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Ältere Farangs

Erstellt von levanthong, 21.03.2014, 17:07 Uhr · 253 Antworten · 16.896 Aufrufe

  1. #151
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von benni Beitrag anzeigen
    bedanken sich für Kleinigkeiten unterwürfigst
    interessantes Thema, - Unterwürfiges Verhalten von Ausländern

    auf der anderen Seite, das andere Extrem;
    gerade bei manchen Vorfällen mit Russen,
    die einem kleinwüchsigen th. bz. burmesischen Taschendieb massiv von oben, mit der Faust auf den Kopf schlugen,
    waren die anwesenden Thais plötzlich gar nicht mehr erbaut, von dem ausländischen Auftreten.

    Hier gibt es unsichtbare Grenzen des tolerierten Verhaltens als geschädigter Ausländer.

  2.  
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  3. #152
    Avatar von benni

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    Zitat Zitat von sombath Beitrag anzeigen
    Deine Ansicht über die " freundlichen Menschen " im Isaan finde ich sehr interessant .
    Meine Frau , die jetzt seit 3,5 Jahren in D. lebt , ist inzwischen der Meinung , die Menschen im Isaan sind Stoffel .
    Wir sitzen beim Zahnarzt im Wartezimmer , keiner der kommt grüßt .
    Obwohl Vorfahrt winken wir ein Auto durch , kein Zeichen von Danke .
    Ich sitze auf der Führerscheinstelle in Sakon Nakhon und warte auf meine Frau .
    Ein Mann läuft an ca. 25 Wartenden vorbei u. verliert seine Mütze u. Schal ( es war kalt ) , keiner der Isaanies
    hat den Mann auf seine verlorenen Sachen aufmerksam gemacht ! ! Kurz bevor er den Raum verlassen hat ,
    habe ich ihn ( der einzige Farang ) auf seine verlorenen Gegenstände aufmerksam gemacht .
    Er zurück , seine Sachen aufgehoben u. ohne Danke oder Kopfnicken aus dem Raum .
    Mir ist das grundsätzlich egal , da ich hier nur auf Besuch bin u. die Menschen leben eben wie sie wollen .
    Meine Frau jedoch die ein " Sonnenschein " ist , hier bei uns in einer Kleinstadt viele Menschen grüßt
    und in der Regel freundlich wieder gegrüßt wird , findet die Menschen in ihrer Heimat sind Stoffel .
    Wir ( sie u. ich ) sind der Meinung , daß die Menschen im Großraum Bangkok freundlicher sind als im Isaan .
    Ausgenommen die Straßenverkäufer in der Sukk .

    Sombath
    Beispiel Mütze: Du weist den guten Mann ja nicht deswegen darauf hin damit er sich nachher bedankt, sondern damit er seine Mütze und den Schal mitnimmt. Kann sein, daß es ihm unangenehm war, daß du ihn darauf hingewiesen hast oder kann sein, daß es ihm generell unangenehm war und so rasch wie möglich wegkommen wollte oder oder oder...ist doch komplett egal, Hauptsache er hat seine Mütze und den Schal wieder und wenn nicht wäre er zurückgekommen.

    Sowas ist ein Paradebeispiel für einen Kinkerlitzchen Vorfall, den man vor allem im einfachen, ruralen Thailand überhaupt nicht registriert. Alle dort würden sich sogar wundern, daß jemand sich den Vorfall nicht nur bis zum Lebensende merkt, sondern sogar in einem Freunde Thailand Forum/Freundlichkeit der Thais als negatives Beispiel anführt.

  4. #153
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von sombath Beitrag anzeigen
    Schenke dem Sohn meiner Frau ei Fußballtrikot , bedankt er sich nur , weil die Mutter in aufgefordert hat .
    Ich denke das hat mehr mit Bildung als mit Kultur zu tun .
    Das hat wohl eher was mit Erziehung zu tun.

  5. #154
    Avatar von gerhardveer

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    Egal wie man es interpretiert: das oftmals fehlende Danke bei vielen Thais ist für mich weiterer Ausdruck eines Nullinteresses am
    Anderen - das hat nichts mit Farangs zu tun, das läuft untereinander genau so. Man nimmt es hin, dass andere was für einen tun, aber Gegenleistung auch nur in Form eines "Danke" - Fehlanzeige. Und dieses Nullinteresse setzt sich fort in der ganzen Gesellschaft in einem gnadenlosen Egoismus, der wiederum letzlich auch Ursache für das momentane Debakel des ganzen Landes ist...

    Ich versuche immer - positiv wie negativ - vernetzt zu sehen, und da rutscht in diesem Fall die thailändische "Kultur" bei mir voll unten durch. Um Missverständnisse auszuschließen: ich jammere nicht, sondern stelle fest und ich werde deswegen auch TH nicht verlassen ("geh doch zurück, wenn es dir nicht passt"), aber meine anfängliche Bereitschaft zu helfen - was in D selbstverständlich war - geht hier eben auch gegen null.

