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Buddhismus und das toeten von Lebewesen

Erstellt von Sioux, 15.10.2006, 09:01 Uhr · 137 Antworten · 15.148 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von Samuianer

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    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Zitat Zitat von dutlek",p="409453
    ...der Mensch brauch das tierische Protein (Eiweiss), da er selbst daraus besteht. Wenn jemand auf langfristig das Eiweiss verzichtet....na ja :denk:
    Sorry, wie ist das dann mit den Gorillas, Elefanten, Orang Utans, den Walen, dem Walhai, den Nashoernern, und die Ex-Mammuts, einige Saurier Arten?

    Alles Vegetarier und GIGANTISCH!

    Der Mensch kann auf vielerlei andere, nicht tierische Eiweisse, zurueck greifen, Soja z.B.

    Ich weiss nicht wieviele aber Indien, ist mit seinen unzaehligen Hindu Vegetarieren, mit Sicherheit weltfuehrend und da gibt es sogar Uebergewichtige!

    Zitat Zitat von dutlek",p="409453
    Wie ist es, wenn wir unseres Weges laufen und die vielen kleinen Tierchen kaputt treten,
    Tja, auch da gibt es in Indien die Glaubensgemeinschaft der Jains, von denen Einige Mundtuecher tragen UND den Weg vor sich FEGEN!

    Persoenlich halte ich das fuer ueberzogen, aber es ist nachvollziehbar.

    Ist das Leben ein Kommen und Gehen, ein ewiges Werden und Vergehen, Nichts hat Dauer oder Bestand!

    Das ist fuer mich der grundlegenste Sinn, keine Entschuldigung zum Toeten, aber der wichtigste Inhalt des Lebens.

    Wird deswegen bei den Christen vor Tisch gebetet und Dank gesagt?

    Vielleicht ein guter Weg, sich von den moeglichen karmischen Resonanzen zu befreien!

    Um der Kreatur und dem Pflanzenreich fuer ihre Hilfe, uns als Nahrung zu dienen, zu danken?

  2.  
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  3. #52
    hananga
    Avatar von hananga

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Die Jagdtechnik eines Elefanten der eine Antilope erlegen will kenne ich auch nicht. ;-D

    Um dann deine Liste weiter fortzuführen Samui…: Rinder, Schafe, Ziegen, Lamas, Strauße, Eichhörnchen… und so weiter.
    Alle die, und noch viel mehr brauchen tatsächlich kein tierisches Eiweiß. :bravo:

    Nur, dass z.B. Rinder ein ganz anderes Verdauungssystem haben als Menschen ist wohl jedem bekannt. Die können die Nahrung also besser verwerten

    Und dutlek hat schon Recht, dass Menschen auf Eiweiß angewiesen sind. Wo wären wir sonst. Übrigens wissenschaftlich belegt!

    Es gibt sicherlich auch Randgruppen die auf Eiweiß verzichten, aber insgesamt keine ausreichende Lösung. Sieht man daran dass diese sich nicht durchgesetzt haben.

    Noch was: Wale und Walhaie fressen meines Wissens große Mengen Krill, also Kleinlebewesen. Sind die aus Pflanzen?
    Zahnwale z. B. ernähren sich meist von Fischen und Kopffüßern.

    Wenn man sich schon sachlich und „wissenschaftlich“ fundiert auf die Fahnen schreibt, dann bitte richtig.

    Man müsste weit in die Biologie eintauchen um wirklich eine objektive Meinung zu erhalten.

    Gruß von hananga

  4. #53
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Diese Diskussion um den Verzicht auf Eiweiß geht von der Forderung aus: wenn man schon auf Fleisch verzichtet, dann darf man auch keine Eier essen.

    Eine typisch menschliche Eigenschaft, um ja nicht auf seine Laster verzichten zu müssen (ich wiederhole gerne die übliche Forderung von Rauchern: "wenn man schon das Rauchen verbietet, dann auch den Alkohol" oder ganz allgemein bei neuen Gesetzen: Wenn man "das und das" verbietet, dann soll man doch erst mal "damit" anfangen).

