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budhistisches jahr poo soo 2546=2005

Erstellt von maxicosi, 28.09.2005, 20:03 Uhr · 64 Antworten · 3.247 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von ReneZ

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    Re: budhistisches jahr poo soo 2546=2005

    @maxicosi,

    Im Internet (und dieses Forum ist ja ein Teil davon)
    ist es immer wirklich schwierig die nützlichen Daten
    raus zu filtern.
    Da wünsch' ich Dir viel Erfolg!

    Gruss, René

  2.  
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  3. #32
    Avatar von x-pat

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    Re: budhistisches jahr poo soo 2546=2005

    eletiomel: ist er den bevor er buddha wurde wiedergebohren worden, ist dies aufgezeichnet,so das man seine wiedergeburten bis zur letzten verfolgen kann?

    Ja, es gibt zu Buddha's vorhergehenden Geburten einige Referenzen in den kanonischen Texten. Kann mich leider nicht mehr an die entsprechenden Stellen erinnern, nur ein Beispiel: als der Buddha einmal krank wurde, fragte ihn ein Schüler, ob ein Buddha Schmerz empfinden kann und welches Karma zu solch einer Wahrnehmung führen würde, worauf der Buddha antwortete, dass selbst Buddhas nicht vom Gesetz des Karma losgelöst wären und das er in einem vorherigen Leben Arzt war und einen Patienten fehlbehandelt hätte, der daraufhin Schmerzen leiden musste. Daher kann auch der Erleuchtete Schmerz empfinden, wodurch seine Wahrnehmung aber in keinster Weise getrübt wird.

    Unter den nicht-kanonischen Texten gibt es eine ganze Menge Sagen und Legenden, die von Buddha's früheren Leben erzählen, allen voran die in Thailand sehr beliebten Jatakas.

    eletiomel: wieso kann ich mich an keines meiner vorherigen leben erinnern?

    Laut Buddhismus sind normale Menschen nicht dazu in der Lage, sich an frühere Leben zu erinnern. Der Grund dafür ist, dass normale Menschen in den Vorstellungen ihres eigenen Geistes gefangen sind. Frühere Leben werden einzig dem erleuchteten Arahant offenbar.

    eletiomel: ist er vieleicht wiedergeboren worden und hat keine erinnerung an seine vorherigen leben?

    Bevor der Buddha zum Buddha wurde, hatte er keine Erinnerungen an seine vorhergehenden Existenzen.

    khun jöraman: Du wirst also zu Buddha. Dann ist dies Dein letztes Leben.

    Das Ideal des Theravada Buddhismus ist der o.g. Arahant (der Erleuchtete), und der wird -laut Dogma- nicht wiedergeboren. Man muss also nicht Buddha sein um den Abgang aus dem Rad der Wiedergeburt zu schaffen. Die theravadische Lehre unterscheidet zwischen "stream enterer", "once returner", und "non-returner". Der letzte Begriff ist gleichwertig mit Arahant. Ein Buddha ist ein Arahant, der durch eigene Mühen und Leistungen (d.h. ohne die Lehre von anderen zu hören) zum Erleuchteten aufsteigt, ein Selbststarter sozusagen. Der Mahayana Buddhism unterscheidet dagegen zwischen drei verschiedenen Typen von Buddhas; Samyaksam Buddha, Pratyeka Buddha, und Sravaka Buddha.

    Cheers, X-Pat

  4. #33
    Avatar von eletiomel

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    Re: budhistisches jahr poo soo 2546=2005

    @x-pat

    danke für die bisherigen erklärungen,ich habe mich bisher nicht sonderlich mit dem buddhismus beschäftigt.
    mit der jüdischen und vielen aus ihr hervorgegangenen grossen und kleineren religionen schon(mehr zwangsweise).

    eine frage habe ich noch zum buddhismus.
    wer oder was regelt diesen weg zur erleuchtung,führt buch und hat alles so erschaffen?