    Erziehung-Bildung-Kultur: es ist sinnlos, etwas aus einander zu fieseln, was sich gegenseitig bedingt....und so sind das für mich auch keine Kinkerlitzchen - bei mir fängt die Aufmerksamkeit im Kleinen an.

  6. #155
    Avatar von MadMac

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    Ich seh das nun nicht wirklich als schlimm an. Ist halt so. Das Land des Laechelns ist halt ein verlogenes Land des Laechelns. Aber so sind die Amis auch, alles Fassade. Als Deutscher ist man da anders aufgestellt mit "aggressiver Offenheit". Man sagt was man denkt, das kommt bei anderen Nationen aber auch verschieden an.

    Wenn ich wirklich nette, freundliche Leute treffen moechte, dann flieg ich nach Indonesien.

  7. #156
    Avatar von benni

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    leider vollkommen falsche Denke. In einigen Kulturen am Planeten, und eventuell auch außerhalb, ist Bedanken westlicher Prägung vollkommen unbekannt. Bedanken erfolgt auf andere Art und Weise. Innu in Labrador zB würden auch nicht sofort heftig die Hand schütteln, sondern irgendwann mal später Dank auf ihre Art erweisen.

  8. #157
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von gerhardveer Beitrag anzeigen
    Man nimmt es hin, dass andere was für einen tun, aber Gegenleistung auch nur in Form eines "Danke" - Fehlanzeige. Und dieses Nullinteresse setzt sich fort in der ganzen Gesellschaft in einem gnadenlosen Egoismus,
    rap - mai rap,
    entweder derjenige, der etwas tut, dient,
    oder er dient nicht.

    eine th. Freundin bittet mich, Ihrem Verwandten zu helfen,
    tue ich dies, wird sich die Person in bestimmten Schichten bei mir nicht bedanken,
    sondern entweder der Meinung sein, dass man meiner Freundin was schuldig ist, oder der Meinung sein,
    das meine Freundin ihrer Verpflichtung, ihr zu dienen, nachgekommen ist.

    Nur in gesellschaftlichen Schichten, wo das Wissen verankert ist, dass es ein Ausländer in dieser Situation als rude verstehen würde,
    und man diesen Eindruck nicht entstehen lassen will,
    wird man sich "bedanken".

    In freundschaftlichen Gruppen, kann man statt eines Danke, ein khop chai, na ! bekommen,
    als eine Art Anerkennung, dass man Gemeinschaftsregeln achtet.

  9. #158
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von gerhardveer Beitrag anzeigen
    ... Ausdruck eines Nullinteresses am Anderen -
    Mag sein, dass ein gewisses Desinteresse auf manchen Farang hin un wieder irritierend wirkt. Man sollte dabei aber nicht übersehen, dass ein situationsbedingtes Desinteresse nicht grundsätzlich ist und nicht jedem Mitmenschen gilt.
    Vielmehr kommt es darauf an, wer wem in welcher Situation begegnet. Das Interesse am Gegenüber kann ggf. auch intensiver und nachhaltiger sein, als man es in unserem D-Kulturkreis jemals kennen gelernt hat.
    Desinteresse bzw. nicht Wahrnehmen ist oft auch auf schlichter Abneigung begründet. Anders gesagt, wenn Thailänder jemanden nicht mögen, nehmen sie ihn scheinbar nicht wahr. Gibt auch ein Verb für dafür "tamm tscheuij"

  10. #159
    Avatar von gerhardveer

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    Und daher hat man dann als Farang auch keine Ahnung von der Kultur, wenn man es kritisch sieht, dass Unfallopfern nicht geholfen wird, sondern sie höchstens beklaut werden, während sie am Verrecken sind - ist ja schließlich alles ganz normal. Und dieser lockere Umgang mit Lügen und Betrügen selbst in der eigenen Familie ist auch was ganz Normales...janeeissklar Ich könnte noch lange weiter machen...

  11. #160
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von benni Beitrag anzeigen
    Bedanken westlicher Prägung
    Herzlichkeit, Handlungen aus einem christlichen kulturellem Hintergrund der Nächstenliebe,
    die durch ein "Danke" ihren Abschluss erhält,
    sind in dieser Form in der th. Kultur fremd.

    Wer etwas für Fremde tut, ohne Gegenleistung, ist per se dumm,
    wer für den Tempel anderen hilft, tut es zur Verbesserung seines Karmas, / Dank unnötig.
    Wer innerhalb seiner Familie jemanden hilft, erhält dadurch bestenfalls Gesicht.
    Wer im Rahmen der Nachbarschaftshilfe jemanden hilft, macht dadurch seinen Beitrag, / gesprochender Dank ebenfalls unnötig,
    man weiss dadurch, dass man beim nächstenmal, wenn der Ausländer was will, indirekt verpflichtet ist, ohne Notwendigkeit, einem Ausländer dies zu erwiedern.

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