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Buddhismus und das toeten von Lebewesen

Erstellt von Sioux, 15.10.2006, 09:01 Uhr · 137 Antworten · 15.163 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von DisainaM

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    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    auch in Deutschland sind manche ganz stolz,

    das ihrem Hund die Ohren tupiert wurden,
    oder der Frau die Brust gerichtet wurde.

    Sowas sieht man unter Schönheitsaspekten,
    und die Leute sind ganz stolz drauf.

    Vor 8 Jahren gabs mal eine Vermittlungsagentur für Phillipinas, wo man die Partnerin gleich mit Brust OP Doppel D bestellen konnte,

    aber die Zeiten haben sich ja zum Glück geändert. ;-D

  2.  
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  3. #22
    Met Prik
    Avatar von Met Prik

    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Zitat Zitat von alhash",p="409405
    Ich habe ein junges Katzenpaar angenommen, deren Schwänze schon nicht unserer "Norm" entsprachen. Der Kater hat bei der Geschlechtsreife seine Schwester bestiegen. Es kam ein Wurf von 3 Katzen heraus. 2 Katzen hatten "verstümmelte" Schwänze und eine Katze einen "normalen" Schwanz. Alle 3 Katzen hatten die selbe Fellfarbe wie der Vater
    Sag ich doch, kann auch von Inzucht kommen. So hat man mir es mal erklaert und scheint ja nicht so abwegig.

  4. #23
    Avatar von Phyton

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    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    man sollte schon ein paar dinge grundsaetzlich unterscheiden.

    - das toeten eines tieres zwecks nahrung, toetungsvorgang kurz und "schmerzlos", gemaess unseren gesetzen und bestimmungen.
    - das verstuemmeln von tieren wie kupieren (abschneiden bzw. kuerzen) von ohren und schwanz bei hunden zwecks "schoenheit der rasse, z.b. dobermann" ich glaube das ist aber mittlerweile in d verboten.
    - das quaelen bei tierversuchen
    - das quaelen durch nicht artgerechte haltung und transport privat und gewerblich.

    vielleicht noch ein satz zum nachdenken.

    wer nur das guenstigste angebot fuer ein kilo fleisch wahrnimmt, kann kein taeglich massiertes koberind erwarten.

  5. #24
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Meine Frau und ich halten uns an das buddhistische Gesetz - nicht nur des Gesetzes wegen, sondern weil wir ohnehin nie ein Lebewesen töten könnten.
    Und bei Pflanzen versuche ich es zumindest.

    Die Schlussfolgerung "wer nicht töten will, darf auch kein Fleisch essen" halte ich für falsch. Es wäre wünschenswert, aber man braucht sich nur das natürliche Wesen der Geier anzusehen. Die warten, bis ein Tier stirbt und holt sich dann die Überreste. Es tötet aber nicht selber. Von daher würde ich auch niemanden verurteilen, wenn jemand Fleisch ißt, wenn das Tier bereits gestorben ist (aber natürlich nicht nur seinetwegen erst umgebracht worden ist).
    Auch zur Nahrungsaufnahme in Notlage wäre es wohl legitim. Ein Raubtier würde einen Menschen ja auch verspeisen, wenn es Hunger hat. Aber ein Raubtier würde keine Menschenlager errichten.

    Übrigens gibt es so eine Vorschrift auch im Christentum: "du sollst nicht töten". Nur in den staatlichen Gesetzen wird zwischen Mensch und Tier unterschieden.

  6. #25
    Avatar von Phyton

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    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    @kcwknarf:
    isst du fleisch, fisch, eier?
    schon mal nen moskito erlegt?

    den vergleich mit den geiern finde ich schon merkwuerdig, was glaubst du wie lange du von veraendeten vergammelten tieren ernaehren kannst?

  7. #26
    Avatar von dutlek

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    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Was ist mit den Stechmuecken und Stubenfliegen? (wie schon erwaehnt). Bei meiner Frau z.B. sind das die einzigen Lebewesen, was dran glauben muessen, wenn sie zu nahe kommen. Jedes Mal sage ich dann
    Zitat Zitat von dutlek",p="407002
    baa-naa-di-baa-daa
    ... sie erwidert: "Egal, die nerven."

    Das Thema "toeten" mal aus einer anderen Perspektive betrachtet. Der Mensch ist von Natur aus ein Fleischfresser. Das war damals schon so und wird auch in Zukunft so bleiben. Waehrend frueher noch jeder ein Tier toeten musste um zu ueberleben (gibt es heute noch in zahlreichen Laendern), gehen wir in Supermaerkte und kaufen uns das Fleisch. Wie auch immer, der Mensch brauch das tierische Protein (Eiweiss), da er selbst daraus besteht. Wenn jemand auf langfristig das Eiweiss verzichtet....na ja :denk:

    Wie ist es, wenn wir unseres Weges laufen und die vielen kleinen Tierchen kaputt treten, oder Eier essen - ist ja ungeborenes Leben, wird aber mal eins-, oder die langfristige Toetung verschiedener Lebewesen durch die Industrie und der Fortschritt von uns Menschen. Beispiele gibt es genug.....
    Fuer die Allgemeinheit der Menchen, kann ein "Gesetz" oder "Gebot" Du sollst nicht toeten-- in welcher Form auch immer- ueberhaupt keine Anwendung finden.

