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Auswandern - was sollte man unbedingt mitnehmen

Erstellt von Chak, 11.03.2011, 20:09 Uhr · 292 Antworten · 28.729 Aufrufe

  1. #91
    Avatar von didi

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    Zitat Zitat von Heinrich Friedrich Beitrag anzeigen
    Oh aber Achtung seid neustem nimmt der Deutsche Zoll Handtaschen und andere Produkte den Reisenden die aus Thailand kommen weg.
    Warum das denn? Dafür gibt es doch keine Handhabe! Ich habe, wie beschrieben, meiner Freundin eine Handtasche aus DE mit nach Thailand gebracht!

    Heinrich Friedrich, kannst Du das mal genauer beschreiben, was Du damit meinst?

  2.  
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  3. #92
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von didi Beitrag anzeigen
    Warum das denn? Dafür gibt es doch keine Handhabe! Ich habe, wie beschrieben, meiner Freundin eine Handtasche aus DE mit nach Thailand gebracht!
    Das schreibt der Zoll sogar selbst auf seiner Website, dass bei Fälschungen, die zum Eigenbedarf eingeführt werden, nicht eingeschritten wird.

  4. #93
    Avatar von lucky2103

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    Nanu, was spannt Ihr denn hier für Bögen ?

    Der Ausgangspunkt war der, dass meine Frau Handtaschen aus D auf dem Postweg nach TH schickt - also nix Fälschungen, die vom dt. Zoll beschlagnahmt werden könnten.
    Bei der Einfuhr nach TH ist Einfuhrzoll i.H.v. 20 THB/kg fällig.

  5. #94
    Avatar von Heinrich Friedrich

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Das schreibt der Zoll sogar selbst auf seiner Website, dass bei Fälschungen, die zum Eigenbedarf eingeführt werden, nicht eingeschritten wird.
    Was ist eine Fälschung?

    Gefälscht werden Marken, Designs, Herkunftsangaben oder Erfindungen. Die Fälschung zielt darauf ab, das Erscheinungsbild des Originals zu imitieren. Zum Beispiel fälscht, wer ohne Erlaubnis Sportschuhe herstellt, die wie diejenigen von Puma aussehen.
    Was ist Piraterie?

    Piraterie ist das unerlaubte Kopieren von Werken und Leistungen, die durch ein Urheberrecht oder ein verwandtes Schutzrecht geschützt sind. Als Piraterie gilt beispielsweise der Download von Software ohne Erlaubnis der Urheber.
    Was wird heute alles gefälscht und raubkopiert?

    Ganz einfach: Alles. Es gibt nichts, was nicht gefälscht wird. Der Kreativität der Fälscher sind keine Grenzen gesetzt. Die Top 5 weltweit sind dabei Lederwaren, Zigaretten, Spielzeuge, CDs und DVDs, Textilien.
    Wie kann man als Konsument eine Fälschung erkennen?

    Ein auffällig niedriger Preis für ein normalerweise teures Markenprodukt ist eines der wichtigsten Zeichen, dass es sich um eine Fälschung handeln könnte. Wenn die neueste Luxushandtasche nur einen Zehntel des üblichen Preises kostet, kann etwas nicht stimmen. Ein weiterer Hinweis ist der Verkaufsort - originale Markenprodukte werden kaum an Stränden und auf Märkten angeboten. Wo die Originalverpackung fehlt oder keine Gebrauchsanweisung und kein Garantieschein beiliegen, ist ebenfalls Vorsicht am Platz. Besonders aufpassen muss man beim Kauf über das Internet.
    Warum ist ein Handeln in der Schweiz nötig, obwohl Fälschungen in der Regel im Ausland hergestellt werden?

    Die Herstellung von Fälschungen ist deshalb so lukrativ, weil es eine Nachfrage dafür gibt – auch in der Schweiz. Wer Fälschungen kauft, unterstützt illegale Machenschaften, hinter denen immer häufiger das Organisierte Verbrechen steht. Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten tragen deshalb auch eine Mitverantwortung. Daneben setzt sich die Schweiz aber weiterhin dafür ein, dass auch in den notorischen Herkunftsländern konsequent gegen Fälschung und Piraterie vorgegangen wird.
    Warum wurde es notwendig, den Konsumentinnen und Konsumenten vorzuschreiben, dass sie für den privaten Gebrauch keine Fälschungen mehr importieren dürfen?

