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3 Jahresbilanz Thailand

Erstellt von phanokkao, 29.07.2009, 09:57 Uhr · 353 Antworten · 19.092 Aufrufe

  1. #71
    Doc-Bryce
    Avatar von Doc-Bryce

    Re: 3 Jahresbilanz Thailand

    Zitat Zitat von sleepwalker",p="755777
    Zitat Zitat von marc",p="755766
    ich muß immer ordentlich schmunzeln wenn ich einen farang über andere farangs schimpfen höre ;-D der farang der über den anderen schimpft ist natürlich ganz anders :super:. er geht natürlich nicht nach zwei tagen "deep isaan" ins hotel weil die schlafstätte nicht i.o ist, er benimmt sich generell sowieso viel besser als alle anderen farangs, er ist sogar meistens mehr thai als ein thai selber :lol: er sitzt auch gerne laut erzählung mit den dof häuptlingen in der runde und lacht über diese dümmlichen farangs.. ;-D er gehört halt absolut dazu, zu den thais meine ich :super:
    Normalerweise hasse ich es, eine Antwort nur mit Smilies zu formulieren, aber hier ist es mal angebracht... :super: :bravo: :super: :bravo: :super: :bravo:

    schließe mich eurer meinung an.
    (geht bei mir auch ohne smilies, weil ich die dinger nicht mag)

  2.  
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  3. #72
    Avatar von Thaimax

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    Re: 3 Jahresbilanz Thailand

    Zitat Zitat von Samuianer",p="755937
    War aber schon seinerzeit in Indien o, da gab es Nicht-Inder die indischer waren als die Inder!
    Fällt mir bei Europäern überall auf, wo die Kultur einen sehr grossen Unterschied zur eigenen Kultur ausmacht.

    In Spanien hat keiner die Ambition "spanischer als die Spanier" zu sein, was aber sicherlich auch darin zu begründen ist, dass man sein "elitäres Verhalten" nicht so offensichtlich zur Schau stellen kann wie das eben in ferneren Ländern der Fall ist

    Immer wieder Schenkelklopfer der Sonderklasse für mich, wenn ich von der "thailändischer als Thai"-Fraktion lese, wie selbstgerecht sie über "dümmliche und unwissende" Farangs lästern, ohne der notwendigen Selbstreflexion, die ihnen den wahren Kasper gnadenlos präsentieren würde ;-D

    Dieses zwanghafte Festbeissen an der fremden Kultur, bei gleichzeitigem, auch zwanghaften, Wegstossen der eigenen Identität ist meist nur ein Schauspiel, das ausschliesslich einen selbst überzeugen kann, für andere, andere beider Kulturen, einfach nur peinlich wirkt.

  4. #73
    Avatar von marc

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    Re: 3 Jahresbilanz Thailand

    Zitat Zitat von Thaimax",p="755953
    Dieses zwanghafte Festbeissen an der fremden Kultur, bei gleichzeitigem, auch zwanghaften, Wegstossen der eigenen Identität ist meist nur ein Schauspiel, das ausschliesslich einen selbst überzeugen kann, für andere, andere beider Kulturen, einfach nur peinlich wirkt.
    das ist mal eine aussage mit der ich leben kann ;-D da hat der thaimax meiner meinung nach mal voll ins schwarze getroffen

  5. #74
    Avatar von Samuianer

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    Re: 3 Jahresbilanz Thailand

    Zitat Zitat von Thaimax",p="755953

    Immer wieder Schenkelklopfer der Sonderklasse für mich, wenn ich von der "thailändischer als Thai"-Fraktion lese, wie selbstgerecht sie über "dümmliche und unwissende" Farangs lästern, ohne[highlight=yellow:8b3799e9e2] der notwendigen Selbstreflexion, die ihnen den wahren Kasper gnadenlos präsentieren würde [/highlight:8b3799e9e2] ;-D

    Dieses zwanghafte Festbeissen an der fremden Kultur, bei gleichzeitigem, auch zwanghaften, Wegstossen der eigenen Identität ist meist nur ein Schauspiel, das ausschliesslich einen selbst überzeugen kann, für andere, andere beider Kulturen, einfach nur peinlich wirkt.

    Ist auch ein Anzeichen mangelnder Kultur, wer die von Hause aus nicht hat, wie kann der eine ganz fremde Kultur verstehen - da bleibt nur kopieren und das gehtselbstverstaednlich mangels Kultur in die Hose....!


