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Altersvorsorge, Schulen, Bildung usw!

Erstellt von Heinrich Friedrich, 28.08.2011, 09:00 Uhr · 65 Antworten · 4.870 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Du machst doch aber dein Vermögen nicht aufgrund eines angeblich so freundlichen Steuersystems, sondern trotz dessen. Letztendlich wird nur durch Steuersparen keiner reich.
    Dir muss ich doch nicht erzählen wie das funkioniert.
    So lange ich Kapital habe, genug zu investieren z.B. Maschinen, Renovierungen von vermietetem Wohneigentum, Firmenkäufe usw. erhöht sich der Wert meines Vermögens. Sollte das mal nicht ausreichen, bilde ich Rückstellungen. Parallel dazu schreibe ich ab und bezahle dafür keine Steuern. In einem günstigen Moment löse ich die Rückstellungen auf bzw. verkaufe oder gründe neue Firmen.

    Wie auch immer. Ich benutze die Strassen, meine Kinder gingen auf öffentliche Schulen usw. Ich bin also Nutzniesser des sozialen Standards, trage aber unter dem Strich durch meine Erwerbstätigkeit nichts dazu bei, weil mein Steuerberater jede Möglichkeit nutzt.

    Das geht soweit, dass ich bei der letzten Steuerprüfung sogar noch 15.000 € zurück bekam, weil private Zinseinnahmen versehentlich geschäftlich verbucht worden waren.

  2.  
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  3. #42
    Avatar von eyeQ

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    JA.... als Nutznießer vom Staat haste ja allen grund Stolz zu sein.

    Unsereins der nur arbeitet und Steuern berappt, möge nun beschämt hernieder blicken.

  4. #43
    Avatar von Chak

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    eyeQ, ich habe ja schon länger den Verdacht Socrates durchblickt das gar nicht wirklich. Wie kann man sonst der Meinung sein Abschreibungen auf Maschinen seien eine Steuersubvention?
    Vielleicht erzählt er uns ja auch nur ein paar Geschichten.

  5. #44
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    eyeQ, ich habe ja schon länger den Verdacht Socrates durchblickt das gar nicht wirklich. Wie kann man sonst der Meinung sein Abschreibungen auf Maschinen seien eine Steuersubvention?
    Vielleicht erzählt er uns ja auch nur ein paar Geschichten.
    Nun enttäuschst Du mich aber.
    Meine Denkweise habe ich doch begründet. Mit jeder Investition in eine Maschine erhöhe ich den Ausstoss der Produkte und vermehre damit mein Vermögen, das sich parallel dazu durch die Anschaffung vergrössert. Gleichzeitig vermindert diese Investition meine Steuerlast ebenso wie die Zinslast der Finanzierung.

    Was ist daran für Dich als Steuerberater so unverständlich ?

    Ich betreibe meine Firmen nun seit bald 30 Jahren. Die höchste Steuerlast hatte ich in den ersten 10 Jahren, als ich noch nicht genug Kapital hatte, um jedes Jahr neu zu investieren. Seither liegt meine Steuerlast zwischen 0 und 12 %.

    Dein Kollege hat mich davor bewahrt eine bzw. mehrere GmbH's zu gründen. Damit wäre ich zwar aus der Privathaftung, müsste jedoch ein Vielfaches an Steuern bezahlen.

  6. #45
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    Ich betreibe meine Firmen nun seit bald 30 Jahren. Die höchste Steuerlast hatte ich in den ersten 10 Jahren, als ich noch nicht genug Kapital hatte, um jedes Jahr neu zu investieren. Seither liegt meine Steuerlast zwischen 0 und 12 %.
    Deiner unternehmerisches Konzept und der Fleiss tragen Fruechte. Freue Dich darueber, weil viele Unternehmen bereits in der Anfangsphase scheitern. Selbst Grossfirmen koennen ja manchmal mit dem Schritt der Zeit nicht mithalten und gehen dann manchmal ueberraschend pleite. Das unternehmerische Risiko ist nicht ohne und wer weiss, was morgen ist. Warum haderst Du mit Deinem Erfolg, waere es Dir lieber gewesen Du waerst einmal oder mehrmals bankrott gegangen? Der Staat haette Dich sicherlich nicht in dieser Situaton gestuetzt ausser Du kannst mit einer Gazillion AN argumentieren, die ihren Job bei Deiner Pleite verlieren wuerden.

