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Buddhismus und das toeten von Lebewesen

Erstellt von Sioux, 15.10.2006, 09:01 Uhr · 137 Antworten · 15.154 Aufrufe

  1. #61
    woody
    Avatar von woody

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="410115
    ..........Was soll denn ein sinnvoller Fortschritt sein, wenn nicht eine Abkehr vom Töten? Zudem könnte man damit die Hungersnot in Afrika bekämpfen.......
    Wie kann man durch Abkehr vom Töten, ich nehme an du meinst damit den Fleischkonsum, die Hungersnöte in Afrika bekämfen?

    Irgendwie ist einigen hier nciht ganz klar von was sie überhaupt schreiben, oder?

  2.  
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  3. #62
    woody
    Avatar von woody

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    @Sioux das Verhältnis deiner Frau zum Schlachten, wie du es schilderst, ist noch tief in der thailändischen Tradition verankert und hat wohl seinen Ursprung im Hinduismus.

    In der Familie meiner Frau ist es ähnlich gelagert. Wenn z.B. ein lebender Fisch gekauft wird, muss der Nachbar, er ist Thai-Chinese, das Abschlagen übernehmen. Dafür kommt er dann regelmässig zum Essen vobei.

    Hühner, Enten und Schweine die neben der Obstwirtschaft gemästet werden, sind fast ausschliesslich zum Verkauf bestimmt. Meeresgetier dass man in der Regenzeit in den Mangroven fängt, wird dagegen selbst verspeisst.

    Inzwischen werden keine Büffel mehr gehalten, aber aus alten Zeiten weiss ich, dass niemand auf die Idee gekommen wäre ein Kalb oder gar einen ausgewachsenen Büffel zu schlachten. Wenn aber mal einer verendet ist, z.B. durch Kobrabiss wurde das Fleisch ohne Bedenken gegessen.

    Meine Ansicht zur Tötung und dem Fleischverzehr ist, wie hier u.a. von mipooh auch dargestellt wurde. Wer Fleisch konsumiert ist auch für die Tötung verantwortlich.

    gruss woody Allesesser ;-D

  4. #63
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
    27.06.2005
    Beiträge
    10.249

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Wie kann man durch Abkehr vom Töten, ich nehme an du meinst damit den Fleischkonsum, die Hungersnöte in Afrika bekämfen?
    Ich beziehe mich auf die künstliche Herstellung von Lebensmitteln. Ich gehe davon aus, dass die Massenproduktion von sog. Astronautennahrung irgendwann so günstig wird, dass sie auch Afrikaner kaufen, bzw. man diese dort verschenken könne.
    Auf jeden wesentlich preiswerter und länger haltbarer als die heutigen Lebensmittel.
    Wenn man also schon nichts für Tiere übrig hat, sollte man diese Entwicklung wenigstens für seine armen Gattungsbrüder gutheißen.

  5. #64
    woody
    Avatar von woody

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="410120
    .... Ich gehe davon aus, dass die Massenproduktion von sog. Astronautennahrung irgendwann so günstig wird, dass sie auch Afrikaner kaufen, bzw. man diese dort verschenken könne.
    Auf jeden wesentlich preiswerter und länger haltbarer als die heutigen Lebensmittel.....
    Du hast wohl zuviel SF gelesen.

    Afrika könnte sich wie jeder andere Kontinent selbst ernähren, mit den traditionellen Nahrungsmitteln die dort schon immer erzeugt wurden.
    Die landwirdschaftliche Fläche Angolas z.B. würde ausreichen, den ganzen Kontinent mit Nahrungsmitteln zu versorgen.

    Der Kongo ist das beste Biespiel dafür, woran Afrika heute krankt.
    Afrikas Problem liegt zur Zeit in der 'Bereinigung' der willkürlichen Grenzen die durch die Kolonialmächte kreuz und quer durch Stammesgebiete gezogen wurden.

  6. #65
    Avatar von mipooh

    Registriert seit
    01.06.2005
    Beiträge
    6.152

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Ich hab die Zahlen nicht im Kopf, aber für die Produktion tierischen Eiweisses ist eine mehrfache Menge pflanzlichen Eiweisses erforderlich.
    Somit gibt es Rechnungen, die aufzeigen, dass man bei geringerer Produktion mehr Menschen ernähren könnte.

