Seite 5 von 14 ErsteErste ... 34567 ... LetzteLetzte
Ergebnis 41 bis 50 von 138

Buddhismus und das toeten von Lebewesen

Erstellt von Sioux, 15.10.2006, 09:01 Uhr · 137 Antworten · 15.171 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von mipooh

    Registriert seit
    01.06.2005
    Beiträge
    6.152

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Ich kannte in Deutschland n paar Leute die sich streng Veganisch ernaehrten aber die sahen auch alle aus wie der Tod auf Urlaub.
    Mag sein das der Koerper ohne Fleisch ueberleben kann aber ist das wirklich gesund??
    Da hast Du einfach nur die falschen Leute gesehen. Ich hab hunderte von Fleischessern gesehen, die aussehen wie der Tod auf Urlaub. Das hatte wohl in den wenigsten Fällen mit ihrem Fleichkonsum direkt zu tun...

  2.  
    Anzeige
  3. #42
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
    27.06.2005
    Beiträge
    10.249

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Und wieder diese unterschwellige Forderung "Tierschützer müssen auf Fleisch verzichten". Es gibt doch Fälle, in denen man selber nicht töten und auch keinen töten lässt.
    Es gibt natürliche Todesfälle. Ich sprach die Geier ja schon an. Stirbt ein Tier aus Altersgründen und Mensch bekommt das sofort mit, ist doch nichts dabei, es danach zu essen. Es hindert nur die menschliche Einstellung, dass das Fleisch dann sicherlich zäh sei und sonstige Ausreden, um ein saftiges Steak von einem lebensfrohen Rind vorzuziehen.
    Ich halte das nicht mal für pietätslos. Es ist ja nur der Körper, den man verspeist und nicht die Seele.

    Der Mensch steht nunmal ueber dem Tier
    Auch das steht nirgends geschrieben. Vielleicht ist es so, wie es in "Per Anhalter durch die Galaxis" erklärt wird, dass eigentlich die Mäuse die wahren Weltherrscher sind und Menschen nur als Versuchsobjekte benutzen.
    Zwischen den Menschenrassen hat es auch Jahrhunderte gebraucht, um solche Vorurteile zu revidieren.

    Ich maße mir jedenfalls nicht an, mich als Krone der Schöpfung zu bezeichnen. Dafür hat der Mensch mit seiner angeblichen Intelligenz schon viel zu viel auf der Erde vernichtet. Tiere sind zwar in ihrem Revier durchaus recht brutal, aber ohne globale Auswirkungen.

    Aber ich bin natürlich auch Realist und bezweifle, dass ich die Gleichberechtigung aller Lebewesen in meinem Leben nicht mehr mitbekomme.

  4. #43
    Avatar von mipooh

    Registriert seit
    01.06.2005
    Beiträge
    6.152

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Ist weniger eine Forderung, bzw kommt sie selten aus dem Nichts.
    Merkwürdig wirkt es einen Menschen zu sehen, der Regeln folgt denen er nicht folgt. Und dann muss man eben versuchen, das in die Reihe zu kriegen... sofern eine da ist...

  5. #44
    Avatar von dutlek

    Registriert seit
    27.04.2005
    Beiträge
    1.806

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Zitat Zitat von mipooh",p="409672
    Entweder ist das Gebot unpräzise formuliert, wir wissen ja kaum woher es stammt und was genau gemeint ist, oder für den Fall dass alle Lebewesen gemeint sind, verstoßen die allermeisten Menschen ständig dagegen.
    Das Gebot ist fuer Buddhisten eindeutig formuliert. Keine Lebewesen zu toeten. Damit sind alle Lebewesen gemeint. Wie Du schon schreibst, halten sich die Meisten nurn icht dran.

    Gruss

  6. #45
    woody
    Avatar von woody

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="409491
    ..........
    Aber sei's drum. Ob das Töten von Tieren nun schlecht für das eigene Karma ist werden wir ohnehin erst nach dem Tod erfahren. Und wer sowieso nur an das endgültige Ende mit dem Tod glaubt ist ohnehin fein raus......
    Nach dem Tod wird man nichts erfhahren. Erfahrungen muss man im Leben sammeln.

    Lehrt der Buddhismus die [highlight=yellow:29d516e93a]Wieder[/highlight:29d516e93a]geburt?

    Wenn ja,wer oder was wird denn da [highlight=yellow:29d516e93a]wieder[/highlight:29d516e93a]geboren?

  7. #46
    Avatar von mipooh

    Registriert seit
    01.06.2005
    Beiträge
    6.152

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Som nam na...
    Gebote sind ja im Gegensatz zu Verboten etwas nützliches. Oft werden Gebote auch einfach wie Verbote gehandelt, aber dann sind sie relativ unnütz.
    Gerade bei der Beschäftigung mit dem Buddhismus, mein eigener Zugang war eher japanisch geprägt, Zen, ist mir dies deutlich geworden und ich muss sagen, ich empfinde den Buddhismus als ein sehr einfaches System, was dem Menschen wirklich hilft, das Leiden hinter sich zu lassen.
    Das Dumme ist, wie bei Christentum auch, dass durch eine Verwandlung von (An)geboten zu höllebringenden Verboten oder karmabringenden, was sich kaum in der Destruktivität für die menschliche Psyche unterscheidet, der Zugang für viele versperrt ist. Denn die wehren sich ganz natürlich gegen diese Unsinnigkeit von Verboten (umso mehr wenn sie unaufrichtig gelebt werden) und schütten dabei dann das Kind mit dem Bade aus, so nach dem Motto, Religionen sind was für Doofe.

