das es Leute schaffen, sich eine gute Bakterienresistenz zuzulegen, ist eine Sache,
die sich anschliessende Frage ist jedoch, ob man deshalb ein Leben im Dreck bevorzugen muss.
Oft stellt sich bei Partnerschaften die Kardinalfrage,
lässt man sich auf die Basics (also dem Verständnis von Sauberkeit) des Partners ein,
oder vermittelt man seine Basics dem Partner, sofern der das überhaupt zulässt.
Da abhängig vom Elternhaus des Partners, unterschiedliche Grundeinstellungen zur Hygiene vermittelt wurden,
steht jeder an einer anderen Front,
beim einen ist alles ok und es klappt,
beim anderen ist es nicht ok, aber er hat resigniert,
beim letzten war es nicht ok, aber sie haben einen gemeinsamen Weg gefunden.
Man muss sich zu Hause nur mal ansehen, wieoft die Fenster geputzt werden,
wieoft unter dem Sofa und unter den Betten feucht aufgewischt wird,
wieoft Türklinken und Armaturen gereinigt werden,
wieoft die Wasserdüsen von den Armaturen aufgeschraubt und die Filter ausgespült (gereinigt) werden,
wieoft in Schränken die Fächer ausgeräumt werden um die Fächer gründlich zu säubern,
wieoft über den Schränken, und in den Ecken sauber gemacht wird;
die Liste könnte endlos sein,
denn dass standartmässige aufwischen des Bodens und dem abwaschen in der Küche ist eben nur oberflächlich,
und deshalb die Frage, mit welcher Hygiene man sich selber zufrieden gibt.
wer vor dem Saubermachen einen Quality-check macht, und an jeder Problemstelle einen roten Punkt hinklebt,
wird sich nicht unbedingt beliebt machen,
aber weil die Meisten sich keinen Stress machen wollen, ist ihnen im Grunde alles egal.


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