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Bauen in Thailand - Kosten für Baumaterialien - z.B. Gasbetonsteine, PVC Fenster+Türe

Erstellt von Chintana, 27.06.2011, 16:41 Uhr · 71 Antworten · 28.524 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Ich wollt ja nur mal etwas staenkern.

    Aber man sollte sich schon ehrlich fragen, was man braucht und was fuer die staunende Nachbarschaft ist.
    Mir war z. B. eine vernuenftige Kueche statt dieses in Thailand ueblichen, gemauerten Bermuda Dreiecks fuer Utensilien wichtig. Dafuer habe ich allerdings auch 100 KBaht verbraten.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von Nordthai

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    Hab ich auch so verstanden.

    Aber der Aspekt der Nachbarschaft, scheint mir in Thailand wichtiger als in Deutschland.
    Das sich der "normale" Thai, in Kooperation mit dem Falang, damit ein Ei ins Nest legt, ist den meisten nicht bewusst.

    Hier gibt es so einige, die glauben, wenn sie erst das größte und schönste Haus in Thailand haben, dass die Integration wie von selbst läuft.
    Im Gegenteil. Die gesamte Familie mit dem Falang setzt hier das Signal, dass sie was anderes, besseres ist. Damit man sich selbt und die Familie wieder runterholt, werden z.B. Schweine gezüchtet.

    Schnell kommt Neid auf, und man bezahlt plötzlich mehr für Dinge, die andere günstiger bekommen.
    Die Familie im Falang-Style Haus wird über die Jahre unzufrieden, da nicht mehr der "normalen" Bauernschaft zugehörig.
    Im Innern noch die Bauern, aber nach aussen der neue Geldadel. Das nagt über die Jahre.

    Deshalb kann ich jedem nur raten, baut, so wie ich, ein kleines gut ausgestattetes Häuschen, welches sich nicht wesentlich, erst recht nicht äusserlich, von denen in der Umgebung absetzt.

    Ein guter Nebeneffekt: Ihr spart Geld.

  4. #23
    Avatar von Chintana

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    [QUOTE=Yogi;893868]
    Zitat Zitat von Chintana Beitrag anzeigen

    Fehlen da etwa 2 Nullen oder ist die Währung Euro?
    Nein wurde von mir leider nur unvollständig wiedergegeben, soll heißen 20.000,-- Bht pro Qm umbauter Raum.

  5. #24
    Avatar von Chintana

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    [QUOTE=DisainaM;893881]Beim Bau eines Hauses muss man zuerst überlegen, ob man eine Wertanlage schaffen will,
    weil man z.B. ein Haus in einer Region oder in einer Lage baut, wo das investierte Kapital sich im Falle eines Verkaufes sich auch realisieren lassen könnte,

    oder ob man ein Community-Haus baut, das in der Nähe der thailändischen Verwandschaft im Nirgendwo baut, wo rein Kapitalmässig von einer Wertanlage nicht gesprochen werden kann.

    Gut hier hast Du genau meine Probleme erkannt, das Haus wird allerdings nicht in der Nähe der Familie der Frau entstehen, sondern in einer neu ausgewiesenen Bauanlage für Interessenten wo wir ein Grundstück von einem Rai erworben haben, die Anlage entsteht am Stadtrand von Cha Am.
    Ich war nur davon ausgegangen, das eine deutsch-thai-Verbindung eher mit der europ. Bauweise klarkommt.

  6. #25
    Avatar von waanjai_2

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    Bevor wir einer thail. Baufirma den Zuschlag erteilen würden, haben wir uns bereits gebaute Häuser von denen zeigen lassen. War eigentlich ein Selbstgänger, denn die wollten alle ihre Leistungsfähigkeit demonstrieren. Hilfreich ist ganz vorab die Frage: Wie haltet ihr es mit den Gasbeton-Steinen? Viele Firmen, die bereits im Ausland - also Taiwan oder Singapore - gearbeitet hatten, hatten da schon längst keine Berührungsängste.
    Wir bekamen 2 Kostenvoranschläge von Baufirmen, die alles machen wollten: Arbeitslohn plus Materialeinkauf. Ist eine enorme Arbeit hier jeweils zu fixieren, was genau kalkuliert wurde. Die wollen sich halt absichern, in diesem Jahr kosten die Einrichtungen der Badezimmer x im nächsten - allerdings Bau- Jahr wohl y. Also wollen die, dass man die Differenz y-x selbst trägt.

    Ein weiterer Nachteil der "all-inclusive" Verträge ist, dass die Baufirma später versuchen wird, bei den Materialkosten zu sparen. Was oft ganz eklatante Qualitätsunterschiede impliziert. Wir wollten solche incentives nicht geben.

    Wir haben uns aus vielerlei Gründen dafür entschieden, für das Baumaterial selbst zu sorgen. Mit Hilfe des Bauteams natürlich. So waren wir bis zur letzten Minute frei in der Auswahl der Materialien, die verbaut werden sollten.