    Zumal paradoxer Weise, mit steigenden Einkommen, Reisemoeglichkeiten wahr genommen werden die in die Faranglaender und Kulturen fuehren, die Kinder derer die es sich leisten koennen immer mehr zur Ausbildung ins Ausland geschickt werden, Thai immer oefter beim Italiener, "bei Otto", im Singha Bierhaus, in der Mikrobrauerei bei Eisbein , Sauerkraut, Kartoffelpueree und Bratwuersten oder im Steakhaus anzutreffen sind....das "spricht", nicht nur buecher, nein ganze Enzyklopedien!

  6. #75
    Avatar von Silom

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    Re: 3 Jahresbilanz Thailand

    Zitat Zitat von marc",p="755955
    Zitat Zitat von Thaimax",p="755953
    Dieses zwanghafte Festbeissen an der fremden Kultur, bei gleichzeitigem, auch zwanghaften, Wegstossen der eigenen Identität ist meist nur ein Schauspiel, das ausschliesslich einen selbst überzeugen kann, für andere, andere beider Kulturen, einfach nur peinlich wirkt.
    das ist mal eine aussage mit der ich leben kann ;-D da hat der thaimax meiner meinung nach [s:7cec7b8a27]mal[/s:7cec7b8a27] voll ins schwarze getroffen
    So sieht´s a bisserl besser aus.

  7. #76
    Avatar von kcwknarf

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    Re: 3 Jahresbilanz Thailand

    Zitat Zitat von Thaimax",p="755953
    Dieses zwanghafte Festbeissen an der fremden Kultur, bei gleichzeitigem, auch zwanghaften, Wegstossen der eigenen Identität ist meist nur ein Schauspiel, das ausschliesslich einen selbst überzeugen kann, für andere, andere beider Kulturen, einfach nur peinlich wirkt.
    Das ist von der Beobachtung her sicherlich richtig. Nur das Wort "zwanghaft" stört mich hierbei.
    Ich vergleich das mal mit einem Jungen, der in der Jugend merkt, dass er sich eher zu anderen Jungs hingezogen fühlt als zu Mädchen. Ist das zwanghaft?

    Genauso geht es eben auch Menschen, die schon in ihrer Heimat einfach nicht mit der Mentalität der Gesellschaft klar kommen. Sei es nun die "Tugenden" wie Genauigkeit, Pünktlichkeit, Nationalstolz, Streben nach Macht und Geld oder anderen Dingen, zu denen man als Deutscher generell erzogen wird. Wenn einem das Lebensgefühl anderer Kulturen besser zusagt, dann sehe ich dahinter keinen Zwang, sondern einfach nur die Wahl für ein besseres Leben.

    Natürlich stimmen die anderen Dinge. Man stößt seine eigene Indentität ab, aber nicht aus Zwang, sondern aus innerer Überzeugung und weil man sich am "anderen Ufer" besser fühlt. Das ist ein ganz normaler gesunder Prozeß für einen selber.

    Dass es von außen peinlich aussieht, ist sicherlich richtig. Aber das sollte einem selbstbewussten Umsiedler so was von schnuppe sein. Denn das Ansehen sollte das eigene Lebensgefühl nicht schmälern. Denn auch das "Ansehen" ist ja so eine typische deutsceh Tugend, der man gerne entfliehen möchte. Ich höre immer noch die Worte "was sollen denn die Nachbarn denken"?

    Jetzt sage ich voller Inbrunst: "sollen die doch denken, dass ich ein Spinner, Idiot, Kapser, Knallkopp bin oder einen an der Waffel habe". Im Gegenteil: das baut mich eher noch auf und zeigt, dass ich den richtigen Schritt getan habe.

    Ich liebe Waffeln - besonders mit Eiskugeln und Himbeersauce.

  8. #77
    Avatar von Samuianer

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    Re: 3 Jahresbilanz Thailand

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="755975
    Zitat Zitat von Thaimax",p="755953
    Dieses zwanghafte Festbeissen an der fremden Kultur, bei gleichzeitigem, auch zwanghaften, Wegstossen der eigenen Identität ist meist nur ein Schauspiel, das ausschliesslich einen selbst überzeugen kann, für andere, andere beider Kulturen, einfach nur peinlich wirkt.
    Das ist von der Beobachtung her sicherlich richtig. Nur das Wort "zwanghaft" stört mich hierbei.
    [highlight=yellow:b2aab9a05e]Ich vergleich das mal mit einem Jungen, der in der Jugend merkt, dass er sich eher zu anderen Jungs hingezogen fühlt als zu Mädchen. Ist das zwanghaft?[/highlight:b2aab9a05e]

    Eventuelle Neigung zum "anderen Ufer" aber nicht unbedingt zwanghaft... kommt halt auf das Ergebniss einer Analyse in dem Fall drauf an!

