Seite 7 von 9 ErsteErste ... 56789 LetzteLetzte
Ergebnis 61 bis 70 von 87

Buddhismus

Erstellt von Chak, 15.04.2013, 14:21 Uhr · 86 Antworten · 5.676 Aufrufe

  1. #61
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Triebe und Emotion zu negieren ist schon ein Kardinalfehler und gleichzeitig ein völlig sinnloser Versuch.
    Aufgrund dieser Denkweise scheitern dann auch die Meisten an der buddhistischen Lehre und koennen Ihre Furcht und somit dem Leid nicht Herr werden. Furcht vor dem Versagen, Furcht vor Verlust, Furcht vor Schmerz, Furcht vor Krankheit, Furcht vor dem Tod.

    Furcht macht das Leben leidvoll. Voellig unnoetig im Grunde, wenn man darueber nachdenkt, denn Furcht ist nur eine Emotion und dazu noch eine voellig unnoetige.

    Somit ist nicht bedeutunsvoll am Leben zu sein, sondern wie man lebt. Ich persoenlich halte ein furchtloses Leben fuer absolut erstrebenswert. Es ist das Optimum was rauszuholen ist. Sorge und Noete sind nicht mehr existent, ein Ausbruch aus der Berg- und Talfahrt der Gefuehle.

    "Triebe und Emotion zu negieren ist schon ein Kardinalfehler und gleichzeitig ein völlig sinnloser Versuch".

    Sagt wer?Ist das nicht Scheuklappendenken, gleich den Doktrien von fadenscheinigen Religionen, die Du bezueglich ihrer Betonkoepfigkeit verdammst, waehrend Du Dich in Deiner eigenen "Religion" (= manifestierte Denke) gefangen haeltst, vehement in einem Glauben, bei dem es sich gegebenenfalls um einen Irrglauben handelt?

    Zeit zu hinterfragen Rolf. Bist Du ein triebgesteuertes Wesen, dem Dein Verstand nicht Herr werden kann oder gar nicht erst will? Woran liegt das? Furcht vor der Leere durch die Lehre, zu wenig Selbstvertrauen, zu phlegmatisch, nicht ausreichender Verstand? Bist Du im Grunde ein geistiger Neanderthaler und findest Dich einfach damit ab weil Du Dich machtlos fuehlst, unfaehig Deine Triebe und Emotionen intellektuell zu kontrollieren? Ist das nicht die Denke eines Losers, eine gezielte Intelligenzverweigerung von vielen Menschen, die Du im Grund fuer idiotisch haelst aber dennoch ebenfalls selbst praktiziert nur eben nicht, dass Du goldene Kaelber anbetest. "Ich bin Sklave meiner Emotionen und Triebe?" Sorry, nicht gut genug fuer mich als Verstandesmensch. "Manfred" braucht nur seinen Manta, seinen Fuchschwanz und seine Susi fuer ein geiles Dasein. Der Segen der Dummen. Nur was ist, wenn man kein Dummer ist? Zu einem leidvollen Leben verdammt, als Spielball seiner Emotionen und Triebe? Hm, das waere meiner Meinung nach nicht klug sondern dummdumm und sogar duemmer als "Manfred" jemals sein koennte. Dummheit durch Verstand, der eigentlich vorhanden ist aber nur nicht angewendet wird? Die klassiche Intelligenzverweigerung. Aus welchen fadenscheinigen Gruenden auch immer.

  2.  
    Anzeige
  3. #62
    Avatar von x-pat

    Registriert seit
    06.11.2003
    Beiträge
    7.208
    Hier sind einige Missverständnisse über den Buddhismus an die Oberfläche gekommen, die ich mal versuche aufzuklären:

    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    Da spendet eine Frau eine Zweckgebundende Sachspende, in Form eines 500 Benz samt Fahrer, der auf ewig dem Mönch zu jeder Fahrt bereitstehen soll. warum sollte der Mönch diese Form der Spende ablehnen oder zurück weisen?
    Ganz einfach, weil nach den Mönchsregeln Besitztum nicht erlaubt ist mit wenigen Ausnahmen (Robe, Schale, Rasierer, Nadel und Faden...) und ein Luxuskarosse mit Fahrer definitiv nicht in die Tempelgarage gehört. Der Mönch muss das Angebot, auch wenn es gut gemeint ist, aufgrund der Vinaya ablehnen.

