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Was bringt die langfristige Lebensplanung?

Erstellt von Ralf_aus_Do, 30.11.2005, 14:20 Uhr · 63 Antworten · 3.881 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Ralf_aus_Do

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    Was bringt die langfristige Lebensplanung?



    Das ist eine schwierige Frage, mit der ich mich hauptsächlich an diejenigen wende, die etwa in meinem Alter (so diejenigen die 34 schon überschritten haben, aber noch nicht 45 Jahre alt sind).

    Und wie sieht diese Planung für euch aus?

    Ich fang dann mal an, was wir uns vorgenommen haben ...

    Die kommenden 25 Jahre werde ich erstmal noch arbeiten, wohl in Deutschland. Während dessen wird angestrebt, in D Eigentum (kleines Haus) anzuschaffen und zu bezahlen. Am Ende dieser Phase denken wir daran, das alles zu verscherbeln - sind dann ja schon ´steinalt´ und den nunja Lebensabend in Schatzens Heimat zu verbringen (dann mit dem vieldiskutierten Hausbau, der dann vollzogen werden soll).

    Habt Ihr auch so eine Art der Grobplanung?

    Mir ist durchaus bewußt, daß Pläne nur gemacht werden, damit man etwas hat, was man immer mal revidieren kann, im Beruf mache ich das ja fast täglich.

    An die älteren richte ich zudem noch die Frage, bei welchem Revisionsstand seid Ihr schon angelangt? Schon dreistellig?

  2.  
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  3. #2
    pef
    Avatar von pef

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    Re: Was bringt die langfristige Lebensplanung?

    Die einzige Planung in dem Alter wäre für mich:

    Wie sichere ich mir finanziell meine Bedürfnisse ab, wenn die Arbeit in Ruhestand übergeht. :-)

  4. #3
    Avatar von tira

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    Re: Was bringt die langfristige Lebensplanung?

    Zitat Zitat von Ralf_aus_Do",p="298044
    ....wird angestrebt, in D Eigentum (kleines Haus) anzuschaffen und zu bezahlen. Am Ende dieser Phase denken wir daran, das alles zu verscherbeln....
    tach ralf,

    da lese ich den plan/handschrift deiner verlobten. ;-D

    warum teuer anschaffen, wenn es dann doch verscherbelt werden soll, odder doch als sicherungspaket,
    sollten gefasste pläne dann doch geändert werden.

    weisst du selbst gut genug, die zukunft ist ungewiss, weichen können wir dafür stellen,
    ob und wo es dann raus kommt ist eine andere sache.

    selbstredend dann auch in hohem masse von der dann (noch/wieder) vorhandenen lag abhängig.

    gruss

  5. #4
    Avatar von Ralf_aus_Do

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    Re: Was bringt die langfristige Lebensplanung?

    Zitat Zitat von tira",p="298061
    [...]
    da lese ich den plan/handschrift deiner verlobten. ;-D
    [...]
    Ich halte aktuell 'ne selbstgenutzte Immobilie für das, wo der Staat am wenigsten drankann, daher war das eher meine Überlegung ...

  6. #5
    Avatar von PengoX

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    Re: Was bringt die langfristige Lebensplanung?

    Hallo

    Ein netter und sicher noch interessanter Thread.
    Ich schramme zwar haarscharf an Deinen Kriterien vorbei (33 Jahre) - habe aber trotzdem schon des längeren eine langfristige Lebensplanung im Kopf.
    Ich arbeite schon seit einigen Jahren als freiberuflicher Programmierer. Und das ist, eine permanente Vollauslastung vorrausgesetzt (und die hatte ich in den letzten 7 Jahren), natürlich sehr viel lukrativer als angestellt zu sein. Darüber hinaus zahlt man nicht in die Sozialkassen (Renten und Arbeitslosenversicherung) ein und spart noch etwas mehr.
    Wenn alles so weitergeht sollte in 12 Jahren (also mit 45) der Sack voll sein. Vorrausgesetzt natürlich die Auftragslage bleibt so gut, ich bleibe gesund und, ganz wichtig, es gibt keinen Börsencrash! Wenn meine Frau mitarbeitet gäbe es natürlich noch einen kleinen Turboeffekt (aber so wichtig ist das nicht - sie kann von mir aus so lange irgendwas studieren wie sie will).
    Also dann mit 45 wird es wahrscheinlich so aussehen: Wohnung in Deutschland und Haus in Thailand. Was davon gemietet oder gekauft sein wird wissen wir noch nicht. Aber die Zeit wird wohl dann so zu 2/3 in Th und 1/3 in D verbracht. Wobei ich mir vorstellen könnte dies so aufzuteilen, dass ich alle 2 Monate für einen Monat nach D komme.
    Finanziell tritt natürlich irgendwann auch noch der Erbfall ein. Ich habe zwar noch zwei Geschwister aber ein bischen was wird da schon noch übrigbleiben. Ausserdem denke ich, dass ich nicht gleich von 100 auf 0 schalten kann und sicher noch weiter programmieren werde. Oder vieleicht das eine oder andere Computerbuch schreiben werde (das kann man ja auch von Thailand aus).
    Der Traum meiner Frau wäre es übrigens einen franchise S&P irgendwo in Thailand aufzumachen.