    Viele Gründe haben dazu geführt, den bisher erlaubten Import von Fälschungen zum Privatgebrauch zu verbieten. Zum einen haben die privaten Fälschungsimporte in den letzten Jahren mehr und mehr zugenommen (vermutlich aufgrund des aufkommenden Internethandels). Zum andern haben Fälscherbanden ihr Risiko minimiert und diversifiziert, indem sie kommerzielle Sendungen in die Schweiz vermehrt in kleine Pakete verpackten. Nicht zuletzt geht es auch um Konsequenz: Es lässt sich im Ausland schlecht gegen gefälschte Produkte argumentieren und kämpfen, wenn es dann ausgerechnet die eigenen Landsleute sind, die diese Fälschungen kaufen und unbehelligt in die Schweiz mitnehmen können.
    Macht sich der Anbieter von Markenfälschungen strafbar?

    Wer vorsätzlich das Markenrecht eines anderen verletzt, indem er Fälschungen anbietet, ist in der Schweiz tatsächlich strafbar. Wenn dies gewerbsmässig geschieht, müssen die Strafverfolgungsbehörden sogar von Amtes wegen eingreifen. Seit 1. Juli 2008 ist eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren möglich und Geldstrafe bis zu 1'080'000 Franken.

    Heilmittel (Medikamente und Medizinprodukte)

    Quelle: Swissmedic & Interpharma
    Wie gross ist die Gefahr von Medikamentenfälschungen in der Schweiz?

    In der Schweiz sind bisher relativ selten Fälschungen von Medikamenten aufgetreten. Das liegt zu einem grossen Teil daran, dass die Schweiz und ihre Distributionskanäle aufgrund der Grösse unseres Landes relativ übersichtlich und transparent sind. Die Vertriebskanäle werden einerseits durch die Pharmafirmen sowie durch Inspektionen der Behörde kontrolliert. Eine Gefahr für Patienten in der Schweiz kann aber eine Medikamentenbestellung via Internet sein, weil sich die Herkunft des Medikaments nicht zurückverfolgen lässt und dieser Vertriebskanal sich der Kontrolle der Behörden entzieht. Im Internet lassen sich zahlreiche ungeprüfte, gefälschte, verfallene oder wirkungslose Arzneimittel von zweifelhafter Qualität bestellen. Oft werden irreführende Versprechungen über die positiven Wirkungen, jedoch keine Angaben zu möglichen Risiken gemacht.
    Welche Medikamente sind besonders von Fälschungen betroffen?

    In Entwicklungsländern werden Medikamente wie Antibiotika, Antimalaria und andere spezifisch dort eingesetzte Medikamente gefälscht. Die von der WHO erfassten Meldungen betreffen bis zu 60% Fälschungen in Entwicklungsländern. In der westlichen Welt wie Europa und den USA werden vor allem so genannte Lifestyle-Produkte (z.B. Muskelaufbaupräparate, Erektionsförderer und Schlankheitsmittel) gefälscht. Aber auch Medikamente gegen Krankheiten, die unter ärztlicher Aufsicht behandelt werden sollten (z.B. zum Senken des erhöhten Blutdruckes oder Psychopharmaka) sind betroffen.
    Aus welchen Ländern gelangen gefälschte Medikamente in die Schweiz?

    Wie für andere Länder so gilt auch für die Schweiz, dass besonders der unkontrollierte Import von Arzneimitteln aus Ländern wie China, Indien, Lateinamerika oder Russland gesundheitlich negative Folgen haben kann. Es muss jedoch festgehalten werden, dass logistische Umwege oft das tatsächliche Herkunftsland verbergen und deshalb bei unsicheren Quellen aus allen Ländern Vorsicht geboten ist.
    Wer ist für die Medikamentensicherheit zuständig?

