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Altersvorsorge in Thailand

Erstellt von Chak3, 21.10.2007, 18:17 Uhr · 71 Antworten · 5.280 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von Nokgeo

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    Re: Altersvorsorge in Thailand

    Zitat selbst # 40:

    " Vorraussetzung war, das 2 Personen Tag und Nacht bei Muttern sein mussten..

    Recht kräftige Personen, die Muttern aus dem Bett zu hieven in der Lage waren..und die Hygene eigenständig machen konnten..

    Damals hatte sich mir z.B. die Frage gestellt, was wäre, gäbe es keine 2 " Hilfsschwestern " die in dem Fall aus der Familie kamen.."

    _____Zitatende_______

    Zwztl. mal selbst nachgefragt, da mir das suspekt erschien.

    Antwort Mia: keine Familie die hilft...dann wird das KH Personal tätig.

  2.  
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  3. #52
    Avatar von mipooh

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    Re: Altersvorsorge in Thailand

    die Risiken sind mir bewusst, ich sehe nicht nur die Vorteile.
    Das System krankt an allen Ecken und Enden, allein die Einzahlung in die RV ist ein Witz, dieses Geld privat eingezahlt, könnte ich nach spätestens 20 Jahren aufhören, zu arbeiten.
    Nun, wenn jeder sich darauf berufen würde/könnte, dass er sich der Risiken bewusst sei, dann bräuchten wir keine gesetzlichen Regelungen mehr.
    Ansonsten fällt mir der böse klingende Spruch ein "die Ratten verlassen das sinkende Schiff". Ich verstehe Deine Einstellung, sie ist jedoch antisozial.

  4. #53
    Avatar von Neptun

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    Re: Altersvorsorge in Thailand

    Zitat Zitat von maphrao",p="536811
    Zitat Zitat von mipooh",p="536790
    Ich persönlich bevorzuge die freie Wahl meiner Absicherung, ich möchte in Deutschland keine gesetzliche KV und erst recht keine Rentenbeiträge zahlen.
    Daran krankt (u.a.) ja das System...
    Woran krankt es, dass viele Leute nicht zahlen wollen? Ich habe immer in die ganzen Kassen eingezahlt, es blieb mir ja nichts anderes übrig. Seit Anfang diesen Jahres zahle ich nicht mehr ein und das ist so gewollt. Ich möchte mein Leben weitgehend selbst bestimmen, die Risiken sind mir bewusst, ich sehe nicht nur die Vorteile.
    Das System krankt an allen Ecken und Enden, allein die Einzahlung in die RV ist ein Witz, dieses Geld privat eingezahlt, könnte ich nach spätestens 20 Jahren aufhören, zu arbeiten.
    Das mag ja für Dich und einige Andere die Lösung sein aber viele Menschen haben das Geld nicht dazu. Was machen wir mit denen die nicht so viel Glück im Leben hatten, einfach abschreiben??
    Für einen jungen gesunden Menschen mit guter Ausbildung und sicherem Einkommen mag das ja fi....erbar sein, was macht aber eine alleinerziehende Mutter oder der Behinderte usw. Es gibt viele Menschen die dieses Glück nicht haben und die wollen auch leben.
    Ich glaube da macht man es sich zu einfach, vor allem wenn man bedenkt das Deutschland zu den reichsten Ländern der Erde gehört. Solange hier Autos rumfahren die mehr als 100tausend Euros kosten sollten wir noch Geld für die Oma haben die nach dem Krieg 3 Kinder alleine großgezogen hat. Mir reicht diese Schere von arm und reich, die in Deutschland immer mehr auseinander geht, jetzt schon. Da muss es nicht noch schlimmer werden.
    Gruß

  5. #54
    ffm
    Avatar von ffm

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    Re: Altersvorsorge in Thailand