    was mich ganz besonders an allen bisher getroffenen religionen stört,ist die tatsache das sich nichts beweisen lässt.
    jede religion behauptet von sich das es so oder so ist, stützt sich auf irgentwelche texte und überlieferungen und verlangt letztändlich blindes vertrauen,dass nur alzuhäufig in der geschichte aufs wiederwärtigste missbraucht würde,für
    macht und einfluss einzelner die diese religionen irgendwie vorstanden bzw. ihre führer beinflussen konnten.

    müsste es,fals es so etwas wie einen gott oder ordnende macht im uniwersum gibt,die einen aktiven plan für die menschen hat,nicht für alle menschen klar und unmissverständlich erkennbar sein,dass es so ist und nicht anders?

    wieso gibt es dan soviele verschiedene und zum teil nicht mitteinander kompatible glaubensrichtungen und sogar innerhalb einer einzigen religion?

  5. #34
    Avatar von Dieter1

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    Re: budhistisches jahr poo soo 2546=2005

    Der Buddhismus ist streng genommen mehr eine Philosophie als eine Religion. Eine Art Anleitung zum Leben. Er kommt aus diesen Gruenden ohne einen "Erloeser" aus. Es gibt keinen Gott der Suenden vergibt oder bestraft, es liegt alles in den Haenden des Einzelnen.

  6. #35
    Avatar von khon jöhraman

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    Re: budhistisches jahr poo soo 2546=2005

    Nicht nur ohne Erlöser sondern auch ohne eine Schöpfungsgeschichte!

    Gruß aus Pattaya
    K.J.

  7. #36
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: budhistisches jahr poo soo 2546=2005

    Eine Art Anleitung zum Leben. Er kommt aus diesen Gruenden ohne einen "Erloeser" aus. Es gibt keinen Gott der Suenden vergibt oder bestraft, es liegt alles in den Haenden des Einzelnen.
    Aus welchen Gründen der Buddhismus ohne Erlöser, und sogar ohne Schöpfer auskommt, ist wohl etwas komplizierter:

    Das Zauberwort heißt paticca samuppada und ist weiß Buddha keine Italienische Vorspeise

    Laut p.s. liegt auch nicht alles in den Händen des Einzelnen, sondern dann viel eher im KOPF des Einzelnen - zumindest bei allen "Sterblichen". Und doch ist alles vielschichtig und auch "vielköpfig" bedingt. Paticca samuppada heißt nichts anderes als "wechselseitig bedingtes Entstehen" . Und somit "schafft" auch alles mit und es liegt in gewissser Weise auch alles in den Händen von Allen. Und dadurch stellt "das was wir als Tatsachen sehen und empfinden" im Grunde ein äußerst komplexes Geflecht von Wahrnehmungen, Interpretationen, Projektionen, Aktionen und Reaktionen dar. Das Empfinden ist individuell, aber das Schaffen geschieht im Kollektiv. Und, logischerweise braucht es dazu weder Schöpfer, noch einen Allmächtigen, noch jemanden der vergeben und verzeihen müsste!

    Man könnte sich sogar fragen, was oder wer ein solch' komplexes Geflecht von Emanationen, solch' wechselseitig bedingtes Entstehen vergeben oder verzeihen könnte, sollte?!
    Ein derartiger 'Schöpfer', Allmächtiger und auch Barmherziger, wäre dabei nicht nur überflüssig, sondern absolut fehl am Platz, paradox, surreal! "Pai Khai-khai!"

    Das ist der Grund weshalb die buddhistische 'Wahrheitsfindung und Philosophie' und natürlich auch das daraus entspringende Weltbild, ganz eindeutig in starkem Kontrast zu denen des Christentums- oder überhaupt den monotheistischen Weltreligionen steht. Und dennoch ist Buddhismus in gewissem Sinne eine Doktrin, eine Lehre - und wird auch als eine Religion gesehen und praktiziert. Eigentlich eine Frage der Interprätation oder der Definition...

