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Banken und das Wechselgeld

Erstellt von Ironman, 31.10.2014, 10:46 Uhr · 19 Antworten · 1.362 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von somtamplara

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    Nach zwei Monaten anzukommen ist schon ein starkes Stueck.
    Aber diese wahre Geschichte kann ich zum Besten geben.

    Ist lang her, zu DM Zeiten.
    Ein Bekannter hatte seine DM TC bei "seiner" Bangkok Bank eingeloest.

    Er hatte sich schon etwas ueber den Superkurs (THB Betrag) gewundert.
    Aber er hat dann das Geld eingesteckt und mit seiner Frau die Bank verlassen und fuhr nach Hause.

    Kurze Zeit spaeter tauchten aufgeregte Bank Mitarbeiter bei seinem Haus auf (sie hatten sich in der Nachbarschaft durchgefragt, um das Haus zu finden).
    Die benebelte Mitarbeiterin hatte ihm den US Dollar Kurs berechnet

    In dem konkreten Fall: das muss natuerlich in der Bankfiliale unter Vorlage von Belegen geklaert werden.
    Frag mich bloss nicht, wie es hier mit der Haftung und Fristen steht.

    Auch in D werden Fehler gemacht und da hat schon mal einer ein paar Milliarden auf dem Konto.
    Abholen mit dem Lastzug ist aber nicht

  2.  
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  3. #12
    Avatar von hueher

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    Das klingt so richtig nach "Fake".................nach so langer Zeit und bei diesem geringen Betrag würde ich nicht mal mit den Ohren wackeln, geschweige denn zu bezahlen! WIE wollen die mir eigentlich beweisen und erklären, wie der sogg. "Irrtum" entstanden ist? Schwachsinn sowas...............

    Übrigends, bei fast allen Banken hängen Schilder worauf geschrieben steht: "sofort nachzählen, sonst gibt es keine Reklamation"! Das gilt für die Bank und den Kunden!

  4. #13
    Avatar von Ban Bagau

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    Zitat Zitat von hueher Beitrag anzeigen
    ....Übrigends, bei fast allen Banken hängen Schilder worauf geschrieben steht: "sofort nachzählen, sonst gibt es keine Reklamation"! Das gilt für die Bank und den Kunden!
    Wie es in Thailand verhält ist fraglich, aber in Deutschland gehört dir zuviel gezahltes Geld nicht automatisch.

    Grundsätzlich ist das der Fall, da der Kunde um die Summe ungerechtfertigt bereichert ist, die nicht von seinem Konto abgebucht wurde. Deshalb hat die Bank einen Rückzahlungsanspruch nach § 812 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB), der lautet: "Wer durch die Leistung eines anderen oder in sonstiger Weise auf dessen Kosten etwas ohne rechtlichen Grund erlangt, ist ihm zur Herausgabe verpflichtet".
    Allerdings muss der Kunde nur das herausgeben, was er noch an Geld hat. Gibt er das zu viel ausgezahlte Geld also komplett aus, so kann die Bank meist nichts mehr verlangen. Das gilt aber nur, wenn der Kunde selber nicht gemerkt hat, dass zu viel Geld ausgezahlt wurde. Meist wird der Geldsegen aber sofort bemerkt. Zumindest würde kaum ein Richter glauben, dass eine überhöhte Auszahlung von mehreren hundert Euro unbemerkt blieb.
    In diesen Fällen muss der Kunde das Geld wieder zurückzahlen. Dann ist auch unerheblich, ob das Geld zwischenzeitlich ausgegeben wurde.
    Strafbar macht man sich durch die Entgegennahme der Geldscheine übrigens nicht. Denn wer eine Zahlung entgegennimmt, erklärt damit nicht schlüssig, dass diese von dem anderen geschuldet war. Daher liegt kein Betrug vor (Bundesgerichtshof, 16.11.1993, Az.: 4 StR 648/93).
    Zu viel Geld aus Geldautomat - darf ich das ausgezahlte Geld behalten?

