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Auslaendische CDs sind hier verboten zu verkaufen!

Erstellt von dawarwas, 25.08.2004, 15:52 Uhr · 22 Antworten · 2.417 Aufrufe

  1. #21
    Chak2
    Avatar von Chak2

    Re: Auslaendische CDs sind hier verboten zu verkaufen!

    Zitat Zitat von Tramaico",p="162713

    Anderes Beispiel: Red Bull, Oesterreich hat alleinige Vertriebsrechte fuer das Getraenk in der gesamten Welt mit Ausnahme Thailand. Somit duerfte die thailaendische Variante gar nicht ausserhalb Thailands zu bekommen sein, sondern nur Produkt aus oesterreichischer Fertigung. Gehe zu Deinem Getraenkehaendler und er wird Dir mit Sicherheit nicht mit thailaendischem Red Bull weiterhelfen koennen. Doch schau einmal bei E-Bay oder im Internet an anderer Stelle nach. Es sind die grauen Importeure und Exporteure die den grossen Unternehmen auf die Finger klopfen und Ihnen den Wind aus den gewaltigen Segeln nehmen.
    das ist zwar schon fast off-topic, aber was ist denn dann mit den Asia-Shops, die Krating Daeng ganz offen (neben Lipo und M150) verkaufen, und das auch noch billiger als die Variante aus Österreich?

  2.  
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  3. #22
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Auslaendische CDs sind hier verboten zu verkaufen!

    Empfehlung: Lasst Euch nicht zu leicht einschuechtern und auch ein Anwalt kocht nur mit Wasser. Letztendlich gibt es auch gute und schlechte Anwaelte und nun ja, wenn mir jemand eine Abmahnung schickt und Geld fordert, waere die erste Antwort dieses doch bitte zu unterlassen oder direkt Ablage Papierkorb. Wenn jemand ein Problem mit mir hat, schoen dann soll er mich verklagen (Achselzucken). Die Klage muss erst einmal eingereicht werden und Hand und Fuss haben und die Frage ist dann, ob es ueberhaupt zu einem Gerichtsverfahren kommt. Das Wort des RICHTERS und nicht das eines privaten Anwalts ist entscheidet.

    Viele Anwaelte bluffen einfach nur, weil sie wissen, dass das Wort Anwalt bereits einschuechtert, aber letztendlich ueberlegen sich die Brueder auch, ob sie tatsaechlich eine Klageeinreichung machen und legitime Chancen haben ein Verfahren zu gewinnen. In der Regel ist der Verklagende erst eimal in einer schlechteren Position als der Beklagte, da der Verklagende die Beweispflicht hat. Uebrigens gehen Unternehmen wie Versicherungsgesellschaften haeufig nach dem gleichen Prinzip vor. Kommt es zum Schadensfall, verweigern sie einfach die Zahlung aus fadenscheinigen Gruenden. Das Opfer muss Klage einreichen um sein Recht zu bekommen und dann zieht sich das Verfahren endlos hin. Letztendlich wird geurteilt, dass die Versicherung zahlen muss, aber trotzdem ist der Versicherte der eigentliche Verlierer.

    Sagt einmal einer Gesellschaft mit festangestellten Anwaelten oder einem Anwalt selber, dass Ihr Klage einreichen werdet und nun ja, dies kostet die Brueder ein muedes Gesaessrunzeln. Bleibt cool und lasst Euch nicht von Hinz und Kunz einschuechtern und abzocken, selbst dann nicht, wenn RA vor dem Namenzug steht.

    Chak2, da Du das Thema M-150 anschneidest. Vor ein paar Jahren habe ich direkt mit Otsospa, dem thailaendischen Hersteller von M-150, in Bezug auf eine Vermarktung von M-150 in Canada und dem Lebanon gesprochen. Man teilte mir damals mit, dass die Marke M-150 ausschliesslich fuer asiatische Laender bzw. Laender mit grossem asiatischen Bevoelkerungsanteil bestimmt sei, da nur diese einen echten Bezug zum Markennamen herstellen koennen. Fuer westliche Laender haelt man ausschliesslich das Alternativprodukt "Shark" parat. Also gemaess Firmenpolitk kein Verkauf von M-150 in westlichen Laendern und trotzdem wie Du absolut korrekt anmerkst, findet man M-150 in jedem Asienshop der Welt.
    Alles graue Importe. Otsopa oder auch Red Bull wuerde zwar nicht direkt an mich verkaufen, doch kann ich die Ware palettenweise bei Makro oder Zwischenhaendlern beziehen und dann beliebig exportieren. Es handelt sich um Originalware, die ich legal erworben habe.

