dort durch thailändische ATMs und die Kuriertaschen der Grenzläufer fließen sind in den meisten Fällen hart in Thailand erarbeitet. Die Burmesen werden hier nämlich nicht gerade königlich behandelt. Sie haben kaum Rechte, und werden daher oft ausgenutzt und unterbezahlt. Die thailändische Wirtschaft profitiert eindeutig von den burmesischen Arbeitern, und zwar nicht zu knapp.

    Mae Sot ist eins der Nadelöhre zwischen Thailand und Burma, vielleicht sogar das Hauptnadelöhr. Die Lage in Mae Sot mag gegnwärtig für die dort Wohnenden Unbequemlichkeiten mit sich bringen, aber das ist sicherlich kein Grund Stimmung gegen Burmesen zu machen. Angesichts der humanitären Lage in Burma finde ich das unangebracht. Die Bemerkungen über Diebstähle und Karnickel sind unterste Schublade. Ich arbeite mehr als 4 Jahren mit burmesischen Angestellten. Obwohl es für uns arbeitsintensiv, die Papiere für sie zu beschaffen, haben wir beste Erfahrungen gemacht, auf jeden Fall wesentlich bessere als mit nordthailändischen Angestellten.

    Cheers, X-Pat

  4. #3
    Avatar von Samuianer

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    Re: Burmesen und Thailand

    Eine heikle Geschichte!

    Macht sich auch hier auf Samui und den Nachbarinseln DEUTLICHST bemerkbar, Paralellen zu den 60ern, dem Wirtschaftswunder in D. und den "Gastarbeitern" zeigen sich.

    Als Angestellte gewiss die Underdogs, aber als Geschaeftsbetreiber radikal, mit festem Biss!

    Haben nichts zu verlieren, nur zu gewinnen!





    Tomtom, dir rate ich gegebenen Falles da weg zu ziehen, es wird, solange sich in Myanmar nicht was radikal aendert, mit Sicherheit erstmal schlimmer, bevor es eventuell besser wird!

  5. #4
    Avatar von Silom

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    Re: Burmesen und Thailand

    Sorry Tom.
    Das Problem kann ich nachvollziehen.
    Aber es stand Dir frei in diese Region zu ziehen.
    Dass es nach Deiner Schilderung nicht einfach ist, kann ich mir vorstellen, aber Du kannst tatsächlich entgegenwirken.

    Strom- oder Wasserrechnungen oder Daueraufträge konnte ich von meinem Bankkonto abbuchen lassen.

    Hatte 3 Bankaccounts, somit lassen sich die unnötigen Bankspesen vermeiden.

    Rechtzeitig Geld besorgen, d.h. auch einmal 1 Stunde sich in eine Branch setzen.

  6. #5
    Avatar von tomtom24

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    Re: Burmesen und Thailand

    Zitat Zitat von Silom",p="822694
    Sorry Tom.
    Das Problem kann ich nachvollziehen.
    Aber es stand Dir frei in diese Region zu ziehen.
    Dass es nach Deiner Schilderung nicht einfach ist, kann ich mir vorstellen, aber Du kannst tatsächlich entgegenwirken.

    Strom- oder Wasserrechnungen oder Daueraufträge konnte ich von meinem Bankkonto abbuchen lassen.

    Hatte 3 Bankaccounts, somit lassen sich die unnötigen Bankspesen vermeiden.

    Rechtzeitig Geld besorgen, d.h. auch einmal 1 Stunde sich in eine Branch setzen.
    Das mit der Stromrechnung ist neu. erst kam immer einer zum kassieren. Dass wir Dauerauftrag machen, haben wir gestern schon beschlossen

    @all

    Es geht nicht um meinen Prass oder ueberhaupt um mich. Es geht auch nicht darum, dass ich in diese Region gezogen bin. ich wollte nur einmal ein Problem, wo immer mit dem Finger auf Thailand gezeigt wird, mal von der anderen Seite beleuchten.