  8. #37
    Avatar von eletiomel

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    Re: budhistisches jahr poo soo 2546=2005

    Nicht nur ohne Erlöser sondern auch ohne eine Schöpfungsgeschichte!
    woher stammt das wissen?

    in der christlichen religion behilft man sich mit gott,der es dem menschen gab.

    es gibt kein höheres wesen,sogut wie niemand hat erinnerungen an vorherigen leben,es dürfte wissenschaftlich wohl keinerlei beweisbare argumente geben.

    ist der buddhismus also nur eine philosophy die man sich aussucht weil sie einem angenehm ist,man/frau zwar an keinen gott glauben will/kann,aber doch nicht die hoffnung auf etwas nach dem tod aufgeben will.

    ich persönlich brauche keine anleitung zum leben,meine werte suche ich mir selber aus.
    wozu irgedeine philosopy die sowieso auf die auslöschung meiner existenz hinausläuft?
    ich bin mit meinem leben ausserordentlich glücklich.
    ich begreife leid als einen teil vom leben der das leben erst lebenswert macht.
    wir erfreuen uns an einem sonnigen tag,um so mehr,wenn der tag zuvor kalt und regnerisch gewesen ist.
    eine gute malzeit erquickt uns mehr wenn wir hungrig gewesen sind etz.

  9. #38
    Avatar von eletiomel

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    Re: budhistisches jahr poo soo 2546=2005

    @Mr_Luk

    du sprichst von sterblichen,gibt es auch unsterbliche im buddhismus?

  10. #39
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: budhistisches jahr poo soo 2546=2005

    du sprichst von sterblichen,gibt es auch unsterbliche im buddhismus?
    Eigentlich sollte es heißen "die die wiedergeboren werden"
    Gemeint sind die, die sterben um wiedergeboren zu werden, dem Kreislauf von Samsara 'unterliegen' - nicht Buddhas

    Nun, an der Stelle wird's kompliziert und Buddhismus wird zum Plural. Im Vajrayana (tibetischer Buddhismus) ist es theoretisch jedem Individuum möglich, nach der Stunde des Todes (in einem Übergangsstadion) aus dem Kreislauf der Wiedergeburten auszubrechen, um 'ausgelöscht' zu werden. Im Hinayana (Theravada) und auch im Mahayana ist das nicht so ganz klar. Sagen wir einmal so, es stehen eigentlich einige Tausend Reinkarnationen auf dem Programm bis man den "Antrag" zum Boddhisattwa machen-, der dann erst Erleuchtung erlangen-, zum Buddha aufsteigen-, und schlussendlich bei seinem Tod 'ausgelöscht' werden kann. Davon gab es auch nur 4 und ein weiterer (Maitraya Buddha) wartet im Moment noch (als Boddhisattwa) in einer Zwischenwelt auf seinen erneuten Einsatz - als letzter Buddha dieses Zeitalters.

    Im Vajrayana sieht man den Begriff Boddhisattwa etwas anders. Jeder Mensch kann sich beispielweise dazu entscheiden Boddhisattwa zu werden - naja jetzt wird's kompliziert und der Grad schmaler. Da kriegen sich am Ende die hier mitlesende Thearavadas, Mahayanas und Tantriker noch in die Haare.

    Interessant ist allemal, (und da dürften sich alle Richtungen wiedwer einig sein) dass 'ausgelöscht' werden, eine definitive Sache ist. Alle Thais (oder Buddhisten) die zu Buddha beten, ihn um Hilfe oder Rat bitten, irren. leider. Da ist Niemand, der helfen, raten oder irgendwie intervenieren könnte! Alle Buddhas (bis auf Maitraya) sind ausgelöscht, definitiv, nicht mehr von dieser Welt und auch nicht mehr von einer anderen. Da muss man sich schon eher an Andere Wesenheiten in Zwischenwelten und den Himmeln wenden

  11. #40
    Avatar von ReneZ

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    Re: budhistisches jahr poo soo 2546=2005

    Es ist für mich schon interessant um den
    Unterschied zu sehen wie es für einen nicht-Buddhisten
    einen Segen wäre nach dem Tod wiedergeboren zu werden, und
    fur einen Buddhisten um aus dem Zyklus Tod-Wiedergeburt
    aussteigen zu können.

    Gruss, René

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