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Belästigung von Asiatinnen,oder Frauenmangel in Deutschland.

Erstellt von Otto-Nongkhai, 10.08.2010, 12:06 Uhr · 577 Antworten · 59.085 Aufrufe

  1. #221
    Avatar von Leipziger

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    Hallo Micha L

    Diese Abfälligkeit ergab sich aus den geschäftlichen Aktivitäten einer Bevölkerungsgruppe, welche in einer Mangelwirtschaft begehrte Waren fast völlig wegkaufte

    Daß die nicht transferierbare DDR-Währung die Vietnamesen zu solchem Handeln zwang, tröstete die betroffenen Deutschen nicht.

    Dazu kommt, daß "Fidschi" als abkürzende Verballhornung entstand wie "Tommy", "Ami" und auch "Kraut" und von nicht wenigen Leuten arglos in diesem Sinne gebraucht wurde .........
    Entschuldigung , aber deine Verharmlosung von Rassismus den es auch in der DDR gab ist mir unverständlich ........

    Die DDR mit ihrer Bevölkerung war genau wie die BRD ein Nachfolgestaat von ....deutschland mit seinen Rasseideologien die , im dritten Reich ins Volkshirn implantiert , auch in den 70zigern und 80ziger Jahren quasi noch "nachwirkten" !

    Und die Bezeichnung " Fidschi " war damals genau so abfällig und rassitisch wie zu der Zeit im Westen der Begriff "......" für einen Südländer oder in den USA das Wort " ...... " für einen Afroamerikaner ......... also das hat er genau richtig verstanden der Micha ohne L !

    Aber irgendwie muß du wahrscheinlich hier fast alles schönreden auch ist mir schon länger aufgefallen .........

  2.  
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  3. #222
    Avatar von Leipziger

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    Hallo Nokgeo

    EX hatte dann später bei mir nachgefragt..was " Fipse " sei.. Da war ich überfragt.
    Wenn ich mich recht erinnere war "Fipse" war ein regional gebräuchlicher , um Leipzig sagte man eher "Iesche" , Begriff für eine Freundin ........ egal wo sie herkam .......

  4. #223
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Von daher ist Deine Beobachtung zu relativieren.

    Sei es wie es sei: Das Verhältnis dt. Mann-asiat. Frau blieb dabei unvergleichlich ungünstig und hätte statistisch gesehen zur hier beobachteten Resignation führen können. Hat es aber nicht immer. Wer sich bemühte, hatte nicht selten Erfolg.
    Na ja, das was Du da schreibst gilt doch eigentlich auch heute für den Westen. Denn Asiatinnen, die heute hier in Deutschland frei und ungebunden leben (dürfen), sind doch eher selten - leider.
    Nebenbei dürfte die Konkurrenzsituation zu der Zeit als Du in der DDR gesucht und gefunden hast, bei weitem nicht so zugespitzt gewesen sein wie heute. Das Volk hatte sich bis zu Wende noch kräftig vermehrt. Auswirkungen von einem Pillenknick gab es zu der von Dir beschriebenen Zeit in der DDR vermutlich nicht - oder?

  5. #224
    Avatar von Leipziger

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    Halla Micha

    Das Volk hatte sich bis zu Wende noch kräftig vermehrt. Auswirkungen von einem Pillenknick gab es zu der von Dir beschriebenen Zeit in der DDR vermutlich nicht - oder?
    Nein das ist nicht richtig , die Bevölkerungsentwicklung im Osten war fast die gleiche wie im Westen ....... die letzten konstant besetzten Jahrgänge (300.000 DDR-Kinder) wurden Mitte der 60ziger Jahre geboren danach ging es auch hier zurück ...........

    Und die Auswirkungen auf dem Partnermarkt kamen also erst ab 1990 bei den unter 25 Jährigen oder ab 2000 bei den unter 35 Jährigen (genau wie im Westen) ........ ein bißchen selbst rechnen solltest du eigentlich können , oder ?!

  6. #225
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    Nebenbei dürfte die Konkurrenzsituation zu der Zeit als Du in der DDR gesucht und gefunden hast, bei weitem nicht so zugespitzt gewesen sein wie heute. Das Volk hatte sich bis zu Wende noch kräftig vermehrt. Auswirkungen von einem Pillenknick gab es zu der von Dir beschriebenen Zeit in der DDR vermutlich nicht - oder?
    Mag sein. Aber darauf wollte ich nicht hinaus.
    Es ging mir nur um die Asiatinnen in der DDR. Irgendwann habe ich die "Farangfrauen" ausgeklammert und sie existierten für mich als potentielle Partnerinnen nicht mehr. Bekannte waren nicht so extrem, hätten durchaus eine Deutsche ehelichen können, wenn ihnen nicht ihre Vietnamesin begegnet wäre.
    Ganz extrem war die Situation bei meiner ersten Ehefrau. In Leipzig hatten sich einige Chinesen über den Weltkrieg hinübergerettet. Deren Töchter waren bis auf eine vergeben. Diese ist mir nicht von selbst begegnet, sondern ich habe mich bemühen müssen. Dabei war ich mir meiner Sache keineswegs sicher. Konkurrenten mußten ausgestochen werden. Wider Erwarten hat es schließlich geklappt.