    Swissmedic als schweizerisches Heilmittelinstitut ist die zentrale Stelle für die Heilmittelsicherheit. Sie arbeitet eng mit den kantonalen Gesundheitsbehörden zur Einhaltung des Schweizer Heilmittelgesetzes zusammen. Die Behörde hat einen Leitfaden (pdf 60 KB) veröffentlicht, der auf mögliche Gefahren beim Bezug von Arzneimitteln über das Internet aufmerksam macht. Swissmedic warnt generell vor dem Bezug von Medikamenten aus unkontrollierten Quellen wie dem Internet.
    Was tun Behörden und Industrie in der Schweiz gegen Medikamentenfälschungen?

    In der Schweiz ist Swissmedic für die Sicherheit der Heilmittel und für den Vollzug des Heilmittelgesetzes (HMG) zuständig. Swissmedic arbeitet im Europarat-, sowie auf europäischer und internationaler Ebene aktiv in diversen Gremien mit. Die nationale Vernetzung mit Behörden wie Zoll, Polizei und dem Institut für Geistiges Eigentum ist dabei wichtig. Zentral in der Bekämpfung ist der Austausch mit der Pharmaindustrie wie auch die konsequente Verfolgung der Fälle im strafrechtlichen Bereich. Die Industrie unterstützt Massnahmen der Zulassungsbehörde, welche die Bevölkerung auf die Gefahren des Internethandels mit Medikamenten aufmerksam machen. Jedes Pharmaunternehmen hat eine eigene Strategie für Produkte, welche von Fälschungen besonders gefährdet sind: Technische Instrumente wie Strichcodes können eingesetzt werden, um den Weg eines Produktes genau zurückverfolgen zu können. Zum Teil werden aber auch visuell erkennbare Elemente wie Hologramme oder versteckte Erkennungsmerkmale eingesetzt.
    Wie bekämpft die Pharmabranche Fälschungen?

    Importe werden durch den Zoll kontrolliert. Illegale Arzneimittelimporte werden beschlagnahmt und Swissmedic eröffnet ein Verwaltungsverfahren, das den Verlust der Arzneimittel und Kosten für den Empfänger zur Folge hat. Nebst diesen Massnahmen gegen private Importeure werden - zum Teil in internationaler Zusammenarbeit - auch Massnahmen gegen Firmen getroffen, die illegal gefälschte oder unkontrollierte Arzneimitteln vertreiben. Auch die Pharmaindustrie ist auf breiter Basis im Kampf gegen Fälschungen engagiert.
    Weshalb wird vor dem Medikamentenbezug über Internet gewarnt?

    Fälschungen und illegale Importe zu vermeiden, gelingt nur, wenn die Handelskanäle kontrolliert werden können. Dies ist Aufgabe der Firmen und der Überwachungsbehörden. Insbesondere der Bezug von Medikamenten über das Internet erschwert oder verunmöglicht diese Kontrolle. Eine Medikamentenbestellung über das Internet birgt deshalb Risiken: Eine Studie aus 1999 hat gezeigt, dass die Qualität der gelieferten Ware sehr unterschiedlich ist. Beispiele für erfasste Mängel waren unter anderem: nicht identischer Wirkstoff, falscher Wirkstoff, zu geringer Wirkstoffgehalt oder nicht identifizierbare Verunreinigungen. Ausserdem enthielten nicht alle gelieferten Medikamente Packungsprospekte oder ausreichende Gebrauchsinformationen auf der äusseren Verpackung. Informationen waren zudem praktisch alle auf englisch, flämisch, französisch, italienisch oder spanisch abgedruckt. Generell ist festzuhalten, dass bei der Einnahme von Medikamenten mit unbekanntem Hersteller und somit zweifelhafter Zusammensetzung, denen keine oder nur ungenügende Gebrauchsinformationen beiliegen, mit grossen gesundheitlichen Risiken zu rechnen ist. Übers Internet bestellte Medikamente sind oftmals zweifelhafter Herkunft, es gibt keine Garantie, dass sie nicht gefälscht oder verfälscht sind. Erschwerend wiegt auch die Tatsache, dass bei Internetbestellungen das Herkunftsland nicht überprüft werden kann: Eine deutsche Website liefert die bestellten Medikamente beispielsweise nicht zwingend aus Deutschland.
    Gibt es einen Leitfaden zum Thema Medikamente im Internet?

