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Berichterstattung aus THL

Erstellt von Shiai, 20.09.2006, 10:15 Uhr · 41 Antworten · 2.759 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Shiai

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    Re: Berichterstattung aus THL

    Zitat Zitat von Marathonmann",p="400521
    Wie gesagt, wenn in Thailand in fingierter Bombenanschlag vereitelt wurde ist das hier in D nicht mal eine Zeile wert. Wenn jemand auf unser aller Kanzlerin einen Anschlag geplant hätte würde das in den Thailändischen Medien ebenfalls keine Beachtung finden. Damit dürfte die Wertigkeit einer solchen Information klar sein.
    Damit hast Du recht, ein Korrespondent der vor Ort weilt und in dessem Arbeitsbereicht TH liegt, sollte aber dennoch darüber informiert sein, das ist sein Job

  2.  
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  3. #22
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Berichterstattung aus THL

    @Marathonmann schreibt:
    "Es gibt nur eine Möglichkeit es zu verbessern: es selber besser zu machen!"

    Wie sieht das Gehalt/Honorar aus?

  4. #23
    Avatar von Joerg_N

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    Re: Berichterstattung aus THL

    Ausserdem soll der Sonthi sich bis jetzt sehr
    in der Öffentlichkeit zurückgehaölten haben

    dann ist es heute nacht passiert
    und die Pressekonferenz des Übergangsrates war 2,5 Stunden vor dem Lifeberichtaus BKK

    also sollte man da auch mal Rücksicht nehmen

    und wie gesagt - für uns hier ist Thailand wichtiger
    als für den Haupteil der deutschen Bevölkerung

  5. #24
    Avatar von tira

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    Re: Berichterstattung aus THL

    Zitat Zitat von Monta",p="400533
    @Marathonmann schreibt:
    "Es gibt nur eine Möglichkeit es zu verbessern: es selber besser zu machen!"
    Wie sieht das Gehalt/Honorar aus?


    tach alex,

    nicht zu hoch ansetzen, vergibt ihr gleichzeitig noch eine arbeitsbewilligung
    wird sich jeder zweite auswanderungswillige hier im forum als berichterstatter melden ;-D

    gruss

  6. #25
    Avatar von Ralf_aus_Do

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    Re: Berichterstattung aus THL

    Ohnehin ist mir die ARD eher unsympathisch, wegen einiger Dinge die etwas mit "Sand in die Augen streuen zu tun haben":

    Die ARD weist den Vorwurf entschieden zurück, sie habe das Internet als neue Einnahmenquelle entdeckt. Tatsächlich sind die Länder in dieser Frage zuständig. Seit mehr als zwei Jahren steht fest, wie die Rechtslage ab dem Januar 2007 vom Gesetzgeber ausgestaltet wurde.
    steht da zum Beispiel ...

    Eine eindeutige Fehlinformation, die Sache wurde von der Intendantenkonferenz vorgeschlagen. Von denen selbst, die zwar davon profitieren und nunmehr kopfschüttelnd und achselzuckend anmerken mit all dem nix zu tun zu haben.

    Eine renomierte Zeitung kommentiert dies wie folgt:
    Bezahlfernsehen ARD

    Von Winand von Petersdorff


    Bekommt die ARD, was sie verdient? Die Antwort ist ein kraftvolles und sehr grundsätzliches Nein. Die Leistungen der ARD (und des ZDF) stehen in keinem Zusammenhang mit ihren Einnahmen. So ist es gewollt. Die Erlöse richten sich im Prinzip nach den Abspielgeräten: Haushalte nur mit Radio bezahlen 5,52 Euro, Haushalte mit Radio und Fernsehgerät 17,03 Euro im Monat.

    Unerheblich ist es, wie häufig der Fernseher benutzt wird. Unerheblich ist es, ob die Zuschauer überhaupt ARD und ZDF schauen. Unerheblich ist auch, ob die ARD in angemessener Weise mit ihren Geldern haushaltet, ob sie Radfahrern unter Doping-Verdacht Interviews abkauft, ob ihre Mitarbeiter andersherum Berichterstattung verkaufen, kurz: ob die Gesamtleistung der Sender, gemessen an Qualität und moralischer Integrität, in einem angemessenen Verhältnis zu den erzwungenen Abgaben der Bürger steht. Egal wieviel oder wie wenig, egal wie gut oder wie schlecht: Die Menschen haben zu zahlen.

    Eine Sache allerdings war bisher erheblich: Wer über keines der klassischen Abspielgeräte Radio oder Fernsehgerät verfügte, der wenigstens kam davon. Aber auch das soll sich nun ändern. Denn nach dem Vorschlag der Intendanten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten werden künftig auch für Personalcomputer mit Internetanschluß und internetfähige Handys Rundfunkgebühren bezahlt werden. Dann dürften nur noch ein paar Verweigerer des technischen Fortschritts und eine Gruppe von Eremiten, die sich der medialen Komplett-Askese verschrieben hat, vor dem Zugriff der Anstalten sicher sein.

