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Buddhismus und das toeten von Lebewesen

Erstellt von Sioux, 15.10.2006, 09:01 Uhr · 137 Antworten · 15.141 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von DisainaM

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    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="409491
    Muss wohl jeder für sich selber entscheiden, was man für richtig hält.
    sehe ich auch so,

    es gibt genug Menschen, die seit über 10 Jahre und länger mit einem Mon sawirat Gelübte leben,

    und die dabei auch andere Dinge beachten,

    jeder muss für sich seine Entscheidungen treffen.

  2.  
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  3. #32
    Tana
    Avatar von Tana

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Met Prik schrieb:"Nicht nur meine Frau denkt so, ich auch. Ich koennte nie ein Lebewesen toeten, denn jedes Lebewesen hat das Recht zu leben."

    Tana: Viele Lebewesen haben auch ein Recht zu töten, damit se nich verhungern. Denk mal drüber nach.

    Met Prik schrieb:"Sicherlich esse ich auch gerne Fleisch, aber ich koennte nie ein Tier selbst toeten. Wenn du den Tieren im Moment vor dem Tod in die Augen guckst, siehst du deren Traenen."

    Tana: Dann bist du zu verwöhnt, Met Prik. Solange du dein Fleisch kaufen kannst wirst du nicht verhungern, in schlechten Zeiten schon ehr.

    Sioux schrieb:"Und wenn ich ein Tier zu Hause schlachte, wie z.B. ein Schaf oder ein Schwein dann kriegt das gar nicht mit um was es geht. Bis es das merkt ist es schon vorher tot."

    Tana: Ich weiß nicht wo du diese Gewissheit hernimmst, die meisten z.B. Schweine quieken schon jämmerlich wenn se aus dem Stall gefürht werden.

    Lamai schrieb:"Man kann ein Schwein auch kurz u. schmerzlos per Bolzenschußgerät töten. Unnötiges Leiden der Tiere sollte man wo immer es geht vermeiden. Das sehen doch auch Buddhisten so, oder ?"

    Tana:Ja, genauso wie man dir nen Kopfschuß verpassen kann.

    Das geschreibsel von DisainaM schätze ich sehr. Durchblick Weitblick, alles vorhanden.

    Alash schrieb:"Ich habe ein junges Katzenpaar angenommen, deren Schwänze schon nicht unserer "Norm" entsprachen. Der Kater hat bei der Geschlechtsreife seine Schwester bestiegen. Es kam ein Wurf von 3 Katzen heraus. 2 Katzen hatten "verstümmelte" Schwänze und eine Katze einen "normalen" Schwanz. Alle 3 Katzen hatten die selbe Fellfarbe wie der Vater.

    Die Eltern sind jetzt kastriert.

    Gruß
    AlHash


    Tana: "Die Eltern sind jetzt kastriert", sollte sich die Menscheit mal ein Beispiel dran nehmen, dem Nachwuchs und der Frauen wegen.

    Und dann kommen da noch Moskitos, Stubenfliegen und andere Insekten ins Gespräch, die zwar keine Tiere sind, dennoch aber Lebewesen. Da gibt´s hier also Manche, die sich lieber von ner Fliege nerven lassen, als sie zu töten.
    Unglaublich.
    Ich denke ehr, viele hier setzen sich einen Heiligenschein auf, den es gar nicht gibt.

    Nahrung wurde uns Menschen gegeben, den Tieren und auch den Pflanzen und Insekten. Schaut euch mal an wie grausam es allein in der Tierwelt zugeht, von der Welt der Insekten ganz zu schweigen. Fressen und gefressen werden, das ist Leben.


    Ich hab auch geschlachtet. Ja und, es hat geschmeckt.

    Gruß

    Gerd

  4. #33
    Doc-Bryce
    Avatar von Doc-Bryce

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Zitat Zitat von Met Prik",p="409369
    Zitat Zitat von Lamai",p="409364
    Man kann ein Schwein auch kurz u. schmerzlos per Bolzenschußgerät töten.
    Dort wurde das Schwein in einen engen Kaefig gezogen, so dass es sich nicht mehr bewegen konnte und dann wurde ein langes Messer von vorne in den Brustkorb gestochen. Literweise Blut und Innereien flossen dann heraus.

    Wirklich kein schoener Anblick und eine Qual fuer das Tier. Sowas muss doch nun wirklich nicht sein.
    aber du hast ja intensiv zugeschaut (deiner erklärung nach)und es überstanden, deshalb so überzeugt scheinst du ja auch nicht zusein.
    wer nicht sehen kann wie (tier) getötet wird, schaut auch nicht zu, oder man hält sich fern.

  5. #34
    Avatar von simon

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    781

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Ob es Katzen gibt, die mit kurzem Schwanz geboren werden oder nicht, weiss ich nicht, aber dass Kambodschaner (in Thailand wird's das gleiche sein, aber ist nur ne Vermutung/Behauptung) jungen Katzen den Schwanz abhacken damit sie nicht mehr zurückkommen resp. nicht ums Haus streunen weiss ich aus 2. Hand : ) Kollegin aus Phnom Penh "durfte" das als Kind auch öfters machen.