    Denn, wuerden die Thais wegziehen, waere das Problem ja auch nicht geloest. Was ich wollte, ist darauf aufmerksam machen und vielleicht ein kleinwenig umdenken, wie man Thailand bei Abschiebungen beurteilt.

    Wir kennen das ganze doch aus aus Deutschland wo ganze Staedte mit Spaetumsiedlern oder Russlanddeutschen besetzt wurden (in Bayern bspw. Waldkraiburg oder eine komplette Neubausiedlung bei Deggendorf).

    Hier in Thailand die grenze zu Burma ist ein Pulverfass, regional und weltpolitisch.

    edit: ich habe es auch geschrieben, weil ich die Ecke seit jetzt 4 Jahren kenne. Und es ist mehr wie offensichtlich dass es mehr und mehr Burmesen werden. Es ist wirklich wie eine Schwemme...

    ich versteh die Leute ja, dass sie was aus ihrem Leben rausholen wollen. ich versteh aber auch Thailand, wenn es fuer Ruhe sorgten muss mit Ruecksicht auf die eigene Bevoelkerung. Denn Morden und vielleicht so ne Art Buergerkrieg hilft hier doch keinem. Genauso wenig wie die thail. Regierung verurteilen.

    Eigentlich ist hier die Weltgemeinschaft gefordert...

    @manfred

    von den Kuestenregionen und Inseln hab ich das auch schon gelesen. Dort kommen auch aber noch unzaehlige Khmers dazu und wahrscheinlich auch einige Laoten, Vietnamesen und Philippinas.

  7. #6
    Avatar von tomtom24

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    Re: Burmesen und Thailand

    Zitat Zitat von x-pat",p="822666
    aber das ist sicherlich kein Grund Stimmung gegen Burmesen zu machen. Angesichts der humanitären Lage in Burma finde ich das unangebracht. Die Bemerkungen über Diebstähle und Karnickel sind unterste Schublade.
    Du scheinst da was in den falschen Hals bekommen zu haben: ich hatte nicht geschrieben, dass ich behaupte, dass die Burmesen das klauen. ich habe geschrieben, hier wird das von jedem gesagt. Selbst die Puh Yais bei ihren morgentlichen Farmer News.

    Und sorry, dass ich es so derb ausdruecke mit den Karnickeln. Aber so ist es nun mal: ungebildet, ohne Schule, ja, selbst ohne eigene Bleibe. Unter Bruecken, unter Wellblech- und Holzverschlaegen hausen sie und setzen ein Kind nach dem anderen in die Welt. Was ist schlimmer? Zu sagen, ich waere derb und unmenschlich, wenn ich darauf hinweise oder wegziehen und vergessen?

    Auch habe ich geschrieben, dass die Zahl der auf sich gestellten Kinder, die gewiss nicht nur aufdringlich betteln sondern wegen Hunger bestimmt auch schon mal was klauen, immer groesser wird. das ist ein Teufelskreislauf!

    Ich war nur wegen der Bank gestern sauer. Nicht aber mit der Situation der Menschen hier. Klar ist es ritterlich, so zu schreiben wie Du. Aber helfen tut es keinem. ich versuch wenigstens, den Teufelskreislauf zu erklaeren und darauf aufmerksam zu machen. darauf, dass WIR als Europaeer durch unser permanentes Wegschauen und auf die anderen zeigen (die boesen Thais schieben schon wieder ab!) nicht auch nur einen Deut besser sind!

    Und was ist daran falsch, auf diese Umstaende hinzuweisen? Wenn erst mal bei den "kleinen" Leuten ein Umdenken stattfindet, kommt das viellleicht auch irgendwann bei den "grossen" an

  8. #7
    Mandybär
    Avatar von Mandybär

    Re: Burmesen und Thailand

    Meine persönliche Erfahrung zum Thema Burmesen in THL ist folgende:

    Vor Jahren wurden die burmesischen Hilfsarbeiter massenweise nach THL geschmuggelt, weil man mit diesen billigen Hilfskräften die Möglichkeit hatte, sowohl in der Landwirtschaft wie auch in der Industrie durch Ausbeutung dieser armen Kreaturen übermäßigen Profit zu erwirtschaften.
    Das ist auch heute noch so, jeder Thai der was auf sich hält und irgendwo eine Gummi- oder Ölplantage betreibt, hält sich seine(n) Burmesen.