    Die Frage ist: ist "ungeborenes" Leben (also ein Ei) bereits ein Leben? Darüber wird selbst innerhalb der Menschengruppen diskutiert. Ist ein Schwangerschaftsabbruch Mord? Die meisten Frauen werden mir wohl an die Gurgel springen mit den Worten "Mein Bauch gehört mir". Die katholische Kirche sieht das ganz anders.
    Und solange diese Frage nicht geklärt ist, sollte das auch beim Ei sein. Für die einen ist es bereits Leben, für die anderen nicht.
    Und Eier kann man auch von glücklichen freilaufenden Hühnern erhalten.

    Ich versuche mich in vielen Fragen immer in die Rolle des Tieres reinzufühlen. Habe ich persönlich eine Erinnerung daran, wie ich vor der Geburt in meiner Mutter gefühlt habe. Hätte ich einen Schwangerschaftsabbruch mitbekommen? Mir wäre ein Leben genommen worden, ok. Aber da ich eh an mehrere Leben glaube, wäre mir in dem Stadium noch kein Schaden enstanden. So wäre es wohl auch für das entstehende Küken im Ei.
    Von daher sehe ich auch kein Problem darin, Eier essen zu können. Und somit hätte man Eiweiß, ohne Fleisch essen zu müssen.
    Aber das ist nur meine persönliche Sichtweise.

  5. #54
    Avatar von Samuianer

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    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Zitat Zitat von hananga",p="410058

    Wenn man sich schon sachlich und „wissenschaftlich“ fundiert auf die Fahnen schreibt, dann bitte richtig.
    O.k. bei Walen und wo auch immer hats du recht, bleiben mindestens noch die Gorillas und die sich vegetarisch ernaehrenden Hindus!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Davon gibt es Millionen - waer nett wen du darauf eingehen koenntest, als nur Unterstellungen wie die obig, zitierte brinegen, BITE, BITTE, BITTE... den darauf gehst du ausser mit der Posse "Elefanten jagen Antilopen" garnicht weiter ein...meinte eigentlich das derMEnsch SHER wohl OHNE tierisches Protein klar kommt und auch keine Mangelerscheinungen aufzeigen muss.

  6. #55
    Avatar von mipooh

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    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Auf was für Ideen und akrobatische Argumentationsketten man so kommen kann....
    Dass der Mensch Eiweisse benötigt ist offensichtlich. Wieso er diese aber nicht in ausschliesslich pflanzlicher Form zu sich nehmen können soll ist mir etwas schleierhaft. Mir ist kein Protein bekannt, was nicht in pflanzlicher Form existierte.

    Es gibt genügend Vegetarier menschlicher Form um da nichtmal einen Beweis suchen zu müssen.

  7. #56
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Mir ist kein Protein bekannt, was nicht in pflanzlicher Form existierte.
    Und selbst darauf kann man in Zukunft getrost verzichten. Es gibt Vitamintabletten, Minerale in Kapseln, Astronautennahrung... Auch künstlich ist heutzutage schon fast alles möglich. Es wird dann sicher auch bald die Form eines Steaks haben und mit künstlichen Geschmacksstoffen ist das Ganze von einem echten Steak nicht mehr zu unterscheiden. Ich halte das absolut nicht für eine Utopie.

    Diese Entwicklung zeigt, dass der Mensch vielleicht doch etwas mit seinem Gehirn anfangen kann.
    Ich habe mal gelesen, dass Nostradamus vorrausgesehen habe, dass 2020 kein Mensch mehr Tiere essen würde (der Grund soll wohl aber eine weltweite Epedemie sein, also wie Vogelgrippe, nur wesentlich schlimmer und umfangreicher). Zeit genug, um sich an Alternativen geschmacklich zu gewöhnen, denke ich - zumindest für diejenigen, die daran glauben.