    Die Empörung dagegen ist nicht nur groß, sondern auch sehr gut nachvollziehbar: Wer benutzt seinen PC schon, um Radio zu hören? Wer hat die Anstalten überhaupt eingeladen oder aufgefordert, ihre Angebote unentgeltlich ins Netz zu stellen? Die Gebührenzahler sollen für die Expansion der Sender in ein neues Medium bezahlen, ohne daß sie gefragt werden. Gewiß ist, daß die Sender Mehreinnahmen in zweistelliger Millionenhöhe erwarten dürfen.

    An dieser Entwicklung wird deutlich, wie unbefriedigend die Finanzkonstruktion ist. Die finanziellen Anreize der Sender zu sparen sind ebenso gering wie die finanzielle Anreize, gute Ware anzubieten. Vielmehr scheint die Finanzkonstruktion die Expansion zu fördern. Vor allem aber scheint sie jene Degeneration zu ermöglichen, die alle Großorganisationen erleben, denen Kontrolle, Transparenz und Anreiz zum Wohlverhalten fehlen.

    Indizien für den Sittenverfall sind nicht nur die Verträge, die die ARD mit dem unter Doping-Verdacht stehenden Radfahrer Jan Ullrich und dessen Helfer geschlossen hat. Schlimmer noch ist die fehlende Kraft der ARD, diese skandalösen Verfehlungen zu bereinigen. Alle Täterfiguren bleiben im Amt oder werden sogar befördert.

    Daß die ARD ihre eigenen der Neutralität verpflichteten Nachrichtensendungen zum Marketing für die Gebührenforderungen nutzt, paßt in das Gesamtbild einer verdorbenen Organisation. Die Finanzkonstruktion begünstigt offenkundig eine Bunkermentalität des Führungspersonals, das den Blick für Maß und Mitte längst verloren hat.

    Vielleicht muß man ihm sogar dankbar sein. Denn erstmals bietet sich eine Chance zur grundlegenden Reform. In der kommenden Woche treffen sich die Ministerpräsidenten, um über den Vorschlag der Intendanten zur Erhebung von Gebühren auf Personalcomputer zu beraten. Sie haben es in der Hand, den Sendern einen Riegel vorzuschieben. Endlich.

    Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 17.09.2006, Nr. 37 / Seite 36
    Nun, und wenn man die ARD nicht mag und dann noch m.E. offensichtlich mangelhafte Information für viel teuer Geld zwangserwirbt, dann erwähnt man dies schon mal.

  7. #26
    Avatar von Shiai

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    Re: Berichterstattung aus THL

    Zitat Zitat von Joerg_N",p="400543
    Ausserdem soll der Sonthi sich bis jetzt sehr
    in der Öffentlichkeit zurückgehaölten haben

    dann ist es heute nacht passiert
    und die Pressekonferenz des Übergangsrates war 2,5 Stunden vor dem Lifeberichtaus BKK

    also sollte man da auch mal Rücksicht nehmen

    und wie gesagt - für uns hier ist Thailand wichtiger
    als für den Haupteil der deutschen Bevölkerung
    Blödsinn, es ist ja nicht so, dass die Korrespondenten mit Bleistift und Block durch die Straßen rennen um sich dort die Informationen zu holen. Die können sehr wohl auf Kontakte und Datenbanken der Zeitungen vor Ort zugreifen. Es ist klar, dass ein Korrespondent nicht jeden Militär in SO-Asien kennen kann. Er sollte aber in der Lage sein sich diese Informationen zügig vor Ort besorgen zu können. Die thail. Medien haben sicher diese Daten vorrätig. Denn wenn er auch in DE recht unbekannt ist, in TH ist das nicht der Fall.

    Das der Putsch hier in der EU eine völlig andere Gewichtung hat, zumal mit der Ungarn-Krise quasi vor der eigenen Haustür, sehe ich völlig ein. Es ist klar das der Putsch nicht unser Medienbild völlig beherrscht. Von Auslandskorrespondenten vor Ort darf man aber wohl etwas Hintergrundwissen und vor allem die Initiative sich diese Infos zu beschaffen erwarten, dafür werden die bezahlt.

  8. #27
    Avatar von Joerg_N

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    Re: Berichterstattung aus THL

    Zitat Zitat von Shiai",p="400635
    Blödsinn,
    mhhh, da ist ja wohl nee Abmahnung fällig
    aber vielleicht schlaf ich noch eine Nacht drüber
    ;-D

  9. #28
    Avatar von Thaiman

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    Re: Berichterstattung aus THL

    Zitat Zitat von Shiai",p="400635
    Das der Putsch hier in der EU eine völlig andere Gewichtung hat, zumal mit der Ungarn-Krise quasi vor der eigenen Haustür, sehe ich völlig ein.
    Soeben beschlossen, unsere Bundeswehr "beschützt" den Libanon, so what.




    gegen wen?

  10. #29
    Avatar von Shiai

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    Re: Berichterstattung aus THL

    Zitat Zitat von Joerg_N",p="400637
    Zitat Zitat von Shiai",p="400635
    Blödsinn,
    mhhh, da ist ja wohl nee Abmahnung fällig
    aber vielleicht schlaf ich noch eine Nacht drüber
    ;-D

  11. #30
    UAL
    Avatar von UAL

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    Re: Berichterstattung aus THL

    Schwer ist der Journalistenjob...denke mit Wehmut an Dieter Kronzucker oder Peter Scholl-Latour :bravo: zurück

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