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Buddhismus und das toeten von Lebewesen

Erstellt von Sioux, 15.10.2006, 09:01 Uhr · 137 Antworten · 15.150 Aufrufe

  1. #71
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    @Kcwknarf, das ist aber eine sehr "neutrale" Quelle. Vom Verband der Vegetarier haette ich auch keine anderen Aussagen erwartet.

    Es gilt aber schon wissenschaftlich als erwiesen, dass das menschliche Gehirn nur dank tierischer Nahrung die heutige Groesse bekommen konnte.

    Persoenlich halte ich tierische Nahrung in Masen (nicht Massen) fuer angebracht. Auch die angeblich gesuendere Margarine gegenueber der Butter hat sich als absolut falsch herausgestellt.


    Noch zu den Posts davor:
    Nahrung gibt es auf der Erde noch genug. Das Problem v.a. in Afrika ist, dass sich die Erzeugung nicht lohnt weil wir billig bis umsonst unsere Ueberschuesse dort entsorgen und das auch noch als Hilfe ausgeben. In Wirklichkeit ist es die Vernichtung von Zigmillionen Existenzen.

    Die Hoehe der Agrarexportsubventionen in der westlichen Welt ist ungefaer doppelt so hoch wie die Entwicklungs-hilfe!!!

    Im Gegenzug werden fuer Agrarexporte aus den Entwicklungslaendern Schutzzoelle und Beschraenkungen verhaengt. Dazu kommt noch der Raubbau der westlichen Fangflotten in den Gewaessern vor Afrika, was die Fischer vor Ort ruiniert.

    Sioux

  2.  
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  3. #72
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    wir leben aber momentan in der zeit wo die menschen leben um zu essen. oder anders gesagt: was nicht SCHMECKT wird nicht gegessen. und dazu zählt nunmal für die meisten menschen rein vegetarisches futter.
    Ja, stimme ich ja auch zu.
    Umso wichtiger ist es eben, alternative Nahrung nach Geschmack und Aussehen möglichst genauso zu erstellen wie das Original. Und man ist ja schon auf dem richtigen Weg dazu. Das Problem ist der Mensch, der denkt: wenn im Schnitzel kein Tier drin ist, dann kann das auch nicht schmecken - was natürlich Blödsinn ist.
    In vielen Lebensmitteln stecken mittlerweile künstliche Aromastoffe.

    Beim künstlichen Pelz hat man das ja auch geschafft und da meckert ja auch kaum jemand, dass es künstlich ist. Es sieht aber nach Tier aus und wärmt genauso.

  4. #73
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Es gilt aber schon wissenschaftlich als erwiesen, dass das menschliche Gehirn nur dank tierischer Nahrung die heutige Groesse bekommen konnte.
    Nur was nutzt dem Menschen ein supergroßes Gehirn, wenn er - ebenfalls laut wissenschaftlichen Untersuchungen - davon nur einen Bruchteil benutzt?

  5. #74
    Avatar von tira

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    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="413528
    ...ein supergroßes Gehirn, wenn er - ebenfalls laut wissenschaftlichen Untersuchungen -
    davon nur einen Bruchteil benutzt?
    moin knarf,

    weise vorausschauende vorsorge der natur, im hinblick der alk konsumgewohnheit einiger
    mitmenschen, auch diesen bleiben nach diversen vollräuschen noch graue zellen über ;-D

    gruss

  6. #75
    Avatar von mipooh

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    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Umso wichtiger ist es eben, alternative Nahrung nach Geschmack und Aussehen möglichst genauso zu erstellen wie das Original. Und man ist ja schon auf dem richtigen Weg dazu. Das Problem ist der Mensch, der denkt: wenn im Schnitzel kein Tier drin ist, dann kann das auch nicht schmecken - was natürlich Blödsinn ist.
    In vielen Lebensmitteln stecken mittlerweile künstliche Aromastoffe.
    Das halte ich für einen sehr gefährlichen Weg. Zum einen wird die Wissenschaft niemals in der Lage sein, Natur wirklich nachzubilden. Und zum zweiten, was haben wir gewonnen, wenn wir und psychisch dabei nicht verändern?
    An der Stelle fängt für mich der Mensch an, tatsächlich virtuell zu werden, künstlich, in diese Natur nicht passend.

  7. #76
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Zum einen wird die Wissenschaft niemals in der Lage sein, Natur wirklich nachzubilden.
    Also da gibt es ja schon genügend Gegenbeweise, wie z.B. Kamera (Auge).

    Und zum zweiten, was haben wir gewonnen, wenn wir und psychisch dabei nicht verändern?
    Was willst du denn bezwecken? Der Sinn des menschlichen Lebens ist doch nicht, noch stärker, größer, gewalttätiger udn machtvoller zu werden? Wenn sich wenigstens die Intelligenz im der Gehirnvergrößerung anpassen würde, aber es ist ja anscheinend eine gegenläufige Bewegung zu erkennen (die Bemerkung mit dem Alkohol ist durchaus eine gute Erklärung).

    Wenn es für mich einen Sinn gibt, dann den, dass der Mensch gefühlvoller, liebevoller, hilfsreicher und behutsamer wird.
    Nur so können wir die Erde retten. Psychisches hat den Dinosaurieren damals nicht wirklich viel geholfen.

