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auswandern

Erstellt von fusch1, 25.04.2002, 11:38 Uhr · 38 Antworten · 2.886 Aufrufe

  1. #21
    Iffi
    Avatar von Iffi

    Re: auswandern

    Vielleicht hilft mal ein büsschen Ehrlichkeit weiter.

    Es gibt ein paar Gesegnete in diesem Forum, die ein eigenes, für sich selber faszinierendes und ausfüllendes Hobby haben. z.B. Mgj.

    Die Fragen brauch ich ja gar nicht zustellen, weil sie sich die meisten selber stellen, oder gestellt haben.

    "Was mache ich mit einer im Vergleich zu mir und meiner gewohnten Umgebung in unserem Sinne völlig ungebildeten Umgebung? Kann ich dort happy werden? Reiner Sanuk wird nach 'ner Zeit auch nur unter "Strom" ertragbar. "Paradise is deadly" hat mal jemand gesagt. Die Trude Herr iss auch zerknirscht von den Fidji-Inseln nach Köln zurück gekehrt, ehe sie starb. Was kann ich für mich selber tun, um den Ausgleich zu schaffen? Um nicht total zu verblöden und dem dörflichen Einerlei zu entkommen?

    Hier ist wohl jeder selber gefordert. Eines steht nämlich fest. Wenn der erste 5exuelle Sturm, das Angenehme der Zärtlichkeit mit einer Asiatin und die Faszination eines Grossstädters am "wirklich" dörflichen Leben vorbei ist, hilft nur die Besinnung auf sich selbst. Die Frage iss dann: was mach ich daraus??? Wie halte ich meine eigene Birne in Schuss um meinen Traum nicht platzen zu lassen?

    Ja, es gibt sie. Den deutschen Fleischer oder Bäcker im allzu verachteten Pattaya. Den Wortkünstler, der nach neuen Geschichten sinnt. Und, und, und...

    Sie haben alle eines gemeinsam. Die Faszination für dieses Land, deren Menschen..UND...ihr eigenes ausgleichendes "Hobby", welches ihnen zeitweilig den nötigen "Abstand" bietet um sich immer wieder aufs Neue auf das Abenteuer Thailand mit Begeisterung einlassen zu können.

    Wer "nur" auf seine Rente oder Zinseinkünfte schaut, ist wahrscheinlich nicht zuuuu gut für eine Niederlassung in Thailand mit seiner Holden prädestiniert.

  2.  
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  3. #22
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: auswandern

    @hallo, iffi,
    eigentlich alles zum Thema 'Auswandern' der sogenannten Traumverwirklicher gesagt.
    Bleibt mir nur noch zu ergänzen, daß man selbst in einem buddhistischen Kloster oder in der selbstgewählten Existenz eines Waldmönches letztendlich vor sich selbst nicht weg laufen kann...

    In diesem Sinne, gehe ich jetzt schlafen ... und träume einfach noch ein wenig.

  4. #23
    Iffi
    Avatar von Iffi

    Re: auswandern

    So isses,
    man muss sich schon selber mitbringen.

    Einfach der "Dose" hinterherlaufen iss einfach blechern und wahrscheinlich umweltschädigend...

    Good night, folks.

  5. #24
    KLAUS
    Avatar von KLAUS

    Re: auswandern

    Hi @ll,
    ich lebe ja nun bekanntermassen im 6. Jahr hier...:-)
    Ich kenne Leute, die schon viel, viel aenger hier sind...
    Und sowohl ich, als auch diese, die ich meine, haben viel zu tun und oft keine Zeit, ja fast "Stress", dabei arbeite zumindest ICH ja nichteinmal, jedenfalls nicht richtig...LOL:-)
    Ich nenne es eher Hobbybeschaeftigung zur Vermeidung des Rostens...:-)
    Allerdings habe ich eine gute gemeinschaft gefunden, die mir viel gibt und auch einiges abverlangt an engagement, was gut ist....:-)
    Ich kenne aber auch etliche, denen wuerde ich eher bescheinigen, eintrauriges Leben zu fuehren, wenn ich sehe, wie sie ihren Alltag gestalten, inhaltslos, lustloses Leben, ohne richtige Kontakte und ohne Engagement, also ein in den Tag leben...:-)
    Fuerchterlich....:-)!
    So ist es an Jedem selber, sich hier einzurichten, man kann immer etwas tun, man kann aber auch vor sich hinvegetieren....:-)
    Geld idt zwar eine Voraussetzung, aber nicht unbedingt das, was das Leben letztlich ausmacht...:-)
    Wovon ich immer abraten wuerde ist, sich hier wie auch immer, eine Firma aufzubauen, das geht meisstens schief und bringt Aerger und ich rede nicht von den Restaurants und Bars, das ist ja nun jedem klar, dass sowas nicht geht...:-)
    Es gibt ganz wenige Lokalitaeten, wo man sagen kann, das ist ok, das laeuft , das bringt was....:-)
    Aber die kann man an EINER Hand abzaehlen...LOL:-)
    Also was ich hier so gesehen habe, ist nicht sehr optimistisch...:-)
    Gruss Klaus