    Vor ein paar Jahren hatte ich Kontakt zu einem sehr erfolgreichen Unternehmer. Multimilionaer. Hat nur einem auf ein falsches Pferd gesetzt und hat praktisch ueber Nacht alles verloren.

    Nicht vergessen, Dein Plan einmal den Lebensabend in Thailand zu verbringen steht so lange auf wackligen Fuessen, wie Du noch als vollhaftender Unternehmer erwerbstaetig bist. Niemand weiss, was morgen ist und somit auf jede Deiner Kroeten achten, auch wenn sie zur Zeit sehr zahlreich sind.

    Haettest Du den Drive noch einmal von ganz vorne anzufangen mit praktisch nichts? Aehnlich wie in den erste 10 Jahren Deiner Unternehmensgruendung. Die Zeiten haben sich unzweifelhaft gewandelt und es ist haerter geworden und heute bekommt man mit Sicherheit als Neustarter weitaus weniger "geschenkt" als vor 20 Jahren.

    Wenn Du meinst, zuwenig Steuern zu zahlen und somit der Gesellschaft etwas schuldest, nun, dann foerde doch gemeinnuetzige Projekte, die DEINEM eigenen Gusto entsprechen, anstand anzustreben der Staatlichkeit Geld fuer fadenscheinige Unterfangen zwangsweise zur Verfuegung stellen zu muessen.

    Nein, in Deinem Fall muss sich nicht das System aendern sondern lediglich Du. Werde selbststaendig und Herr Deiner Entscheidungen. Solltest Du doch als erfolgreicher Unternehmer dazu in der Lage sein.

    Dies ist, was mich an einem Sozialstaat am meisten stoert. Der Zwang solidarisch sein zu muessen. Mit jedem Scheiss und jedem Hinz und Kunz, was absolut gegenlaeufig zu meiner Philosophie ist, da ich grundsaetzlich meine eigenen Entscheidungen treffe und keinen Schuelerlotsen benoetige, der mir ueber die Strasse hilft. Auch habe ich nicht die Intention den Schuelerlotsen zu bezahlen, der anderen Leute ueber die Strasse hilft. Oftmals lediglich, weil sie zu daemlich sind, das selbst zu bewerkstelligen.

    Du bist ein Freund der offenen Worte. Ja, ich auch.

  7. #46
    Avatar von Chak

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    Socrates, ich kann nur spekulieren, warum das bei dir so ist. Das führt jetzt auch zu weit weg, aber mich würde schon interessieren, warum das in deiner Konstellation so ist. In jedem Fall ist das nicht der Regelfall, und dabei will ich es jetzt auch belassen.

  8. #47
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Deiner unternehmerisches Konzept und der Fleiss tragen Fruechte. Freue Dich darueber, weil viele Unternehmen bereits in der Anfangsphase scheitern. Selbst Grossfirmen koennen ja manchmal mit dem Schritt der Zeit nicht mithalten und gehen dann manchmal ueberraschend pleite. Das unternehmerische Risiko ist nicht ohne und wer weiss, was morgen ist. Warum haderst Du mit Deinem Erfolg, waere es Dir lieber gewesen Du waerst einmal oder mehrmals bankrott gegangen? Der Staat haette Dich sicherlich nicht in dieser Situaton gestuetzt ausser Du kannst mit einer Gazillion AN argumentieren, die ihren Job bei Deiner Pleite verlieren wuerden.

    Vor ein paar Jahren hatte ich Kontakt zu einem sehr erfolgreichen Unternehmer. Multimilionaer. Hat nur einem auf ein falsches Pferd gesetzt und hat praktisch ueber Nacht alles verloren.

    Nicht vergessen, Dein Plan einmal den Lebensabend in Thailand zu verbringen steht so lange auf wackligen Fuessen, wie Du noch als vollhaftender Unternehmer erwerbstaetig bist. Niemand weiss, was morgen ist und somit auf jede Deiner Kroeten achten, auch wenn sie zur Zeit sehr zahlreich sind.

    Haettest Du den Drive noch einmal von ganz vorne anzufangen mit praktisch nichts? Aehnlich wie in den erste 10 Jahren Deiner Unternehmensgruendung. Die Zeiten haben sich unzweifelhaft gewandelt und es ist haerter geworden und heute bekommt man mit Sicherheit als Neustarter weitaus weniger "geschenkt" als vor 20 Jahren.