  7. #226
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    Entschuldigung , aber deine Verharmlosung von Rassismus den es auch in der DDR gab ........
    .........
    Da entgegne ich Dir mit dem Vorwurf der Simplifizierung.
    Die Sache war vielschichtig und in meiner differenzierten Betrachtung bin ich auf die Ursachen eingegangen.

    Nach meiner Erfahrung war die Nachwirkung der ....ideologie nicht so drastisch und sicherlich sind unsere Nachbarn in Europa nicht freier von Rassismus (ganz zu Schweigen bei den USA. Da gab es damals bekanntlich noch tief sitzenden, staatlich sanktionierten Rassismus).
    Die vietnamesischen Lehrlinge und Studenten waren bis Ende der 70er in breiten Bevölkerungskreisen geachtet und es wurde ihnen Sympathie entgegengebracht, von Kollegen auch ganz persönlich nach Feierabend. Nicht liebestolle Männer meine ich, sondern Ersatzeltern, die sich ganz ohne Weisung von "oben" fanden.
    Die Ablehnung begann mit der massenhaften Einreise von Gastarbeitern und den damit verbundenen von mir oben geschilderten wirtschaftlichen Folgen im Einzelhandel. Definitiv ist das Wort "Fitschi" erst in dieser Zeit entstanden.
    Was die Ostdeutschen betrifft, so haben die inzwischen Älteren, d.h., die in der DDR aufgewachsen sind, definitiv weniger rechtes Gedankengut als spätere Generationen. Bekanntlich und bedauerlicherweise ist rechtes Gedankengut besonders bei den heutigen Jugendlichen verbreitet.
    Ich denke bei den Älteren wirkt im großen Umfang die negative Kriegserfahrung ihrer Eltern und darauf aufbauend, die antifaschistische Ideologie der DDR nach. Daß die weitgehend Mittel zum Zweck war, bedeutete kein Hindernis, Antifaschismus zu verinnerlichen.
    Dabei bestreite ich entgegengesetzte Tendenzen gar nicht.

  8. #227
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von dsching dschog Beitrag anzeigen
    In Thailand kommt ja noch der Kathoi Faktor hinzu.
    Überdurchschnittlich viele Männer sind am weiblichen Geschlecht nicht interessiert.
    der Kathoi Faktor ist auch in Deutschland spuehrbar,
    indem man eine Vermaennlichung der weiblichen Verhaltensformen ablesen kann,
    (die US Fitness Shows sind da wohl das abschreckenste Beispiel mit ihren Muskel Frauen)
    eine verweiblichung der maennlichen Verhaltensformen
    (um ein Nicht Macho zu sein, wird immer mehr eine Schwulen-attiduede eingespielt)
    ((die Zeiten von Klaus Löwitsch sind endgueltig vorbei))

    und in den USA sind sie die Megastars,
    OP Frauen, wie Sun Lee
    Sun Lee - Google-Suche

  9. #228
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    der Kathoi Faktor ist auch in Deutschland spuehrbar,
    indem man eine Vermaennlichung der weiblichen Verhaltensformen ablesen kann
    Ja, das ist mir auch schon aufgefallen. Manchmal kann man eine Frau in Deutschland nicht von einem Mann unterscheiden, und zwar nicht nur was ihre Verhaltensweise angeht, sondern auch sogar äußerlich bzw. was die Kleidung betrifft.

  10. #229
    Avatar von Henk

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    Zitat Zitat von Bajok Tower Beitrag anzeigen
    Ja, das ist mir auch schon aufgefallen. Manchmal kann man eine Frau in Deutschland nicht von einem Mann unterscheiden, und zwar nicht nur was ihre Verhaltensweise angeht, sondern auch sogar äußerlich bzw. was die Kleidung betrifft.
    ...das geht mir eher in Thailand so.......Warst du schon einmal in Thailand?

  11. #230
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Frauenmangel: Männergesellschaft

    Ostdeutschland laufen die Frauen weg. In manchen Dörfern stehen 100 Männern nur noch 75 Frauen gegenüber. In keiner Region Europas ist die Quote schlechter, nicht mal in der finnischen Arktis. Während junge Frauen Arbeit im Westen finden, bleibt eine männliche Unterschicht zurück: schlecht ausgebildet, ohne Job, ohne Hoffnung. Wer sind diese Männer? Das wollte die Hamburger Fotografin Gesche Jäger wissen. In ihrem Fotobuch »Was tun« porträtiert die 30-Jährige Männer aus Gegenden mit Frauenmangel. Dafür fuhr sie drei Monate lang durch die ostdeutsche Provinz.

    DIE ZEIT: Frau Jäger, Sie sind eine Frau im heiratsfähigen Alter – eine seltene Erscheinung in manchen ostdeutschen Dörfern. Hat man Sie bei Ihren Besuchen dort umschwärmt?

    Gesche Jäger: Vielleicht haben einige Männer gedacht: Jetzt kommt hier endlich was Junges, Frisches rein! Das hat mir den Zugang etwas erleichtert. Manche Mütter haben mich bekocht oder zum Kaffee eingeladen. Vielleicht steckte dahinter die Wunschvorstellung, dass ich eine potenzielle Schwiegertochter sei. Ein Mann hat sich angeblich in mich verliebt und eine SMS geschickt: Es seien zu viele Gefühle im Spiel. Dann hat er die Zusammenarbeit abgebrochen. Ich hatte als junge Frau also Vor- und Nachteile...

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