    Swissmedic hat im März 2008 für Konsumenten den Leitfaden «Arzneimittel & Internet» (pdf 60 KB) verfasst. Die Hinweise auf Risiken sowie die praktischen Tipps, Links und eine Checkliste sollen die gezielte Informationssuche erleichtern und von unvorsichtigen Einkäufen abhalten.
    Wie können sich Patienten schützen?

    Fälschungen im grossen Stil sind in der Schweiz bisher nicht bekannt. Die Schweizer Zulassungsbehörde Swissmedic warnt aber generell vor dem Bezug von Medikamenten aus unkontrollierten Quellen wie dem Internet. Einerseits besteht eine erhöhte Gefahr von Medikamenten-Fälschungen. Andererseits ist ein Medikament kein Produkt wie jedes andere und hat neben gewünschten Wirkungen immer auch unerwünschte Wirkungen. Deshalb ist die Beratung durch eine Fachperson (Arzt oder Apotheker) wichtig.
    Wie gut sind die gesetzlichen Grundlagen in der Schweiz, um gegen Medikamentenfälschungen vorzugehen?

    Das Heilmittelrecht aus dem Jahre 2002 bietet ausreichend Grundlagen bzw. Sanktionsmöglichkeiten, um gegen Aktivitäten mit illegalen Heilmitteln einzuschreiten. Eine grundlegende Voraussetzung ist die konsequente Kontrolle der Qualität der Heilmittel, die auch durch das Heilmittelgesetz sichergestellt ist.


    Uhren

    Quelle: FH Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie
    Die gefälschte Uhr, ein Scherz?

    Nein. Hinter Fälschungen stecken meist gut organisierte, kriminelle Netzwerke, welche von den lukrativen Gewinnmargen im Fälschungshandel profitieren. Neben dem Käufer, der qualitativ minderwertige Ware erwirbt, werden in der Regel auch andere Beteiligte geschädigt. So arbeitet einerseits die Fälschungsindustrie im Dunkeln, was die Ausbeutung Minderjähriger und der Ärmsten der Armen erleichtert. Andererseits umgehen Fälscher die Bezahlung von Abgaben (Mehrwertsteuer, Zollgebühren), Sozialleistungen und anderen steuerlichen Belastungen, die mit industrieller Tätigkeit verbunden sind und schädigen so gesamte Gesellschaft.
    Wie kann man erkennen, ob es sich bei der gekauften Uhr um ein Original handelt?

    Es gibt gewisse Hinweise, die es ermöglichen, eine echte Uhr von einer Fälschung zu unterscheiden:
    • Eine auf der Strasse oder am Strand angebotene Markenuhr ist mit Sicherheit eine Fälschung.
    • Das Vorhandensein von zahlreichen Kennzeichnungen auf dem Gehäuse oder dem Armband, womöglich auch von geringer Qualität, weist auf eine Fälschung hin.
    • Wenn für die Uhr kein offizieller Garantieschein vorhanden ist, dann ist dies Beweis dafür, dass es sich um eine Fälschung handelt. Das Vorhandensein eines solchen Dokumentes ist jedoch kein absoluter Gegenbeweis, da Fälscher mittlerweile auch Garantien fälschen.
    • Die Schweizer Uhrenmarken schenken dem «Finish» der Bestandteile ganz besondere Aufmerksamkeit. Schlechte Qualität im Detail verrät eine Fälschung.
    • Eine unsorgfältige Verpackung oder die Vermischung unterschiedlicher Marken in ein und derselben Verpackung verrät Uhrenfälschungen.
    Welche Rechte werden bei Uhrenfälschungen regelmässig verletzt?

