Seite 6 von 9 ErsteErste ... 45678 ... LetzteLetzte
Ergebnis 51 bis 60 von 87

Buddhismus

Erstellt von Chak, 15.04.2013, 14:21 Uhr · 86 Antworten · 5.673 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von Talok

    Registriert seit
    19.02.2013
    Beiträge
    200
    ... die Krux bei der "Religion" fängt mit der Erfindung des Priesters an.
    Wenn man unter Priester/Mönch/Lehrer/Meister usw... denjenigen versteht der sich als vermittelnde Instanz
    zwischen die Menschen und ihren Gott/Transzendenz/Buddhaschaft/Erleuchtung/Nirvana usw., stellt.
    Alles andere ist Folge dieses tuns.

  2.  
    Anzeige
  3. #52
    Avatar von Khun_Mii

    Registriert seit
    26.06.2006
    Beiträge
    325
    Zitat Zitat von Talok Beitrag anzeigen
    ... die Krux bei der "Religion" fängt mit der Erfindung des Priesters an.
    Wenn man unter Priester/Mönch/Lehrer/Meister usw... denjenigen versteht der sich als vermittelnde Instanz
    zwischen die Menschen und ihren Gott/Transzendenz/Buddhaschaft/Erleuchtung/Nirvana usw., stellt.
    Alles andere ist Folge dieses tuns.
    Genau, Religion ist Opium für das Volk!

  4. #53
    Avatar von rolf2

    Registriert seit
    04.09.2006
    Beiträge
    19.270
    Zitat Zitat von Talok Beitrag anzeigen
    ... die Krux bei der "Religion" fängt mit der Erfindung des Priesters an.
    Wenn man unter Priester/Mönch/Lehrer/Meister usw... denjenigen versteht der sich als vermittelnde Instanz
    zwischen die Menschen und ihren Gott/Transzendenz/Buddhaschaft/Erleuchtung/Nirvana usw., stellt.
    Alles andere ist Folge dieses tuns.
    da hat halt jemand ne Idee wie er sich die Welt erklärt und je bekloppter die Ideen sind

    Ausstieg aus der Wiedergeburt

    Aufstieg ins Paradies

    Gott

    desto mehr Leute glauben aus Mangel an Beweisen und aus der Not ihr Dasein irgendwie erklärt haben zu wollen.....


    funktioniert genauso mit Börsenweisheiten, keiner blickt wirklich durch aber kaufen z.B. Telekom Aktien, oder glauben an immerwährendes Wachstum der Märkte, was ein Quatsch, aber Millionen von Fliegen können sich nicht irren

  5. #54
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    völlig Latte
    Buddhismus wie er sein soll.

  6. #55
    Avatar von rolf2

    Registriert seit
    04.09.2006
    Beiträge
    19.270
    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Buddhismus wie er sein soll.
    wenn Buddha meint das Leben sei Leid, so ist das seine Art die Welt zu sehen,

    richtig ist von der Geburt an bewegen wir uns auf den Tod zu, alles was zwischen Geburt und Tod stattfindet ist neben Leid auch viel Freude, wenn man sich denn freuen kann und will

    Freude und Leid sind Motivationen weniger zu leiden und mehr Freude zu finden, was steckt dahinter ?

    nichts weiter als der Trieb eines jeden Lebewesens am Leben zu bleiben und sich zu vermehren

  7. #56
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    sagt wer? ach ja Buddha, ok ist ne Meinung
    Nein, sagt der Verstand, wenn man ihn gebraucht.

    Dies aber nur meine eigene Schlussfolgerung.

    Zu welchen Schlussfolgerungen "Buddha" letztendlich gekommen ist ist nur relevant, wenn sie sich mit den eigenen decken. Ansonsten sollten sie nur lediglich anleiten sie zu hinterfragen durch eigenes Nachdenken. Dies jetzt auch nicht weil "Buddha" es gesagt hat sondern weil er es gesagt hat und sich mit den eigenen Schlussfolgerungen deckt.

    Einigen wir uns darauf, Buddhismus ist nicht die Lehre den Weisungen Buddhas zu folgen sondern den eigenen Verstand zu gebrauchen, waehrend der Lehrherr lediglich Empfehlungen ausspricht, die auf dessen eigenen Erfahrungen und Schlussfolgerungen beruhen.

    Nichts mystisches, nichts magisches, nicht heiliges.

    Simpel, vielleicht zu simpel, was es bereits wiederum zu anspruchsvoll macht. Der eigene Verstand scheint fuer Viele so etwas wie eine heilige Kuh zu sein, der man einfach nicht trauen darf, kann und soll, speziell wenn andere Personen mit Rang und Namen andere Meinungen vertreten.

  8. #57
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    wenn Buddha meint das Leben sei Leid, so ist das seine Art die Welt zu sehen,

    richtig ist von der Geburt an bewegen wir uns auf den Tod zu, alles was zwischen Geburt und Tod stattfindet ist neben Leid auch viel Freude, wenn man sich denn freuen kann und will

    Freude und Leid sind Motivationen weniger zu leiden und mehr Freude zu finden, was steckt dahinter ?

    nichts weiter als der Trieb eines jeden Lebewesens am Leben zu bleiben und sich zu vermehren

    Freude kann ohne den Antagonisten Leid nicht existieren. Somit werden wir staendig zum Gummiball zwischen den Extremen. Werden zu Sklaven unserer Emotionen und setzen uns somit dem Leid aus. Warum nicht somit der Mittelweg zwischen den Extremen? Weder Freud noch Leid, sondern eine staendige harmonische Balance der Ausgeglichenheit.

    Zum eigenen Wohl sowie zum Wohl seiner Umgebung und Mitlebewesen.