    Zitat Zitat von Neptun",p="536833
    Das mag ja für Dich und einige Andere die Lösung sein aber viele Menschen haben das Geld nicht dazu. Was machen wir mit denen die nicht so viel Glück im Leben hatten, einfach abschreiben??
    Für einen jungen gesunden Menschen mit guter Ausbildung und sicherem Einkommen mag das ja fi....erbar sein, was macht aber eine alleinerziehende Mutter oder der Behinderte usw. Es gibt viele Menschen die dieses Glück nicht haben und die wollen auch leben.
    Ich glaube da macht man es sich zu einfach, vor allem wenn man bedenkt das Deutschland zu den reichsten Ländern der Erde gehört. Solange hier Autos rumfahren die mehr als 100tausend Euros kosten sollten wir noch Geld für die Oma haben die nach dem Krieg 3 Kinder alleine großgezogen hat. Mir reicht diese Schere von arm und reich, die in Deutschland immer mehr auseinander geht, jetzt schon. Da muss es nicht noch schlimmer werden.
    Gruß
    Aus dem deutschen System habe ich mich auch schon vor einigen Jahren verabschiedet. Ich moechte nicht laenger die Haelfte meines Einkommens fuer ein System aufwenden das ich als ungerecht und als Bevormundung empfinde.

    Das Problem sind ja nicht die Leistungen die der Staat an wirklich Beduerftige zahlt. Dafuer braeuchte es nicht dieses gigantische Umverteilungssystem. Deutschland ist ein reiches Land, 90% der Bevoelkerung koennten dort gut fuer sich selbst sorgen wenn man sie denn lassen wuerde. Wenn der Staat sich dann darauf beschraenken wuerde den restlichen 10% ein Dach ueber dem Kopf, 3 Mahlzeiten am Tag und aerztliche Versorgung zu finanzieren dann braeuchte man sich auch ueber die Finanzierung keine grossen Gedanken machen, das waere auch aus Steuermitteln ohne weiteres moeglich. Aber sorry, wenn man in Deutschland der Auffassung ist dass der Staat jedem seinen einmal erreichten Lebenstandard sichern soll, wenn man ein kaum noch bezahlbares Rentensystem aufrecht erhaelt um den heutigen Rentnern ein Leben in Wohlstand zu ermoeglichen, und wenn man per Gesetz verschreibt in welchem Umfang jeder einzelne sich krankenversichern muss und welche Leistungen er bekommen darf, dann sollen sie dort das ganze ohne mich machen. Ich will nicht bis 67 arbeiten muessen und mich dann mit einer Minirente abspeisen lassen. Und ich will selbst entscheiden duerfen wann und wie viel ich arbeite, und nicht aus versicherungstechnischen Gruenden gezwungen sein entweder zu arbeiten oder Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen (oder im Knast zu sein wie in diesem Thread sehr treffend bemerkt wurde).

    Antisozial? Antisozial ist ein System das einem Durchschnittsverdiener 50% seines Einkommens wegnimmt und ihm dadurch praktisch jede Moeglichkeit nimmt sein Leben finanziell eigenstaendig zu gestalten. Antisozial ist es wenn jemand der jeden Tag Vollzeit arbeitet am Ende genau so viel hat wie jemand der von staatlicher Unterstuetzung lebt. Wer deswegen das Weite sucht der handelt nur vernuenftig.

    Nicht vergessen, Rebublikflucht ist kein Straftatbestand mehr!

  6. #55
    Avatar von maphrao

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    Re: Altersvorsorge in Thailand

    Wahre Worte :bravo:
    Ich möchte noch darauf hinweisen, dass ich absolut nicht in Geld schwimme, ich lebe nur in letzter Zeit insgesamt recht sparsam und leiste mir davon Auslandsaufenthalte (bei denen ich auch sehr viel arbeite).
    Warum ich zur Zeit, wo ich eh nicht in Deutschland bin, Beiträge zahlen soll, da ich ansonsten asozial bin, leuchtet mir nicht ganz ein. Vielleicht hat aber manch einer auch nur ein völlig falsches Bild von mir.
    Es gibt übrigens nach wie vor die Möglichkeit, vorzeitig an seine Rentenbeiträge zu kommen, auch wenn es einem die Deutsche Rentenversicherung immer schwerer macht und man Verluste hinnehmen muss.
    Ich arbeite dran und hoffe, dass ich es noch rechtzeitig schaffe, bevor man der Möglichkeit vollends den Riegel vorschiebt.