    Würde man aber sicher nicht tun, da diejenigen die verhungern, auch diese Produkte nicht bezahlen könnten.

    Halte es für illusorisch mit Astronautennahrung das Welthungerproblem zu lösen. Es gibt so viele Nahrungsmittel, dass statistisch betrachtet es überhaupt keinen Hunger gibt.

    Und bevor man etwas verschenkt (abgesehen von all diesen Sozial- und Spendeneinrichtungen) macht man lieber aus Getreide Benzin, zB in D aus Roggen.

  7. #66
    Avatar von Modus

    Registriert seit
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    355

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Vielleicht sollten wir die Diskussion hier http://www.antivegan.de weiterfuehren

  8. #67
    woody
    Avatar von woody

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Zitat Zitat von mipooh",p="410129
    Ich hab die Zahlen nicht im Kopf, aber für die Produktion tierischen Eiweisses ist eine mehrfache Menge pflanzlichen Eiweisses erforderlich.
    Somit gibt es Rechnungen, die aufzeigen, dass man bei geringerer Produktion mehr Menschen ernähren könnte.
    ....
    Das stimmt. Die Produktion von tierieschem Eiweis ist um ein mehrfaches aufwendiger(teurer) als die Produktion pflanzlichen Eiweises.
    Das ist aber nicht die Ursache weshalb z.B. in Teilen Afrikas gehungert wird.
    Für den Hunger sind Kriege, Naturkatastropfen, und Misswirtschaft verantwortlich.

    Die heute intensiv, genutzte landwirtschaftliche Fläche führt schon seit langem, zu einem weltweiten Überschuss an Nahrungsmitteln.

    In Deutschland werden z.B. immer noch Zuckerrüben angebaut und durch EU Subvention auf den Markt gebracht.
    So verhindert man, dass Länder wie Brasilien, Indien oder Thailand ihren Zucker zu niedrigeren Weltmarktpreisen in Europa verkaufen können.

  9. #68
    Avatar von Nokgeo

    Registriert seit
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    11.373

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    @ Kcwknarf, dein Zitat in Post 56 ist für mich nicht nachvollziehbar.

  10. #69
    Avatar von kcwknarf

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    27.06.2005
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    10.249

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    @ Kcwknarf, dein Zitat in Post 56 ist für mich nicht nachvollziehbar.
    Meinst du das "Zitat" von Nostradamus, der aussagt, dass in einigen Jahren kein Mensch mehr Tiere essen werden?

    Inwieweit nicht nachvollziehbar?
    Ich habe es mal in einem Buch gelesen. Alle meine Bücher liegen aber derzeit in Deutschland und nicht hier in Thailand.
    Habe aber gerade mal gegoogelt:
    Kostform des 21.Jahrhunderts

    Da steht das auch.
    Auf der Seite fallen mir auch noch andere Dinge auf, die in diesem Thread angezweifelt werden:

    "Viele epidemiologische Studien haben bewiesen, dass ein vegetarischer Lebensstil gesünder ist und - im Gegensatz zu den Behauptungen der Fleisch- und milchverarbeitenden Industrie - ist mittlerweile bekannt, dass es nicht nur möglich ist, auf tierisches Eiweiß zu verzichten, es wird sogar empfohlen."

    Und die dort aufgeführten Zitate finde ich auch sehr schön:

    Albert Schweitzer sagte: "Nichts auf der Erde wird der Gesundheit des Menschen zuträglicher sein und die Chance auf dieser Erde zu überleben so sehr erhöhen, wie die Annahme einer vegetarischen Ernährung."

    Leo Tolstoi: "Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben."

    George Bernard Shaw, der mehr als 60 Jahre Vegetarier war: "Tiere sind meine Freunde und ich esse meine Freunde nicht."

  11. #70
    Avatar von Tiblo

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    188

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    es gibt zeiten da essen die menschen um zu leben.

    wir leben aber momentan in der zeit wo die menschen leben um zu essen. oder anders gesagt: was nicht SCHMECKT wird nicht gegessen. und dazu zählt nunmal für die meisten menschen rein vegetarisches futter.

    die zeiten werden sich gewiss wieder ändern in der zukunft, davon bin ich überzeugt. deshalb genieße ich die zeit jetzt, und freue mich auf mein lecker saftiges schnitzel am abend.

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