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Änderung Zuwanderungsrecht im Bundestag beschlossen

Erstellt von JingJo, 14.06.2007, 14:24 Uhr · 94 Antworten · 5.742 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von AndyLao

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    Re: Änderung Zuwanderungsrecht im Bundestag beschlossen

    Menschenwürde bedeutet für micht nicht, jemanden komplikationslos ins Land, sondern ihn hier menschenwürdig leben zu lassen. Dazu gehört auch, ihn vor Isolation zu schützen. Hier lebende Ausländer haben schon länger bestimmte Auflagen zu erfüllen, die für Deutsche nicht nötig zu sein scheinen. So kann also die zuziehende thail. Ehefrau eines arbeitslosen Prolls, der sich mal von Malle nach Patty verirrt hat, hier gleich in die nächste "Armutsprostitution". Dem Ausländer wird dagegen der Nachweis von ausreichendem Wohnraum und Einkommen abverlangt, dies würde ich auch gern bei Deutschen zur Vorschrift machen. Aber einfache deutsche Sprachkenntnisse ..., was wird dann mit Stoiber ??

    Mehr intelligente Ausländer und weniger doofe Deutsche, das wäre der richtige Weg!

  2.  
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  3. #52
    Avatar von Loso

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    Re: Änderung Zuwanderungsrecht im Bundestag beschlossen

    Zitat Zitat von Kali",p="493081
    Zitat Zitat von Loso",p="493065
    [...]Warum dann die ganze Aufregung hier?
    Keine Aufregung, gelle ;-D
    Ich habe gefragt, weil ich selber nicht genau weiss, ob nach dem neuen Gesetz nur ausländische Ehepartner von EU-Ausländern betroffen sind, oder auch ausländische Ehepartner von EU-Bürgern (also auch Deutschen). Bei der ersten Annahme würde ich die Aufregung nicht verstehen.

  4. #53
    UAL
    Avatar von UAL

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    Re: Änderung Zuwanderungsrecht im Bundestag beschlossen

    Zitat Zitat von Sioux",p="492902
    ...

    Schoen fuer die, die ihre Frau bereits hier haben. Fuer die meisten anderen wird es jetzt zu Ende sein.

    Schaetze mal, der Nachzug von Thais wird jetzt um mindestens 90 % zurueckgehen.
    Jupp, da haben wir noch mal Glück gehabt :-) Denke aber mal, dass der Nachzug nicht um 90% zurückgeht - wem die Beziehung das lernen der Sprache nicht wert ist - was ist diese Beziehung dann wert?

    Wobei ich die Lernmöglichkeit in bestimmten Gebieten durchaus als schwierig einstufen würde, wurde ja schon angedeutet. Wie und wo sollen die Prüfungen ablaufen, was sind die Parameter, die dann von verschiedenen Prüfern mit verschiedener Ausrichtung vorgegeben werden?

    Schwierige Kiste, aber wenn ich es recht verstanden habe betrifft es D-Thai-Beziehungen erstmal nicht...

    Zum lernen selber: ich halte es auch für wichtig, dass meine Frau hier deutsch lernt - sie im übrigen auch. Siranee ist jetzt 3 Monate hier und hat sich schon etwas freigeschwommen, will heissen kauft allein ein und bewegt sich auch schon mal außer Haus. In 2 Wochen fängt ihr Integrationskurs an, dann ist sie noch mehr auf sich gestellt und muss "deutsche" lernen...

  5. #54
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Änderung Zuwanderungsrecht im Bundestag beschlossen

    Zitat Zitat von Loso",p="493085
    [...]Ich habe gefragt, weil ich selber nicht genau weiss, [...]
    Vom Text her ist wohl allgemein vom Ehegattennachzug die Rede...

  6. #55
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Änderung Zuwanderungsrecht im Bundestag beschlossen

    Zitat Zitat von Kali",p="493088
    Vom Text her ist wohl allgemein vom Ehegattennachzug die Rede...
    Was ja jetzt wohl klar bedeutet, Schulbücher auf den Tisch, bevor es ins gelobte Land geht.
    Da habe ich ja mit meinem Fred genau richtig gelegen:
    http://www.nittaya.de/viewtopic.php?t=24731&start_t=0
    Ab wann soll das Gesetz gelten?

  7. #56
    Avatar von Blondinenfreund

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    Re: Änderung Zuwanderungsrecht im Bundestag beschlossen

    Moin,

    ich finde günny hat einen wichtigen Beitrag geliefert. Integration okay, aber der Staat sollte auch klar definieren was er darunter versteht.
    Wobei mich jetzt mal interessieren würde ob günny einen türkischen Migrationshintergrund hat?

    Ansonsten finde ich die Reaktionen hier völlig überzogen. Ausländer die in Deutschland leben bzw. Ehepartner haben relativ weigehende Rechte. Auf jeden Fall weitgehener als in den meisten Ländern dieser Welt.

    Die Verschärfung des Gesetzes hat zum Ziel:

    1.) Zwangsehen von Minderjährigen zu verhindern. Was soll bitteschön daran schlecht sein????

    2.) Die Integration besonders von Frauen zu fördern. Auch daran kann ich nichts schlimmes finden.

    und soweit ich gelesen habe, stand auch nirgendes, dass diese Deutschkenntnisse nicht auch noch in Europa erlernt werden können. Also taugt das Beispiel von der Isanfrau auch recht wenig.