  8. #47
    Avatar von mipooh

    Registriert seit
    01.06.2005
    Beiträge
    6.152

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Lehrt der Buddhismus die Wiedergeburt?
    Soweit ich das weiss, hat der Buddha auf diese Frage laut und deutlich geschwiegen. Ähnlich wie Jesus auf die Frage, wer denn im Himmel wohl der Ehemann einer Frau sei, die nach dem Tod wieder geheiratet hat, den Leuten gesagt hat, dass sie etwas eng denken.
    Diese Wiedergeburtsvorstellung, ebenso wie die vom Himmel, entspringt eher dem Wunsch und beide werden unsäglich naiv geträumt. Die Religionsstifter selber haben da glaub ich keine Fehler gemacht, aber die Leute glauben eben was sie wollen...

  9. #48
    Avatar von Sakon Nakhon

    Registriert seit
    25.09.2003
    Beiträge
    989

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Zitat Zitat von DisainaM",p="409406
    auch in Deutschland sind manche ganz stolz,

    das ihrem Hund [highlight=yellow:5d8c4a40e2]die Ohren tupiert [/highlight:5d8c4a40e2] wurden,
    oder der Frau die Brust gerichtet wurde.

    Sowas sieht man unter Schönheitsaspekten,
    und die Leute sind ganz stolz drauf.

    Vor 8 Jahren gabs mal eine Vermittlungsagentur für Phillipinas, wo man die Partnerin gleich mit Brust OP Doppel D bestellen konnte,

    aber die Zeiten haben sich ja zum Glück geändert. ;-D
    Das machen Pudelbesitzer gerne mit ihren Tieren. Haare tupiren [highlight=yellow:5d8c4a40e2](toupieren)*[/highlight:5d8c4a40e2] wo es nur geht. Aber das jetzt sogar schon die Ohren tupiert werden geht m.E. zu weit.

    * kenn ich auch

  10. #49
    hananga
    Avatar von hananga

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Ich selbst gehe von folgender These aus:

    Nehmen wir einmal an jedes Lebewesen ist gleich viel Wert. Ob Mensch ob Tier.

    Viele Glaubensrichtungen gebieten keine Lebewesen zu töten.

    Ist hier nicht das ungerechtfertigte Töten gemeint? Das Töten aus niederen Beweggründen.

    Jedes Raubtier muss töten um zu überleben. Sind diese Individuen dann gleich schlecht und sündig?

    Der Mensch hat in einem religiösen Hineinsteigern, meiner Meinung nach, den eigentlichen Grundsatz etwas verfälscht.

    Töten um die Lebensnotwendigen Nahrung zu bekommen halte ich für legitim. Töten um zu überleben auch (z.B. zur Verteidigung des eigenen Lebens).

    Vegetarier haben es hier nur leicht, weil sie Eiweißreiche Nahrung, wie Soja etc, über den Weltmarkt sicher beziehen können.

    Gruß hananga

  11. #50
    Avatar von ReneZ

    Registriert seit
    08.06.2005
    Beiträge
    4.327

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Von den Thais die ich kenne, die sich so viel wie möglich
    and den Buddhistischen Geboten halten, werden Insekten
    und Spinnen in der Praxis nicht gespart.
    Selbst bevorzüge ich sie zu fangen und draussen frei
    zu lassen, aber das ist hauptsächlich weil es sonst
    zu viel Dreck gibt. Bei Steckmücken kenne ich aber
    auch kein Erbarmen ...

    Rindfleisch wird von vielen gar nicht gegessen, und
    fleisch im Allgemeinen auch weniger.
    Ein mir befreundeter Thai isst keine Muschel, weil
    ein Huhn eine Familie satt machen kann und das
    kostet nur ein Leben. Von ein Dutzend Muscheln (12
    Leben) wird eine Person noch kaum satt.
    Fand ich eine interessante Sichtweise und zeigt dass
    Leute die Fleisch essen da doch Gedanken drüber machen.

    Wie bekannt dürfen Mönche durchaus Fleisch essen,
    so lange das Tier nicht speziell für sie getötet
    wurde.

    Gruss, René

Seite 5 von 14 ErsteErste ... 34567 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Konvertieren zum Buddhismus
    Von Bajok Tower im Forum Treffpunkt
    Antworten: 114
    Letzter Beitrag: 15.10.10, 20:16
  2. Buddhismus als Nationalreligion
    Von x-pat im Forum Thailand News
    Antworten: 15
    Letzter Beitrag: 22.04.07, 16:31
  3. Buddhismus
    Von sabai-sabai im Forum Treffpunkt
    Antworten: 20
    Letzter Beitrag: 26.04.05, 08:59
  4. Der Buddhismus und Seelenwanderung ????
    Von woody im Forum Treffpunkt
    Antworten: 27
    Letzter Beitrag: 01.06.04, 11:40
  5. Buddhismus
    Von siddhartha im Forum Sonstiges
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 06.01.01, 20:04