  7. #56
    Avatar von Florian

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    Re: Altersvorsorge in Thailand

    Zitat Zitat von Thaiman",p="536785
    Zitat Zitat von Nokgeo",p="536771
    Kann mir nicht vorstellen, das in D land bei einem Autounfall z.B., wo der Fahrer auf " halb neune hängt " nach der Karte gefragt wird..
    Wurde 1999 mit einem Herzinfarkt beim Notarzt vorgefahren, bevor er mich überhaupt beachtete kam erst die Frage nach der Versichertenkarte, das ist Germany.
    Ich arbeite in Österreich selber auf einem Notarztwagen (ehrenamtlich). Die erste Frage, die wir stellen ist wie es dem Patienten geht. Erst wenn der Patient versorgt und stabilisiert ist, fragen wir nach der Versicherungskarte. Und das auch nur, weil wir von dort die persönlichen Daten besser abschreiben können. Uns interessiert es herzlichst wenig, ob der Patient versichert ist, oder nicht. Ist er nicht versichert, dann muss der Patient diesen Einsatz selber bezahlen. Ist er dazu finanziell nicht in der Lage, dann wird darauf (fast immer) verzichtet.

  8. #57
    Avatar von tira

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    Re: Altersvorsorge in Thailand

    Zitat Zitat von Neptun",p="536833
    ....man bedenkt das Deutschland zu den reichsten Ländern der Erde gehört. Solange hier Autos rumfahren die mehr als 100tausend Euros kosten....
    moin, moin,

    in thailand fahren u.a. einige autos aus d produktion,
    die kosten dort mehrere 100tausend teuro ssst:

    iss dann der soziale aspekt höher :P

    gruss

  9. #58
    Avatar von Thaiman

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    Re: Altersvorsorge in Thailand

    Zitat Zitat von Florian",p="536883
    Erst wenn der Patient versorgt und stabilisiert ist, fragen wir nach der Versicherungskarte.
    Danke das wollte ich hören, so stelle ich mir das eigentlich auch vor.

  10. #59
    Avatar von mipooh

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    Re: Altersvorsorge in Thailand

    @ Maphrao,

    wie ich sehen kann, verwendet man die Begriffe asozial und antisozial oft synonym. Macht zwar wenig Sinn, aber um selbst nicht antisozial zu sein, muss ich mich da wohl anpassen und nehme den Begriff "antisozial" in diesem Zusammenhang zurück.

    Stattdessen wächst dann aber leider der Erklärungsbedarf (warum ich darin ein Fehlverhalten sehe).

    Mitglied einer Gesellschaft zu sein macht nur Sinn vor dem Hintergrund eines gegenseitigen Gebens und Nehmens. Da dies in einer komplexen Gesellschaft, die nicht mehr jeder völlig überschauen kann (hätte auch sagen können, die jeder nicht mehr völlig überschauen kann), durch Regelwerke zu leisten ist, gibt es diese Gesetze, in denen Einzelheiten geregelt werden. Dazu gehören auch die Bereiche der Sozialversicherungen.

    Sie sollen sicherstellen, dass jedes Mitglied der Gesellschaft im Rahmen der Möglichkeiten für die Fälle Krankheit, Alter und Arbeitslosigkeit abgesichert ist.

    Leider gab es immer wieder auch unter denen, die diese Gesetze für uns machen, Verhaltensweisen, die gewisse Bevölkerungsgruppen bevorzugen oder benachteiligen. Und so sind Regeln entstanden, die den Grundsätzen eigentlich nicht mehr immer gerecht werden. Hierzu gehört auch die Befreiung von den Versicherungspflichten.