    Ach ja - das Haus in Thailand wird wohl irgendwo in der weiteren Umgebung von Hua Hin und Cha Am stehen. Falls es also Leute gibt die dort auch mal leben werden - sagt Bescheid. Ich bin umgänglich (d.h. bin die meiste Zeit kein .........) und werde immer kühles Bier im Kühlschrank haben.

    PengoX

  7. #6
    Avatar von KhonKaen-Oli

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    Re: Was bringt die langfristige Lebensplanung?

    Hallo Ralf,
    mit 46 zähle ich ja zu den Älteren.

    Also gr. Eigentumswohnung ist bereits von mir abbezahlt (gehöhrt aber zu 50 % der Ex, weil kein Ehevertrag) Ist vermietet und die Mieteinnahmen behält die Ex als Alimente für die 2 Kinder.

    Zum Finanziellen: einen 6-er im Lotto werde ich ab 28.02.2006 haben. (Abfindung netto 3-stellig ) und mit 60 bekomme ich 700 Euro Penka-Rente.

    Bis dahin sind auch die Kinder 'ausgelernt' und ich bekomme wieder Mieteinnahmen.

    Die staatliche Rente wird auch (hoffentlich) irgendwann kommen.

    Deshalb nächstes Jahr Hausbau in LOS (vom Ersparten und nicht von der Abfindung) und sollte es mir finanziell dreckig gehen, kann ich immer noch eine Zwangsversteigerung von der Eigentumswohnung durchsetzen.

    Gruss
    Oliver

  8. #7
    Odd
    Avatar von Odd

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    Re: Was bringt die langfristige Lebensplanung?

    das Schlimme an deiner Darstellung ist, dass wir noch 12 Jahre warten müssen

  9. #8
    Avatar von PengoX

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    Re: Was bringt die langfristige Lebensplanung?

    Zitat Zitat von Odd",p="298066
    das Schlimme an deiner Darstellung ist, dass wir noch 12 Jahre warten müssen
    und nicht vergessen mir immer recht zu geben!

  10. #9
    Avatar von x-pat

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    Re: Was bringt die langfristige Lebensplanung?

    Ralf: Habt Ihr auch so eine Art der Grobplanung?

    Ehrlich gesagt nein. Die Bedürfnisse und Situation der eigenen Person in 25 Jahren (geschweige denn die einer Ehehgemeinschaft) sind im Prinzip nicht vorhersagbar. Der Plan nach Thailand auszuwandern hört sich eher nach einem gegenwärtigen Bedürfnis an. Ob das in 25 Jahren noch besteht ist nicht abzusehen. Das Leben ist eine nichtlineares dynamisches System mit wenigen Konstanten. Ein 25-Jahre Horizont besteht demnach mehr aus Wunschdenken als aus Planung. Alles was man für diesen Zeitraum vorhersagen kann sind grobe statistische Wahrscheinlichkeiten.

    Cheers, X-Pat

  11. #10
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Was bringt die langfristige Lebensplanung?

    An die älteren richte ich zudem noch die Frage, bei welchem Revisionsstand seid Ihr schon angelangt? Schon dreistellig?
    Meinst du, ob die Rente die 100 €- Marke übersteigt ? ;-D

    Ja, tut sie. In vier Jahren werde ich dem Lebewohl sagen, was man auch schon mal so leichsinnigerweise als ´dem Arbeitslebben´ bezeichnet.

    Geplant habe ich in meinem Leben nie großartig, habe also bereits immer schon eine leichtfüßige unbewusste ´Thai-Grundhaltung´ gehabt.

    Es wird reichen, um mit kleinen Sprüngen durchs restliche Leben zu taumeln. Nein, wir haben noch keine Blauziegelhütte im Issaan, wir werden uns auch nicht für immer dort oder anderswo in Thailand niederlassen. Wir werden aller Voraussicht nach so vier-fünf Monate dort relaxen, uns vor dem zurückziehen, was unsere westliche Hemisphäre noch alles an Überraschungen parat hat.

    Ich möchte noch ein wenig gemeinsam mit Suay von dem Land sehen, Menschen kennen lernen und mir die Hektik aus dem Balg pusten lassen. Kurz: Die innere Ruhe finden, der ich im Grunde mein ganzes bisheriges Leben nachgelaufen bin.

    Und die restliche Zeit des Jahres möchte ich hier in D mit lieben Menschen verbringen und mir ab und an den ´Tatort´ am Sonntagabend reinziehen, oder so...

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