    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    wenn Buddha meint das Leben sei Leid, so ist das seine Art die Welt zu sehen...
    Bei aller Sympathie für einfache und klare Sätze, ist der obige Satz eindeutig überreduziert. So stark vereinfachen kann man es leider nicht. Zum einen ist "Leid" nur eine der mehreren möglichen Übersetzungen von "dukkha", und zum anderen ist "dukkha" nur eins der drei Daseinsmerkmale; die anderen sind "anicca" (Vergänglichkeit, Wandel) und "anatta" (das nicht-selbst, bzw. die Abhängigkeit aller Phänomene voneinander).

    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Es ist nicht bedeutungslos am Leben zu bleiben, bedeutungslos ist lediglich der Tod.
    In der buddhistischen Lehre sind weder das Leben noch der Tod bedeutungslos. Beides sind Phasen der Existenz. Beide wiederholen sich zyklisch, wobei dem Leben als Mensch eine besondere Bedeutung zugesprochen wird, das es -im Gegensatz zu anderen Existenzformen- besonders dafür geeignet ist den Geist zu entwickeln.

    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Triebe und Emotion zu negieren ist schon ein Kardinalfehler und gleichzeitig ein völlig sinnloser Versuch.
    Das ist richtig und in der buddhistischen Praxis werden Triebe und Emotionen aus diesem Grund mit äußerster Aufmerksamkeit bestätigt und behandelt. Das Negieren, Bestreiten, und Verdrängen ist in der Tat ein Kardinalfehler und wird auch als solcher angesehen. Leider hat die thailändische Gesellschaft das nicht immer verstanden, und aus dem Bestreben der Idealisierung des Buddhismus erwachsen teils schon bizarre Verhaltensweisen, die der Lehre selbst diametral entgegenstehen.

    Cheers, X-pat

  4. #63
    Avatar von Phommel

    Registriert seit
    02.06.2010
    Beiträge
    3.536
    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    denn Furcht ist nur eine Emotion und dazu noch eine voellig unnoetige.

    Das hast du aus Remo geklaut .......

  5. #64
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Die Rama 3 ist nicht fern, aber Remo? So wie in Remoulade fuer fischige Angelegenheiten?

  6. #65
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    In der buddhistischen Lehre sind weder das Leben noch der Tod bedeutungslos. Beides sind Phasen der Existenz. Beide wiederholen sich zyklisch,...
    Das ist ja die Krux der Lehre aus diesem Zyklus auszubrechen, so dass sowohl Leben und Tod belanglos werden. Bedeutung bedeutet anhaften, Anhaften kann leicht zu Leid werden, doch Leid gilt es zu ueberwinden. Dieses ist jedoch erst dann moeglich wenn der Verstand Herr ueber Emotionen und Triebe wird.

    Ist meiner Ansicht nach voellig simpel und logisch. Dafuer muss man nicht Pali koennen.

    Erstaunlich, wie empfaenglich der Mensch doch fuer das Paranormale ist. Moeglicherweise ist es die behagliche Gaensehaut, die da genossen wird. Schafft Herr Spielberg auch, dafuer braucht man keinen Buddhismus.

  7. #66
    Antares
    Avatar von Antares
    Also das mit der Furcht kann ich so nicht stehenlassen Richard.
    Die Fähigkeit des Menschen Gefahren und Bedrohung vorauszuahnen und darauf zu reagieren ist doch essentiell für dessen überleben als Individuum und als Speziez.

  8. #67
    Avatar von Talok

    Registriert seit
    19.02.2013
    Beiträge
    200
    ... im Grunde steckt die ganze "Lehre" des Buddha in dessen Leben. Egal ob Mythos oder historisch, eines scheint doch dabei etwas ganz wesentliches zu sein, nämlich die Zurückweisung jeder zu seiner Zeit gelehrten Lehre. Kurz: Er war mit nichts zufrieden und hat sich dann auf sich selbst verlassen. Das scheint ja ohnehin eines der Charakteristika zu sein von Menschen die dann später als Religionsstifter angesehen werden und an denen man die Absicht eine Religion oder Schule zu gründen kaum erkennen kann.