    Dem Einzelnen ist da nicht übelzunehmen, wenn er diese Gesetze, bzw den Spielraum, den diese bieten, für sich nutzt. (Also bist nicht Du asozial, wenn auch Dein gesetzeskonformes Verhalten durchaus so sein kann.)

    Würde man das System extrem vereinfachen, wären die Zusammenhänge durchschaubarer. Hätte zB jeder Bürger ein "Sozialkonto" auf dem beständig Gutschriften und Abbuchungen erfolgen würden, könntest Du vielleicht Deine persönliche Soziallast in Zahlen sehen. Kindergarten, Schule, ein Schnupfen in der Kindheit, Straßenbenutzungen oder durch Dich verursachte Kosten eines Polizeieinsatzes wegen zu schnellen Fahrens wären in Zahlen zu sehen und es würde Dir recht schnell klarwerden, dass Du durch recht hohe Summen (hin- und her) mit der Gesellschaft verbunden bist.

    Mit ein wenig Einblick in die "Konten" Deiner Angehörigen und Freunde dürftest Du dann auch feststellen, dass Guthaben des einen durch Minuswerte des anderen aufgehoben werden. Möglicherweise würdest Du dies akzeptieren können, selbst wenn Du etwas mehr gegeben hast, aber Opa doch noch eine Niere bezahlt bekommen hätte. Vielleicht würdest Du auch feststellen, dass Du aufgrund von Schule und Studium noch auf Jahre hinaus verpflichtet wärest.

    Zumindest denke ich, könnte die Notwendigkeit zu Solidarität durchaus transparenter werden, als dies derzeit der Fall ist.

    Dass in diesen Rechnungen durchaus passiert, dass Einzelne erheblich höhere Beiträge leisten als andere, liegt auf der Hand. Lass nur Deinen Bruder behindert geboren sein, so wird in unserer Gesellschaft die gesamte Sippe kaum das nötige Kleingeld aufbringen, um die Kosten zu begleichen. Ähnliches galt vor einigen Jahren für die "Brüder und Schwestern" aus dem Arbeiter-und Bauernstaat, die plötzlich ohne jede Vorleistung übernommen werden mussten. Jeder Betroffene wird dafür größtes Verständnis haben, jeder Nichtbetroffene wird hier an seine soziale Verantwortung als Mitglied einer Gesellschaft erinnert. Möglicherweise dadurch, dass er sich zunächst furchtbar darüber aufregt...

    Ohne vermeintliche Ungerechtigkeiten wird ein solches System nicht funktionieren. Wir sind nicht gleich, aber wir sind vor dem Gesetz gleich. Was heisst, dass wir alle auch geschützt werden sollen (nicht gegen jemand sondern gegen etwas, was uns passieren kann).

    Wer dies nicht sieht und, soweit es Ausdruck des politischen Willens einer demokratischen Gesellschaft ist, nicht unterstützt, der handelt eben dagegen (daher hatte ich zunächst antisozial gesagt). Sich die Rosinen aus dem Kuchen zu picken war schon immer etwas verpönt, kommt aber vor. Ist auch (leider) nicht illegal. Was mE nur daran liegen kann, dass selbst den Politikern, die unsere Gesetze machen, simple Grundlagen einer Gesellschaft nicht bewusst sind.

  11. #60
    Avatar von koksamlan

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    Re: Altersvorsorge in Thailand

    Solidarisch?
    Solidarisch wäre das ganze System in D, wenn es für alle, die gesamte Bevölkerung gelten würde. Tut es aber nicht, es gibt da mehrere Kasten:
    - Arbeitnehmer, die dürfen zwangsweise solidarisch sein
    - Beamte brauchen das nicht zu sein
    - Politiker schon gleich gar nicht
    - Selbständige auch nicht

    Das erzeugt eine Schieflage, indem man immer mehr Dinge von der "Solidargemeinschaft" finanzieren lässt, die eigentlich von der gesamten Gesellschaft getragen werden müssten.

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