    Im Wesentlichen handelt es sich um Marken- und Designrechte. Daneben greifen Fälscher auch auf unkorrekte Herkunftsangaben wie «Swiss» oder «Swiss made» zurück. Die Verwendung dieser Herkunftsangaben für Uhren ist in der Schweiz durch eine Verordnung geregelt und nur wer die darin enthaltenen Vorgaben respektiert, darf diese Bezeichnung verwenden. Anzutreffen sind auch gefälschte Edelmetallstempel, welche auf Bestandteilen angebracht werden, die den Kriterien nicht entsprechen.
    Ist der Uhrenkauf im Internet ein Risiko?

    Beim Internetkauf von Uhren ist Vorsicht geboten und der Konsument sollte die Angebote sorgfältig prüfen. Gerade im Bereich der Online-Plattformen ist der Anteil an Fälschungen sehr hoch. Dies ist auch der Grund dafür, weshalb viele im Luxussegment tätige Schweizer Marken gänzlich auf den Verkaufskanal Internet verzichten und ihre Produkte nur über autorisierte Verkaufsstellen vertreiben.
    Wo finde ich autorisierte Verkaufstellen?

    Autorisierte Händler finden Sie zum Beispiel auf den Websites der Markenhersteller.
    Worauf muss ich achten, wenn ich im Ausland Schmuck oder Uhren kaufe?

    Wenn Sie im Ausland Schmuck oder Uhren kaufen, sollten Sie besonders vorsichtig sein: Oft entpuppen sich vermeintliche Schnäppchen bei einer Kontrolle als mangelhaft oder sogar als Fälschungen (z.B. von Marken-Designerartikel oder von Edelmetallstempeln). Es gilt Null-Toleranz für gefälschte Schmuckstücke und Uhren: der Zoll ist verpflichtet, solche Falsifikate einzuziehen und zu vernichten.
    (Quelle: Eidg. Zollverwaltung)
    Bis zu welchem Betrag ist die Einfuhr von Schmuck und Uhren abgabenfrei?

    Werden keine anderen Waren mitgeführt, sind Uhren und Schmuck im Gesamtwert von CHF 300.– je Tag und Person abgabenfrei. Dies gilt nur, wenn Schmuck und Uhren persönlich eingeführt werden.
    (Quelle: Eidg. Zollverwaltung)

    Zigaretten

    Quelle: Swiss Cigarette
    Wie kann ich es vermeiden, auf gefälschte Zigaretten hereinzufallen?

    Kaufen Sie ausschliesslich im regulären Handel. Vermeiden Sie den Kauf bei Strassenhändlern, Floh- und Strassenmärkten und im Internet.
    Was sind die Risiken von gefälschten Zigaretten?

    Rauchen schadet der Gesundheit, egal ob es sich um echte oder gefälschte Zigaretten handelt. Es gibt keine ungefährliche Zigarette. Wenn Sie sich wegen der gesundheitlichen Auswirkungen des Rauchens Sorgen machen, sollten Sie mit dem Rauchen aufhören. Dies vorneweg.
    Was gefälschte Zigaretten betrifft, so gibt es allerdings einige Behörden in Europa, die zusätzliche Gesundheitsrisiken für möglich erachten. So werden beispielsweise laut einer Studie der britischen Zollbehörde, viele der gefälschten Zigaretten in unterirdischen Fabriken unter Verwendung von verunreinigten Tabakblättern hergestellt. Dadurch steigen die gesundheitlichen Risiken des Rauchens erheblich, denn die Werte für Teer, Nikotin, Kohlenmonoxid, Blei, Cadmium und Arsen liegen viel höher als bei echten Markenzigaretten.

    Zoll

    Darf ich mit gefälschten oder unerlaubt kopierten Produkten handeln?

    Nein: Der Handel mit Fälschungen und Raubkopien ist verboten. Sie riskieren insbesondere zivilrechtliche und strafrechtliche Sanktionen.
    Darf ich gefälschte Markenprodukte kaufen und in die Schweiz einführen?