  6. #25
    Avatar von fusch1

    Registriert seit
    26.04.2002
    Beiträge
    410

    Re: auswandern

    Fakt ist :
    1. Um in Th zu leben braucht man Geld, und zwar regelmäßig und ausreichend. Ganz selten ist der Fall so, das man in Th ein Geschäft machen kann, das einen ind seine Familie ernährt.
    2. Keiner geht nach Th um dort zu leben und wird auf Dauer so in den Tag hinein leben. Das verblödet und ist langweilig dazu.

    Sollte ich nach Th kommen, ein Haus bauen und dort leben können(leben können= für mich: ohne Arbeit finanziell dort ein Leben führen, Essen, Trinken, Mobilität, Anschaffungen etc) wird es sich meiner Auffassung nach von selbst ergeben, dass Herausforderungen und Aufgaben auf einen zu kommen, denen man entweder aus dem Weg gehen kann, wie ihr, IFFI und KLAUS es beschreibt, oder denen man sich stellt.


    Von daher sehe ich es als kleineres Problem für mich, was ich dort tue oder nicht, mein erstes Problem ist nun einen Weg zu finden, der mir erlaubt vom meinem Vermögen (das ich irgendwann erwarte, Lebensversicherung, Erbe, Lottogewinn) bestmöglich zu leben; d.h.hohe Rendite bei möglichst sicherer Anlage.:-)
    Das wurde in diesem Thread leider überhaupt nicht angeschnitten, ist aber das was ich wissen wollte.
    Ich hoffe auf weitere Beteiligung, Fusch

  7. #26
    Nelson
    Avatar von Nelson

    Re: auswandern

    Hi Fusch1,

    die "hohe Rendite bei möglichst sicherer Anlage" gibt es weltweit nicht! Ich muss Dich da leider enttäuschen.

    Dazu hole ich mal etwas weiter aus: Es war im November 1975, meine allererste Vorlesung im Rahmen meines BWL-Studiums. Das landläufig bekannte "ökonomische Prinzip" als "mit möglichst geringem Einsatz den größtmöglichen Ertrag herauszuholen" wurde uns gleich mal "abgeschminkt". Warum? Weil es eine Gleichung mit zwei Unbekannten ist, die natürlich nicht gelöst werden kann.

    Stattdessen muss es lauten: Entweder gibt man den Einsatz vor und will damit möglichst viel Ertrag erreichen, oder man gibt das Ertragsziel vor und will das mit möglichst wenig Einsatz erreichen.

    Auf Deine Frage bezogen: Entweder definierst Du Deine Ertragswünsche und suchst dann nach einer im Rahmen dieser Wünsche möglichst sicheren Anlageform, oder Du machst es umgekehrt und definierst Deinen Sicherheitswunsch und suchst dann in diesem Rahmen nach einer möglichst lukrativen Anlageform.

    Du siehst also: Je mehr Sicherheit desto weniger Rendite und umgekehrt!

    Nun zu aktuellen Beispielen:

    Bundesschatzbriefe, Laufzeit 7 Jahre: 4,50% Rendite
    Sparbriefe deutscher Banken, LZ 6 Jahre: 5,00%
    Anleihen non-Euro-Bereich: bis zu 10% und mehr ( Risiko natürlich stark steigend! )
    Aktien und Fonds: kann Dein Kapital halbieren oder auch verdoppeln, wer weiss das schon? Gibt genügend Beispiele für "0,5x" und auch "2,0x", und natürlich auch extremere Beispiele.

    Ausserdem wichtig bei Deinen Planungen: Du musst von den oben genannten beispielhaften Nominalrenditen noch die Inflationsrate abziehen! Erst dann bekommst Du die Realrendite, die Dir letztendlich zur Verfügung steht.

    Weiterer Aspekt: Möchtest Du Dein Kapital erhalten, bis Du wie wir alle mal Deine Augen endgültig schließt? Oder möchtest Du nicht nur von Deinen Zinsen leben sondern auch Dein Kapital bis zu Deinem Lebensende aufbrauchen? Wenn man nix vererben möchte wäre dabei ja der Idealfall: Exakt am Todestag ist das eigene Kapital aufgebraucht.

    Es gibt also sehr viele Überlegungen.

    Tja, die Sache mit den Finanzen ist nicht einfach.

    Naja, kommen bestimmt einige Beiträge. Und wenn Du an mich Fragen hast, dann mach mal! Am besten hier im Forum, da es andere Teilnehmer möglicherweise auch interessiert.