    An der Stelle fängt für mich der Mensch an, tatsächlich virtuell zu werden, künstlich, in diese Natur nicht passend.
    Wenn etwas im Moment absolut nicht in die Natur passt, dann ist es doch der Mensch! Wer hat sie denn zerstört, weil er mit seiner Machtposition nicht umgehen kann. dann sind doch wir Menschen. Bei Robotern mache ich mir da keine Sorge, denn sie streben nicht nach Macht (es sei denn, sie werden von Menschen so programmiert).

  8. #77
    Avatar von mipooh

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    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Du wirst nicht im Ernst etwas so lächerlich unvollkommenes wie eine Kamera dem menschlichen Auge gleichsetzen wollen? Hast Du schonmal mit den Augen kommuniziert? Versuch das mal mit einer Kamera...

    Wissenschaft im Vergleich zu Natur kommt mir etwa vor wie ein Kind im Sandkasten zu einem Erwachsenen. Das glaubt auch, seine Sandburg sei bewohnbar...

    Ein Mensch der in einer Anhäufung von Chemikalien noch die Beute sieht, fast das Blut schmeckt, der wird von den positiven Eigenschaften, die Du angeführt hast, noch weit entfernt sein. Der würde auch jederzeit die Chemikalie wieder gegen eine echte Beute eintauschen.
    Das meinte ich damit, dass es psychisch nichts bringt.

    Die Lehre des Buddha dient dazu, dem Menschen eine Befreiung vom Leiden zu ermöglichen, ganz praktisch. Etwas das dazu gehört ist Bewusstheit. Nicht wie im Falle der Chemiekotteletts eine geschickte Selbsttäuschung.

    Verlangen sollte man da nichts, forcieren kann man auch nichts, ist alles eine Frage der eigenen Erfahrung. Und die darf man für sich selbst nutzen.

    Für das Thema bedeutet das für mich, wenn jemand, oder auch ich selbst, nicht begreift/begreife, dass ich mir selbst schade, wenn ich Tiere töte und esse, dann sollte der oder ich dies auch weiterhin tun. Nur wenn ich den Vorteil erkenne, Leiden, neben dem des Tieres auch mein eigenes, verringern zu können, dann hat es einen Wert dies zu tun.

    Ist eigentlich gar keine intellektuelle Frage und macht für mich auch wenig Sinn sie auf einer intellektuellen Ebene zu erörtern. Ist mehr eine Frage des Herzens (auch geistiges Auge genannt). Da gibt es keine Pflicht, nur Gelegenheiten und Karma (Ursache und Wirkung). Es wird sich niemand mit dem Hammer auf den Daumen hauen ohne dass dies wehtut. Wenn der nun vorher Schmerzmittel nimmt, sehe ich darin keine intelligente Lösung.

  9. #78
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Du wirst nicht im Ernst etwas so lächerlich unvollkommenes wie eine Kamera dem menschlichen Auge gleichsetzen wollen? Hast Du schonmal mit den Augen kommuniziert? Versuch das mal mit einer Kamera...
    Da die Kamera von etwas Unvollkommenes wie dem Menschen erschaffen worden ist, kann es natürlich nicht so gut sein, wie von der Natur. Das ist schon klar. Ein hochauflösendes Foto kommt aber trotzdem schon recht nahe an die Bildqualität eines (nicht von 2) Auges ran. Zumindest reicht das den meisten Menschen aus. Und manches virtuell Erzeugte ist auch schon dem Menschen überlegen (siehe Sieger der Schachcomputer gegen menschliche Großmeister).
    Und auch in Fabrikhallen können Roboterärme durchaus schneller und schwerer arbeiten als Menschen.

    Nur wenn ich den Vorteil erkenne, Leiden, neben dem des Tieres auch mein eigenes, verringern zu können, dann hat es einen Wert dies zu tun.
    Eben. Da ich selber leide, wenn es meinen Freunden nicht gut geht, kann ich mein Leid eben dadurch verringern, wenn ich meinen Freunden (also den Tieren) helfe.

  10. #79
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Der Mensch ist Teil der Natur. Jeder Versuch sich davon abzunabeln ist schaedlich fuer den Menschen (und fuer die Natur).

    Nehmt doch nur einmal das Beispiel Allergien. Wo treten die auf? Richtig, um so weniger Menschen in und mit der Natur leben um so eher bekommen sie diese Zivilisationskrankheit. Bauernkinder haben nachweislich die wenigsten Allergien.

    Wer im Ernst eine Abkehr von natuerlicher Nahrung propagiert wird damit nur Krankheiten produzieren.
    Genauso wie die ganzen Ernaehrungsberater und Diaeterfinder.

    Sioux

  11. #80
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Allergien, Viren etc. sind noch der einzige natürliche Feind der Menschen. Und daher sind sie für die Natur wichtig, solange der Mensch eine Gefahr für die Natur darstellt.
    Die Menschheit hat sich schon viel zu viel von der Natur genommen. Irgendwann wird aber auch der Mensch begreifen müssen, dass er ohne natürliche Natur (und nicht die von ihm regulierte) nicht mehr auskommen kann. Doch dann ist es zu spät.
    Andersherum würden die meisten Tiere und Pflanzen es vermutlich nicht mal merken, wenn plötzlich alle Menschen aussterben würden. Im Gegenteil: die Natur könnte im wahrsten Sinne des Wortes endlich aufatmen.

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