    Gruss.....Rolf

  8. #27
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    schon mal nen moskito erlegt?
    Deine Fragen habe ich schon beantwortet, wenn man meine Aussagen genau liest.
    Moskitos (also Mücken) sind auch Tiere, auch wenn sie zugegebenermassen sehr nerven. Und hier bin ich wie die Geier und ehrlich: ich überlasse es den Spinnen und Geckos, uns vor ihnen auf natürlichem Wege (sie haben ja keine Speisen-Alternative) zu schützen.
    Ich schließe aber nicht aus, dass ich trotzdem schon Tiere getötet habe (z.B. aus Versehen auf eine Ameise getreten). Das lässt sich wohl nicht ausschließen, aber für das Karma zählt ja auch der bewußte Vorsatz.

  9. #28
    Avatar von Phyton

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    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    ich wuerde den menschen eher als allesfresser bezeichnen.
    interessant auch, dass unsere verwandten menschenaffen sich genauso ernaehren, wenn es gibt fleisch ansonsten koerner.

    nun in unserer zivilisierten welt, besonders in der stadt (wo die kinder denken ne kuh ist lila) wollen die meisten auf ein gutes steak nicht verzichten, aber blos nicht daran denken, dass es mal gelebt hat.
    filetsteak medium oder anglaise, schoen zart und noch ein bischen blutig.

  10. #29
    Avatar von dutlek

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    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Die Frage war/ist [highlight=yellow:d64d0bbdc6]Buddhismus[/highlight:d64d0bbdc6] und das toeten von Lebewesen. Die meisten von uns werden sich wohl nicht als Buddhist bezeichnen. Ob man ein "glaeubiger" Buddist ist, oder jemand der als Buddhist geboren wurde, da er buddhistische Eltern hat, da ist schon ein kleiner Unterschied da.

    Meine Frau ist Buddhistin, lebt auch danach..., aber Stechmuecken , die kann sie absolut nicht leiden.

    Meine Lebenseinstellung ist auch auf den buddhistischen Lebensweg ausgerichtet, aber bei Stechmuecken (wie meine Frau), rutscht mir schon Mal meine Hand aus...

    Ich denke Mal, das "toeten" von Lebewesen, richtet sich heutzutage danach aus, ob das Tier eine eigene Intelligenz hat. Die meisten Tiere, besonders Insekten, haben nur eine meschanische Intelligenz... Andere Tiere stehen halt auf unseren Speiseplan.

    Das Gebot des Buddhismus (ebenso der verschiedenen Religionen) bezieht sich heutzutage auf das toeten und verletzen von Menschen.

    Gruss.....

  11. #30
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Buddhismus und das toeten von Lebewesen

    Das Gebot des Buddhismus (ebenso der verschiedenen Religionen) bezieht sich heutzutage auf das toeten und verletzen von Menschen.
    Finde ich amüsant. Man kann doch nicht irgendwelche Gebote so umwandeln, wie es einem (oder der Mehrheit) aus Bequemlichkeit gerade passt. Gut, wenn sich die Voraussetzungen für etwas geändert haben, würde es vielleicht Sinn machen.
    Aber gerade was das Töten von Tieren angeht war es doch sicherlich zu Zeiten eines Buddhas, Moses oder Mohammeds für viele Menschen doch noch viel notwendiger aus Nahrungsgründen ein Tier zu töten als es heute ist, wo man alles bequem im Kühlregal vom Supermarkt findet.

    Bei Stechmücken könnte man ja sogar noch unterscheiden. Es gibt ja richtig gefährliche Moskitos, die einen Menschen auch töten können. Da könnte man sogar noch von Notwehr sprechen, wenn man vorher zuschlägt.
    Aber nur ein Lebewesen zu töten, weil es einen nervt, ist doch schon sehr fragwürdig - auch wenn es die meisten machen.

    Aber sei's drum. Ob das Töten von Tieren nun schlecht für das eigene Karma ist werden wir ohnehin erst nach dem Tod erfahren. Und wer sowieso nur an das endgültige Ende mit dem Tod glaubt ist ohnehin fein raus. Von daher sind all diese Diskussionen überflüssig und wird realistisch gesehen die nächsten Jahre auch nichts zugunsten der Tiere verändern. Muss wohl jeder für sich selber entscheiden, was man für richtig hält.

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