    Gruß, Nelson


  8. #27
    Avatar von seven

    Registriert seit
    20.08.2001
    Beiträge
    1.676

    Re: auswandern

    @fusch
    Diese theoretische Rechnerei habe ich auch schon hinter mir. Aber mehr als Theorie und eine fixe Idee wird es wohl für die meisten von uns nicht werden.

    Insbesondere in der Bomm-Zeit der Börse kam ein Guru nach dem anderen, der einem Tipps gab, wie man innerhalb kurzer Zeit zum Millionär wird und danach von den Zinsen leben kann. Ich habe in der Buchhandlung immer mal in diese Bücher reingeschaut, vielleicht gibt es ja doch noch etwas, was es wert ist mal auszuprobieren, aber ehrlich gesagt habe ich da nichts gefunden.
    Der Idelazustand ist ja, wenn man soviel Vermögen angehäuft hat, dass man dieses "sicher", d. h. möglichst fest verzinst anlegt und die Zinsen zum leben ausreichen. Mit EUR 500.000 und einer Verzinsung von 4-5 % kommt man schon recht weit, d. h. man könnte nach Abzug der Steuern damit in Thailand eine Familie ernähren.
    Die zentrale Frage ist aber: Wo bekommt man diese EUR 500.000,00 her??? :-)

    Dann ruf schon mal fleissig bei Günther Jauch an und mit einem bischen Glück bist Du in ein paar Monaten in Deinen Strandhaus in Thailand.

  9. #28
    Avatar von Mang-gon-Jai

    Registriert seit
    12.02.2002
    Beiträge
    3.479

    Re: auswandern

    Es ist, wie Klaus und Fusch1 schreiben. Um in Thailand zu leben, benötigt man regelmäßiges (monatliches) Geld. Geld im Land zu verdienen (zumindest die Menge, die wir benötigen) ist recht schwer.
    Selbst wenn man dieses regelmäßige Geld bekommt, ist in Thailand nicht alles Gold, was glänzt.
    Heute fühle ich mich recht wohl im Issaan. Ich habe mich daran gewöhnt. Aber als ich das erste Mal dort war, wollte ich nach nur drei Tagen wieder weg.
    Man muß sich schon etwas einschränken dort. Was in einem Urlaub kein Problem ist, ist nicht so einfach, wenn man auf Dauer dort lebt. Ich denke dabei an Toiletten, Krankenversorgung, fehlende, gewohnte Nahrungsmittel, mangelnde Infrastruktur usw.).
    OK, jetzt habe ich dort einen Freundes- Bekanntenkreis. Ich habe ausreichend Beschäftigung (Computer (leider ohne Internet), Garten, Bücher schreiben usw.) und, was ganz wichtig ist, ich habe regelmäßiges Geld (Mieteinnehmen aus Deutschland).
    Trotzdem bleibe ich nicht lange vor Ort. In Thailand unternehmen wir recht ausgedehnte Reisen, auch in die Nachbarländer.
    Ich bleibe auch nicht sehr lange dort. Meist bin ich nach 3 bis 5 Monaten wieder in Deutschland und fahre dann erneut nach etwa drei bis vier Monaten wieder nach Lummerland. Insofern habe ich auch keine Probleme mit den Visa.
    Langfristig möchte ich allerdings etwas länger in Thailand bleiben. Aus diesem Grunde tragen wir uns mit dem Gedanken, einen kleinen Laden dort zu betreiben. Nicht um Geld zu verdienen, sondern um etwas um die Hand zu haben.

    Gruß

    Mang-gon Jai

  10. #29
    Avatar von heini

    Registriert seit
    22.05.2001
    Beiträge
    1.254

    Re: auswandern

    hallo fusch,
    mike hat mal eine aufstellung über die
    lebenshaltungskosten in pattaya gemacht.
    falls du es noch nicht gelesen hast und
    es interessiert, so kannst du es hier lesen.
    gruss heini

  11. #30
    xenusion
    Avatar von xenusion

    Re: auswandern

    Für alle, die Ihre Alterssicherung zu lange in die Hände von Ron Sommer gelegt haben, gibt es jetzt eine Alternative:
    Wer vor 18 Monaten 1000 Euro in die Aktien der Deutschen Telekom investiert hat, musste sich 18 Monate lang über fallende Kurse ärgern und hat heute noch 130 Euro übrig.

    Wer vor 18 Monaten 1000 Euro in Krombacher (das Bier, nicht die Firma)
    investiert hat, konnte 18 Monate lang jede Woche einen Kasten herrliches Pils genießen und hat heute noch (Achtung, jetzt kommt's)... Leergut im Wert von über 200 Euro !!!!!!!!!
    Was lehrt uns das ??? Man lege sein Geld in Alkohol an ...

    Gruss
    Xenu


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