  5. #14
    Avatar von Ironman

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    Zitat Zitat von hueher Beitrag anzeigen
    Das klingt so richtig nach "Fake".................nach so langer Zeit und bei diesem geringen Betrag würde ich nicht mal mit den Ohren wackeln, geschweige denn zu bezahlen! WIE wollen die mir eigentlich beweisen und erklären, wie der sogg. "Irrtum" entstanden ist? Schwachsinn sowas...............
    Zumal, wenn die die Kohle wirklich einfordern könnten, meine Bankgebühren in etwa der verlangten Summe entsprechen würden. Von demher ist das für mich eh abgehakt


    Zitat Zitat von hueher Beitrag anzeigen
    Übrigends, bei fast allen Banken hängen Schilder worauf geschrieben steht: "sofort nachzählen, sonst gibt es keine Reklamation"! Das gilt für die Bank und den Kunden!
    Eben, und nicht nur da scheint dieser Spruch zu gelten. Was mir bis jetzt erzählt worden ist, gibt es in Thailand wohl auch keine Gewährleistungsfrist oder Garantien. Zuviel Fliesen gekauft, Pech... Keine Rückgabe möglich. Der Handwerker hat Mist gebaut, Pech... Zumindest ist mir das so von den Expats erzählt worden.

  6. #15
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Ironman Beitrag anzeigen
    Nunja, deshalb hab ich ihr gesagt solange sie nicht selbst mit der Bank telefoniert hat passiert erstmal gar nix ...............
    Nix telefonieren, ............ Papiere, Dokumente, Ausweise, Einklagen lassen. Warum solltet ihr für Fehler der Bank einstehen?

  7. #16
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Ironman Beitrag anzeigen
    2 Tage später standen von der Bank ebenfalls 2 Leute bei den Schwiegerleuten vom Haus (ich war anwesend) und wollten wissen ob ich denn jetzt Interesse an einem Vertragsabschluss habe. Ich hab natürlich dankend abgelehnt.
    Gibt es da Leute, die da einen kleinen Nebenverdienst generiert haben?
    Bankangestellte mit Eintreibern?

  8. #17
    Avatar von Ironman

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Gibt es da Leute, die da einen kleinen Nebenverdienst generiert haben?
    Bankangestellte mit Eintreibern?
    Wäre natürlich möglich, man sieht leider nicht in die Menschen rein.

  9. #18
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Ironman Beitrag anzeigen
    Eben, und nicht nur da scheint dieser Spruch zu gelten. Was mir bis jetzt erzählt worden ist, gibt es in Thailand wohl auch keine Gewährleistungsfrist oder Garantien. Zuviel Fliesen gekauft, Pech... Keine Rückgabe möglich. Der Handwerker hat Mist gebaut, Pech... Zumindest ist mir das so von den Expats erzählt worden.
    Du solltest nicht alles glauben, was dir irgendwelche Expats erzählen. Das läuft oft unter Steintischparolen.

  10. #19
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Nix telefonieren, ............ Papiere, Dokumente, Ausweise, Einklagen lassen. Warum solltet ihr für Fehler der Bank einstehen?
    Ganz deiner Meinung.

    Und Ban Bagau, das sind ganz andere Fälle die du da meinst.

  11. #20
    ffm
    Avatar von ffm

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    Es ist ja durchaus möglich dass da ein Bankangestellter eine Devisenabrechnung verbockt hat, oder dass ein falscher Umrechnungskurs im System war. So was passiert überall dort wo Menschen arbeiten und Fehler machen können.

    Aber ich bezweifle stark, dass seitens der Bank eine Rechtsgrundlage besteht um das Geschäft nachträglich zu korrigieren oder rückgängig zu machen. Beide Seiten haben den Geschäftsabschluss akzeptiert, somit ist er auch bindend. Thailändisches Recht ist da nicht grundlegend anders als das was wir in Deutschland kennen.

    Typisch Thai ist es aber, dass die Bank ihre Leute losschickt um nachzukarten, Druck auf die Kunden auszuüben und auf diesem Weg etwas von der verlorenen Kohle wieder reinzuholen.

    Etwas ähnliches hatte ich mal mit Thai Airways. Da gab es einen sehr attraktiven Tarif in C von Bangkok nach Singapur für 4200 Baht One Way, den ich auch für unsere ganze Familie von 4 Personen gebucht habe. Eine Woche vor Abflug rief dann Thai Airways an, teilte mir mit dass der Tarif fehlerhaft gewesen sein, und bat um eine Nachzahlung von 12.000 Baht pro Ticket. Dieses Begehren lehnte ich mit sehr deutlichen Worten ab, obwohl die Dame am Telefon den Eindruck machte den Tränen sehr nahe zu sein. Die Reise verlief dann sehr angenehm, beim Check-In war von einer Nachzahlung keine Rede mehr.

    Was die Bankabrechnung betrifft würde ich von einer ähnlichen Konstellation ausgehen. Die Bank weiß sehr gut dass sie keinerlei Rechtsanspruch hat, aber sie tut was sie kann um irgendwie den schwarzen Peter an den Kunden weiterzugeben.

    Ich würde das alles komplett ignorieren und die Verwandtschaft anweisen auf stur zu stellen.

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