    Nein. Weil Fälschung und Piraterie weltweit stark zunehmen und vermehrt Produkte betreffen, die die Sicherheit und Gesundheit der Menschen gefährden, wurde es nötig, die Gesetze anzupassen. So ist seit 1. Juli 2008 auch der private Import von Design- und Markenfälschungen in die Schweiz verboten. Beim Grenzübertritt kann der Zoll gefälschte Waren einziehen, auch wenn es sich dabei um kleine Mengen zum ausschliesslich privaten Gebrauch handelt.
    Wird man als Privatperson bestraft, wenn das Produkt am Zoll eingezogen wird?

    Nein. Im Gegensatz zur Rechtslage in gewissen Nachbarländern (z.B. Italien und Frankreich) hat der Schweizer Gesetzgeber davon abgesehen, den privaten Gebrauch unter Strafe zu stellen. Das Ziel der neuen Regelung ist, gefälschte Produkte konsequent aus dem Verkehr zu ziehen.
    Wird das Produkt selbst dann eingezogen, wenn man gar nicht wusste, dass es sich um eine Fälschung handelt?

    Das Nichtwissen bzw. Nichterkennen einer Fälschung schützt nicht vor der Einziehung der Waren. Auch die Tatsache, dass ein Produkt bereits vor langer Zeit gekauft wurde, kann keine Abhilfe schaffen. Liegt dem Schweizer Zoll ein Antrag des Rechtsinhabers vor, können Fälschungen bei jeder Ein-, Aus- oder Durchfuhr zum privaten Gebrauch eingezogen und vernichtet werden.
    Wie werden die für Konsumentinnen und Konsumenten wichtigen Bestimmungen kommuniziert?

    STOP PIRACY, die betroffenen Branchen, das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum und Konsumentenschutzorganisationen erteilen Auskünfte und machen durch diverse gezielte Massnahmen auf die Bestimmungen aufmerksam: Flyer werden an Reisende verteilt, Plakate an Grenzübergängen aufgehängt, Informationen werden über Flughäfen, Zollstellen, Reiseveranstalter, Ferienjournale, das Internet und die Presse gestreut, etc.
    Was passiert, wenn der Rechtsinhaber für am Zoll zurückbehaltene, gefälschte Waren keinen Antrag auf Hilfeleistung gestellt hat oder nachträglich stellt?

    Die gefälschten Waren werden vom Zoll zur Ein-, Aus- oder Durchfuhr veranlagt und freigegeben.
    Bei wem muss ein Antrag auf Hilfeleistung der Zollverwaltung eingereicht werden?

    Bei der Oberzolldirektion, Sektion Zollverfahren, 3003 Bern. Informationen siehe www.ezv.admin.ch (Zollinformation Firmen -> Besonderheiten -> Fälschung und Piraterie).
    Was passiert, wenn sich herausstellt, dass Waren zu Unrecht zurückbehalten bzw. vernichtet wurden?

    Wurden die Waren zu Unrecht zurückbehalten bzw. vernichtet, haftet grundsätzlich der Antragsteller für den entstandenen Schaden.
    Wie erkennt das Zollpersonal Fälschungen?

    Grundsätzlich ist es nicht an der Zollverwaltung zu entscheiden, ob es sich um Fälschungen handelt oder nicht. Bereits wenn die Zollverwaltung einen Verdacht hat, kann sie die Waren zurückbehalten. Ob es sich tatsächlich um eine Fälschung handelt oder nicht, muss im Zweifelsfall der Richter entscheiden. Mit dem Antrag auf Hilfeleistung muss der Rechtsinhaber der Zollverwaltung Unterlagen und Informationen zur Verfügung stellen, die dem Zollpersonal Hinweise geben, ob es sich um eine Fälschung handeln könnte. Je besser diese Unterlagen und Informationen sind, desto grösser ist der Erfolg.
    Anhaltspunkte liefern auch die Herkunft, benutzte Transportwege, die Art der Verpackung oder die (mangelhafte) Qualität.

    Werden jetzt vermehrt Zollkontrollen durchgeführt?