    Das nicht "anhaften" an den Dingen, ob eigene Emotionen oder Dinge die einem von "außen" begegnen hat in diesem Sinn noch eine ganz andere Bedeutung. Es ist die Fähigkeit die Welt so zu sehen als würde sie zum ersten mal überhaupt betrachtet. So als hätte nie eine Erziehung, Meinung, Vorurteil, Tendenz, Prägung oder ähnliches vorher stattgefunden. Dostojewki hat über einen solchen Menschen ein ganzes Buch geschrieben und es "Der Idiot" genannt.

  9. #68
    Avatar von rolf2

    Registriert seit
    04.09.2006
    Beiträge
    19.287
    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen

    Furcht macht das Leben leidvoll. Voellig unnoetig im Grunde, wenn man darueber nachdenkt, denn Furcht ist nur eine Emotion und dazu noch eine voellig unnoetige.

    Somit ist nicht bedeutunsvoll am Leben zu sein, sondern wie man lebt. Ich persoenlich halte ein furchtloses Leben fuer absolut erstrebenswert. Es ist das Optimum was rauszuholen ist. Sorge und Noete sind nicht mehr existent, ein Ausbruch aus der Berg- und Talfahrt der Gefuehle.
    Furcht hilft zu überleben, wenn ich keine Furcht kennen würde wäre ich schon längst tot. Furcht macht vorsichtig und ist unmittelbar.
    Am Leben zu bleiben ist oberste Maxime, wie man lebt hingegen ist sehr persönlich. Furcht sollte man akzeptieren denn dieses Gefühl ist notwendig und vorhanden, man sollte sich seine Ängste allerdings genau anschauen und prüfen und sich nicht zum Sklaven seiner Ängste machen.


    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    "Triebe und Emotion zu negieren ist schon ein Kardinalfehler und gleichzeitig ein völlig sinnloser Versuch".

    Sagt wer?Ist das nicht Scheuklappendenken, gleich den Doktrien von fadenscheinigen Religionen, die Du bezueglich ihrer Betonkoepfigkeit verdammst, waehrend Du Dich in Deiner eigenen "Religion" (= manifestierte Denke) gefangen haeltst, vehement in einem Glauben, bei dem es sich gegebenenfalls um einen Irrglauben handelt?

    Zeit zu hinterfragen Rolf. Bist Du ein triebgesteuertes Wesen, dem Dein Verstand nicht Herr werden kann oder gar nicht erst will? Woran liegt das? Furcht vor der Leere durch die Lehre, zu wenig Selbstvertrauen, zu phlegmatisch, nicht ausreichender Verstand? Bist Du im Grunde ein geistiger Neanderthaler und findest Dich einfach damit ab weil Du Dich machtlos fuehlst, unfaehig Deine Triebe und Emotionen intellektuell zu kontrollieren?
    Selbstverständlich bin ich ein triebgesteuertes Wesen, wie jedes andere Lebewesen auch. Wenn ich meine Trieb analysiere und einigermaßen beherrsche so ict viel gewonnen, sie komplett abzulegen ist weder möglich noch erstrebenswert.

    Mal als Beispiel, ich sehe meine Kinder oder meine Frau, ich freue mich und empfinde Liebe, das ist normal und von der Natur so gewollt, denn ohne diese Gefühle gäbe es keine Bindung, keine Versorgung, kein Überleben der Art.

    Nun kann ich diese Menschen natürlich auch als wandelende völlig belanglose Fleischklumpen betrachten, und ja das sind sie auch, belanglos für Dich und für alle anderen Menschen und siehst Du hier kommt nun das Gefühl Liebe zum Tragen.

    Diese Liebe kann ich hinterfragen, negieren, analysieren, sie als Hemmschuh oder als Chance begreifen, wie auch immer..........

    bei dem Verlust dieser mir wichtigen Menschen werde ich Trauer empfinden, das gehört auch zur Liebe, ich nenn das nicht Angst vor Verlust, sondern im Bewusstsein des möglichen Verlustes sehe ich einen Gewinn, denn das alles ist nicht selbstverständlich für ganz viele Menschen auf dieser Welt. ich kenne Schmerzen und Glück und akzeptiere beides. Das Leben ist endlich, ok......... das akzeptiere ich, die Furcht vor dem Tod lähmt mich nicht ich kann damit leben, wir sind alle vergänglich... so what.