    Denn in Thailand, da gibt es kaum ein effektives Nachbestellsystem. Hast Du im Februar etwas gesehen, was Dir gefällt, dann gibt es höchstwahrscheinlich dies im Mai nicht mehr. Entweder enorme Vorratshaltung oder ständiges Neu-Suchen. Was ist, wenn vom gewünschten Waschbecken plötzlich nur noch ein Exemplar vorhanden ist, Du aber 3 brauchst usw.

    Selbst zuständig für den Materialeinkauf zu sein, heißt dann auch: Man entscheidet erst zur relevanten Zeit, aus welchem Material die Arbeitsplatten in der gemauerten Küche sein sollen. Gibt da einige Unterschiede, auch preislich.

  7. #26
    Avatar von KANA

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    Unser Haus:Thai Style,2 Etagen,258 m2.Kosten:1 Million Baht.Land:1750 m2,Kosten: 170.000,-Baht.Habe nur fuer die Arbeit bezahlt,alles andere,Materialeinkauf und andere Dinge,habe ich selber organisiert.Das Haus wurde ohne Architekt gebaut,der hat nur die Statik und den Plan gemacht,entworfen habe ich es selber.

  8. #27
    Avatar von DisainaM

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    Holzhäuser sind schon was schönes,
    suche auch so ein kleines Häuschen für den Garten,
    muss mich allerdings noch durch freds arbeiten,
    mein Freund, die Termite

  9. #28
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Bevor wir einer thail. Baufirma den Zuschlag erteilen würden, haben wir uns bereits gebaute Häuser von denen zeigen lassen. War eigentlich ein Selbstgänger, denn die wollten alle ihre Leistungsfähigkeit demonstrieren. Hilfreich ist ganz vorab die Frage: Wie haltet ihr es mit den Gasbeton-Steinen? Viele Firmen, die bereits im Ausland - also Taiwan oder Singapore - gearbeitet hatten, hatten da schon längst keine Berührungsängste.
    Wir bekamen 2 Kostenvoranschläge von Baufirmen, die alles machen wollten: Arbeitslohn plus Materialeinkauf. Ist eine enorme Arbeit hier jeweils zu fixieren, was genau kalkuliert wurde. Die wollen sich halt absichern, in diesem Jahr kosten die Einrichtungen der Badezimmer x im nächsten - allerdings Bau- Jahr wohl y. Also wollen die, dass man die Differenz y-x selbst trägt.

    Ein weiterer Nachteil der "all-inclusive" Verträge ist, dass die Baufirma später versuchen wird, bei den Materialkosten zu sparen. Was oft ganz eklatante Qualitätsunterschiede impliziert. Wir wollten solche incentives nicht geben.

    Wir haben uns aus vielerlei Gründen dafür entschieden, für das Baumaterial selbst zu sorgen. Mit Hilfe des Bauteams natürlich. So waren wir bis zur letzten Minute frei in der Auswahl der Materialien, die verbaut werden sollten.

    Denn in Thailand, da gibt es kaum ein effektives Nachbestellsystem. Hast Du im Februar etwas gesehen, was Dir gefällt, dann gibt es höchstwahrscheinlich dies im Mai nicht mehr. Entweder enorme Vorratshaltung oder ständiges Neu-Suchen. Was ist, wenn vom gewünschten Waschbecken plötzlich nur noch ein Exemplar vorhanden ist, Du aber 3 brauchst usw.

    Selbst zuständig für den Materialeinkauf zu sein, heißt dann auch: Man entscheidet erst zur relevanten Zeit, aus welchem Material die Arbeitsplatten in der gemauerten Küche sein sollen. Gibt da einige Unterschiede, auch preislich.
    Für so ein Projekt, wie Du durchgezogen hast bestehen 2 Voraussetzungen: 1. Man ist 24 Stunden vor Ort und kennt sich mit den Lieferanten der einzelnen Baustoffe aus. 2. Man hat Ahnung von der Materie.

    Nun soll es aber auch Menschen geben, die keine Erfahrung haben oder sich nicht 24 Stunden am Tag um die Baustelle kümmern können.

    Gibt es nicht auch Forumsmitglieder die mit einer Company schlüsselfertig nach eigenen oder deren Plänen gebaut haben und sowohl wirtschaftlich als auch technisch zufrieden waren ? Vielleicht sollte man die dann auch hier benennen.

    Man kann bei allem sparen. Doch meistens spart man am falschen Ende. Das weiss man oft erst hinterher. Pfusch gibt es überall - ausser man macht alles selbst, was nicht funktioniert.

  10. #29
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    Für so ein Projekt, wie Du durchgezogen hast bestehen 2 Voraussetzungen: 1. Man ist 24 Stunden vor Ort und kennt sich mit den Lieferanten der einzelnen Baustoffe aus. 2. Man hat Ahnung von der Materie.
    Auch wir hatten wenig Vor-Erfahrungen.