    Wenn Du meinst, zuwenig Steuern zu zahlen und somit der Gesellschaft etwas schuldest, nun, dann foerde doch gemeinnuetzige Projekte, die DEINEM eigenen Gusto entsprechen, anstand anzustreben der Staatlichkeit Geld fuer fadenscheinige Unterfangen zwangsweise zur Verfuegung stellen zu muessen.

    Nein, in Deinem Fall muss sich nicht das System aendern sondern lediglich Du. Werde selbststaendig und Herr Deiner Entscheidungen. Solltest Du doch als erfolgreicher Unternehmer dazu in der Lage sein.

    Dies ist, was mich an einem Sozialstaat am meisten stoert. Der Zwang solidarisch sein zu muessen. Mit jedem Scheiss und jedem Hinz und Kunz, was absolut gegenlaeufig zu meiner Philosophie ist, da ich grundsaetzlich meine eigenen Entscheidungen treffe und keinen Schuelerlotsen benoetige, der mir ueber die Strasse hilft. Auch habe ich nicht die Intention den Schuelerlotsen zu bezahlen, der anderen Leute ueber die Strasse hilft. Oftmals lediglich, weil sie zu daemlich sind, das selbst zu bewerkstelligen.

    Du bist ein Freund der offenen Worte. Ja, ich auch.
    Zu Deiner Frage:

    Nein, ich würde heute nicht mehr von vorne beginnen wollen. Nicht, weil alles schwieriger wurde, was de facto nicht der Fall ist. Sondern weil ich nicht mehr die Kraft habe monatelang ohne Pause jeden Tag 18 Stunden zu arbeiten. Stellenweise habe ich vor Erschöpfung am Strassenrand im Auto gepennt.... Nein, das könnte ich heute nicht mehr. Das Ergebnis dieses Raubbaus ist, dass meine Gesundheit mit Diabetes, Asthma und noch einigen anderen Krankheiten dauerhaft zerstört ist.

    Auf der anderen Seite widersprichst Du Dich:

    Du rätst mir, mich sozial zu engagieren, was ich tu, seitdem ich die erste DM verdient habe und nicht nur finanziell. Ich habe über viele Jahre dutzende (geistig) Behinderte bzw. verhaltensgestörte Jugendliche ausgebildet und beschäftigt. Heute fehlt mir dazu die Kraft, da dies sehr mühselig und mit vielen Rückschlägen verbunden ist.

    Weiterhin habe ich in vielen Vereinen und Organisationen meine soziale Verantwortung übernommen. In meiner kraftvollsten Zeit hatte ich 12 "Ehrenämter".... Vom Vorstand eines Fussballvereines mit 32 Schüler- und Jugendmannschaften bis zum aktiven Feuerwehrmann war alles dabei.

    Auf der anderen Seite schreibst Du jedoch, dass Du es ablehnst "Schülerlotsen" zu unterstützen.

    Wenn jeder nur ablehnt, die "Schülerlotsen" zu unterstützen, bliebe für die Schwächsten unserer Gesellschaft nichts übrig. Doch auch sie haben eine Existenzberechtigung und jeder Einzelne von uns hat eine soziale Verantwortung. Ob jeder diese auch aktiv wahr nimmt, steht auf einem anderen Blatt.

  9. #48
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Schau, Du hast ja anscheinend so eine soziale Ader, dass Du auf Steuererhoehungen fuer Selbststaendige bestehst und meinst, dass es nicht gerecht sei, dass Du zu wenig Steuern bezahlst. Hier hatte ich angesetzt. Spende doch Deine Steuerersparnisse in soziale Projekte. Warum Zwang von oben? Es ist Dir doch freigestellt zu teilen. Es geht ja nicht um das physische soziale Engangement sondern das finanzielle. Wenn Du physisch ausgelaugt bist, dann kannst Du ja trotzdem durch Moneten unterstuetzen, von denen Du ja nach eigenem Bekunden zu viel hast, was Du als ungerecht betrachtest. DU selbst kannst hier Abhilfe schaffen und brauchst hierfuer kein Finanzamt.