  6. #35
    Avatar von Rooy

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    1.117

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Zitat: Wie sieht das bei euch in der Praxis aus? Legen eure Frauen darauf Wert?

    Der Mönch legt sicher darauf wert! Aber unsere Frauen sind weder Nonnen noch Mönche!
    Ein/e Thai würdigt Buddha und King V .... aber sie sind nicht Heilig!!!!
    Immer wieder seltsam diese Fragen?

    Rooy

  7. #36
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Und dann kommen da noch Moskitos, Stubenfliegen und andere Insekten ins Gespräch, die zwar keine Tiere sind, dennoch aber Lebewesen.
    Ja, ja, hier hat PISA mal wieder voll zugeschlagen.
    Also, um die Bildungslücke zu schließen:

    Brockhaus-Zitat:
    Insekten [ lateinisch ], KERBTIERE(!), Kerfe, Insecta, Hexapoda, seit dem Devon bekannte, heute mit über einer...

    Wikipedia:
    Die Insekten (Insecta), auch Kerbtiere oder Kerfe genannt, sind die artenreichste Klasse der Gliederfüßer (Arthropoda) und mit weit über einer Million bekannter Arten zugleich die artenreichste Gruppe der Tiere überhaupt.

    Das nur zur Belehrung, um hier keine Unwahrheiten stehen zu lassen.
    Aber in der Sache ist es unwsentlich, ob Tiere als Tiere oder Lebewesen bezeichnet werden. Auch spielt die Größe der Intelligenz keine Rolle. Sonst wären viele Menschen ja Freiwild.

    Da gibt´s hier also Manche, die sich lieber von ner Fliege nerven lassen, als sie zu töten.
    Ich weiß ja nicht, wie du mit Menschen umgehst, die dich nerven. Die Kunst (gerade im Buddhismus) ist es ja, sich nicht nerven zu lassen. Früher haben mich Fliegen auch genervt (habe sie trotzdem auch als Kind nie getötet). Heutzutage akzeptiere ich sie und bekomme es fast gar nicht mehr mit, wenn sie um einen rumschwirren.
    Aber den meisten Menschen ist der Weg dahin eben zu anstrengend. Eine Fliegenklatsche ist da doch viel bequemer. Und dann redet man sich ein, eine Fliege habe ja gar keine Gefühle, keine Intelligenz oder wie in diesem extremen Fall: sind ja nicht mal Tiere.

    Was den Heiligenschein angeht: ich beziehe mich ja nur auf mein Verhältnis zu Tieren, bzw. Lebewesen im Allgemeinen.
    In anderen Bereichen (die mir aber nicht so wichtig sind) zeige ich häufig ähnliche Bequemlichkeits- und Verdrängungseigenschaften. Ist wohl menschlich, aber ich arbeite dran.

    Nahrung wurde uns Menschen gegeben, den Tieren und auch den Pflanzen und Insekten. Schaut euch mal an wie grausam es allein in der Tierwelt zugeht, von der Welt der Insekten ganz zu schweigen. Fressen und gefressen werden, das ist Leben.
    Nahrung hat der Mensch inzwischen in Hülle und Fülle. Fleisch ist wie so eine Art Droge. Ähnlich wie bei Zigaretten oder Alkohol will ein Steakfan natürlich nicht darauf verzichten. Es gibt zwar mittlerweile ähnlich schmeckende Alternativprodukte, aber darauf umzusteigen wäre so, wenn ein Biertrinker plötzlich nur noch Milchshakes trinken würde. Insgeheim wäre das wohl auch ein eingebildeter Imageverlust unter den Bekannten. Schließlich werden Vegetarier häufig als Weicheier hingestellt. Von daher habe ich auch volles Verständnis für diejenigen, die sich eben keine Gedanken über das Thema machen wollen.

    Und wenn ich mir eine grausame Welt angucken soll, dann brauche ich nur auf die Kriegsfelder der Menschheit blicken. Da gilt auch Fressen und gefressen werden, nur dass man seine Mitmenschen nicht mal aus Nahrungsgründen tötet. Soviel zur Frage der Intelligenz.

  8. #37
    Avatar von mipooh

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    6.152

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Meine Frau tötet zB Fische, Frösche. Mehr noch, sie geht zB mit gefangenen Fischen in einer Weise um, die ich für Tierquälerei halte, was ich ihr auch sage. Nur... sie hört das zwar, aber sie kann das nicht nachvollziehen. Das ist wie sie es gelernt hat und es zu verabscheuen ist, wie ich es gelernt habe.