    1. Ein Haus sollte man in Thailand nur dann bauen, wenn man dort vor Ort ist. Ist ein ehernes Gesetz bei allen Leuten gewesen, die gebaut haben.
    2. Ist man wegen des Hausbaus - oder auch schon für andere Dinge auf dem Grundstückl - vor Ort, dann sagen einem das gewählte Bau-Team schon, wo man die Materialien Sand, Steine, Eisen, Zement etc. kaufen soll. Das ist zumeist der lokale Bauhandel.
    Alles andere lernt man schnell: Meine Frau und ich haben alle überlokalen Baumärkte abgeklappert. Also Global House, Home Pro, Home Mart sowie die Möbelhäuser. Da haben wir uns z.B. für die sanitären Einrichtungen entschieden. Aber auch für die Dachpfannen, die pro Stück so ca. zwischen 15 und 60 Baht liegen. Man muß die sehen, um zu wissen, was man will. Das Bauteam erinnert einen schon an das, woran man noch nicht gedacht hat: Z.B. Wo kriege ich die Granitplatten für die Arbeitsflächen in der Küche. Die Bauarbeiter wissen sehr gut, wer Auswahl und ein gutes Preis-Leitungsverhältnis hat. Bei uns fuhr der Obmann immer mit und hat uns beim Kauf beraten.

    Vieles entscheidet sich erst beim Bauen selbst, weil immer neue Materialien verfügbar werden. Bei der Planung des Hauses gingen wir von Regenrinnen aus Nickelblech aus, während der Bauzeit wurden PVC-Rinnen verfügbar. Hält man sich öfters bei den Baumärkten auf, bekommt man die Neuerungen spielend mit. Wenn wir da nicht vor Ort gewesen wären? Telefonanrufe hin und her? Das ist nix.

    Viele Anbieter kommen zur Baustelle, weil Du ihnen sagen ließt, sie sollten mal vorbei kommen.
    Bei uns kam die Firma für Fenster und Türen zu uns und brachte Materialproben mit. Oder es kamen Schreiner, mit denen wir Einbauschränke bauen wollten. Da wurde nicht nur über Preise gesprochen, sondern auch über Details wie wir es haben wollten. Das ginge nicht aus dem Ausland her.

    Deshalb: Nur keine großen Sorgen machen. Hauptsache, man ist vor Ort. Wer das (noch) nicht kann, der sollte nur das Grundstück jetzt kaufen und halt später bauen.

  11. #30
    Avatar von Chintana

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Auch wir hatten wenig Vor-Erfahrungen.

    1. Ein Haus sollte man in Thailand nur dann bauen, wenn man dort vor Ort ist. Ist ein ehernes Gesetz bei allen Leuten gewesen, die gebaut haben.
    2. Ist man wegen des Hausbaus - oder auch schon für andere Dinge auf dem Grundstückl - vor Ort, dann sagen einem das gewählte Bau-Team schon, wo man die Materialien Sand, Steine, Eisen, Zement etc. kaufen soll. Das ist zumeist der lokale Bauhandel.
    Alles andere lernt man schnell: Meine Frau haben alle überlokalen Baumärkte abgeklappert. Also Global House, Home Pro, Home Mart sowie die Möbelhäuser. Da haben wir uns z.B. für die sanitären Einrichtungen entschieden. Aber auch für die Dachpfannen, die pro Stück so ca. zwischen 15 und 60 Baht liegen. Man muß die sehen, um zu wissen, was man will. Das Bauteam erinnert einen schon an das, woran man noch nicht gedacht hat: Z.B. Wo kriege ich die Granitplatten für die Arbeitsflächen in der Küche. Die Bauarbeiter wissen sehr gut, wer Auswahl und ein gutes Preis-Leitungsverhältnis hat. Bei uns fuhr der Obmann immer mit und hat uns beim Kauf beraten.

    Vieles entscheidet sich erst beim Bauen selbst, weil immer neue Materialien verfügbar werden. Bei der Planung des Hauses gingen wir von Regenrinnen aus Nickelblech aus, während der Bauzeit wurden PVC-Rinnen verfügbar. Hält man sich öfters bei den Baumärkten auf, bekommt man die Neuerungen spielend mit. Wenn wir da nicht vor Ort gewesen wären? Telefonanrufe hin und her? Das ist nix.

    Viele Anbieter kommen zur Baustelle, weil Du ihnen sagen ließt, sie sollten mal vorbei kommen.
    Bei uns kam die Firma für Fenster und Türen zu uns und brachte Materialproben mit. Oder es kamen Schreiner, mit denen wir Einbauschränke bauen wollten. Da wurde nicht nur über Preise gesprochen, sondern auch über Details wie wir es haben wollten. Das ginge nicht aus dem Ausland her.

    Deshalb: Nur keine großen Sorgen machen. Hauptsache, man ist vor Ort. Wer das (noch) nicht kann, der sollte nur das Grundstück jetzt kaufen und halt später bauen.
    so werden wir es halten, das Grundstück ist gekauft, Baubeginn wohl erst 2013/2014 - wobei die Aufschüttung bereits jetzt durchgeführt wurde, um das Erdreich entsprechend sacken zu lassen.

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