    Der Vergleich hinkt auch komplett!

    Da ein "Junge in seiner Jugend" keinen Vergleich zu einem erwachsenen Auswanderer, der die Kultur nachaefft und so gut wie moeglich drin aufzugehen versucht, in die er auswandert - was ganz Anderes Herr Dr.Dr.Dr. knarfi!

  9. #78
    Avatar von kcwknarf

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    Re: 3 Jahresbilanz Thailand

    Zitat Zitat von Samuianer",p="755978
    Da ein "Junge in seiner Jugend" keinen Vergleich zu einem erwachsenen Auswanderer, der die Kultur nachaefft und so gut wie moeglich drin aufzugehen versucht, in die er auswandert - was ganz Anderes Herr Dr.Dr.Dr. knarfi!
    Es ist ja kein Nachäffen. So sieht es höchstens aus.
    Es ist eher ein Auffinden einer Lebensart, die seiner eigenen sehr nahe kommt. Das ist ja nicht mal thaitypisch, da könnte ich z.B. auch die Mentalität der Südseebewohner oder der Koreaner für nehmen, vielleicht auch der Eskimos (was weiß ich). Entscheidend ist hier doch, dass der Ausdwanderer vorher in seiner Heimat eher als Fremdkörper galt. Weil er sich eben nicht seiner Umwelt anpassen konnte und sich dementsprechend unwohl fühlte.

    Und genau hier besteht eben der Vergleich mit dem anderen Ufer. Der Auswanderer kann nun endlich mitten eines anderen Volkes unter Seinesgleichen sein (nicht von der Abstammung, aber sehr wohl von der Mentalität her).

    Verstellen würde sich der Auswanderer, wenn er versuchen würde, in Deutschland zu bleiben und sich der Gesellschaft zwanghaft anpassen würde! Das fände ich z.B. sehr peinlich. Aber vor allem traurig für den Betroffenen.

    Weltbürger haben das Problem eh nicht. Sie setzen sich halt dort nieder, wo es ihnen am besten gefällt. Wer weiß, welche Identität ich im nächsten Leben habe? Vielleicht Araber oder Brasilianer... That's life.

  10. #79
    Avatar von ernte

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    Re: 3 Jahresbilanz Thailand

    knarfi, vielleicht warst du ja in deinen Vorleben mal Thai

  11. #80
    Avatar von lucky2103

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    Re: 3 Jahresbilanz Thailand

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="755985
    Zitat Zitat von Samuianer",p="755978
    Da ein "Junge in seiner Jugend" keinen Vergleich zu einem erwachsenen Auswanderer, der die Kultur nachaefft und so gut wie moeglich drin aufzugehen versucht, in die er auswandert - was ganz Anderes Herr Dr.Dr.Dr. knarfi!
    Es ist ja kein Nachäffen. So sieht es höchstens aus.
    Es ist eher ein Auffinden einer Lebensart, die seiner eigenen sehr nahe kommt. Das ist ja nicht mal thaitypisch, da könnte ich z.B. auch die Mentalität der Südseebewohner oder der Koreaner für nehmen, vielleicht auch der Eskimos (was weiß ich). Entscheidend ist hier doch, dass der Ausdwanderer vorher in seiner Heimat eher als Fremdkörper galt. Weil er sich eben nicht seiner Umwelt anpassen konnte und sich dementsprechend unwohl fühlte.


    Und genau hier besteht eben der Vergleich mit dem anderen Ufer. Der Auswanderer kann nun endlich mitten eines anderen Volkes unter Seinesgleichen sein (nicht von der Abstammung, aber sehr wohl von der Mentalität her).

    Verstellen würde sich der Auswanderer, wenn er versuchen würde, in Deutschland zu bleiben und sich der Gesellschaft zwanghaft anpassen würde! Das fände ich z.B. sehr peinlich. Aber vor allem traurig für den Betroffenen.

    Weltbürger haben das Problem eh nicht. Sie setzen sich halt dort nieder, wo es ihnen am besten gefällt. Wer weiß, welche Identität ich im nächsten Leben habe? Vielleicht Araber oder Brasilianer... That's life.
    Unterschreib ich bedingungslos. !

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