    Es essen auch die allermeisten Menschen hier Fleisch, dazu muss man nunmal töten oder töten lassen. Eine Ausrede für ein Karma sehe ich nicht darin, andere töten zu lassen. Nach meinem Empfinden wirkte sich das töten lassen sogar schwerwiegender aus, weil man über die Tatsache selbst noch ein weiteres Lebewesen mit einbezieht, das "die Drecksarbeit" (falls man es so sieht) für einen erledigt.

    Entweder ist das Gebot unpräzise formuliert, wir wissen ja kaum woher es stammt und was genau gemeint ist, oder für den Fall dass alle Lebewesen gemeint sind, verstoßen die allermeisten Menschen ständig dagegen.

    Würde mich auch nicht unbedingt verwundern und auch wir aus der christlichen Tradition haben das Gebot des Nichttötens, was in diesem Sinne auch nicht ausreichend präzisiert (mal abgesehen von begründet) ist und wogegen ebenso beständig verstoßen wird (vorausgesetzt, dass man es wörtlich nimmt und nicht präzisiert).

    Gebote die beständig nicht eingehalten werden machen für mich keinen Sinn. Oder anders gesagt, eine Gesellschaft die beständig gegen scheinbar anerkannte Gebote verstößt, wird dadurch in ihrer Aussage unglaubwürdig.

    Ich denk mal es kommt viel Ungereimtes zusammen, viele Regeln sind unverständlich überliefert. Trotzdem sind sie für jemanden, der ihren Sinn erfasst und aus einer Entscheidung heraus danach lebt völlig selbstverständliche Bestandteile seines Lebens, machen da auch Sinn.

  9. #38
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Zitat Zitat von Tana",p="409548
    Sioux schrieb:"Und wenn ich ein Tier zu Hause schlachte, wie z.B. ein Schaf oder ein Schwein dann kriegt das gar nicht mit um was es geht. Bis es das merkt ist es schon vorher tot."

    Tana: Ich weiß nicht wo du diese Gewissheit hernimmst, die meisten z.B. Schweine quieken schon jämmerlich wenn se aus dem Stall gefürht werden.
    Die Tiere duerfen auch sonst aus dem Stall. Ist also fuer sie nichts ungewoehnliches. Beim Schaf wird der Bolzenschuss eh am Hinterkopf aufgesetzt so dass es davon nichtmal was sieht.

    Sioux

  10. #39
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Zitat Zitat von Rooy",p="409658
    Der Mönch legt sicher darauf wert! Aber unsere Frauen sind weder Nonnen noch Mönche!
    Ein/e Thai würdigt Buddha und King V .... aber sie sind nicht Heilig!!!!
    Immer wieder seltsam diese Fragen?
    Es geht hier um das 1. Gebot fuer alle Buddhisten, nicht nur fuer Moenche.

    Und meine Frau legt eben sehr viel Wert darauf.
    Allerdings nur bei "groesseren" Tieren. Insekten gehen auch bei ihr ohne jede Skrupel den Weg allen Irdischen.

    Wenn das bei euch anders ist kannst du das eben nicht verallgemeinern. Auch sehr eigenwillige Deffinition, die du da bringst.

    Und dass die Frage einige interessiert kann man ja am Threrad sehen.

    Sioux

  11. #40
    Avatar von Jetset

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    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Oh mann....
    wenn ich hier einige hoere koennte man meinen der Dalailama selbst waere ihr Lehrer gewesen.
    Wenn mir ne Fliege auf den Sack geht haue ich se platt, habe ich Amaisen, Karkalaken oder Moskitos in der Bude kommt die Chemische Keule.
    Wir reden hier von Insekten...die werden auch nicht von anderen Tieren verschont.
    Schon mal gesehen wie n Hund nach ner Fliege schnappt?
    Zu allen anderen Tieren....Ja, sie tun mir leid wenn sie geschlachtet werden aber ich wuerde nicht aufs Fleisch verzichten wollen.
    Und ich denke ich wuerde auch selber schlachten wenn es keine alternative gaeb.
    Ich kannte in Deutschland n paar Leute die sich streng Veganisch ernaehrten aber die sahen auch alle aus wie der Tod auf Urlaub.
    Mag sein das der Koerper ohne Fleisch ueberleben kann aber ist das wirklich gesund??
    Wo will man denn die Grenze setzen wenn man schon keine Insekten oder Pflanzen zum eigennutz "toeten" will?
    Zu Hause keine Moebel in der Wohnung?
    Dann muesste man wirklich wieder wie in der Steinzeit leben nur selbst die haben schon Gejagt.
    Tierversuche halte ich nur bedingt fuer verwerflich. Man denke da nur an den medizienischen Bereich. Da stelle ich das Leben eines menschen IMMER vor das eines Tieres.
    Ich bin zb. Hndefreund, habe immer schon Hunde gehabt aber wenn ein Hund Leute attackiert verdient er die Kugel (auch wenn diese eigentlich meisst der Besitzer verdient haette) ...da haette ich auch keine Probleme das selber zu machen.
    Der Mensch steht nunmal ueber dem Tier ich denke das hat mit Karma wenig zu tun....

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