    Ich habe im Laufe der Zeit viele Burmesen(innen) kennengelernt, die sich entweder in der Gastwirtschaft oder bei thailändischen Betrieben verdienten.
    Diese waren in der Regel um ein vielfaches fleißiger als ihre thail. Mitarbeiter.
    Außerdem waren diese Leute sehr lernwillig und hatten ein erstaunliches Bildungsniveau.
    Kenne da ein 21-jähriges Bürschen, der mit seiner Schwester in einem Restaurant als Abwaschkraft und Arbeiter für alles vor ca. einem Jahr angefangen hat, der spricht mittlerweile fließend Thai, Englisch und Französich und schmeißt nun den Laden zur Zufriedenheit aller fast alleine (sehr zur Freude seiner thail.Chefin)

    Ich sehe diesen Prozess als Chance für Burma, ein guter Teil der burmesischen Bevölkerung erfährt nun sozusagen live was jenseits der Grenzen vorgeht, kann durch Erzählungen zuhause von Demokratien berichten, von Menschenrechten, vom Stellenwert des Militärs in anderen demokratischen Ländern (dabei meine ich nicht unbedingt THL als Vorbild).

    Grüße
    Mandybär

  9. #8
    Avatar von klaustal

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    1.096

    Re: Burmesen und Thailand

    hallo erst einmal

    tomtom kann dich gut verstehen,aber ich verstehe auch die burmesen.es sollte gegen das militärregime etwas unternommen werden und dann würde sich diese völkerwanderung auch gestopt.nur solanger die politik dort so ist,muß man die burmesen auch verstehen, das sie alles unternehmen sich zu ernähren.

    gruß klaustal

  10. #9
    Avatar von x-pat

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    7.208

    Re: Burmesen und Thailand

    Zitat Zitat von tomtom24",p="822810
    Du scheinst da was in den falschen Hals bekommen zu haben.
    Ja, möglicherweise. Es ist -wie Samuianer schon sagte- ein heikles Thema. Vor mehreren Monaten gab es in Chiang Mai einen Fall, bei denen eine Studentin von einem Burmesen vergewaltigt wurde. Kurz danach hat die Polizei ein Razzia bei einschlägigen Unterkünften durchgeführt und es wurden scheinbar sogar Leute misshandelt. Es ging ein Raunen durch die lokale Bevölkerung und überall wurden sehr hässliche Dinge gesagt. Das war das erste Mal dass ich hier so etwas wie Fremdenhass gespürt habe. Ich fand das sehr unangenehm.

    Zitat Zitat von tomtom24",p="822810
    Und sorry, dass ich es so derb ausdruecke mit den Karnickeln. Aber so ist es nun mal: ungebildet, ohne Schule, ja, selbst ohne eigene Bleibe.
    Natürlich kommt es vor allen in Grenzorten wo sich viele Fremde aufhalten zu sozialen Problemen. Schwangerschaften und Lebensstandard stehen in direktem Verhältnis zu Bildung und Einkommen. Ist ja nichts neues. Wenn man es dann selbst hautnah erleben darf, gibt einem das vielleicht eine neue Perspektive.

    Jedenfalls kann man den Burmesen keinen Vorwurf daraus machen. Thailand trägt nicht besonders viel dazu bei, diese sozialen Probleme in Angriff zu nehmen, denn man steht hier auf dem Standpunkt, dass man mit den eigenen schon genug zu tun hat. Damit haben die Vertreter des Landes sicherlich Recht, denn sie haben oft genug ihre Unfähigkeit bewiesen letztere in den Griff zu bekommen. Und so nehmen die Dinge ihren eigenen Lauf.

    Cheers, X-Pat

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