    Am Leben zu bleiben ist genauso bedeutungslos wie der Tod. Triebe und Emotionen werden durch Verstand ersetzt. Es wird leicht zu handeln und zu entscheiden. In jeglicher Situation. Mai pen rai, wie immer es auch kommen mag. Live is a comedy.

  9. #58
    Avatar von DisainaM

    Registriert seit
    15.11.2000
    Beiträge
    26.833
    Zitat Zitat von ccc Beitrag anzeigen
    m.E. ganz einfach deswegen, weil es ein schlechtes Bild in der Öffentlichkeit macht und wenig mit dem Idealbild des "Verzichtens" zu tun hat, das ja ein wesentliches Element des Buddhismus ist.

    Ein katholischer Eremit wird auch wenig glaubwürdig, wenn er sich eine Hitec-Anlage für seine 4m²-Klausur im Wald schenken lässt mit Satellitenschüssel samt 60 Programmen und dazu zwei 3-Wege-Lautsprecherboxen zu 1000 Watt ... vor allem wenn er sie dann auch noch benützt
    der thailändische Buddhismus kennt nicht diese Dogmatische Form des Handelns,

    weil die kulturellen Hintergründe der buddhistischen Gemeinschaften zu unterschiedlich ist.

    Ob es nun um einen Theravadabuddhismus von Chinesischen Einwanderern vor 150 Jahren geht,
    die ihre eigene Adaption geschaffen haben, also ihren eigenen mittleren Weg zwischen den Anforderungen,
    den jedes Mitglied der Gemeinschaft für seine Gemeinschaft erbringen muss,

    oder um die Nachkommen der Dai in Thailand, die aus einer Kultur des Matriachates kommen,
    überall finden sich unterschiedliche Nuancen in den Anforderungen, die ein Mönch für seine Gemeinschaft erbringen muss.

    Entfernt sich ein Mönch mit seinen Lehren von den Anforderungen der Gemeinschaft,
    baut die Gemeinschaft einen neuen Tempel, den sie mit einem Mönch besetzen,
    der ihre Anforderungen erfüllt.

    Der Tempel des verlassenden Mönches muss nun selber sehen,
    wie er eine Gemeinschaft, die ihn unterstützt, findet.

    Wenn diese Gemeinschaft also beispielsweise die Annahme eines beschriebenen Geschenkes erwartet hätte,
    wäre ihr die Wahrnehmung der thailändischen Öffentlichkeit egal, solange der Mönch ihre Art unterstützt,
    und im Einklang mit den Regeln der Shanga lebt, ist es kein Problem.

  10. #59
    Avatar von rolf2

    Registriert seit
    04.09.2006
    Beiträge
    19.270
    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Nein, sagt der Verstand, wenn man ihn gebraucht.

    Dies aber nur meine eigene Schlussfolgerung.

    Zu welchen Schlussfolgerungen "Buddha" letztendlich gekommen ist ist nur relevant, wenn sie sich mit den eigenen decken. Ansonsten sollten sie nur lediglich anleiten sie zu hinterfragen durch eigenes Nachdenken. Dies jetzt auch nicht weil "Buddha" es gesagt hat sondern weil er es gesagt hat und sich mit den eigenen Schlussfolgerungen deckt.

    Einigen wir uns darauf, Buddhismus ist nicht die Lehre den Weisungen Buddhas zu folgen sondern den eigenen Verstand zu gebrauchen, waehrend der Lehrherr lediglich Empfehlungen ausspricht, die auf dessen eigenen Erfahrungen und .
    Yup, dösis ok

  11. #60
    Avatar von rolf2

    Registriert seit
    04.09.2006
    Beiträge
    19.270
    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Freude kann ohne den Antagonisten Leid nicht existieren. Somit werden wir staendig zum Gummiball zwischen den Extremen. Werden zu Sklaven unserer Emotionen und setzen uns somit dem Leid aus. Warum nicht somit der Mittelweg zwischen den Extremen? Weder Freud noch Leid, sondern eine staendige harmonische Balance der Ausgeglichenheit.

    Zum eigenen Wohl sowie zum Wohl seiner Umgebung und Mitlebewesen.

    Am Leben zu bleiben ist genauso bedeutungslos wie der Tod. Triebe und Emotionen werden durch Verstand ersetzt. Es wird leicht zu handeln und zu entscheiden. In jeglicher Situation. Mai pen rai, wie immer es auch kommen mag. Live is a comedy.
    Freude und Leid ja, Gefühle die uns leiten und uns helfen Das Leben richtig zu leben, nichts an diesen Gefühlen ist falsch, dienen sie doch der Orientierung, was es zu vermeiden gilt sich von diesen Gefühlen ausschließlich beherrschen zu lassen.

    Es ist nicht bedeutungslos am Leben zu bleiben, bedeutungslos ist lediglich der Tod. Triebe und Emotion zu negieren ist schon ein Kardinalfehler und gleichzeitig ein völlig sinnloser Versuch.

Seite 6 von 9 ErsteErste ... 45678 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Buddhismus ?
    Von Waitong im Forum Politik und Wirtschaft außerhalb Thailands
    Antworten: 44
    Letzter Beitrag: 18.03.15, 04:35
  2. Engstirniger Buddhismus ?
    Von siajai im Forum Sonstiges
    Antworten: 37
    Letzter Beitrag: 05.08.09, 00:16
  3. Buddhismus als Nationalreligion
    Von x-pat im Forum Thailand News
    Antworten: 15
    Letzter Beitrag: 22.04.07, 16:31
  4. Buddhismus
    Von sabai-sabai im Forum Treffpunkt
    Antworten: 20
    Letzter Beitrag: 26.04.05, 08:59
  5. Buddhismus
    Von siddhartha im Forum Sonstiges
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 06.01.01, 20:04