    Blondinenfreund, der viele Gesetze sehr kritisch sieht, aber an diesem wirklich nichts aussetzen kann

  8. #57
    Avatar von db1tau

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    Re: Änderung Zuwanderungsrecht im Bundestag beschlossen

    Natürlich ist es immer gut wenn man eine Sprache kann... jedenfalls besser als wenn man sie nicht beherscht. Aber man muss auch immer die Kosten/Nutzen Relation sehen. Bei Deutsch siehts da nicht gerade gut aus. Die Sprache ist sehr schwer (auf ein brauchbares Level) zu erlernen und nur in DE/AT/CH zu gebrauchen. Englisch ist da schon viel sinnvoller. Wer sagt denn, dass man sich in einer Beziehung nur auf deutsch verstaendigen kann? Das geht genausogut auch auf Englisch oder jeder anderen Sprache. Hauptsache man versteht sich!

    Wenn Deutsch nicht meine Muttersprache waere, wuerde ich es sicher nicht lernen. Unser Sohn spricht Deutsch aus dem Kindergarten und mit uns halt Englisch und mit meiner Freundin ab und zu auch mal Thai. Wichtige (weltweit bedeutsame) Nachrichten sind im Internet auf Englisch und auch auf Thai verfuegbar, lokale Nachrichten aus der Hinterpfalz interessieren eher wenig.

    Und nur weil man 6 Monate in DE lebt die Sprache lernen zu muessen(!) das kann nun wirklich nicht sein. Dann haette ich schon Italienisch, Tschechisch, Ungarisch und demnaechst auch Spanisch lernen muessen... aber ich brauch das ja nicht, bin ja EU Buerger. Nur die Nicht-EU Auslaender muessen das... irgendwie schwachsinnig.

    Also nochmal: Sprachkurse gerne! Aber nicht als Pflicht.

    Und mit den Sozialleistungen meinte ich, wenn jemand Geld vom Staat bekommt, dann kann der Staat natuerlich auch Auflagen daran knuepfen. (z.B. Pflicht-Sprachkurse) Wer sich selbst versorgt (und dem Staat Geld einbringt) sollte aber die Freiheit der Wahl haben ob er die Sprache lernen moechte oder nicht.

    Gruss, Marco.

  9. #58
    Avatar von KhonKaen

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    Re: Änderung Zuwanderungsrecht im Bundestag beschlossen

    @Blondinenfreund

    hier stand`s doch, lies nochmal. Wenn dies stimmt ist das Beispiel mit der "Deuutsch lernenden Isaan-Frau" nicht so weit hergeholt.

    [quote="JingJo",p="492864"]N24:
    "Ehegattennachzug: Ehepartner aus Nicht-EU-Staaten dürfen künftig nur nachziehen, wenn sie mindestens 18 Jahre alt sind. Außerdem müssen sie bereits vor der Einreise einfache Deutschkenntnisse nachweisen."

    Gruß Frank

  10. #59
    guenny
    Avatar von guenny

    Re: Änderung Zuwanderungsrecht im Bundestag beschlossen

    Zitat Zitat von Loso",p="493085
    Ich habe gefragt, weil ich selber nicht genau weiss, ob nach dem neuen Gesetz nur ausländische Ehepartner von EU-Ausländern betroffen sind, oder auch ausländische Ehepartner von EU-Bürgern (also auch Deutschen).
    Nochmal zur Klarstellung:
    Es geht um (zukünftige) ausländische Ehepartner von EU-Bürgern. Im Zusammenhang mit EU-Bürgern wird nicht mehr von Ausland gesprochen.

    Beispiel:
    Wer eine Finnin heiraten will, die außer ihrem eigenen Landesdialekt nix versteht hat keine Problem, sie muss weder zum Sprachkurs noch sonstwas, auch keine vorherigen Deutschkenntnisse nachweisen.
    Dasselbe gilt für alle potentiellen Ehepartnerinnen aus allen EU-Ländern incl. der Schweiz.
    Kommt das Mädel dagegen aus Bosnien, aus Serbien, der Türkei oder dem gelobten Land oder sonstwoher, fällt sie unter die neuen Vorgaben.
    In allen Fällen spielt es keine Rolle, ob der potentielle Ehemann (also DU) aus Deutschland oder irgendeinem anderen EU-Land incl. der Schweiz kommt und nur hier zufällig in D mit Hauptwohnsitz lebt.

  11. #60
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Änderung Zuwanderungsrecht im Bundestag beschlossen

    Nochmal zur Klarstellung:
    Es geht um (zukünftige) ausländische Ehepartner von EU-Bürgern. Im Zusammenhang mit EU-Bürgern wird nicht mehr von Ausland gesprochen.
    Nun habe ich mir auch mal die Mühe gemacht, das angegebene offizielle PDF-File mit den neuen, bzw. geänderten Gesetzen durchzulesen.
    Darin konnte ich aber keine Stelle finden, in der es um EU-Bürger ging, deren Ehepartner nachziehen, sondern "nur" um EU-Ausländer (Paragraph wurde hier ja schon genannt).
    Somit wären auch Deutsch-Thai-Beziehungen überhaupt nicht tangiert, aber z.B. Türkisch-Thai-Beziehungen, sofern beide in Deutschland wohnen wollen.

    Die ganzen Presse-Meldungen von N24 usw. sind ja nur sehr verkürzt dargestellt und somit durchaus mißverständlich.

    Aber vielleicht habe ich auch etwas überlesen oder falsch verstanden. Dann möge man uns doch mal den exakten Paragraphen nennen.

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