  8. #57
    hananga
    Avatar von hananga

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Ok ok , Grundsätzlich ist es möglich ohne tierische Proteine auszukommen.

    der Darm ist auch so ausgelegt nur Grünzeug zu essen.

    Dennoch gebe ich folgendes zu bedenken:
    schau dir bitte die Animation auf der Seitenmitte an, dann wird deutlicher was ich meine.

    http://www.quarks.de/dyn/25744.phtml

    die Frage stellt sich jetzt ob es ohne Fleisch möglich gewesen wäre Religion zu entwickeln?


    Grüße, und sorry wenn ich dir zu ironisch war
    hananga / Rudi

  9. #58
    hananga
    Avatar von hananga

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    ich gehe in meiner Argumentation jetzt noch weiter und meine das wiederum provozierend:

    war es überhaupt möglich eine Religion ohne Fleisch zu entwickeln?

    Gruß

  10. #59
    Avatar von mipooh

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    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    @ Kcwknarf,

    dies als positive Entwicklung zu werten ist sicher sehr verbreitet. Ich persönlich sehe darin eher ein Zeichen, dass der Mensch mit seinem Gehirn tatsächlich nicht viel anzufangen weiss...
    Man muss auch schon ziemlich oberflächlich darangehen, so ein Kunstprodukt als vergleichbar/gleichwertig zu empfinden. Ist mir allerdings schon begegnet. Dazu fällt mir vor allem dieses "Sojafleisch" ein, was nun absolut nicht genauso schmeckt, was aber immer und immer wieder behauptet wird/wurde.
    Man kann heute theoretisch aus Klärschlamm und Chemikalien ein wissenschaftlich gesehen hochwertiges Nahrungsmittel zubereiten und durch künstliche Geschmacksstoffe und Aromen so designen, dass es wie ein Steak schmeckt. Man erklärt dies zu Fortschritt... Na, ich weiss nicht. Wer´s braucht...

    In den letzten Jahren wird mehr und mehr auch an der Erforschung von Begleitstoffen und deren Wirkungen gearbeitet. Da wird immer wieder mal so einiges an heutigem Wissen auf den Kopf gestellt. Nun, Informationsverarbeitung durch Computer ist noch recht jung in dem Maße, in dem das heute möglich ist.

    Ich denke zu designter Nahrung, dass es bisher gelungen ist, einen Teil der Grobstruktur zu erfassen und nachzubilden. So wie ein Kind aus Lego ein Haus oder ein Auto bauen kann. Das denkt dann wenn es "brrrrrrrr" macht auch dass dieses Auto dem von Papa täuschend ähnlich ist... so ähnlich empfinde ich den sogenannten Fortschritt.

    @ hananga,

    mE hat Religion mit Fleisch soviel zu tun wie die Kuh mit dem Sonntag.

  11. #60
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Dazu fällt mir vor allem dieses "Sojafleisch" ein, was nun absolut nicht genauso schmeckt, was aber immer und immer wieder behauptet wird/wurde.
    Es kommt auf die Zubereitung an. Gerade in Thailand schmeckt es meist reichlich fad - stimmt schon. Aber in Europa ist man teilweise sehr nah am gewünschten Geschmack dran. Und ich kenne Fleischesser, die bei McDonalds den Gemüsemac einem "normalen" Hamburger vorziehen. Aber die meisten probieren den ja nicht mal.
    Allerdings sind solche Speisen ja auch kaum verbreitet (vor allem nicht in Thailand) und zumeist auch teurer.

    dies als positive Entwicklung zu werten ist sicher sehr verbreitet. Ich persönlich sehe darin eher ein Zeichen, dass der Mensch mit seinem Gehirn tatsächlich nicht viel anzufangen weiss...
    Was soll denn ein sinnvoller Fortschritt sein, wenn nicht eine Abkehr vom Töten? Zudem könnte man damit die Hungersnot in Afrika bekämpfen (sofern die Hersteller das nicht wieder durch Geldgier wie bei Medikamenten verhindern).

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