    Ich bin so sozial und unterstuetze so, wie ICH es fuer richtig halte. Moechte nicht zum gut sein gezwungen werden und JEDEN unterstuetzen MUESSEN. Hierum geht es mir. Bin Herr meiner Entscheidungen und nein ich habe keine soziale Verantwortung. Warum sollte ich die haben? Rein auf der Basis, dass ich Mensch bin und somit meine Mitmenschen lieben muss?

    Sage Du mir, warum irgendjemand soziale Verwantwortung fuer irgendwelche Menschen haben soll, die er noch nicht einmal kennt? Mir sind 99,9999% der Menschen voellig egal. Kenne sie ja nicht einmal. Warum soll ich also mit ihnen solidarisch sein unabhaengig auch noch davon, ob es sich um Arschloecher handelt oder nicht. Das ist menschlich? Okay, menschlich ist fuer mich oftmals gleichbedeutend mit deppert, weil oftmals ohne Sinn und Verstand. Bin ja viel mehr Verstandesmensch als Emotionsmensch.

    Eigentum verpflichtet? Nein, dieser Meinung bin ich nicht. Noch einmal, Du hast Dir anscheinend Deinen derzeitigen Status hart erarbeitet, also geniesse doch einfach Deine jetzige Situation. Hast Du ein schlechtes Gewissen zu wenig Steuern zu zahlen, dann schaffe doch einfach wie oben beschrieben Abhilfe, als andere ebenfalls mit vergattern zu wollen, indem Du fuer Steuererhoehungen von einem Staat plaedierst, der zu hemmungloser und teilweise hirnloser Verschwendungssucht neigt. Darum lehne ich es ab solch einen "Schuelerlotsen" zu unterstuetzen. Sehe ich jemanden, "der versucht die Strasse zu ueberqueren" und meine er sei die Hilfe wert, nun, dann helfe ich diesem ueber die Strasse wenn ich das Beduerfnis dazu habe. Herr meiner Entscheidungen. Nicht mehr und nicht weniger. Eine soziale Verantwortung habe ich nicht. Bestenfalls nur mir selbst gegenueber, denn es waere schon ein wenig problematisch, wenn ich beim Rasieren nicht mehr in den Spiegel schauen koennte.

    Kurzum, ich erwarte von niemanden anderen mehr, also ich von mir selbst erwarte. Ein Millionaer hat somit soziale Verantwortung existiert in meiner Philosophie nicht, obwohl ich selbst nicht zu dieser Kategorie zaehle. Halte es nur fuer ungerecht oder sogar frech, andere in die Verpflichtung nehmen zu wollen. Wenn ein bestimmter Millionaer bereit ist, einen erheblichen Teil seines Habens fuer soziale Aspekte hinzugeben, dann soll er es einfach tun, anstatt andere zwingen zu wollen es ihm gleich zu tun. Lasse mich nicht gerne zwingen und somit bin natuerlich in einem Sozialstaat am falschen Platz. Sozialstaat heisst Zwang durch Schuelerlotsen und ICH erachte mich durchaus dazu in der Lage, auch ohne einen solchen die Strasse zu ueberqueren. Ob andere so einen Lotsen benoetigen interessiert mich nicht. Habe nur ein Problem damit, diesen Schuelerlotsen bezahlen zu muessen.

  10. #49
    Avatar von Waitong

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    Aber - deinen Hunden gegenueber zeigst du Verantwortung (Fuersorge) - warum eigentlich ?

  11. #50
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Weil ich es nicht muss sondern moechte. Dies ist ein wesentlicher Unterschied.

    Es ist letztendlich ein Geben und ein Nehmen. Meine Tiere, habe ja auch noch neben meinen Hunden auch noch 22 Katzen, geben mir viel zurueck. Fuer mich sind Tiere angenehmere Zeitgenossen als die meisten Mitmenschen. Vor zwei Tagen fragte mich eine Thailaenderin auf der Strasse zufaellig ganz konkret. "Warum kuemmerst Du Dich um Tiere und nicht um Menschen?" Ich antwortete: "Ich hasse (scherzhaft) Menschen und mag Tiere ganz klar lieber. Reden nicht so viel dummes Zeug."

    Und meiner Frau geht es nicht viel anders.

    Unsere Tiere sind unsere Familie. Lieschen Mueller in Buxtehude, Ling Ping in China, Iwan aus der Ukraine, Archimedes aus Griechenland etc. etc. sind es nicht. Kennen die ja noch nicht einmal.

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