    Beim 5ex ist es ja auch so, es ist ein Trieb, diesem Trieb gebe ich gerne nach, belohnt er mich doch mit tollen Gefühlen, wozu sollte ich diesen Trieb versuchen zu beherrschen, er beherrsct mich ja auch nicht, sondern bereichert mich.

  10. #69
    Avatar von rolf2

    Registriert seit
    04.09.2006
    Beiträge
    19.287
    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Das ist ja die Krux der Lehre aus diesem Zyklus auszubrechen, so dass sowohl Leben und Tod belanglos werden. Bedeutung bedeutet anhaften, Anhaften kann leicht zu Leid werden, doch Leid gilt es zu ueberwinden. Dieses ist jedoch erst dann moeglich wenn der Verstand Herr ueber Emotionen und Triebe wird.

    Ist meiner Ansicht nach voellig simpel und logisch. Dafuer muss man nicht Pali koennen.

    Erstaunlich, wie empfaenglich der Mensch doch fuer das Paranormale ist. Moeglicherweise ist es die behagliche Gaensehaut, die da genossen wird. Schafft Herr Spielberg auch, dafuer braucht man keinen Buddhismus.
    Ich frage mich und nicht Dich

    was hab ich davon wenn mir emotional die ganze Welt am Arsch vorbeigeht, wenn ich den Tod einer Fliege als ebenso nicht dramatisch
    wie den Tod meiner Kinder betrachten könnte.

    Für mich ist es absolut nicht reizvoll als weise lächelnder Erleuchteter über oder neben dieser Welt zu stehen im Bewusstsein alles ist sowieso vergänglich. Neh da genieße ich doch lieber die Vergänglichkeit eines knusprig gebratenen Fisches und hinterfrage das nicht weiter. Wenn ich dann wieder Hunger verspüre wozu sollte ich dann den knusprigen Fisch vergessen, wenn es mir unmöglich ist jemals wieder diesen Fisch zu essen? ok, aber ne schöne Erinnerung habe ich dann, auch wenn es danach nur noch Reis mit Nampla gibt.

    von vornherein den knusprigen Fisch stehen zu lassen und stattdessen Reis mit nampla zu essen, meine Frage wozu?

  11. #70
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Hatte mit diesem Einwand gerechnet.

    Ausreichend eingesetzter Verstand kompensiert die Notwendigkeit von Furcht und macht sie unnoetig. Instinkte sind bei nicht ausreichender Verstandesnutzung sicherlich ueberlebenswichtig, doch wohl kaum bei einer "erst denken, dann lenken" Philosophie. Wie wenig eigentlich nachgedacht wird zeigt der Religionshokuspokus duch den dann letztendlich die buddhistische Lehre des Verstandes auch zwangsweise bis ins Unendliche verwaessert werden musste.

    Buddhismus und Intelligenzverweigerung sind absolute Antagonisten.

    Oftmals scheint somit die buddhistische Lehre auch mit Ballroom Dancing verwechselt zu werden, bei dem jeder Schritt perfekt einstudiert wird. Heraus mag ein schoen anzusehender Tanz sein, der auch der koeperlichen Ertuechtigung durch die Bewegungen dienlich ist, aber nun ja, das eigentliche Ziel wird nicht erreicht. Ein harmonisches und ausgewogenes Dasein zwischen den Extremen.

    Gefahr und Bedrohung laesst sich vermeiden. Nicht durch Instinkt sondern durch Verstand. Bewusstes Handeln und Agieren. Immer. Anscheinend unendlich schwer fuer die Meisten, weil sie sich lieber ihren Emotionen und Trieben hingeben und sich hierdurch in den Treibsand bringen. Die buddhistische Lehre erkennt, dass auf Aktion Reaktion erfolgt und somit ist die eigene Aktion immer wesentlichstes Element in der Lehre. Das Dharma-Prinzip in einfachen und simplen Worten und ohne jegliches Hokuspokus benannt.