    Nun kommt jemand und wedelt mit einem Vertrag, der Exklusivrechte zusichert und forder mich auf, diese Geschaeftstransaktion doch zu unterlassen. Gegebenenfalls schickt man mir sogar eine Abmahnung und verlangt eine Zahlung. Das Schriftstueck wandert erst einmal in den Papierkorb. Die andere Seite eroeffnet ein Verfahren und hoechst- wahrscheinlich wird man auf Unterlassung klagen. Jetzt gilt es von der Gerichtsbarkeit zu pruefen was mehr zaehlt. Ein privatrechtlicher Vertrag oder das uebergeordnete Gesetz, dass persoenliches Eigentum unantastbar ist. Meine Ware habe ich absolut legal im freien Markt erworben und habe somit Eigentum und freie Verfuegbarkeit mit Zahlung des Kaufpreises erlangt. Ich verstosse nicht gegen das Urheber- oder Markengesetz!

    Visualisiert einmal diese Situation. Was kann im schlimmsten Fall passieren? Unterlassungsurteil unter Strafandrohung. Schadensersatz? Unwahrscheinlich, denn gegen welches Gesetz habe ich verstossen? Es geht hier um ein geschaeftliches Abkommen zwischen zwei Parteien (Hersteller und Distributeur), in dem Dritte vertragsrechtlich nicht eingeschlossen sind.

    Da Anwaelte nicht die Gesetze machen und auch nicht die Firmen koennen sie zwar wie jeder freie Bueger Abmahnungen schicken, aber keine Sonderrechte beanspruchen und Forderungen stellen, es sei denn Sie haben in der Vergangenheit in einem Verfahren bereits ein Unterlassungsurteil erwirkt, auf das sie sich berufen. Justiz wird durch Gesetze und Richter geuebt. Anwaelte und auch die Polizei muessen sich genauso wie jeder andere daran halten und produzieren selbst aber keine eigenen Gesetze, Anordnungen und Regularien.

    Einschuechterung ist in vielen Faellen die einzige Taktik, gepaart mit der Furcht und Hoerigkeit vor der Obrigkeit oder Personen in vermeindlich hoeher gestellten Positionen.

    Das Geschreibsel irgendeines Vorstadtadvokaten ist letztendlich nicht mehr wert als das meiner kleinen Tochter. Kritisch wird es aber dann, wenn eine richterliche Anordnung ins Haus flattert, denn dann heisst es tatsaechlich Obacht und ganz ganz brav sein. Selbst eine Klage- schrift ist noch lange kein Grund zur Panik, denn es geht ja erst noch darum beide Parteien zu hoeren und dann eine Entscheidung zu treffen.

  4. #23
    Avatar von x-pat

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    7.208

    Re: Auslaendische CDs sind hier verboten zu verkaufen!

    Zitat Zitat von Tramaico",p="162848
    Das Geschreibsel irgendeines Vorstadtadvokaten ist letztendlich nicht mehr wert als das meiner kleinen Tochter.
    :bravo:

    Wettbewerbsrechtliche Abmahnungen werden ja anscheinend in Deutschland zur Mode. Das ist eine bedauerliche Entwicklung, denn daran verdienen HAUPTSÄCHLICH die Anwälte. Allerdings kann man eigentlich nicht empfehlen Abmahnungen grundsätzlich in den Papierkorb zu werfen. Das kann unter gewissen Umständen teuer werden.

    Es kommt immer darauf an....

    Wenn einer Abmahnung ganz offensichtlich die juristische Grundlage fehlt dann mag man sie ja gerne an den Hund verfüttern, aber wer kann das beurteilen? Kurzes Gespräch mit einem Anwalt wäre eventuell angesagt. Einer Abmahnung folgt (wenn der Abmahnende sich nicht auf allzu dünnem Eis befindet) eine einstweilige Verfügung. Also keine schleppender Prozess, wie hier in Thailand, sondern Taten... Aber dazu muss der Abmahnende schon etwas in der Hand haben. Wenn er das nicht hat, kann man ihn auf seinen Anwaltskosten sizten lassen.

    X-Pat

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