    Nein. Die neue Regelung ändert nichts an der Kontrollfrequenz. Der Zoll soll einzig alle entdeckten Fälschungen zurückbehalten können - unabhängig vom privaten oder gewerblichen Verwendungszweck.


    Urheberrecht

    Häufige Fragen rund um das Thema Urheberrecht des Eidg. Instituts für Geistiges Eigentum: Was bedeutet das ©? Darf ich CDs kopieren? Darf ich ein Computerprogramm verkaufen? Etc.
    Warum wurde es notwendig, das Urheberrecht anzupassen?

    Aufgrund der neuen Vervielfältigungs- und Verbreitungsmöglichkeiten im Zeitalter der Digitaltechnologie wurde es notwendig, den Schutz der Kulturschaffenden angemessenen zu erhöhen. Für die schweizerische Kulturwirtschaft ist es essentiell, über einen funktionierenden Schutz durch internationale Abkommen zu verfügen. Diesen Schutz bieten die beiden Abkommen WCT und WPPT, die dank der Teilrevision des Urheberrechts in der Schweiz in Kraft treten können.
    Warum werden technische Massnahmen neu geschützt?

    Technische Massnahmen helfen, die im digitalen Umfeld verletzlichen Rechte der Urheberinnen und Urheber vor unerlaubten Nutzungen zu schützen. Daher verbietet das revidierte Urheberrecht die Umgehung von technischen Massnahmen.

  6. #95
    Avatar von Chak

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    Darf ich gefälschte Markenprodukte kaufen und in die Schweiz einführen?

    Nein. Weil Fälschung und Piraterie weltweit stark zunehmen und vermehrt Produkte betreffen, die die Sicherheit und Gesundheit der Menschen gefährden, wurde es nötig, die Gesetze anzupassen. So ist seit 1. Juli 2008 auch der private Import von Design- und Markenfälschungen in die Schweiz verboten. Beim Grenzübertritt kann der Zoll gefälschte Waren einziehen, auch wenn es sich dabei um kleine Mengen zum ausschliesslich privaten Gebrauch handelt.
    Insofern hast du für die Schweiz recht, für Deutschland gilt das nicht.

  7. #96
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    .....für Deutschland gilt das nicht.
    Stimmt, Waren fuer Deinen persoenlichen Bedarf sind in Deutschland davon ausgenommen.

  8. #97
    woody
    Avatar von woody
    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    .......
    Aber im Ernst: Warum sollen wir über Prinzipien der Kühlung streiten, wenn Du noch nicht einmal sicher bist, dass das Licht im Kühlschrank ausgeht, wenn Du die Kühlschrank-Türe zumachst.

    Faellt dir eigentlich noch auf, dass die Raeder die bei dir ab sind, immer mehr werden?

  9. #98
    woody
    Avatar von woody
    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    persoenlich decke ich mich in Deutschland mit einigen Flaschen iberogast ein,
    hilft gegen Schlangenbildung im Magen
    (Annanas dageben regt die Magenschleimhautproduktion an, und die Suesse foerdert die Schlangenbildung, oder den Film, der einem dann zu Kopfe steigt).

    weiter Moltofil, denn die US Produkte mit vorgefertigten Spachtelmassen taugen nicht soviel,
    Dass es mit dir so enden wuerde, war mir eigentlich schon lange klar.

    Zum Ersten wuerde eine Messersptize Natron ausreichen.

    Ansonsten sind Gipsprodukte aehnlich wie Moltofill etc. auch in Thailand fuer jeden Zweck erhaeltlich und werden von Nirgendwoher importiert.

  10. #99
    Avatar von Chak

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    Entgegen meinem Rat hat der Auswanderer natürlich doch wieder zu viel mitgenommen, so dass die Fluggesellschaft Zicken gemacht hat.

  11. #100
    Avatar von Heinrich Friedrich

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Entgegen meinem Rat hat der Auswanderer natürlich doch wieder zu viel mitgenommen, so dass die Fluggesellschaft Zicken gemacht hat.
    Air Cargo ist viel zu teuer was kostet ein Container per Schiff etwa?

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