    Ein Spaten ist und bleibt ein Spaten und selbst dann wenn es Buddhas ganz persoenlicher eigener Spaten ist. Es handelt sich lediglich um ein Instrument um das Erdreich zu bearbeiten und er hat keinerlei magische Kraefte. Er bleibt auch dann nur ein Spaten wenn man ihn mit "heiligem" Wasser besprenkelt, ihn vergoldet, ihn auf einen marmornen Sockel plaziert und ihm die kreativsten Namen gibt.

    Sehen wir die buddhistische Lehre einfach als einen Spaten. Sie erfuellt lediglich einen Zweck. Einen sehr simplen Zweck. Das irdische Dasein ertraeglicher zu machen, egal wie dick es auch kommen mag. Es kommt wie es kommt und es ist gut so aber natuerlich nur, wenn Vernunft die eigenen Schritte immer leitet. Natuerlich kann ich das als spiesserisch, oede und langweilig verdammen doch sollte man sich dabei immer bewusst sein, dass Aktionen immer Reaktionen ausloesen. Unwissenheit schuetzt hierbei vor Strafe (Leid) nicht. Zu anspruchsvoll fuer das vermeintliche primaere Wesen auf diesem Planeten? Anscheinend, aber auch der "Buddha" ist nicht von heute auf morgen erwacht.

    Nach historischen Ueberlieferungen soll Siddhartha Gautama im Alter von 80 Jahren an einer banalen Lebensmittelvergiftung aus dem Leben geschieden sein. Ein irdisches Ende fuer ein irdisches Leben eines aussergewoehnlichen Mannes mit einem aussergewoehnlichen Verstand und einer aussergewoehnlichen Philosophie. Ich persoenlich kann da nichts Mystisches erkennen, was auch nur eine einzige Frage offen lassen koennte.

    Kommen, leben und vergehen. Letztendlich wie mit diesem "leben" umgegangen wird setzt Unterschiede. Sonst nichts. Und daran kann auch "Buddha" nichts aendern. Wie koennte er auch, er hat lediglich sein Leben gelebt, wie alle anderen Menschen auch und er ist letztendlich vergangen, wie alle anderen Menschen auch. Nur, dass er nach dem "Erwachen" auf dem Mittelweg durch den Rest seines Lebens schritt, frei von Extremen, frei von Trieben und Emotionen ob nun positiver oder negativer Art. Man koennte sagen, er war einiger der Wenigen, die ihr Leben wirklich im Griff hatten und dies bis physischen Tod und natuerlich nicht darueber hinaus. Wie koennte er auch, wenn er vergangen ist, wie alles und jede und jeder vergaenglich ist. So unendlich simpel, wie die Basis der buddhistischen Lehre. Auf Aktion folgt Reaktion, wobei die Art der Aktion wesentlich fuer die Art der Reaktion ist.

    Nehme ich toxische Nahrung zu mir ziehe ich mir eine Lebensmittelvergiftung zu und dies selbst als "Erwachter". Wie koennte somit selbst ein Buddha einen anderen Menschen von Unheil bewahren, wenn dessen Aktion unheilvolle Reaktionen heraufbeschwoert? Wo ist die Mystik? Wo das Komplexe, ueber das tausende von Buecher geschrieben worden und noch immer werden?

Seite 7 von 9 ErsteErste ... 56789 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Buddhismus ?
    Von Waitong im Forum Politik und Wirtschaft außerhalb Thailands
    Antworten: 44
    Letzter Beitrag: 18.03.15, 04:35
  2. Engstirniger Buddhismus ?
    Von siajai im Forum Sonstiges
    Antworten: 37
    Letzter Beitrag: 05.08.09, 00:16
  3. Buddhismus als Nationalreligion
    Von x-pat im Forum Thailand News
    Antworten: 15
    Letzter Beitrag: 22.04.07, 16:31
  4. Buddhismus
    Von sabai-sabai im Forum Treffpunkt
    Antworten: 20
    Letzter Beitrag: 26.04.05, 08:59
  5. Buddhismus
    Von siddhartha im Forum Sonstiges
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 06.01.01, 20:04